Tag-Archiv für » Bildung «

Klausurtagung der PARTEI FÜR FRANKEN in FĂŒrth

Sonntag, 24. April 2011 | Autor:

Am 16. April fand in FĂŒrth eine Klausurtagung der PARTEI FÜR FRANKEN statt. Dabei wurde von den Parteimitgliedern festgelegt, welche Themen in nĂ€chster Zukunft  PrioritĂ€t haben werden.

Auf der Grundlage der geschichtlichen Wurzeln soll das frĂ€nkische LebensgefĂŒhl entscheidend gestĂ€rkt werden.

Diese Zielsetzung muss durch eine deutlich höhere und kontinuierliche MedienprĂ€senz Frankens und frĂ€nkischer Themen in den bayerischen Rundfunk- und Fernsehsendern unterstĂŒtzt werden. Auch die öffentlich rechtlichen Programme mĂŒssen ihrem Informations- und Bildungsauftrag bezĂŒglich Frankens erkennbar besser nachkommen.

Neben einer Bildungsreform und der GrĂŒndung technischer Hochschulen z.B. dem Ausbau der Georg-Simon Ohm Fachhochschule NĂŒrnberg wird eine nachhaltige Förderung von außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen angestrebt. Die Bayerische Staatsregierung muss sich ihrer hohen Zukunftsverantwortung fĂŒr Franken in diesem Bereich viel mehr bewusst werden.

Zur StÀrkung der frÀnkischen Wirtschaft ist die Ansiedlung hochwertiger Industrien und Firmen erforderlich, die ArbeitsplÀtze sichern bzw. schaffen und damit einer Abwanderung junger FachkrÀfte vorbeugen können.

Wichtig in der Zukunft ist zudem auch eine flÀchendeckende hausÀrztliche Versorgung im lÀndlichen Raum.

Ein weiterer Ausbau des Verkehrsverbundes und eine weitere Vernetzung insbesondere des öffentlichen Nahverkehrs in Franken wird ebenfalls fĂŒr unverzichtbar erachtet.

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Die Staatsregierung kapituliert vor Problemen Frankens

Sonntag, 23. Januar 2011 | Autor:

Pressemitteilung

Zukunftsrat empfiehlt Umorientierung Frankens zu ThĂŒringen und Sachsen.
Franken und alle, die ihre frÀnkische Heimat lieben, sind empört.

Der Zukunftsrat, ein „Expertengremium“, welches die bayerische Staatsregierung berĂ€t, spricht aus, was in der Landeshauptstadt Bayerns lĂ€ngst jahrzehntelange politische Praxis ist.
Franken droht auszusterben, die Bevölkerung implodiert geradezu. Die frĂ€nkischen Kommunen sind lĂ€ngst pleite, ĂŒberschuldet und haben vielerorts keine genehmigten Haushalte mehr.

Was tut MĂŒnchen ?

  • Man rĂŒhmt sich seiner florierenden wirtschaftlichen Entwicklung
  • Die bayerische Bevölkerungswachstum sei vorbildlich
  • Man preist seinen ausgeglichenen Staatshaushalt
  • Man genehmigt sich in SĂŒdbayern ein kostenintensives Projekt nach dem nĂ€chsten (Stichwort: Olympia 2018)

Kurzum: Man verschließt die Augen vor Franken und seinen Strukturproblemen und arbeitet weiter angestrengt an der Forcierung des SpeckgĂŒrteleffektes um MĂŒnchen.
Der Zukunftsrat empfiehlt und der Laie wundert sich.
Wen wundert es, wenn man sich die personelle Besetzung dieses „Zukunftsrates“ einmal genauer ansieht.

Vergessen die vollmundigen Parolen und Zusagen aus dem Landesentwicklungsprogramm, der bayerischen Verfassung und unzĂ€hligen Reden bei den ach so seltenen Auftritten im Norden Bayerns. Nur wenige Politiker treten ĂŒberhaupt noch fĂŒr ein starkes Franken ein, vermutlich ausschließlich zur Rettung der WĂ€hlergunst. Wer bis dato noch nicht verstanden hat, dass selbst frĂ€nkische Politiker in MĂŒnchen ihre Herkunft vergessen, wer bis dato noch nicht verstanden hat, dass Politik fĂŒr Franken nur aus Franken kommen kann, wer bis dato noch nicht realisiert hat, dass die derzeitigen Parteien im bayerischen Landtag ausschließlich zum Selbstzweck und zum Machterhalt agieren, dem kann wohl wirklich nicht mehr geholfen werden.

Die PARTEI FÜR FRANKEN gibt Franken nicht auf:
Franken ist so groß wie Belgien. Wir haben genau so viel Einwohner wie Norwegen oder Irland. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt war die Wirtschaftsleistung in Franken bis 1957 höher als im gleich großen Oberbayern. Seit 1957 fĂ€llt Franken hinter Oberbayern zurĂŒck. 2002 bescheinigt ein McKinsey-Gutachten der Staatsregierung, dass das regionale WirtschaftsgefĂ€lle in keinem anderen Bundesland so gravierend ist wie in Bayern.
Aber Franken hat engagierte BĂŒrger und regional verwurzelte Unternehmen, Franken hat Potential !
Wir FRANKEN treten daher ein fĂŒr ein wirtschaftlich starkes, selbstbewusstes Franken im Bundesland Bayern.

Wir brauchen ein „Konjunkturpaket Franken“, eine aggressive Wirtschaftsförderung durch die bayerische Staatsregierung fĂŒr den frĂ€nkischen Raum, eine Entschuldung der frĂ€nkischen Haushalte aus Landesmitteln, um die StĂ€dte und Gemeinden wieder handlungsfĂ€hig zu machen, eine stĂ€rkere Förderung von Kultur und Bildung, um dies alles zukunftssicher zu untermauern.
Nur traurig, dass die Staatsregierung und die Mitglieder des bayerischen Landtags zu weiten Teilen immer und immer wieder an die Einhaltung der bayerischen Verfassung und ihrer Amtseide erinnert werden mĂŒssen.

 

Thema: Pressemitteilung | Ein Kommentar

Einmal Oberbayern und zurĂŒck? Der lange und beschwerliche Weg fĂŒr frĂ€nkische Lehrerinnen und Lehrer

Montag, 23. August 2010 | Autor:

Zehntausende von Kilometern mussten frĂ€nkische Lehrerinnen und Lehrer teilweise schon in den letzten sechs oder acht Jahren oder einem noch lĂ€ngeren Zeitraum zurĂŒcklegen, um aus ihren Heimat-Regierungsbezirken an ihren Arbeitsplatz in Oberbayern zu gelangen. Das bedeutet am Wochenende eine Hunderte von Kilometern lange Auto- oder Zugfahrt bei jeder Witterung.

BegrĂŒndet wird dies damit, dass der Lehrerbedarf in Oberbayern sehr viel grĂ¶ĂŸer ist als in den frĂ€nkischen Regierungsbezirken. Diese Tatsache lĂ€sst sich auch nicht leugnen. Genauso unbestreitbar ist aber, dass man mit den Betroffenen vorher in keinster Weise ĂŒber diese Gegebenheiten gesprochen hat und sie absolut unvermittelt in diese Situation gekommen sind. Nach Ende des Referendariats heißt die Entscheidung fĂŒr viele dann – Oberbayern oder arbeitslos.

Vor einigen Jahrzehnten als die Bedarfslage noch umgekehrt war, hat man auf den Lehrermangel im Norden anders reagiert. Vor allem wurde der zeitliche Rahmen klar abgesteckt und die Betroffenen konnten nach kurzer Zeit in ihren Heimatregierungsbezirk zurĂŒckkehren.

Heute besteht das eigentliche Problem darin, dass diejenigen, die sich in dieser misslichen Lage befinden, ĂŒber keinerlei Lobby verfĂŒgen. Die Rolle der eigentlichen InteressenverbĂ€nde wie die des BLLV ist in dieser, wie auch in einigen anderen Fragen, mehr als kritisch zu betrachten! Auch bei Vertretern der etablierten Parteien finden die Betroffenen keinerlei weiterfĂŒhrende UnterstĂŒtzung!

Ungerecht ist die Vorgehensweise vor allem deshalb, weil viele nicht in den „Genuss“ dieses jahrelangen Pendels von einem Teil Bayerns in den anderen kommen. Es kann einfach nicht sein, dass jemand fĂŒr den gleichen Verdienst sein ganzes Berufsleben lang nicht ĂŒber die Landkreisgrenzen hinaus versetzt wird und andere jahrelang durch ganz Bayern fahren mĂŒssen! Der finanzielle Aufwand, der durch die Fahrtkosten und die doppelte HaushaltsfĂŒhrung besonders im Einzugsgebiet von MĂŒnchen verursacht wird, ist immens groß (Stichwort: LebenshaltungskostengefĂ€lle Nord–SĂŒd).

Es ist absolut nicht zu akzeptieren, dass kein zeitlicher Rahmen festgelegt wird. Man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass man die Betroffenen dadurch bewusst zermĂŒrben möchte und sie sich schließlich mit einem Verbleib in Oberbayern abfinden! Scheinbar gibt es bei der Polizei, die oft als Vergleichsgruppe herangezogen wird, ein solches zeitliches Limit. (5 Jahre Höchstverweildauer!) Warum sollte das hier möglich sein und bei den Lehrern nicht?

Es ist nicht nachvollziehbar, dass bei der RĂŒckversetzung nur bestimmte Gruppen von Leuten berĂŒcksichtigt werden. Ledige werden hierbei nicht einmal mit einem geringen Prozentsatz einbezogen. Auch wenn es die LandtagsbeschlĂŒsse von 1984 und 2004 gibt, die FamilienzusammenfĂŒhrungen in den Vordergrund rĂŒcken, ist es dennoch so, dass ledige Antragsteller die große Mehrheit bilden. Man kann diese Gruppe nicht einfach außen vor lassen!

Es gibt Prognosen, die den wahrscheinlich zu erwarteten Lehrerbedarf bis in das Jahr 2025 berechnen. Solche Vorausschau hat es sicherlich auch schon vor 10 Jahren gegeben. Es muss also davon ausgegangen werden, dass man die Junglehrer mutwillig in diese Position manövriert hat, nur um im sĂŒdlichen Raum von Bayern genug Personal zu haben.

Die Kritik der Betroffenen richtet sich in keinster Weise gegen die Menschen in Oberbayern! NatĂŒrlich nicht gegen die SchĂŒler, nicht gegen die Eltern, die Schulaufsicht oder die Kollegen. Denn viele haben jetzt schon jahrelang ihren Beruf dort unter vernĂŒnftigen Bedingungen ausĂŒben können.

Die Kritik richtet sich einzig und allein aber mit allem Nachdruck gegen diese absolut ungleiche und ungerechte Behandlung, wie mit Lehrern – „in scheinbar einem Bayern“ – mit gleicher Ausbildung (!) so unterschiedlich umgegangen werden kann. Jeder der nie irgendwohin versetzt wurde – hĂ€tte zumindest einen ganz erheblichen finanziellen Obolus zu leisten, um diese Schieflage nur annĂ€hernd auszugleichen. „Montage–Zulagen“ sind auch in anderen großen Firmen ĂŒblich. Aber die meisten Betroffenen wollen einfach nur endlich wieder nach Hause. Denn auch sie haben Abitur gemacht, studiert und wollen eine ganz entscheidende Lebensphase nicht nur auf der Straße verbringen – wĂ€hrend andere MIT GLEICHER AUSBILDUNG (die bei der Staatsnote oft sogar schlechter abgeschnitten haben) eine Familie grĂŒnden, ein Haus bauen und ĂŒberhaupt nicht in diese AblĂ€ufe einbezogen werden.

Der bayerische MinisterprĂ€sident Horst Seehofer hat sich in einem BR extra am 09.10.2008 folgendermaßen geĂ€ußert: „Der Mensch findet IdentitĂ€t, Schutz, Geborgenheit in der Heimat; Heimat ist Widerlager zur Globalisierung; der Mensch braucht IdentitĂ€t.“
Diese Feststellung sollte auch fĂŒr frĂ€nkische Lehrerinnen und Lehrer gelten!

Der Lehrerbedarf lĂ€sst sich ganz bestimmt nicht auf die letzte Planstelle voraussehen – man muss teilweise auf VerĂ€nderungen wie die 6-stufige Realschule oder das achtjĂ€hrige Gymnasium oder die besondere Bedarfslage in manchen Regionen flexibel reagieren. Aber dann mĂŒssen diese besonderen Gegebenheiten von ALLEN mitgetragen werden, die ein und denselben Beruf ausĂŒben!
Die Partei fĂŒr Franken möchte sich als Sprachrohr fĂŒr die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer und deren Angehörigen verstehen und sich fĂŒr deren Belange stark machen!

Arbeitskreis Schule und Bildung“ der Partei fĂŒr Franken im August 2010

Anliegen bzw. eine persönliche Sichtweise der Dinge können gerne direkt an den Arbeitskreis gesendet werden.
schule-bildung(at)die-franken.eu

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Unterfrankens Forschung stĂ€rken – Besser spĂ€t als nie!

Donnerstag, 1. Juli 2010 | Autor:

Die Partei fĂŒr Franken fordert seit ihrer GrĂŒndung im Herbst vergangen Jahres unter anderem mehr außeruniversitĂ€re Forschungseinrichtungen, wie z. B. Max-Planck-Institute, auch in Franken.

Dass nun die CSU Unterfranken (Arbeitskreis Hochschule), nach jahrzehntelangem Stillhalten gegenĂŒber der Staatsregierung, dies nun auch fĂŒr Unterfranken fordert ist zwar löblich, macht aber zugleich deutlich, dass die Partei fĂŒr Franken auf dem „Schachbrett der bayerischen Politik“ – wenn auch zunĂ€chst „nur“ in der Funktion eines „Bauern“ – binnen kĂŒrzester Zeit angelangt ist.

Siehe auch:

Verteilung der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland
(Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung)

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

… und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier!

Freitag, 21. Mai 2010 | Autor:

Nein, Politik ist definitiv nicht vergnĂŒgungssteuerpflichtig. Wenn man in diesen Tagen die Berichterstattung in Funk und Fernsehen aufmerksam verfolgt, dann verspĂŒrt man als einfacher BĂŒrger bei nahezu jeder zweiten Meldung massive Bauchschmerzen. Immer hĂ€ufiger beschleicht uns BĂŒrger dieses dumpfe OhnmachtsgefĂŒhl, gepaart mit einem GefĂŒhl der Wut und der Verzweiflung.

Sie haben sich heute noch nicht ĂŒber unsere Politiker geĂ€rgert? Na dann wird es aber höchste Zeit! Hier erhalten Sie Ihre tĂ€gliche Dosis des politischen Wahnsinns:

Der Financial Times Deutschland ist in der Pfingstausgabe vom 21. Mai 2010 auf der Titelseite zu entnehmen, dass die mÀchtigen MinisterprÀsidenten Seehofer und Koch die Finanzminister der LÀnder erfolgreich dazu gedrÀngt haben sollen, die von Berlin geplante Bafög-Erhöhung abzulehnen.

In dem daraus resultierenden Beschluss der Finanzminister heißt es sodann, die Bafög-Erhöhung sei in der jetzigen Haushaltslage nicht finanzierbar. Die Mehrausgaben wĂŒrden sich auf 382 Mio Euro belaufen, wovon die LĂ€nder 172,9 Mio Euro aufbringen mĂŒssten.

Den entsprechenden Artikel finden Sie bei Interesse hier:

ftd.de: Streit um Bafög – Koch schmiedet Pakt gegen Merkel

Eine einfache Regel besagt:

Wer bei der Bildung spart, der sÀgt mittelfristig den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Denn mit BodenschĂ€tzen und Rohstoffen ist unser Land bekanntlich nicht unbedingt gesegnet. Doch die Einsparungen beim Bafög sollen erst der Anfang einer grĂ¶ĂŸeren Streichliste sein, spĂ€ter sollen auch PlĂ€tze in KindergĂ€rten und KindertagesstĂ€tten dem Rotstift weichen. Dass parallel immer noch einzelne FDP-Politiker einen finanziellen Spielraum fĂŒr steuerliche Entlastungen sehen wollen, grenzt vor diesem Hintergrund schon an einen schlechten Aprilscherz (passend zum Wetter!).

Dass unser Land sparen muss, steht außer Frage. Dass jeder BĂŒrger dabei gewisse Opfer wird bringen mĂŒssen, kann auch nicht ernsthaft bezweifelt werden.

Aber bei der Bildung sparen?

BlĂ€ttert man in der Financial Times ein paar Seiten weiter, so ĂŒberrascht eine weitere Schlagzeile:

„Neuer Wehrbeauftragter sieht Sparpotential“

Sicherlich ist der volkswirtschaftliche Nutzen von gut ausgebildeten Akademikern höher einzustufen als neue Panzer und Flugzeuge – sollte man meinen.

Die Partei fĂŒr Franken hĂ€tte da noch einen weiteren Sparposten anzubieten:

Die Olympischen Spiele 2018 sollen den Steuerzahler ca. 3,5 Milliarden Euro kosten – damit stĂŒnde einer Bafög-Erhöhung wohl nichts mehr im Wege…

Thema: Allgemein | Kommentare geschlossen

DĂŒstere Prognosen fĂŒr Oberfranken

Samstag, 15. Mai 2010 | Autor:

In der jĂŒngsten Zeitungsausgabe der NĂŒrnberger Nachrichten vom 15. Mai 2010 findet sich ein umfassender Bericht, der einmal mehr die bedrohliche wirtschaftliche Lage in Oberfranken beschreibt und auf die Probleme der Region aufmerksam macht.

Die ins Feld gefĂŒhrten Punkte sind natĂŒrlich nicht neu und mittlerweile hinlĂ€nglich bekannt. So ist in besagtem Zeitungsartikel etwa die problematische geografische Lage Oberfrankens angefĂŒhrt, woraus sich als ehemaliges Zonenrandgebiet nach der Wende ein massiver Nachteil ergab. Zudem wird das GefĂ€lle bei Löhnen, Steuern und Födermitteln zur Sprache gebracht wie auch der zunehmende Bevölkerungsschwund.

Der Artikel ist Teil einer Serie ĂŒber Nordostbayern und vollstĂ€ndig einzusehen im Internet unter:

Serie zum Bevölkerungsschwund: DĂŒstere Prognosen

In einem Positionspapier „Oberfranken 2015“ hatte der oberfrĂ€nkische Bezirksverband der Partei fĂŒr Franken bereits vor Wochen erste LösungsvorschlĂ€ge aufgezeigt, wie man der gebeutelten Region wieder Aufwind verschaffen könnte:

(stichpunktartig wiedergegeben)

1. Verkehrsinfrastruktur:

1.1 Vorrangige Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-NĂŒrnberg ĂŒber Bayreuth, mit Anschluss nach Eger.

1.2 Zweigleisiger Ausbau der Strecke Lichtenfels – Hof (zwischen Marktschorrgast und MĂŒnchberg) sowie durchgehender Elektrifizierung.

1.3 Wiederinbetriebnahme des Teilabschnitt Weidenberg – Warmensteinach (um auch das Fichtelgebirge touristisch zu stĂ€rken).

1.3 Anschließende Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg mit der Verbindung Weiden nach NĂŒrnberg.

1.4 Erstellung einer Studie zur Wiederinbetriebnahme des Grenzverkehrs Selb/PlĂ¶ĂŸberg – As.

2. Bildung, Wissenschaft und Forschung:

2.1 Ansiedlung einer Fachhochschule in Marktredwitz

2.2 Ausbau und Erweiterung der Fachhochschulen Coburg, Hof/MĂŒnchberg und der UniversitĂ€ten Bamberg und Bayreuth

2.3 Mehr staatliche Forschungsgelder nach Hochfranken

3. StÀdtebau, Dorferneuerung, lÀndlicher Raum:

Interkommunales StĂ€dtebau-Entwicklungskonzept Nordhalben – Steinwiesen – Wallenfels (Umsetzung nur mit Fördermitteln möglich)

4. Kultur:

„Staatstheater Hof“ statt „TheaterGmbH“ (vollstĂ€ndige Übernahme des Theaters Hof durch den Freistaat)

5. ArbeitsplÀtze in staatlicher Verwaltung:

Mehr Backoffice-TĂ€tigkeiten fĂŒr MĂŒnchner Ministerien

6. LĂŒckenlose Breitbandversorgung:

Regionale Priorisierung durch gezielte staatliche Impulse zugunsten Oberfrankens

7. Vertiefung und Erweiterung der Metropolregion:

SpeckgĂŒrtel-Effekt: Oberfranken profitiert von der VGN-Erweiterung bereits auf den Feldern Freizeit und Touristik

8. Finanzierung:

8.1 Umschichtungen und neue regionale Priorisierungen („Mehr fĂŒr den Norden, weniger fĂŒr den SĂŒden!“)

8.2 Verzicht auf (oder Kompensation fĂŒr) die oberbayerische Olympiabewerbung 2018 Steuermittel (Freistaat und Bund): ca. 3,5 Milliarden

Thema: Allgemein | Kommentare geschlossen

SolidaritĂ€t mit bayernweiten SchĂŒlerprotesten

Dienstag, 16. Februar 2010 | Autor:

Die PARTEI FÜR FRANKEN zeigt VerstĂ€ndnis fĂŒr die landesweiten SchĂŒlerproteste gegen die bayerische Schulpolitik und insbesondere gegen das fehlerbehaftete G8. Die Partei fĂŒr Franken erklĂ€rte dazu heute in einer Pressemitteilung:

„Immer mehr SchĂŒler gehen im Freistaat „fĂŒr bessere Schulen“ und „gegen den G-8-Wahnsinn“ auf die Straße. Das ist grundsĂ€tzlich lobenswert! Denn eine vernĂŒnftige Bildungspolitik, die keine Rohrkrepierer produziert und nicht dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ folgt, sollte doch auch im Interesse der Staatsregierung sein. Doch diese strĂ€ubt sich gegen die freie MeinungsĂ€ußerung.

Deshalb fordert die PARTEI FÜR FRANKEN:

Schickt die Mitglieder der bayerischen Staatsregierung zu einer Fortbildung mit dem Thema „Demokratie lernen und leben“.

Es scheint leider notwendig, den politisch Verantwortlichen ein paar demokratische Basistugenden zu vermitteln.

Denn gegen mĂŒndige SchĂŒler, die gewaltfrei und friedlich konstruktive Kritik an der mangelhaften EinfĂŒhrung des G8 ĂŒben, ist nichts einzuwenden.
Kultusminister Spaenle hingegen bezeichnet die jungen Demonstranten pauschal als „kindisch“ und „pubertĂ€r“ und lĂ€sst Sanktionen androhen. Wovor hat die Staatsregierung eigentlich so Angst, dass sie SchĂŒler, sonst gerne als höchstes Gut besungen, einschĂŒchtern und beleidigen muss?
GlĂŒcklicherweise wird bei uns niemand eingesperrt, wenn er sich fĂŒr seine Überzeugungen einsetzt. Außer vielleicht in einem bayerischen Gymnasium, das bei der letzten Demo dieser Art die Tore verschloss, damit die SchĂŒler nicht raus konnten. Botschaft: Wer Zivilcourage zeigt, hat man mit dem Verlust seiner Freiheitsrechte zu rechnen! PĂ€dagogik Ă  la CSU
?“

Der Arbeitskreis „Bildung und Schule“ erarbeitet gegenwĂ€rtig ein Positionspapier, welches konkrete ÄnderungsvorschlĂ€ge zur derzeitigen Form des G8 enthalten wird. Engagierte SchĂŒler, Lehrer und Eltern sind hierbei ausdrĂŒcklich zur aktiven Mitarbeit eingeladen.

Es ist höchste Zeit, dass in der Bildungspolitik umfassend nachgebessert wird!

Thema: Allgemein, Pressemitteilung | Kommentare geschlossen