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Nordhalben: Die Partei f├╝r Franken zeichnet den 1.Genossenschaftsanteil

Donnerstag, 29. Juli 2010 | Autor:

EIN DORF WEHRT SICH,
EIN DORF GR├ťNDET EINE GENOSSENSCHAFT,
SENSATION IM OBERFRÄNKISCHEN NORDHALBEN

Gestern waren die B├╝rger von Nordhalben, Lkrs. Kronach zu einer B├╝rgerversammlung in den Saal der ├Ârtlichen Nordwaldhalle durch die B├╝rgerinitiative NoHa eingeladen. Der Grund f├╝r diese B├╝rgerversammlung war die Schlie├čung des letzten EDEKA Lebensmittelmarktes vor mehreren Wochen.

Ohne ├Ârtliche Einkaufsm├Âglichkeiten wird der Ort noch schneller sterben als es die Demoskopen vorhersagen, das darf nicht so weitergehen, sagten sich die f├╝hrenden K├Âpfe der NoHa um den den ├Ârtlichen Unternehmer Ottmar Adler.

Die Nordwaldhalle war bereits um 19:00 Uhr mit mehr als 450 B├╝rgern mehr als voll, welche mit starkem Interesse auf die Vorschl├Ąge und Ideen der NoHa warteten. Zu Anfang wurde ein Film des Bayer. Fernsehens gezeigt, in welchem dargestellt wurde, wie andere Gemeinde solche Probleme angegangen sind.

Anschlie├čend wurde durch Herrn Adler die Ideen und Vorbereitungen der NoHa erkl├Ąrt. Die B├╝rger von Nordhalben gr├╝nden eine Genossenschaft, an der sich jeder freiwillig mit einem Betrag von max. 300 ÔéČ beteiligen sollte. Die Genossenschaft ├╝bernimmt den Kauf und die F├╝hrung eines Lebensmittelmarktes, des Nordhalbener NORDWALDMARKTES. Ein weiterer B├╝rger des Ortes hat bereits mit eigenem Kapital das Geb├Ąude des nun leer stehenden bisherigen gro├čen Lebensmittelmarktes gekauft und stellt diesen der Genossenschaft f├╝r einen geringen Obulus zu Verf├╝gung. In der anschlie├čenden Diskussion gab es viele Fragen und Kritiken, jedoch waren die meisten der Redner der Idee der Genossenschaft gegen├╝ber positiv eingestellt. Es waren auch Mitglieder politischer Parteien anwesend. Peter B├Âswald, der oberfr├Ąnkische Bezirksvorsitzende der ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť meldete sich zu Wort und versprach Unterst├╝tzung bei der Verwirklichung des Projektes.

Nach der Diskussionsrunde ging es f├╝r die Initiatoren der NoHa darum, festzustellen, wie die B├╝rger zu dieser Idee stehen. Sie baten darum, sich m├Âglichst innerhalb von zwei Wochen zu entscheiden, was jedoch den B├╝rgern nicht genug war. Die anwesenden Nordhalbener wollten die Entscheidung sofort, so kam es zu einer ├Âffentlichen Abstimmung per Handzeichen, bei der mehr als 80 % der Anwesenden nicht nur die Idee der Genossenschaft gut fanden, sondern sich daran auch finanziell beteiligen wollten.

Diese so eindeutige B├╝rgerentscheidung ist ein Riesenerfolg f├╝r die Arbeit der B├╝rgerinitiative NoHa.

Im Anschluss an die absolut ├╝berzeugende Abstimmung gingen Listen herum, in die sich die Anwesenden zur Zeichnung ihres Genossenschaftsanteiles eintrugen.

Der erste Genossenschaftsanteil wurde von Herrn Peter B├Âswald im Namen der Partei f├╝r Franken gezeichnet. Der Bezirksverband Oberfranken der Partei f├╝r Franken ist somit Genossenschaftsmitglied geworden, schon um den B├╝rger von Nordhalben zu zeigen, wir sind auf ihrer Seite und werden sie bei der L├Âsung ihrer Probleme weiter begleiten und beabsichtigen auch bei ihren weiteren Vorhaben tatkr├Ąftige Unterst├╝tzung zu leisten.

Nordhalben hat wieder eine Zukunft, die Nordhalbener haben festgestellt:
– nur gemeinsam sind wir stark,
– nur gemeinsam kommen wir weiterÔÇŽ

Die B├╝rger von Nordhalben haben mit der Vorbereitung der Genossenschaftsgr├╝ndung den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht; die Initiatoren der B├╝rgerinitiative NoHa haben noch weitere Ideen in der Schublade u.a. i.S. ├Âkologische Energie, Tourismus usw.

J├╝rgen L├Âblein

Pressesprecher
Bezirksverband Oberfranken
Partei f├╝r Franken

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D├╝stere Prognosen f├╝r Oberfranken

Samstag, 15. Mai 2010 | Autor:

In der j├╝ngsten Zeitungsausgabe der N├╝rnberger Nachrichten vom 15. Mai 2010 findet sich ein umfassender Bericht, der einmal mehr die bedrohliche wirtschaftliche Lage in Oberfranken beschreibt und auf die Probleme der Region aufmerksam macht.

Die ins Feld gef├╝hrten Punkte sind nat├╝rlich nicht neu und mittlerweile hinl├Ąnglich bekannt. So ist in besagtem Zeitungsartikel etwa die problematische geografische Lage Oberfrankens angef├╝hrt, woraus sich als ehemaliges Zonenrandgebiet nach der Wende ein massiver Nachteil ergab. Zudem wird das Gef├Ąlle bei L├Âhnen, Steuern und F├Âdermitteln zur Sprache gebracht wie auch der zunehmende Bev├Âlkerungsschwund.

Der Artikel ist Teil einer Serie ├╝ber Nordostbayern und vollst├Ąndig einzusehen im Internet unter:

Serie zum Bev├Âlkerungsschwund: D├╝stere Prognosen

In einem Positionspapier „Oberfranken 2015“ hatte der oberfr├Ąnkische Bezirksverband der Partei f├╝r Franken bereits vor Wochen erste L├Âsungsvorschl├Ąge aufgezeigt, wie man der gebeutelten Region wieder Aufwind verschaffen k├Ânnte:

(stichpunktartig wiedergegeben)

1. Verkehrsinfrastruktur:

1.1 Vorrangige Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-N├╝rnberg ├╝ber Bayreuth, mit Anschluss nach Eger.

1.2 Zweigleisiger Ausbau der Strecke Lichtenfels – Hof (zwischen Marktschorrgast und M├╝nchberg) sowie durchgehender Elektrifizierung.

1.3 Wiederinbetriebnahme des Teilabschnitt Weidenberg – Warmensteinach (um auch das Fichtelgebirge touristisch zu st├Ąrken).

1.3 Anschlie├čende Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg mit der Verbindung Weiden nach N├╝rnberg.

1.4 Erstellung einer Studie zur Wiederinbetriebnahme des Grenzverkehrs Selb/Pl├Â├čberg – As.

2. Bildung, Wissenschaft und Forschung:

2.1 Ansiedlung einer Fachhochschule in Marktredwitz

2.2 Ausbau und Erweiterung der Fachhochschulen Coburg, Hof/M├╝nchberg und der Universit├Ąten Bamberg und Bayreuth

2.3 Mehr staatliche Forschungsgelder nach Hochfranken

3. St├Ądtebau, Dorferneuerung, l├Ąndlicher Raum:

Interkommunales St├Ądtebau-Entwicklungskonzept Nordhalben ÔÇô Steinwiesen ÔÇô Wallenfels (Umsetzung nur mit F├Ârdermitteln m├Âglich)

4. Kultur:

ÔÇ×Staatstheater HofÔÇť statt ÔÇ×TheaterGmbHÔÇť (vollst├Ąndige ├ťbernahme des Theaters Hof durch den Freistaat)

5. Arbeitspl├Ątze in staatlicher Verwaltung:

Mehr Backoffice-T├Ątigkeiten f├╝r M├╝nchner Ministerien

6. L├╝ckenlose Breitbandversorgung:

Regionale Priorisierung durch gezielte staatliche Impulse zugunsten Oberfrankens

7. Vertiefung und Erweiterung der Metropolregion:

Speckg├╝rtel-Effekt: Oberfranken profitiert von der VGN-Erweiterung bereits auf den Feldern Freizeit und Touristik

8. Finanzierung:

8.1 Umschichtungen und neue regionale Priorisierungen (ÔÇ×Mehr f├╝r den Norden, weniger f├╝r den S├╝den!ÔÇť)

8.2 Verzicht auf (oder Kompensation f├╝r) die oberbayerische Olympiabewerbung 2018 Steuermittel (Freistaat und Bund): ca. 3,5 Milliarden

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Warum brauchen wir eine PARTEI F├ťR FRANKEN?

Mittwoch, 3. Februar 2010 | Autor:

Unsere Mitglieder werden in diesen Tagen┬áregelm├Ą├čig auf die Partei f├╝r Franken angesprochen und┬ástehen interessierten Kollegen und Freunden Rede und Antwort ├╝ber dieses junge und vielversprechende Projekt.

Die mit Abstand h├Ąufigste Frage, die in Zusammenhang mit der┬áParteigr├╝ndung gestellt wird, lautet:

Warum brauchen wir eine Partei f├╝r Franken?

Stichpunktartig nennen wir hier┬áeinige Beweggr├╝nde und Mi├čst├Ąnde:

  • Massive Zunahme der fr├Ąnkischen Firmeninsolvenzen (z.B. Quelle)
  • Steigende Arbeitslosigkeit und Armut in Franken
  • Bev├Âlkerungsschwund in Oberfranken
  • Abwanderung von jungen Menschen mangels Perspektiven
  • Ausbluten ganzer Gemeinden und Landstriche (z.B. Nordhalben)
  • Marodes Gesundheitswesen
  • Schlie├čung von kulturellen Einrichtungen
  • Streichung von Geldern f├╝r kulturelle Veranstaltungen
  • Verschwendung von fr├Ąnkischen Steuergeldern (Hypo Alpe Adria etc.)
  • Gr├Â├čenwahn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten (Olympia 2018)
  • Lehrermangel und G8-Fiasko
  • Studiengeb├╝hren
  • Bolognaprozess (Bachelor- und Masterstudieng├Ąnge)
  • Abbau der Solarf├Ârderung (betrifft Schott, Centrosolar u.a.)
  • Symbolpolitik der Staatsregierung (z.B. Beh├Ârdenverlagerung nach F├╝rth)
  • Zwangsweise Verlagerung von Stadthaltern nach Franken (Hohlmeier)
  • Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit der etablierten Parteien
  • siehe weitere Fakten

Diese Liste kann leider beliebig fortgesetzt werden.

Auf regionaler Ebene nehmen die B├╝rger ┬ájetzt die Zukunft selbst in die Hand und ergreifen partei├╝bergreifend gemeinsam PARTEI F├ťR FRANKEN!

Gegenw├Ąrtig┬áarbeiten viele eifrige Mitglieder in unseren Arbeitskreisen unter Hochdruck an Konzepten und L├Âsungsvorschl├Ągen f├╝r die genannten Problemfelder. Helfen Sie mit! Engagieren auch Sie sich f├╝r DIE FRANKEN!

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In Franken gehen die Lichter aus…

Sonntag, 24. Januar 2010 | Autor:

Eine besorgniserregende Entwicklung nimmt die fr├Ąnkische Marktgemeinde Nordhalben im Naturpark Frankenwald.

Die Lage: Nur noch 2000 Einwohner hat die Marktgemeinde Nordhalben ÔÇô vor der Wende waren es knapp 700 mehr. Fr├╝her hatte Nordhalben 23 Gastst├Ątten, heute sind es noch ein Dutzend. Von den 850 H├Ąusern im Dorf stehen 64 leer, in weiteren 150 wohnen nur noch alte Leute. Die meisten Jungen sind schon weg, qualifizierte Arbeitspl├Ątze vor Ort gibt es kaum noch. „Wir bluten aus“, beklagen sich die B├╝rger. Die Fassaden sind grau, die Schaufenster leer. Durchs n├Ârdliche Bayern weht ein Hauch DDR. Dunkeldeutschland liegt l├Ąngst im Westen.

Die ├Ârtlichen Dienststellen von Polizei und Zoll sind dicht, die Elektrofirma hat zugemacht, eine Schul- und B├╝rom├Âbelfabrik ist insolvent. Die Gro├čb├Ąckerei ist nach Th├╝ringen abgewandert, auch ein Autozulieferer hat sein Unternehmen jenseits der Landesgrenze erweitert. Hei├čt in Zahlen: Ein Drittel der Arbeitspl├Ątze weg, geblieben sind 600. Die Arbeitslosigkeit liegt bei rund zehn Prozent. Fr├╝her waren es vier Punkte weniger.

Touristen verirren sich seit dem Fall der Mauer kaum noch nach Nordhalben, fr├╝her waren es pro Jahr 30.000 ├ťbernachtungen.

Jetzt helfen sich die verzweifelten B├╝rgerinnen und B├╝rger selbst, denn in der fernen Landeshauptstadt M├╝nchen hat man leider kein┬áoffenes Ohr f├╝r die Bev├Âlkerung Nordhalbens.

Die gegr├╝ndete B├╝rgerinitiative „NohA“ soll nun Abhilfe schaffen und die Entwicklung hin zu einer Geisterstadt┬áim hohen Norden des┬ávermeintlichen Vorzeigebundeslandes Bayern stoppen.

Die „Partei f├╝r Franken – DIE FRANKEN“ fordert die Entscheidungstr├Ąger der im Landtag vertretenen Parteien mit Nachdruck auf, endlich Abhilfe zu schaffen und den Lippenbekenntnissen in Sachen „Aufbau Franken“ endlich messbare Taten folgen zu lassen. 115 Millionen f├╝r F├╝rth sind da lediglich ein Tropfen auf den fr├Ąnkischen Stein.

Informationen über die betroffene Region finden Sie hier:

Wie w├Ąre es mit einem Winterurlaub oder einem entspannten Wochenende im sch├Ânen Frankenwald? Unterst├╝tzen Sie diese wundersch├Âne und liebenswerte Region. GEMEINSAM FRANKEN ST├äRKEN!!!

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