Tag-Archiv für » Arbeitskreis Verkehr «

Bahnchaos am Dutzendteich

Sonntag, 9. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

„Partei fĂŒr Franken“ fordert sofortige Maßnahmen seitens der Bahn.
Diszipliniertes Verhalten der Fußballfans verhinderte ein zweites Duisburg.

Seit Sonntag gingen zahlreiche Beschwerden aufgebrachter Fußballfans bei der Pressestelle der „Partei fĂŒr Franken“ ein. Nachfrage bei Besuchern des Fußballspiels vom 01.09.2012 zwischen dem 1.FC NĂŒrnberg und Borussia Dortmund ergab, dass RĂŒckreisen vom Spiel seitens der Bahn nicht organisiert waren.

Nach den Angaben der Fans stand am Sonderbahnsteig Frankenstadion ein Zug zur VerfĂŒgung, der aber nicht abfuhr. Die normale S-Bahn stand etwa zehn Minuten am Bahnsteig, bis diese sich dann endlich in Bewegung setzte. Ein weiterer schon mit FahrgĂ€sten ĂŒberfĂŒllter Zug wurde wieder gerĂ€umt, da dieser nicht mehr funktionierte.

Auf dem maßlos ĂŒberfĂŒllten Bahnsteig ergaben sich beĂ€ngstigende Situationen und auch die AufgĂ€nge der UnterfĂŒhrung die zum Bahnsteig fĂŒhrten waren so ĂŒberfĂŒllt dass ein Entkommen in einer Gefahrsituation praktisch unmöglich gewesen wĂ€re.

Nur das besonnene und disziplinierte Verhalten, sowohl der Clubfans, als auch der Dortmunder GÀste verhinderte ein totales Chaos. HÀtte es in dieser Situation die bei solchen Veranstaltungen oft vorkommenden Ausschreitungen gegeben, wÀre dieser Tag nicht so glimpflich verlaufen.

Die „Partei fĂŒr Franken“ warnt vor einem zweiten Duisburg in NĂŒrnberg. ZusĂ€tzlich ist zu bedenken, dass auch Familien mit ihren Kindern die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ein reibungsloser und organisierter Abtransport der Fußballfans ist unablĂ€ssig!
Zum spĂ€ten Abend wurde der Bahnhof Dutzendteich in Richtung NĂŒrnberg nicht mehr bedient. Eine Information hierfĂŒr blieb aus. DafĂŒr gab es aber einen extra Service in Richtung Altdorf. In diesem Fall fuhr die S-Bahn unerwarteter Weise bis Altdorf, obwohl in den AushĂ€ngen diese Linie wegen Bauarbeiten nur bis Ludersheim befahren werden sollte.

Selbst der Fußballverkehr der letzten Saison fuhr an die Grenzen seiner KapazitĂ€t. Die Franken fordern deshalb die „Bayerische Eisenbahngesellschaft“ auf, hier endlich der Situation angemessene Maßnahmen zu ergreifen und hoffen auf das Einsehen der Verantwortlichen, sodass in Zukunft genĂŒgend ZĂŒge fĂŒr derartige Veranstaltungen zeitnah zur VerfĂŒgung stehen. An der Sicherheit darf nach Meinung der Franken nicht gespart werden!

Der Arbeitskreis „Neue Medien“ der „Partei fĂŒr Franken“ ist im Aufbau einer speziellen Internetplattform, ĂŒber welche derartige Beschwerden in der Zukunft noch besser analysiert und ausgewertet werden können – fĂŒr mehr Sicherheit und benutzergerechte Dienstleistung, dafĂŒr stehen „die Franken“!

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Nahverkehr Franken – Bayerns fĂŒnftes Rad am Wagen?

Freitag, 31. August 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Partei fĂŒr Franken sieht ungleiches Verhalten der Bayerischen Staatsregierung.

Der „Arbeitskreis Verkehr“ der „Partei fĂŒr Franken“ erarbeitete eine Studie ĂŒber den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Franken. Diese Ergebnisse zeigen, dass es bei der Verteilung anscheinend nicht ganz mit rechten Dingen zugehe, meinen „die Franken“!

Zwar wird sich in NĂŒrnberg fĂŒr die Erweiterung der Straßenbahn stark gemacht, eine UnterstĂŒtzung zur Entwicklung der FlĂ€che fehlt aber gĂ€nzlich. Ebenso kommt auch der Ausbau des Frankenschnellwegs seit Jahren nicht voran, wĂ€hrend der Straßenring um MĂŒnchen fast schon komplett untertunnelt wurde.

Erstaunt sind „die Franken“ auch immer wieder ĂŒber Äußerungen frĂ€nkischer CSU-BĂŒrgermeister, wie im Fall von Erlangens OberbĂŒrgermeister Dr. Balleis (CSU), der seine Zustimmung zur Stadtumlandbahn von einer ParkplatzgebĂŒhr auf privaten FirmenparkplĂ€tzen abhĂ€ngig macht. „Die Franken“ sehen darin nur eine Taktik zukunftsweisende frĂ€nkische Projekte in einer solchen Diskussionsflut untergehen zu lassen. ParkplatzgebĂŒhren zu erheben, sollte den Besitzern und Betreibern der ansĂ€ssigen Firmen selbst ĂŒberlassen bleiben.

DarĂŒber hinaus ist es nach Meinung der „Partei fĂŒr Franken“ moralisch nicht richtig, dass Pendler ohne eine Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, mit zusĂ€tzlichen Kosten belastet werden.

Stadtumlandbahn zum Flughafen

Derzeit denkt man in MĂŒnchen darĂŒber nach, ZĂŒge direkt aus dem AllgĂ€u, sowie dem Werdenfelser Land direkt zum Flughafen fahren zu lassen, wĂ€hrend der Flughafen NĂŒrnberg auch aus dem Norden nur ĂŒber den Hauptbahnhof zu erreichen ist.

Darum fordern „die Franken“, die Stadtbahn von Erlangen nach NĂŒrnberg zum Flughafen zu fĂŒhren. Dadurch erhielte Erlangen und auch die Firmensitze dort, endlich direkten Anschluss an den Flughafen. Berufspendler von und nach Erlangen könnten somit dann auch ab dem Flughafen in die U-Bahn umsteigen.

Weiter sollte die Straßenbahn von Thon bis zur Stadtbahn aus Erlangen kommend, verlĂ€ngert werden, so dass auch hier eine Umsteigemöglichkeit geschaffen wird. Die Verkehrsbedienung der U-Bahn und S-Bahn NĂŒrnbergs muss dabei natĂŒrlich auch an den Flugbetrieb angepasst werden.

Genauso durchschaut man in Franken den plumpen Versuch den Flughafen NĂŒrnberg in „Albrecht DĂŒrer Flughafen“ umzubenennen, nur weil „Albrecht DĂŒrer“ und der „NĂŒrnberger Flughafen“ im derzeitigen frĂ€nkischen TagesgesprĂ€ch sind. Eine NamensĂ€nderung Ă€ndert schließlich nichts an den finanziellen und infrastrukturellen MissstĂ€nden. Böse ist man dem Herrn Söder (CSU) deswegen nicht, aber ein mitleidiges LĂ€cheln haben die Franken schon ĂŒbrig fĂŒr soviel Unsinn…

Die „Partei fĂŒr Franken“ sieht auch besondere Unstimmigkeiten im gesamten ĂŒberregionalen Schienenausbau – geradezu ein Paradebeispiel fĂŒr die unterschiedliche Bewertung Frankens!

Die Eisenbahnstrecke MĂŒnchen-Lindau und die Strecke NĂŒrnberg-Hof sind zwar im Bundes-Verkehrswegeplan zur Elektrifizierung aufgenommen, aber wegen der allgemeinen finanziellen Lage des Bundes beide zurĂŒck gestellt worden.

Der Bayerische Freistaat finanziert aber inzwischen dem Bund die Strecke MĂŒnchen-Lindau vor. Dies geschieht auch mit frĂ€nkischen Steuergeldern, wĂ€hrend die Strecke NĂŒrnberg-Hof der Bayerischen Staatsregierung weniger wichtig erscheint und dort vorerst gar nichts geschieht!

Mit derartigen Ungleichbehandlungen muss endlich Schluss sein, meinen „die Franken“ und fordern die Politiker auf, sich auch fĂŒr die Heimat ihrer frĂ€nkischen WĂ€hler einzusetzen!

Viele Strecken sind nicht einmal in Diskussion!

Was wird aus der Wiedereröffnung der Bahnlinien von Hof nach Lobenstein, oder der Strecke Schweinfurt ĂŒber Arnstein nach GemĂŒnden? Eine Wiedereröffnung des Streckenabschnitts von Gunzenhausen nach WassertrĂŒdingen wĂŒrde gerade einmal zwei Millionen Euro kosten. Verschwindend wenig, wenn man dem gegenĂŒber die zwei Milliarden Euro fĂŒr zehn Kilometer S-Bahn in MĂŒnchen sieht!

Investitionen im Bereich Verkehr verĂ€ndern ihr Gesicht, wenn der Zug nach Norden ĂŒber die Donau fĂ€hrt. So hĂ€tte man die neuen weiß-blauen „Bahnland-Bayern-Aufkleber“ wohl besser als Magnetschilder anfertigen lassen – man könnte sie dann leicht in Ingolstadt runter nehmen, so „die Franken“!

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Bahnchef Grube besucht Verkehrsmuseum

Dienstag, 3. Juli 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Bahnchef Dr. Grube kĂŒndigt Besuch in NĂŒrnberg an. Endlich Bewegung in Sachen Verkehrsmuseum NĂŒrnberg?

Bahnchef Dr. Grube kĂŒndigt Besuch in NĂŒrnberg an um das Verkehrsmuseum NĂŒrnberg besuchen. Der Vorsitzende der „Partei fĂŒr Franken“ Robert Gattenlöhner hofft auf weitreichendes, positives Signal fĂŒr den Standort NĂŒrnberg und dessen Ausbau zu einem Fach- und Informationszentrum der Verkehrsgeschichte. Die geschlossene Zusammenarbeit aller politisch Verantwortlichen ist gefragt um dies zu einem großen Ziel voranzubringen, meinte Gattenlöhner. Wir, „Die Franken“ sehen fĂŒr das Verkehrsmuseum die ÜberfĂŒhrung in eine Stiftung als sinnvoll.

In einer funktionierenden Stiftung muss sowohl die Deutsche Bahn, als auch die Stadt NĂŒrnberg und der Freistaat Bayern eingebracht sein.
Die bayerische Staatsregierung ist deshalb gefordert zu zeigen, ob Ihr an der kulturellen Zukunft von NĂŒrnberg ebenfalls etwas liegt oder ob weiterhin nur KulturpalĂ€ste in MĂŒnchen in PrioritĂ€t finanziert werden sollen, meinte der Parteichef Robert Gattenlöhner.

Jetzt muss fĂŒr den Ausbau und die Zukunftssicherung dieses Projektes Geld in die Hand genommen werden. Niemals mehr wird die Zeit dafĂŒr so gut stehen, da das Hotel Deutscher Hof direkt am Verkehrsmuseum seit Jahren leer steht und ideal zur Erweiterung des Mutterhauses wĂ€re.
ZusĂ€tzlich fordert die Partei fĂŒr Franken auch das demnĂ€chst aufgelassene Instandhaltungswerk in Gostenhof in das Museum als AusstellungsflĂ€che und Dokumentation des „Erlebten Eisenbahnwesens“ zu integrieren.

Weitere Anregungen könnte das GelĂ€nde in Gebersdorf einschließen in dem sich das Umformerwerk befand. Es könnte als Technikmuseum Verwendung finden – „Rund um die Eisenbahn“ und könnte zum Beispiel Stromverteilung und Aufbereitung integrieren.
Auch fĂŒr den langsam verfallenden historischen Lokschuppen zwischen NĂŒrnberg und FĂŒrth in Höhe Stadtgrenze sollte eine Verwendung gesucht werden. FĂŒr FachvortrĂ€ge mĂŒssen RĂ€umlichkeiten im passenden Ambiente geschaffen werden.
Ziel muss es sein ein international hochrangiges Museum zu etablieren, das den Spagat zwischen Fachbereich und Information sowie „Bahn zum Anfassen“ mit Unterhaltungswert schafft, so Gattenlöhner.

Auch Nostalgiefahrten gehören hier dazu. Dies wĂŒrde der Stadt NĂŒrnberg und FĂŒrth nur gut tun, da nachhaltig die Übernachtungszahlen steigen wĂŒrden. Touristen bleiben nicht nur einen Tag, um mal kurz im Verkehrsmuseum vorbei zu schauen. Jetzt zu handeln, ist eine Investition, die sich schnell und vor allem langfristig auszahlt.

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Partei fĂŒr Franken warnt CSU, SPD und FDP

Donnerstag, 28. Juni 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

DIE FRANKEN warnen Spitzenpolitiker sich jetzt gegen den BĂŒrgerentscheid zu stellen. Der Parteivorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner mahnte den Willen des BĂŒrgers zu respektieren!

Der stellvertretende bayerische MinisterprĂ€sident und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte Berichten zufolge, dass er am Bau der dritten Landebahn in MĂŒnchen festhalten wolle und dass ein BĂŒrgerentscheid daran nichts Ă€ndere. CSU-Chef Horst Seehofer und der MĂŒnchner OberbĂŒrgermeister Christian Ude (SPD) sind ebenfalls starke BefĂŒrworter fĂŒr eine dritte Startbahn am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt. Eine derartige Aussage wie die des Herrn Wirtschaftsminister Zeil schadet nach Meinung Gattenlöhners der Demokratie.

MĂŒnchner BĂŒrger sprachen sich klar gegen den Bau einer dritten Startbahn aus, wobei die Wahlbeteiligung das nötige Quorum weit ĂŒbertraf. Die Partei fĂŒr Franken unterstĂŒtzt grundsĂ€tzlich diese Aktion der GrĂŒnen und freut sich ĂŒber die richtige Entscheidung fĂŒr das Wohl der BĂŒrger in Bayern und der Anwohner am Flughafen. Schade ist dass nun Politiker diese bĂŒrgerliche Entscheidung nicht akzeptieren wollen und sich trotz des BĂŒrgerentscheids weiterhin fĂŒr einen Baubeginn aussprechen.

NatĂŒrlich ist das Ergebnis eine Schlappe fĂŒr CSU, SPD und FDP, aber es ist eine klare Entscheidung des BĂŒrgers und sollte als diese auch geachtet werden, meinte Gattenlöhner. Manche Politiker sollten sich vielleicht ins GedĂ€chtnis rufen, dass der BĂŒrger sie gewĂ€hlt hat, um ihre Interessen zu vertreten und mancher BĂŒrger sollte diese Dinge vielleicht am Wahltag berĂŒcksichtigen, denn nur so funktioniert Demokratie!

Ganz sicher ist der Erfolg des BĂŒrgerentscheids noch nicht. GrundsĂ€tzlich könnte der Stadtrat doch noch fĂŒr die zusĂ€tzliche Startbahn entscheiden, wozu es allerdings einer einstimmigen Abstimmung bedarf, die sehr unwahrscheinlich ist. HintertĂŒren gibt es aber! So könnte die Stadt Anteile an der Flughafengesellschaft an den Freistaat oder den Bund verkaufen. Außerdem ist der Stadtrat juristisch gesehen nur ein Jahr an den BĂŒrgerentscheid gebunden…

Egal wie man zu der Sache steht, ist es nicht zu tolerieren dass Entscheidungen durch das Volk von Regierungen ignoriert werden, meinte Gattenlöhner. Die Partei fĂŒr Franken hofft deshalb nun endlich auf eine gleichmĂ€ĂŸigere Verteilung von Verkehrsinvestitionen fĂŒr ganz Bayern und nicht wieder eine einseitige Investition mit Franken als Schlusslicht.

Der Flughafen NĂŒrnberg wĂŒrde mit einer dritten Startbahn in MĂŒnchen den Todesstoß erhalten. Viele BĂŒrger beschweren sich bereits jetzt ĂŒber mangelnde FlĂŒge und mĂŒssen Umwege nach MĂŒnchen oder Frankfurt in Kauf nehmen, um ihren Urlaub anzutreten. Unternehmen im FrĂ€nkischen Raum brauchen diesen Flughafen ebenfalls mehr denn je, um sich im internationalen Markt behaupten zu können. So auch die NĂŒrnberger Messe, die eine gute Infrastruktur benötigt, einschließlich ausreichender FlĂŒge um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Von den Messen lebt unter anderem auch ein Großteil der Hotels, Gastronomie und deren Zulieferern des Landkreises NĂŒrnberger Land.

FĂŒr ein FlĂ€chenland wie Bayern sind auch der Ausbau der Schienenverbindungen sowie die Erhaltung der Straßen ein vordringliches Vorhaben und weitaus wichtiger als auf ĂŒbertriebene Großprojekte zu setzen. Man erinnere sich nur an die hochgesteckten Ziele beim Rhein-Main-Donau-Kanal. Dieses Milliardengrab hat ebenfalls der BĂŒrger bezahlt, ohne dass die hochgesteckten Ziele je erreicht wurden.

Die Partei fĂŒr Franken fordert darum umgehend folgende Schienenprojekte in Angriff zu nehmen:

  • Schienenverbindung von Aschaffenburg nach Großostheim.
  • Wiederinbetriebnahme der Strecke Schweinfurt nach GemĂŒnden ĂŒber Arnstein bis Lohr-Rodenbach.
  • Aufbau der Höllenthalbahn mit seiner Verbindung von Hof nach Lobenstein.

Weiter fordern die Franken ein Investitionsprogramm zur Beschleunigung der Nebenbahnen. Dazu sind lediglich Investitionen zur Installation von technischen BahnĂŒbergangsanlagen notwendig, um die Streckengeschwindigkeit zu steigern.

Vordringlich fordert die Partei fĂŒr Franken die bayerische Staatsregierung auf, die Elektrifizierung der Strecke Hof – NĂŒrnberg dem Bund vorzufinanzieren, wie es bereits fĂŒr die Linie MĂŒnchen – Lindau geschieht. Die Franken sind dazu in Vorbereitung einer Petition mit groß angelegter Unterschriftensammlung.

Der BĂŒrger hat das letzte Wort – und so soll es auch bleiben!

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Bus und Schiene – Partei fĂŒr Franken fordert eine mehr bĂŒrgernahe Zusammenarbeit!

Sonntag, 6. Mai 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Busse und Bahnen werden von den BĂŒrgern bezahlt und sollen deren BedĂŒrfnissen deshalb auch gerecht werden! Die Partei fĂŒr Franken sieht in der VerknĂŒpfung von Bus und Schiene gewaltige Verbesserungen durch eine mehr bĂŒrgernahe Zusammenarbeit.

Bis jetzt wird der Zugverkehr durch die BEG mit Sitz in MĂŒnchen fĂŒr ganz Bayern geplant (dies schließt unsere frĂ€nkische Region ein). Der Überlandverkehr der Busse wiederum wird von den einzelnen Landkreisen bestimmt. Das hat zum Einen die Auswirkung, dass der Bus oft nicht auf den Zug abgestimmt ist. Zum Anderen wird bei den Busverbindungen auch oft ein Kirchturmdenken sichtbar. Die wenigsten Busverbindungen sind an die BedĂŒrfnisse der Bevölkerung angepasst. Sie bedienen oft nur die Schulen und ein paar Verbindungen, „weil diese schon immer so gefahren wurden“…
FĂŒr ein FlĂ€chenland wie Franken und auch im Hinblick auf die alternde Bevölkerung muss jetzt umgesteuert werden. Ein ÖPNV im Stundentakt, an den tatsĂ€chlichen BedĂŒrfnissen der Bevölkerung angepasst, wird sicherlich FahrgĂ€ste gewinnen und am Ende den Steuerzahler weniger kosten.
Erst ein attraktives Netz aus Bussen und Bahnen auch auf dem Lande, erhöht den Wohnwert und wirkt auch aktiv der Landflucht entgegen. Es garantiert eine flĂ€chendeckende Versorgung zu Einkaufszentren, Ärzten und dem kulturellen Leben, egal fĂŒr welche Altersgruppe. Dies könnte auch der jugendlichen Bevölkerung den Anschluss an Freizeitgestaltung in den Ballungszentren ermöglichen, die dann z.B. durch Einsatz von zeitgerechten ‘‘Nachtsammlern‘‘ auch nach Mitternacht wieder nach Hause kĂ€men.
Der frĂ€nkische Tourismus wĂŒrde durch einen festen Stundentakt, insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden, ebenfalls einen umweltfreundlichen Aufschwung erfahren.

Die Partei fĂŒr Franken setzt auf eine Verschlankung der ZustĂ€ndigkeiten und Erhöhung der Effizienz durch kĂŒrzere Wege.
Im Einzelnen setzen wir auf eine Aufspaltung der jetzigen BEG in einen Nord- und SĂŒdbereich gleich der Autobahndirektion, da wir oft beobachten, dass sich eine Abteilung mit Sitz in MĂŒnchen erfahrungsgemĂ€ĂŸ sehr wenig um die BedĂŒrfnisse wie z.B. den Großraum Coburg oder Miltenberg kĂŒmmert. FrĂ€nkische Ballungszentren wie NĂŒrnberg und WĂŒrzburg werden dabei ebenfalls oft vernachlĂ€ssigt.

Weiter muss die Planung der Busse weg von den LandratsĂ€mtern und bei dieser neuen „BEG Nord“ integriert werden um Bahn und Bus effektiv und verknĂŒpft planen zu können. Zu dem gehören auch die Bus-Verkehrskonzepte, die sich nach den VerkehrsbedĂŒrfnissen der Anwohner richtet.
Die Busse mĂŒssen im Stundentakt zu den ZĂŒgen verkehren. Gerade LinienfĂŒhrung, sternförmig von den Ballungszentren hinweg mit Zwischenverbindungen. Kleinere Ortschaften mĂŒssen mit Kleinbussen durch bedarfsorientierte Anbindung (z.B. Anruftaxi) an die Stammstrecken angebunden werden. Auch wenn dies ein ĂŒber Jahre angelegtes Projekt ist, muss jetzt damit begonnen werden.

Auch die staatliche Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) stellen wir hier in Frage. Bis jetzt trĂ€gt jeder BundesbĂŒrger ĂŒber seine Steuern (auch Mineralölsteuer) zur Finanzierung des ÖPNV bei (ĂŒber 8 Milliarden Euro). Dabei spielt es keine Rolle, ob am Wohnort ein Angebot vorhanden ist oder nicht. Die Steuerzahler haben ein Recht auf ein gerechtes Finanzierungssystem! Anwohner auf dem frĂ€nkischem Lande, die bis jetzt keinen Anschluss an den Nahverkehr haben zahlen nach dem jetzigen Finanzierungssystem den gleichen Beitrag, wie z.B. ein BĂŒrger in MĂŒnchen.
Dies wird weder dem einzelnen BĂŒrger gerecht, noch hat dadurch die öffentliche Hand Interesse den ÖPNV gerade im lĂ€ndlichen Raum bedarfsgerecht auszubauen.
Deshalb schlagen wir eine Angabe vor, die sich nach dem tatsÀchlichen, vor Ort vorhandenen Nahverkehr richtet.
Hierzu ist ein AbgabenschlĂŒssel zu erstellen, der sich an AbhĂ€ngigkeit von Verkehrsmittel (Bus oder Schiene), sowie der HĂ€ufigkeit und der Verzahnung des Liniennetzes orientiert.
Diese Abgabe könnte z.B. ĂŒber die Grundsteuer oder ĂŒber eine Art Verkehrssteuer mit erhoben werden, als Ersatz fĂŒr die jetzige Kfz-Steuer die als Steuerungselement total versagt hat. So ist es nur fair, wenn Anwohner, Mieter und GeschĂ€fte, die in gut erschlossenen Ortschaften mit den Vorteilen des erhöhten Wohnwerts wohnen, sich auch direkt an den Kosten dafĂŒr angemessen beteiligen.
Der Aufschlag darf allerdings nur in kleinen Stufen steigen, so dass eine Verbesserung des ÖPNV nicht gleichzeitig zur Bestrafung der BĂŒrger fĂŒhrt.
Man kann sich gut vorstellen was mit einer Stadt passiert, in der kein öffentlicher Nahverkehr mehr angeboten wird. Hier wĂŒrde Niemand mehr zuziehen und der Wohnwert wĂŒrde verloren gehen.

Bei diesem Konzept hĂ€tte der öffentliche Besteller der ÖPNV-Leistungen auch mehr Interesse das Liniennetz besser auszubauen, da dann eine Erweiterung nicht immer direkt laufende Mehrkosten verursachen wĂŒrde, sondern dann einen Gewinn fĂŒr alle darstellen wĂŒrde.
Eine Abschaffung der Fahrpreise wie andere Parteien fordern lehnen wir grundsĂ€tzlich ab, da sonst die Verkehrsunternehmer kein Interesse mehr haben die Fahrgastzahlen zu steigern. Hier könnte nur noch die zu erbringende Verkehrsleistung im Mittelpunkt stehen, aber nicht mehr die QualitĂ€t der Beförderung fĂŒr den einzelnen Fahrgast. Mit der Steigerung der Fahrgastzahlen muss deshalb auch das Verkehrsunternehmen angemessen belohnt werden.
Dem Fahrgast sollte es möglich sein, dass er einen begrenzten Teil der Kosten einer Jahresfahrkarte ĂŒber die SteuererklĂ€rung ausgleichen kann. Dazu sollte auch eine Sozialformel gehören, die Unzumutbarkeit (wie z.B. Schichtarbeiter ) berĂŒcksichtigt.

Politiker, die immer nur fordern, dass die BĂŒrger auf den ÖPNV umsteigen sollen, muss es endlich klar sein, das dieser erst einmal zur VerfĂŒgung stehen muss.
Außerdem wollen wir keinem das Auto verbieten wie etliche fordern, sondern eine echte Alternative anbieten, die allen Beteiligten gerecht wird.

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Neuausschreibung fĂŒr den Kissinger Stern – Ist der Zug fĂŒr den Bayern-Takt endgĂŒltig abgefahren?

Samstag, 5. Mai 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Bayrische Eisenbahn-gesellschaft (BEG) hat die Ausschreibung fĂŒr den zukĂŒnftigen Betrieb des sogenannten Kissinger Sterns gestartet. Der neue Vertrag soll ab Dezember 2014 gelten und eine Laufzeit von 12 Jahren besitzen. Die Partei fĂŒr Franken begrĂŒĂŸt diese Initiative grundsĂ€tzlich, moniert jedoch grobe MĂ€ngel an der Ausschreibung. So enthalte diese nicht die Auflage, den bestehenden Zweistundentakt auszubauen und somit ein fahrgastfreundliches Verkehrsangebot zu schaffen. Der Stundentakt wird von der BEG publikumswirksam „Bayern-Takt“ genannt. Hierbei stelle sich fĂŒr die Franken-Partei die Frage, ob das lĂ€ndliche Unterfranken von Seiten der BEG nicht als bayrisch angesehen werde.

„Das ist fĂŒr uns nicht akzeptabel,“ so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner. „Immerhin zahlen die Hammelburger die gleichen Steuern wie die BĂŒrger Altbayerns. Und wir Franken sind nun einmal auch BĂŒrger Bayerns. Mit den gleichen Pflichten – aber auch mit den gleichen Rechten wie die Schwaben, OberpfĂ€lzer, Nieder- und Oberbayern auch!“

Auf der Internetseite der BEG wird ausdrĂŒcklich mit einer guten Verkehrsanbindung geworben. Dort heißt es: „Besonders wichtig ist es der BEG, allen FahrgĂ€sten in Bayern, auch im lĂ€ndlichen Raum, von frĂŒhmorgens bis spĂ€tabends einen Stundentakt bieten zu können den so genannten Bayern-Takt.“ Die Partei fĂŒr Franken kritisiert, dass ÂŹ wie immer wenn es um Investitionen gehe mit zweierlei Maß gemessen werde. Gerade eine Kurstadt wie Bad Kissingen, die eingebettet in eine reizvolle lĂ€ndliche Idylle auch ein Magnet fĂŒr den Fremdenverkehr sein könnte, sei auf eine angemessene öffentliche Infrastruktur angewiesen. Doch die Anbindung Bad Kissingens von Westen her lasse im Moment sehr zu wĂŒnschen ĂŒbrig. „Wenn man hier den Zug verpasst, bekommt der BEG-Slogan „Bahnland Bayern – Zeit fĂŒr dich“ eine ganz eigene Bedeutung“, so Gattenlöhner weiter, „dann hat man nĂ€mlich ganze zwei Stunden Zeit fĂŒr sich!“

Die aktuelle Ausschreibung in ihrer jetzigen Version zementiert diese unzumutbaren VerhĂ€ltnisse bis mindestens 2026. Deswegen fordert die Partei fĂŒr Franken die RĂŒcknahme und Überarbeitung der Ausschreibung. In einer neuen Version mĂŒsse die EinfĂŒhrung des Stundentaktes ebenso wie die optionale Wiederaufnahme der Verbindung Schweinfurt-GemĂŒnden ĂŒber ThĂŒngen und Arnstein als Vorrausetzung fĂŒr die Vergabe festgeschrieben werden. Andernfalls entstĂŒnde hier erneut der Eindruck, der Schienenverkehr Frankens stĂŒnde dem rund um die bayrische Landeshauptstadt MĂŒnchen benachteiligt gegenĂŒber. In MĂŒnchen wird nicht nur ein milliardenschwerer S-Bahn-Ausbau gestemmt, auch die Strecke MĂŒnchen-Lindau wird neu elektrifiziert. Dazu Gattenlöhner: „DafĂŒr sind offenbar genug Mittel in der bayerischen Staatskasse vorhanden. Doch diese Mittel mĂŒssen gerecht verteilt werden und auch der Förderung des frĂ€nkischen Schienenverkehrs zu Gute kommen.“

(veröffentlicht am 02.05.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Landesgartenschau 2019 ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel?

Samstag, 21. April 2012 | Autor:

Pressemitteilung

Die Franken fordern: Macht unseren Nahverkehr zukunftsfÀhig!

Die Partei fĂŒr Franken freut sich darĂŒber, dass WassertrĂŒdingen den Zuschlag fĂŒr die Landesgartenschau 2019 erhalten hat, ĂŒbt jedoch gleichzeitig Kritik am Freistaat Bayern und dessen Infrastruktur-Politik: Die derzeitige Verkehrssituation zwinge die Besucher zur Anreise im PKW. Dies sei nicht im Sinne von Umweltschutz und zukunftsweisender MobilitĂ€t. Die Partei fĂŒr Franken fordert daher die Wiederbelebung der stillgelegten Strecke Gunzenhausen – WassertrĂŒdingen bis zu diesem fĂŒr die Region so zentralen Ereignis.

Dem Freistaat Bayern bietet sich mit der Förderung der öffentlichen und zukunftsorientierten MobilitÀt in der Region Westliches Mittelfranken nicht nur eine Möglichkeit, sich in seiner so oft hervorgehobenen Rolle als Technologievorreiter zu prÀsentieren, sondern auch ein eindeutiges Bekenntnis zu Franken abzulegen.
Durch eine FĂŒhrung der direkten Strecke NĂŒrnberg-WassertrĂŒdingen mit einer FlĂŒgelung in Roth nach Hilpoltstein und von Pleinfeld nach Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein bzw. ĂŒber Pleinfeld und Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein und Gunzenhausen direkt an NĂŒrnberg und damit an den ĂŒberregionalen Fernverkehr angebunden.

Zur Wiederbelebung dieser Strecke schlĂ€gt die Partei fĂŒr Franken den Einsatz neuer Triebwagen vor; die Lokomotiven sollten mit einer noch zu entwickelnden Kombination aus Oberleitungs- und Batteriestrom betrieben werden. So könnten diese Triebwagen die ElektrizitĂ€t zum Beispiel auf der Strecke NĂŒrnberg-Pleinfeld aus der bereits bestehenden Oberleitung beziehen. Auf dem Abschnitt Pleinfeld-WassertrĂŒdingen wĂ€re eine Versorgung durch Akkus möglich. Diese könnten sowohl auf den elektrifizierten Streckenabschnitten aus der Oberleitung als auch mit einem Anteil von 20 Prozent durch RĂŒckgewinnung der Bremsenergie geladen werden. Bei konventionellem Dieselbetrieb wĂ€re solch eine RĂŒckgewinnung nicht möglich ÂŹ die Bremsenergie bliebe ungenutzt.
Im Schienenverkehr erweist sich die Anwendung einer derartigen Technik im Gegensatz zum Kfz als rentabel, da hierbei das Mehrgewicht durch Akkus keine entscheidende Rolle spielt. Und sie ĂŒberzeugt durch Emissionsfreiheit, geringe LĂ€rmentwicklung im Fahrbetrieb und spurtstarkes Anfahren.

Diese Perspektive ist nach Ansicht der Partei fĂŒr Franken durchaus realistisch, da die Zeit bis zur Landesgartenschau 2019 ausreichend sei, um die Strecke sowohl an entsprechende Verkehrsanbieter auszuschreiben als auch die geforderte Technologie zu entwickeln. Hierzu könnten auch Fördermittel des Bundes gewonnen werden, da die EinfĂŒhrung dieser Technologie ein Pilotprojekt fĂŒr den Betrieb weiterer Strecken darstelle und Bayern damit eine Vorreiterrolle in der Forcierung der ElektromobilitĂ€t einnehmen wĂŒrde.

Mit der Umsetzung dieses Projektes könnte sich der Freistaat zudem als echter Förderer der frĂ€nkischen Infrastruktur mit konkreten Taten profilieren, anstatt sich ĂŒber Themen wie die Nordanbindung zum NĂŒrnberger Flughafen nur mit leeren Worten ins GesprĂ€ch zu bringen. „FĂŒr die bessere Anbindung des Flughafens NĂŒrnberg ist eine Verbindung der B4 zur Flughafenstraße ausreichend“, so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner, „und sie ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoller. Eine Diskussion wie diese wird doch nur aus einem Grund gefĂŒhrt: Um das Thema tot zu reden und somit vorhandene finanzielle Mittel in der Landeshauptstadt MĂŒnchen zu halten!“ FĂŒr den geplanten Ausbau der MĂŒnchner S-Bahn seien beispielsweise zwei Milliarden Euro veranschlagt und das fĂŒr einen Streckenabschnitt von zehn Kilometern. Eine Kostendebatte gebe es hier nicht – ganz im Gegensatz zu den frĂ€nkischen Infrastrukturprojekten wie dem hier angefĂŒhrten oder dem seit langem geplanten und notwendigen kreuzungsfreien Ausbau der A73 an den Rampen in NĂŒrnberg.

Die Partei fĂŒr Franken steht fĂŒr den bedarfsgerechten Ausbau bestehender Straßen, soweit nötig, und die Reaktivierung vorhandener SchienenstrĂ€nge, sofern dies sinnvoll fĂŒr den Personenverkehr sei. „Steuergelder fĂŒr Prestigeprojekte zu verschleudern“, so Gattenlöhner, „das lehnen wir ab!“

(veröffentlicht am 18.04.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Bayern schiebt Oberfranken aufs Abstellgleis

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Der Freistaat Bayern ist ein modernes Bundesland mit hervorragender Infrastruktur. Gut ausgebaute Straßen, schnelle Zugverbindungen und sogar Flugverbindungen in alle Welt zeugen davon. Im SpeckgĂŒrtel rund um MĂŒnchen sind weitere Großprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur geplant. Deren Finanzierbarkeit steht nicht zur Debatte. Die Region Franken dagegen gerĂ€t durch fragwĂŒrdige Sparmaßnahmen immer mehr aufs Abstellgleis. Die Partei fĂŒr Franken stellt sich daher die Frage, ob Franken aus Sicht der Oberbayern ĂŒberhaupt noch zum Freistaat gehört.

Teile der Region Franken wie zum Beispiel Hof werden von der bayerischen Staatsregierung nicht nur strĂ€flich vernachlĂ€ssigt, sondern durch Entscheidungen aus MĂŒnchen zurĂŒck auf ein Niveau wie vor 20 Jahren geworfen. So soll die Bedienung der Eisenbahnstrecke NĂŒrnberg nach Hof ĂŒber Bayreuth öffentlich ausgeschrieben und ab 2016 an ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen vergeben werden. Die Partei fĂŒr Franken begrĂŒĂŸt diesen Wettbewerb, kritisiert aber zugleich, dass ein Einsatz von Fahrzeugen mit Neigetechnik durch das Ministerium der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) als Besteller dieser Zugleistungen nicht mehr vorgesehen ist.

Robert Gattenlöhner, Vorsitzender der Partei fĂŒr Franken, hĂ€lt diese Vorgehensweise fĂŒr „ungeheuerlich“ und wirft der BEG vor, dass sich so die die Fahrzeiten von Hof nach NĂŒrnberg um bis zu 30 Minuten verlĂ€ngern wĂŒrden. „Das ist ein unzumutbarer RĂŒckschritt“, moniert der Parteivorsitzende und erinnert daran, dass die Neigetechnik noch vor 20 Jahren von regierenden Landespolitikern als unverzichtbare Zukunftstechnologie ausgerufen wurde. „Diese Verschlechterung ist mit uns nicht zu machen,“ so Gattenlöhner, „gerade in Zeiten, in denen hohe MobilitĂ€t schon aus wirtschaftlichen GrĂŒnden unverzichtbar ist.“ Die BeweggrĂŒnde der Verantwortlichen, die ZuschĂŒsse ausgerechnet fĂŒr eine ohnehin strukturschwache Region wie Oberfranken zu reduzieren und diese Strecke wieder mit Alttechnik zu bedienen, seien nicht nachvollziehbar. Gattenlöhner vermutet jedoch, dass SĂŒdbayern beabsichtige, eigene Großprojekte auf Kosten der Nordbayern durchzusetzen.

Die Partei fĂŒr Franken werde die Abschaffung der Neigetechnik nur dann mittragen, wenn im Gegenzug mit dem sofortigen Ausbau und Modernisierung von Bayerns langsamster Expesstrecke von Hof nach Bayreuth ĂŒber MĂŒnchberg begonnen werde. Diese hat derzeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 79km/h und das trotz Neigetechnik. Auch eine Elektrifizierung der Verbindung NĂŒrnberg nach Hof und Cheb hĂ€lt die Partei fĂŒr Franken fĂŒr unumgĂ€nglich. Doch noch werden frĂ€nkische BedĂŒrfnisse zur Zukunftssicherung in der Staatsregierung nicht gehört. Selbst oppositionelle Spitzenpolitiker haben ausschließlich Projekte im SĂŒden des Landes im Auge – mit einer Ausnahme: SPD-Kandidat Christian Ude Ă€ußerte sich immerhin konstruktiv zur FahrzeitverkĂŒrzung auf frĂ€nkischen Regionalstrecken, verlegte dabei jedoch kurzerhand Aschaffenburg nach Oberfranken und kann deswegen kaum als glaubwĂŒrdiger Vertreter frĂ€nkischer Interessen gelten. FĂŒr wenig ĂŒberzeugend hĂ€lt die Partei fĂŒr Franken auch die Bekundung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Thomas Hacker im Landtag, er verspĂŒre einen positiven Effekt, der vom MĂŒnchner Flughafen fĂŒr seine Heimat Bayreuth ausgehe. „Es liegt doch ganz objektiv auf der Hand“, so Gattenlöhner, „dass sich die Infrastruktur der Region durch die Schließung des Flughafens Hof und die kĂŒnftig im Schneckentempoverkehrenden ZĂŒge dramatisch verschlechtern wird.“

(veröffentlicht am 30.01.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Kissinger Stern vor der Ausschreibung – Bayerische Eisenbahngesellschaft vernachlĂ€ssigt Regionalverkehr in Franken

Sonntag, 29. Januar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Erfolgreich behauptete sich die Erfurter Bahn GmbH seit Ende 2004 auf den Strecken Schweinfurt-GemĂŒnden und Schweinfurt-Meiningen. Nun soll der bewĂ€hrte Bahnbetrieb ausgeschrieben und das Erfurter Unternehmen möglicherweise durch einen auslĂ€ndischen Billiganbieter abgelöst werden. Die Partei fĂŒr Franken hĂ€lt das Vorgehen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft im Hinblick auf den regionalen Schienenverkehr fĂŒr planlos und fordert weitere Strukturverbesserungen fĂŒr die lĂ€ndlichen RĂ€ume in Franken.

In wenigen Monaten werden die Bewerbungsunterlagen fĂŒr den Kissinger Stern ausgegeben. Zusammen mit der Nahverkehrsservicegesellschaft ThĂŒringen (NVS) schreibt die Bayrische Eisenbahngesellschaft (BEG) in MĂŒnchen als Besteller des bayerischen Schienennahverkehrs die Leistungen mit Betriebsstart zum Dezember 2014 aus. Das Ausschreibungsverfahren betrifft auch die Linien Schweinfurt-GemĂŒnden ĂŒber Bad Kissingen und Schweinfurt-Meiningen. Europaweit kann sich damit jedes beliebige Schienenunternehmen auf die Personenverkehrsdienstleistungen bewerben.

Die Partei fĂŒr Franken, die sich fĂŒr die Verbesserung der Zukunftschancen in den frĂ€nkischen Regionen stark macht, fordert die Bayerische Staatsregierung auf, in Bezug auf den Schienenverkehr fĂŒr einen fairen Wettbewerb zu sorgen: „PreisdrĂŒckerei auf dem RĂŒcken der ortsansĂ€ssigen Mitarbeiter ist mit uns nicht zu machen,“ so der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner. Gerade in strukturschwachen Gegenden mĂŒsse der Staat sicherstellen, „dass marktĂŒbliche Löhne gezahlt werden“.

Gattenlöhner verweist dabei auf die unzumutbaren ZustĂ€nde in Oberfranken. Dort war es aufgrund der Neuansiedlung unerfahrener Verkehrsbetreiber monatelang zu ZugausfĂ€llen gekommen, da es dem Unternehmen nicht gelang, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben. Schließlich wurde Personal aus dem Ausland im Schnellverfahren als LokfĂŒhrer eingewiesen.

Auf der Agenda der Partei fĂŒr Franken steht außerdem die zĂŒgige Verkehrserweiterung im lĂ€ndlichen Franken. Die Ausschreibung mĂŒsse nach Ansicht des Vorsitzenden zwei weitere Ausbaustufen beinhalten. Diese Aufforderung betrifft vor allem die Wiederinbetriebnahme der Wernbahn mit stĂŒndlichem Zugbetrieb von Schweinfurt ĂŒber Arnstein und ThĂŒngen nach GemĂŒnden und WeiterfĂŒhrung ĂŒber Lohr nach Rodenbach. Auch Ortschaften wie zum Beispiel Neudorf und Sackenbach önnten dabei an die Schiene angebunden werden. In einer dritten Ausbaustufe solle sodann der Streckenbetriebs von Schweinfurt nach Gerolzhofen wieder belebt werden.

„Wir sehen die Arbeit der BEG und damit auch der Staatsregierung sehr kritisch“, so Robert Gattenlöhner: „Da werden eindeutig Verkehrsgroßprojekte nur im sĂŒdlichen Bayern bevorzugt.“ Gattenlöhner schlĂ€gt vor fĂŒr den Norden von Bayern eine eigene Eisenbahngesellschaft zu begrĂŒnden, da sich immer wieder zeige, dass MĂŒnchen offenbar zu weit weg sei von den regionalen Belangen, um die BedĂŒrfnisse vor Ort auch tatsĂ€chlich wahrzunehmen. So seien ĂŒber mehrere Jahre hinweg weder die KapazitĂ€tsengpĂ€sse der Mainfrankenbahn gelöst worden, auf der nun wieder ZĂŒge mit Altfahrzeugen verkehren, noch die Probleme bei der Agilis in Oberfranken und ebenso wenig habe man eine tragfĂ€hige Lösung fĂŒr die Zukunft des Franken–Sachsen–Express gefunden, denn eine WeiterfĂŒhrung der Direktverbindung NĂŒrnberg–Dresden stehe immer noch aus.

Ausschreibung der BEG hier

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Ausbau des Verkehrsmuseums – NĂŒrnberg vergibt Chancen

Mittwoch, 11. Januar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

NĂŒrnberg bietet sich wie kaum eine andere Stadt in Deutschland als Standort fĂŒr ein Vorzeigemuseum zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Verkehrs an. Die Stadt ist zentral gelegen und verfĂŒgt bereits ĂŒber eine gut entwickelte Infrastruktur zum Thema Verkehr. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Verwunderung auf Seiten der Partei fĂŒr Franken darĂŒber, dass die Verantwortlichen hier einmalige Chancen vergeben, um NĂŒrnberg einen weiteren Standortvorteil zu sichern.

Zwei direkt anliegende GebĂ€ude am bestehenden Verkehrsmuseum befinden sich seit geraumer Zeit im Leerstand. Beide sind fĂŒr ein Dokumentationszentrum mit Sonderausstellungen bestens geeignet. Zudem stehen in KĂŒrze die Hallen der Lokwerkstatt an der JansenbrĂŒcke zur VerfĂŒgung. Hier könnte eine Ausstellungshalle mit Außenanlage fĂŒr Originalfahrzeuge entstehen. Eine weitere Liegenschaft fĂŒr die PrĂ€sentation technischer Einrichtungen wie Signale, Stellwerkstechnik und Stromversorgung bietet sich in Gebersdorf an, wo das Umformerwerk der Bahn frei wird.

Die GebĂ€ude sind geradezu prĂ€destiniert fĂŒr ein in seiner Art einmaliges Museum mit fachlich informativer Gestaltung als Zeitzeuge der technischen Entwicklung und der Bahngeschichte. Durch die GrĂ¶ĂŸe des Museumskomplexes ergeben sich zudem positive Effekte fĂŒr Hotels, Gastronomie und Handel in NĂŒrnberg.

Die Partei fĂŒr Franken macht sich fĂŒr das neue Verkehrsmuseum stark und will dabei auf eine Stiftung setzen, an der sich die Bahn, die Stadt und der Freistaat beteiligen. Der Parteivorsitzende, Robert Gattenlöhner, appelliert dringend an die fĂŒhrenden Regionalpolitiker, ihre so hĂ€ufig zitierten PlĂ€ne zur Standortsicherung des Verkehrsmuseums in NĂŒrnberg nun auch wirklich umzusetzen: „Wir dĂŒrfen diese letzte Möglichkeit, in NĂŒrnberg ein Internationales Museum zu errichten, nicht verstreichen lassen“, so Gattenlöhner. Schon einmal wurde nach der 150-Jahr-Feier die Chance vertan, dieses Areal zu erhalten.

(veröffentlicht am 09.12.2011 auch bei OpenPR, live-pr.com, pressehof.de, ptext.net und presse-kostenlos.de)

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen