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Trauerspiel „NĂŒrnberger S-Bahn“ geht weiter – Regie hat die Staatsregierung

Sonntag, 13. MĂ€rz 2016 | Autor:

Pressemitteilung:

IMG_7630Die Posse um die Vergabe des NĂŒrnberger S-Bahn-Netzes an den privaten Bahn-Konkurrenten National Express (NX) geht in die nĂ€chste Runde. Die Bayerische Eisenbahn-gesellschaft (BEG) hatte dem britischen Unter-nehmen den Zuschlag erteilt, die DB-Regio dagegen geklagt. Nun will die BEG Akteneinsicht verhindern. „Die Vergabe der S-Bahn NĂŒrnberg wird immer mehr zur Lachnummer“, so Andreas Brandl von der Partei fĂŒr Franken.

Die angedachte Vergabe zur Ausschreibung der NĂŒrnberger S-Bahn sollte an das Britische Verkehrsunternehmen National Express (NX) erfolgen. Hier wurde aber die geforderte Kapitaldecke, die vorausgesetzt und benötigt wird, um solch ein Verkehrsprojekt zu stemmen, nicht eingehalten. Trotzdem ist der Zuschlag an die NX-Gesellschaft gegangen.

Dagegen hat der jetzige Betreiber, die DB-Regio in zwei Instanzen mit Erfolg geklagt. Jede gerichtliche Instanz bestĂ€tigte hier, dass die geforderte Kapitaldecke nicht ausreicht, die aus einem „Stricknetz“ von noch nicht in Betrieb genommenen Verkehrsnetzen in Nordrhein-Westfalen und einer gedeckelten RĂŒckhand aus England besteht. Das letzte Gericht (Oberlandesgericht) verwies die Ausschreibung zur PrĂŒfung zurĂŒck an die BEG (Bayrische Eisenbahngesellschaft), die im Auftrag des Freistaates den Nahverkehr bestellt.

Trotz der Vorgaben der einzelnen Instanzen, hat nun die BEG wieder den Auftrag an die englische Gruppe vergeben. Daraufhin hat nun die DB-Regio wieder Klage bei der Vergabekammer eingereicht, da sich nichts an der Kapitaldecke geĂ€ndert hat. WĂ€hrend die Vergabekammer nun dem jetzigen Betreiber eine teilweise Akteneinsicht gewĂ€hrt hat, klagt nun die BEG ĂŒber das Oberlandesgericht die Vergabekammer an und will diese Akteneinsicht verhindern.

„Da muss man sich schon fragen, was muss hier im Geheimen bleiben?“ so Andreas Brandl, „Geht bei den Ausschreibungen alles mit rechten Dingen zu?“

„Zu dem ganzen Hin und Her bekommt die Sache auch noch ein besonders ‚GschmĂ€ckla‘ “, so Andreas Brandl. Denn der Gesellschafter der deutschen NX-Tochter und der Vorsitzende der BEG sollen frĂŒher zusammen bei der Regentalbahn tĂ€tig gewesen sein, die damals zu 100% im bayrischen Besitz war. „Ein Schelm wer da böses denkt“, sagt Brandl

DIE FRANKEN wiederholen hier ihre Forderung fĂŒr Nordbayern einen eigenstĂ€ndigen Besteller der Nahverkehrsleistungen einzurichten: Eine FrĂ€nkische Eisenbahngesellschaft. „FĂŒr MĂŒnchen ist der Norden nur ein Versuchsfeld“ so Brandl abschließend „Probieren wir es doch mal in Franken mal aus, wenns schief geht, ist es nicht so schlimm.“

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Geht der Bahn-Streik nur im Großraum NĂŒrnberg weiter?

Samstag, 23. Mai 2015 | Autor:

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S-Bahn NĂŒrnbergEin Aufatmen ging durch die Bevölkerung als kurz vor dem Pfingstwochenende der Streik der LokfĂŒhrer mit einer Einigung auf Schlichtung beendet wurde. Ganz Deutschland fĂ€hrt seit Freitag wieder planmĂ€ĂŸig. Nur NĂŒrnberg nicht. Hier gilt der Streikplan bis einschließlich Montag. DIE FRANKEN fordern hier die bayrische Eisenbahngesellschaft auf die pönale Zahlungen zu verĂ€ndern.

Wer als Bahnreisender denkt, er könne ab sofort wieder normal mit der Bahn fahren sieht sich in und um die Frankenmetropole getĂ€uscht. So fahren zum Beispiel die Nebenbahnen von Roth nach Hilpoltstein sowie von Wicklesgreuth nach Windsbach laut Internetauftritt der Bahn bis Pfingstmontag nicht. Auch auf anderen Strecken ist der Betrieb eingeschrĂ€nkt (bahn.de). Die Partei fĂŒr Franken fragt hier, ob das noch die Auswirkungen aus dem Streik sein können oder ob hier einfach Personal fehlt? Im Bereich NĂŒrnberg ist wohl davon auszugehen, dass jetzt das „Streik-Chaos“ dazu genutzt wird, Überstunden und Urlaub abzubauen wird. Ob hier die DB Regio wirklich besser ist als ein Konkurrent, sei mal dahingestellt?

Dass Franken hier eine Sonderrolle einnimmt, erleben wir leider immer wieder, so auch schon mal auf den Nebenbahnen um Hof herum. DIE FRANKEN fordern dass ausfallende ZĂŒge hoch mit Strafzahlungen belegt werden mĂŒssen. Die UnternehmensfĂŒhrung darf ihre Personaleinsatzpolitik nicht auf Kosten der FahrgĂ€ste machen.

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Schienennetz: Franken als Versuchsfeld

Donnerstag, 26. MĂ€rz 2015 | Autor:

Pressemitteilung:

Eklatante Nord-SĂŒd-GegensĂ€tze im bayerischen Schienennetz

ÖPNV_FrankenDer Internetauftritt der Bayrischen Eisenbahngesellschaft (BEG), einem wichtigen Akteur des Öffentlichen Personennahverkehrs in Bayern, liest sich wie eine reine Erfolgsgeschichte. Das mag zutreffen, zumindest wenn man nicht ĂŒber den oberbayerischen Tellerrand hinaus blickt. Denn dort werden bestĂ€ndig Verbesserungen herbeigefĂŒhrt und die LebensqualitĂ€t im Ă€ußersten SĂŒden der Republik durch einen großzĂŒgigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur weiter gesteigert.

NatĂŒrlich fallen den regierenden Politiker auch Ideen und Projekte fĂŒr Nordbayern ein, diese kommen aber ĂŒber einen werbewirksamen Zeitungsbericht nur selten hinaus.
Auf die sich regelmĂ€ĂŸig in den Medien wiederfindenden Reaktivierungen der Werntal- und der Steigerwaldbahn wird seit der Jahrtausendwende vergeblich gewartet. Die Strecke MĂŒnchen nach AltomĂŒnster wurde dagegen problemlos und schnell elektrifiziert und aufgewertet. Über das Projekt „Stadtumlandbahn“ um Erlangen wird schon ein viertel Jahrhundert diskutiert, ohne dass etwas passiert. Auch hatte jeder zur Wahl antretende MinisterprĂ€sident den Ausbau des Frankenschnellweges in seinem Wahlprogramm. In dieser Zeit wurde der gesamte Ring in MĂŒnchen unter die Erde verlagert. In Franken dagegen bleiben die Projekte auf dem Papier.

WĂ€hrend Innenminister Joachim Herrmann sich mit tollen Ideen zur Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Markt Erlbach hervortut, sollte hier erst einmal ein halb Stundentakt möglich sein. Auch die Fahrzeit von diesem Endpunkt nach NĂŒrnberg (38km) kommt der von NĂŒrnberg nach MĂŒnchen (171km) gleich. Dies ist in nicht zeitgemĂ€ĂŸ.

Wer erinnert sich nicht an die Fahrzeugprobleme bei der S-Bahn NĂŒrnberg? Erst nachdem diese gelöst wurden und sich auf der Schiene etwas bewegte, sind diese Fahrzeuge auch im Werdenfelser Land eingefĂŒhrt worden.

Jetzt wurde die S-Bahn NĂŒrnberg an ein englisches Unternehmen vergeben. Selbst die Wirtschaftswoche zweifelt die wirtschaftliche Berechnung an. Im Gegenzug soll die S-Bahn MĂŒnchen ohne Ausschreibung an die Deutsche Bahn vergeben werden. In MĂŒnchen scheint ein stabiler Betrieb wichtiger zu sein als in NĂŒrnberg. Denn hier kann man es ja mal „versuchen“ mit der Privatisierung. Gleichwertigkeit in den LebensverhĂ€ltnissen, nach dem Landesentwicklungsprogramm gesetzlich vorgeschrieben, sieht anders aus.
Nun steht die Ausschreibung des Dieselnetzes der Mittelfrankenbahn an. Auch hier werden die politischen Versprechen auf der Strecke bleiben. Eine Reaktivierung nach WassertrĂŒdingen findet sich in dieser Ausschreibung sicherlich nicht. Die Reaktivierung nach DinkelsbĂŒhl wird höchstens als Option auftauchen. Die Durchbindung der GrĂ€fenbergbahn nach FĂŒrth wird trotz positiver Wirtschaftlichkeitsberechnung nicht kommen. Man muss sich schon fast freuen, wenn auf allen Strecken wenigstens endlich ein durchgĂ€ngiger Stundentakt stattfindet.

Es zeigt sich: Franken ist doch sehr weit weg von MĂŒnchen. Da hilft auch kein Heimatministerium in NĂŒrnberg. Warum werden nicht „echte“ Behörden aus MĂŒnchen verlagert? Auch fĂŒr die BEG mit seinen Mitarbeitern ist Platz in Franken.

Die Partei fĂŒr Franken fordert fĂŒr die Ausschreibung des Dieselnetzes auch die sĂŒdbayerischen Parameter anzuwenden. Auch fordern wir in der Fahrzeugbeschaffung die von der Regierung propagierte ElektromobilitĂ€t umzusetzen. Anstatt wieder auf Dieselfahrzeuge zu setzen, sind hier emissionsfreie Akkufahrzeuge zu beschaffen. Die Stecken haben alle Verbindung zur Oberleitung. Somit stellt das Aufladen der Batterien keine Herausforderung dar. Die Entwicklung dieser Fahrzeuge kann ĂŒber Fördertöpfe unterstĂŒtzt werden. FĂŒr die Anwohner an solch einer Bahnstrecke wĂ€re diese gerĂ€uscharme und im Fahrbetrieb emissionsfreie Betriebsart sicher ein Mehrwert in ihrer LebensqualitĂ€t.

Aus Sicht der Partei fĂŒr Franken besitzt der Ausbau der Infrastruktur auch in Franken, sei es Stadt oder Land, höchste PrioritĂ€t. Erhöhung der Streckengeschwindigkeiten durch verschiedene Maßnahmen wie z.B. Schrankenanlagen an BahnĂŒbergĂ€ngen mĂŒssen vorangetrieben werden. Signalanlagen fehlen auf etlichen Stecken gĂ€nzlich. Jeder BĂŒrger kann sich diese Situation auf einer Fahrt unter anderem von Siegelsdorf nach Markt Erlbach ansehen. Hier wird in einem steinzeitlichen Verfahren mit SchlĂŒssel und TelefongesprĂ€chen der Betrieb aufrechterhalten. Ob dieser Stand einem Industrieland wie Deutschland mit seinem Zukunftsprojekt 4.0 oder auch dem Selbstbild Bayerns als „Vorstufe zum Paradies“ entspricht, darf bezweifelt werden.

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Bahnhofausbau mal wieder entgegen dem Landesentwicklungsprogramm

Samstag, 30. MĂ€rz 2013 | Autor:

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Die bayerische Staatsregierung segnete am vergangenen Dienstag ZuschĂŒsse in Höhe von 60 Millionen Euro fĂŒr den behindertengerechten Umbau der bayerischen Bahnhöfe ab und einigte sich auf 13 Bahnhöfe sowie 13 S-Bahn-Stationen. Nur leider liegen ĂŒber die HĂ€lfte der Bahnhöfe, die bis zum Jahr 2018 barrierefrei ausgebaut werden in Oberbayern. FĂŒr Christian Nikol, Direktkandidat fĂŒr die Landtagswahl in Stimmkreis NĂŒrnberg Ost, ist das ein Verstoß gegen das Landesentwicklungsprogramm.

„Egal welches der Landesentwicklungsprogramme (LEP) Bayerns, alle haben eines gemeinsam: Sie sollen die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen bayerischen Landesteilen sicherstellen“ so Christian Nikol. Derzeit liegt ein neues LEP dem bayerischen Landtag zur Abstimmung vor, welches wohl wieder „nur Papier darstellt ohne jeden Zwang zur Verwirklichung“ fĂŒrchtet Nikol.

Denn diese letzte Entscheidung aus dem Verkehrsministerium fĂŒr ein Sonderprogramm mit 60 Millionen Euro Volumen zur Finanzierung des barrierefreien Umbaus von Bahnhöfen in Bayern zeigt eindeutig eine SchrĂ€glage: Von 26 Bahnhöfen befinden sich ganze 14 in Oberbayern.

FĂŒr die Partei fĂŒr Franken zeigt sich hier wie so oft, dass Förderprogramme fĂŒr ganz Bayern oft mehrheitlich in den SĂŒden wandern. FĂŒr DIE FRANKEN muss damit jetzt Schluss sein!

WĂ€hrend z.B: in Pinzberg nicht einmal eine ordentliche Bahnsteigbeleuchtung vorhanden ist, blĂ€he man den SĂŒden weiter auf, so Nikol.

In die selbe Kerbe schlĂ€gt auch Andreas Brandl, ebenfalls Direktkandidat fĂŒr die Landtagswahl bei der Partei fĂŒr Franken, allerdings im Stimmkreis NĂŒrnberger Land. „Ein Bahnhof wie der in Hersbruck rechts der Pegnitz, der auch als Umsteigebahnhof fĂŒr den Regionalexpress dient, muss behinderten gerecht sein“, so Brandl. Die Franken kĂ€mpfen seit Jahren fĂŒr die Elektrifizierung der Strecke rechts der Pegnitz. „Die Umgestaltungen der Bahnhöfe ist ebenso ĂŒberfĂ€llig wie die Elektrifizierung und die Heraufstufung zur S-Bahn“, so der 39jĂ€hrige Direktkandidat abschließend.

WĂ€hrend liberale Volksvertreter schon nach dem Ausbau der Stationen NĂŒrnberg-Ostring und Röthenbach a.d.P. eine „barrierefreie S-Bahn NĂŒrnberg“ verkĂŒnden, hebt Nikol mahnend den Finger: „Wir laden gerne zu einer S-Bahnfahrt von Neumarkt nach NĂŒrnberg ein, bei der uns dann Frau Schuster von der FDP erklĂ€ren kann, wie ein Rollstuhlfahrer im Bahnhof Feucht aussteigen soll“.

„Franken zahlt und MĂŒnchen baut! Damit muss nun Schluss sein“ so der 41jĂ€hrige Feuchter abschließend.

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DIE FRANKEN fordern Vorfinanzierungen auch in Franken

Samstag, 15. Dezember 2012 | Autor:

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat vor kurzem die Teil-Finanzierung der 2,2 Milliarden teuren zweiten S-Bahn-Stammstrecke in MĂŒnchen durch den Bund in Aussicht gestellt. Möglich werden soll das Projekt durch die Umschichtung eines Darlehens fĂŒr den Airport MĂŒnchen in Höhe von fast 492 Millionen Euro, das dem Flughafen in den 1980er Jahren als Anschubfinanzierung diente. FĂŒr die Partei fĂŒr Franken ist das wieder einmal ein Paradebeispiel, wie schnell in Oberbayern neue Geldtöpfe fĂŒr die Verwirklichung von Verkehrsprojekten gefunden werden, wĂ€hrend in anderen Gegenden Bayerns diese Mittel verweigert werden.

Die Stadt MĂŒnchen hat das mit 442 km grĂ¶ĂŸte S-Bahn-Streckennetz aller deutschen S-Bahn-Systeme und möchte weiterhin eine Investition in Höhe von 2,2 Milliarden Euro fĂŒr 7 Kilometer Strecke als absolut nötig darstellen. Da die Landeshauptstadt an der Isar aber nicht ĂŒber diese Mittel verfĂŒgt, wird nun hĂ€nderingend nach einer Finanzierung gesucht, da der Bund maximal die HĂ€lfte der Investitions-Kosten tragen wĂŒrde.

So stellt man nun ein Darlehen zu Gunsten des Flughafens MĂŒnchen in Höhe von 492 Millionen Euro als „freie Mittel“ dar. Dazu mĂŒsste der Airport diesen Kredit nur noch zurĂŒckzahlen, wozu er nach Aussage von Flughafenchef Michael Kerkloh auch in der Lage sei. Wenn er das, nebenbei bemerkt nicht wĂ€re und durch die Zahlung in Schieflage gerĂ€te, dann mĂŒssten wohl wieder die drei Gesellschafter des MUC einspringen: Der Freistaat, der Bund und die Stadt MĂŒnchen. Dann bliebe also alles beim alten.

DarĂŒber hinaus hat der Freistaat angekĂŒndigt fĂŒr die fehlenden ZuschĂŒsse vom Bund in Vorleistung von noch einmal rund 200 Millionen Euro zu treten, bis die Zusagen aus Berlin da sind. Eine solche Vorfinanzierung gab es auch schon fĂŒr die Elektrifizierung der Bahnstrecke MĂŒnchen – Lindau, die mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 55 Millionen Euro unterstĂŒtzt wurde.

Vorfinanzierungen auch in Franken

Die Partei fĂŒr Franken fordert deshalb, dass der Freistaat diese „Schiene“ konsequent weiterfĂ€hrt, aber auch nördlich der Donau bei wichtigen Verkehrsprojekten in Vorleistung tritt.

Hier böte sich die Stadtumlandbahn zwischen NĂŒrnberg, Erlangen und Herzogenaurach an, die seit ĂŒber 25 Jahren geplant wird und zuletzt 1995 vom Freistaat fĂŒr eine Förderung abgelehnt wurde. Heute droht das Projekt erneut an den Kosten zu scheitern, obwohl es immer noch einen der höchsten Kosten-Nutzen-Faktoren in Bayern hat.

Ebenso wĂ€re eine Elektrifizierung der Bahnstrecke NĂŒrnberg – Hof bzw. NĂŒrnberg-Cheb dringend erforderlich, da unsere Nachbarstaaten Tschechien und auch Sachsen diese Strecken bereits bis an die Grenzen Bayerns mit Fahrdraht versehen haben. Mit einer Vorfinanzierung durch den Freistaat könnte der Bund alsbald mit dem lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lligen Ausbau beginnen.

Weiter sollte auch in Aschaffenburg endlich mit der Planung der Umlandbahn nach Großostheim begonnen werden, zur Landesgartenschau steht die Wiedereröffnung der Bahnstrecke nach WassertrĂŒdingen an und auch WĂŒrzburg benötigt dringend Lösungen zur BewĂ€ltigung des Durchgangsverkehrs auf der Strasse.

„Die steigende Verkehrslast ist nicht nur ein Problem MĂŒnchens“ so der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner. „Das Landesentwicklungsprogramm sollte ja fĂŒr gleiche VerhĂ€ltnisse im Land sorgen, doch leider wird es viel zu oft ignoriert“.

(veröffentlicht am 12.12.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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S-Bahn-Franken – „Die GrĂŒnen“ v.s. „Rot-Weiss“

Freitag, 21. September 2012 | Autor:

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Herr Dr. Martin Runge, Fraktionschef der GrĂŒnen, fordert noch mehr Geld fĂŒr die S-Bahn in MĂŒnchen. Seiner Meinung nach mĂŒssen die FahrgĂ€ste der MĂŒnchner S-Bahn wegen dem stĂ€ndigen Ausbau der Schienenverkehrswege „im Norden des Bayernlandes“ in ĂŒberfĂŒllten ZĂŒgen stehen.

„Die Partei fĂŒr Franken“ gibt hier zur reiferen Überlegung, dass seit den 70iger Jahren der MĂŒnchner Stadtverkehr stĂ€ndig mit großen Schritten ausgebaut worden ist. Hier wurden Steuergelder aus „Nordbayern“ (ĂŒblicherweise und immer noch als Franken bekannt) fĂŒr die so genannte Zukunftssicherung der Metropole MĂŒnchen verwendet!
Die Partei fĂŒr Franken lĂ€dt deshalb Herrn Dr. Runge gerne ein um im Berufsverkehr einmal eine S-Bahn im frĂ€nkischen Raum zu benutzen, denn auch hier stehen die FahrgĂ€ste, um zur Arbeit zu kommen.
Anscheinend ist Martin Runge, der Fraktionsvorsitzende der GrĂŒnen zu sehr mit Dingen wie Eurokrise, Energiepolitik, Griechenland-Rettung, Sozialstandards, ĂŒber Verkehrspolitik, bis hin zu Ladenschlussgesetze in Bayern beschĂ€ftigt, dass Fakten und wirkliche Tatsachen fĂŒr ihn etwas verschwimmen.

Über Jahre hinweg wurde bekanntermaßen eine einseitige Politik der Abwanderung von Industrie und dadurch auch der Bevölkerung im nordbayerischen Raum betrieben, wobei MĂŒnchen durch den stetig voran getriebenen Ausbau expandierte. Somit rechnen wir Herrn Runge gerne die bessere Auslastung der ZĂŒge im nunmehr bevölkerungsreicheren SĂŒden vor. Bessere Auslastung ergibt einfach weniger ZuschĂŒsse der öffentlichen Hand.

Eine derart ĂŒberzogene und haltlose „Neid-Debatte“ von einem grĂŒnen Politiker zeigt wieder einmal was Franken in Bayern wert ist.

Auch der abstrakte Vergleich mit dem Ausbau der NĂŒrnbergs S-Bahn ist unqualifiziert und zeigt lediglich bayerisch-grĂŒne WissenslĂŒcken ĂŒber die tatsĂ€chlichen Fakten.

Jeder Fahrgast, der die NĂŒrnberger S-Bahn tĂ€glich benutzt hat seine eigenen Erfahrungen mit der FrĂ€nkischen „Spar-S-Bahn“.
Richtung Bamberg fÀhrt die S-Bahn weiterhin auf der Trasse mit dem Rest des normalen, konventionellen Verkehrs. Baustellen, die den Fahrplan durcheinander bringen, gibt es hier im Monatstakt und in Richtung Ansbach fahren immer noch die Altfahrzeuge. Auch auf der Linie Roth und Altdorf sind weiter die alten Fahrzeuge mit der hohen Ausstiegskante unterwegs. So ist ein behindertengerechtes Umsteigen in Feucht von Altdorf nach Neumarkt bis heute nicht möglich.
Auch das Umsteigen in NĂŒrnberg von einer S-Bahn zur Anderen ist alles andere als einfach. Hier kann es sein dass man durch den kompletten Bahnhof laufen muss, um zum Zug nach Ansbach zu kommen.

„Die Franken“ erinnern auch daran, dass wĂ€hrend der Nahverkehr in und um MĂŒnchen herum ausgebaut wurde, es bereits StilllegungsplĂ€ne fĂŒr GrĂ€fenberg und Simmelsdorf gegeben hat. Die letzte stillgelegte Eisenbahnstrecke liegt eigenartigerweise wieder einmal in Franken und ist gar nicht so nicht lange her. Ende 1995 war das die Bahnlinie von Hassfurt nach Hofheim.

Auch die S-Bahn NĂŒrnberg wird 2017 öffentlich ausgeschrieben. Hier reicht es aber nicht, dass man einfach die Linie Allersberg ins Netz integriert.

„Die Partei fĂŒr Franken“ setzt auf ein konkretes und realistisches Konzept zur Erweiterung der S-Bahn in Franken:

  • NĂŒrnberg bis Hersbruck (nach Sanierung der Tunnel im Pegnitztal bis Neuhaus/P).
  • NĂŒrnberg nach Simmelsdorf.
  • Reaktivierung der sĂŒdlichen Ringbahn, sodass auch das SĂŒdklinikum am S-Bahnnetz angebunden wird.
  • Reaktivierung der Bibertbahn von Leichendorf ĂŒber NĂŒrnberg-Stein mit einer Kurvenverbindung auf die Ringbahn nach FĂŒrth. Anschluss in Stein nach NĂŒrnberg. Diese Verbindung wĂŒrde die zu erwartete Fahrgastbedienung nach dem Neubau des FĂŒrther Stadion bewĂ€ltigen können, da hier dann bei Gebersdorf ein Abzweig zum Stadion möglich wird.
  • Cadolzburg ĂŒber FĂŒrth und weiter ĂŒber die nördliche Ringbahn bis zum Nordostbahnhof.
  • Neustadt/Aisch ist ebenfalls in das S-Bahn-Netz auf zu nehmen.

„Die Franken“ laden die Herren aus MĂŒnchen und im speziellen den Herrn Runge gerne mal an einem Wochenende ein, um mit dem in Franken bevorzugten Nahverkehr zu fahren. So könnte man beispielsweise mal nach Hilpoltstein oder Gunzenhausen genussvoll im Zweistundentakt fahren.

Ein bisschen bezweifeln „die Franken“ aber, dass die MĂŒnchner ĂŒberhaupt hierher finden – wenn man in MĂŒnchen meint, dass Aschaffenburg bereits in Oberfranken liegt….

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Bahnchaos am Dutzendteich

Sonntag, 9. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

„Partei fĂŒr Franken“ fordert sofortige Maßnahmen seitens der Bahn.
Diszipliniertes Verhalten der Fußballfans verhinderte ein zweites Duisburg.

Seit Sonntag gingen zahlreiche Beschwerden aufgebrachter Fußballfans bei der Pressestelle der „Partei fĂŒr Franken“ ein. Nachfrage bei Besuchern des Fußballspiels vom 01.09.2012 zwischen dem 1.FC NĂŒrnberg und Borussia Dortmund ergab, dass RĂŒckreisen vom Spiel seitens der Bahn nicht organisiert waren.

Nach den Angaben der Fans stand am Sonderbahnsteig Frankenstadion ein Zug zur VerfĂŒgung, der aber nicht abfuhr. Die normale S-Bahn stand etwa zehn Minuten am Bahnsteig, bis diese sich dann endlich in Bewegung setzte. Ein weiterer schon mit FahrgĂ€sten ĂŒberfĂŒllter Zug wurde wieder gerĂ€umt, da dieser nicht mehr funktionierte.

Auf dem maßlos ĂŒberfĂŒllten Bahnsteig ergaben sich beĂ€ngstigende Situationen und auch die AufgĂ€nge der UnterfĂŒhrung die zum Bahnsteig fĂŒhrten waren so ĂŒberfĂŒllt dass ein Entkommen in einer Gefahrsituation praktisch unmöglich gewesen wĂ€re.

Nur das besonnene und disziplinierte Verhalten, sowohl der Clubfans, als auch der Dortmunder GÀste verhinderte ein totales Chaos. HÀtte es in dieser Situation die bei solchen Veranstaltungen oft vorkommenden Ausschreitungen gegeben, wÀre dieser Tag nicht so glimpflich verlaufen.

Die „Partei fĂŒr Franken“ warnt vor einem zweiten Duisburg in NĂŒrnberg. ZusĂ€tzlich ist zu bedenken, dass auch Familien mit ihren Kindern die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ein reibungsloser und organisierter Abtransport der Fußballfans ist unablĂ€ssig!
Zum spĂ€ten Abend wurde der Bahnhof Dutzendteich in Richtung NĂŒrnberg nicht mehr bedient. Eine Information hierfĂŒr blieb aus. DafĂŒr gab es aber einen extra Service in Richtung Altdorf. In diesem Fall fuhr die S-Bahn unerwarteter Weise bis Altdorf, obwohl in den AushĂ€ngen diese Linie wegen Bauarbeiten nur bis Ludersheim befahren werden sollte.

Selbst der Fußballverkehr der letzten Saison fuhr an die Grenzen seiner KapazitĂ€t. Die Franken fordern deshalb die „Bayerische Eisenbahngesellschaft“ auf, hier endlich der Situation angemessene Maßnahmen zu ergreifen und hoffen auf das Einsehen der Verantwortlichen, sodass in Zukunft genĂŒgend ZĂŒge fĂŒr derartige Veranstaltungen zeitnah zur VerfĂŒgung stehen. An der Sicherheit darf nach Meinung der Franken nicht gespart werden!

Der Arbeitskreis „Neue Medien“ der „Partei fĂŒr Franken“ ist im Aufbau einer speziellen Internetplattform, ĂŒber welche derartige Beschwerden in der Zukunft noch besser analysiert und ausgewertet werden können – fĂŒr mehr Sicherheit und benutzergerechte Dienstleistung, dafĂŒr stehen „die Franken“!

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Nahverkehr Franken – Bayerns fĂŒnftes Rad am Wagen?

Freitag, 31. August 2012 | Autor:

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Partei fĂŒr Franken sieht ungleiches Verhalten der Bayerischen Staatsregierung.

Der „Arbeitskreis Verkehr“ der „Partei fĂŒr Franken“ erarbeitete eine Studie ĂŒber den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Franken. Diese Ergebnisse zeigen, dass es bei der Verteilung anscheinend nicht ganz mit rechten Dingen zugehe, meinen „die Franken“!

Zwar wird sich in NĂŒrnberg fĂŒr die Erweiterung der Straßenbahn stark gemacht, eine UnterstĂŒtzung zur Entwicklung der FlĂ€che fehlt aber gĂ€nzlich. Ebenso kommt auch der Ausbau des Frankenschnellwegs seit Jahren nicht voran, wĂ€hrend der Straßenring um MĂŒnchen fast schon komplett untertunnelt wurde.

Erstaunt sind „die Franken“ auch immer wieder ĂŒber Äußerungen frĂ€nkischer CSU-BĂŒrgermeister, wie im Fall von Erlangens OberbĂŒrgermeister Dr. Balleis (CSU), der seine Zustimmung zur Stadtumlandbahn von einer ParkplatzgebĂŒhr auf privaten FirmenparkplĂ€tzen abhĂ€ngig macht. „Die Franken“ sehen darin nur eine Taktik zukunftsweisende frĂ€nkische Projekte in einer solchen Diskussionsflut untergehen zu lassen. ParkplatzgebĂŒhren zu erheben, sollte den Besitzern und Betreibern der ansĂ€ssigen Firmen selbst ĂŒberlassen bleiben.

DarĂŒber hinaus ist es nach Meinung der „Partei fĂŒr Franken“ moralisch nicht richtig, dass Pendler ohne eine Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, mit zusĂ€tzlichen Kosten belastet werden.

Stadtumlandbahn zum Flughafen

Derzeit denkt man in MĂŒnchen darĂŒber nach, ZĂŒge direkt aus dem AllgĂ€u, sowie dem Werdenfelser Land direkt zum Flughafen fahren zu lassen, wĂ€hrend der Flughafen NĂŒrnberg auch aus dem Norden nur ĂŒber den Hauptbahnhof zu erreichen ist.

Darum fordern „die Franken“, die Stadtbahn von Erlangen nach NĂŒrnberg zum Flughafen zu fĂŒhren. Dadurch erhielte Erlangen und auch die Firmensitze dort, endlich direkten Anschluss an den Flughafen. Berufspendler von und nach Erlangen könnten somit dann auch ab dem Flughafen in die U-Bahn umsteigen.

Weiter sollte die Straßenbahn von Thon bis zur Stadtbahn aus Erlangen kommend, verlĂ€ngert werden, so dass auch hier eine Umsteigemöglichkeit geschaffen wird. Die Verkehrsbedienung der U-Bahn und S-Bahn NĂŒrnbergs muss dabei natĂŒrlich auch an den Flugbetrieb angepasst werden.

Genauso durchschaut man in Franken den plumpen Versuch den Flughafen NĂŒrnberg in „Albrecht DĂŒrer Flughafen“ umzubenennen, nur weil „Albrecht DĂŒrer“ und der „NĂŒrnberger Flughafen“ im derzeitigen frĂ€nkischen TagesgesprĂ€ch sind. Eine NamensĂ€nderung Ă€ndert schließlich nichts an den finanziellen und infrastrukturellen MissstĂ€nden. Böse ist man dem Herrn Söder (CSU) deswegen nicht, aber ein mitleidiges LĂ€cheln haben die Franken schon ĂŒbrig fĂŒr soviel Unsinn…

Die „Partei fĂŒr Franken“ sieht auch besondere Unstimmigkeiten im gesamten ĂŒberregionalen Schienenausbau – geradezu ein Paradebeispiel fĂŒr die unterschiedliche Bewertung Frankens!

Die Eisenbahnstrecke MĂŒnchen-Lindau und die Strecke NĂŒrnberg-Hof sind zwar im Bundes-Verkehrswegeplan zur Elektrifizierung aufgenommen, aber wegen der allgemeinen finanziellen Lage des Bundes beide zurĂŒck gestellt worden.

Der Bayerische Freistaat finanziert aber inzwischen dem Bund die Strecke MĂŒnchen-Lindau vor. Dies geschieht auch mit frĂ€nkischen Steuergeldern, wĂ€hrend die Strecke NĂŒrnberg-Hof der Bayerischen Staatsregierung weniger wichtig erscheint und dort vorerst gar nichts geschieht!

Mit derartigen Ungleichbehandlungen muss endlich Schluss sein, meinen „die Franken“ und fordern die Politiker auf, sich auch fĂŒr die Heimat ihrer frĂ€nkischen WĂ€hler einzusetzen!

Viele Strecken sind nicht einmal in Diskussion!

Was wird aus der Wiedereröffnung der Bahnlinien von Hof nach Lobenstein, oder der Strecke Schweinfurt ĂŒber Arnstein nach GemĂŒnden? Eine Wiedereröffnung des Streckenabschnitts von Gunzenhausen nach WassertrĂŒdingen wĂŒrde gerade einmal zwei Millionen Euro kosten. Verschwindend wenig, wenn man dem gegenĂŒber die zwei Milliarden Euro fĂŒr zehn Kilometer S-Bahn in MĂŒnchen sieht!

Investitionen im Bereich Verkehr verĂ€ndern ihr Gesicht, wenn der Zug nach Norden ĂŒber die Donau fĂ€hrt. So hĂ€tte man die neuen weiß-blauen „Bahnland-Bayern-Aufkleber“ wohl besser als Magnetschilder anfertigen lassen – man könnte sie dann leicht in Ingolstadt runter nehmen, so „die Franken“!

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Landesgartenschau 2019 ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel?

Samstag, 21. April 2012 | Autor:

Pressemitteilung

Die Franken fordern: Macht unseren Nahverkehr zukunftsfÀhig!

Die Partei fĂŒr Franken freut sich darĂŒber, dass WassertrĂŒdingen den Zuschlag fĂŒr die Landesgartenschau 2019 erhalten hat, ĂŒbt jedoch gleichzeitig Kritik am Freistaat Bayern und dessen Infrastruktur-Politik: Die derzeitige Verkehrssituation zwinge die Besucher zur Anreise im PKW. Dies sei nicht im Sinne von Umweltschutz und zukunftsweisender MobilitĂ€t. Die Partei fĂŒr Franken fordert daher die Wiederbelebung der stillgelegten Strecke Gunzenhausen – WassertrĂŒdingen bis zu diesem fĂŒr die Region so zentralen Ereignis.

Dem Freistaat Bayern bietet sich mit der Förderung der öffentlichen und zukunftsorientierten MobilitÀt in der Region Westliches Mittelfranken nicht nur eine Möglichkeit, sich in seiner so oft hervorgehobenen Rolle als Technologievorreiter zu prÀsentieren, sondern auch ein eindeutiges Bekenntnis zu Franken abzulegen.
Durch eine FĂŒhrung der direkten Strecke NĂŒrnberg-WassertrĂŒdingen mit einer FlĂŒgelung in Roth nach Hilpoltstein und von Pleinfeld nach Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein bzw. ĂŒber Pleinfeld und Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein und Gunzenhausen direkt an NĂŒrnberg und damit an den ĂŒberregionalen Fernverkehr angebunden.

Zur Wiederbelebung dieser Strecke schlĂ€gt die Partei fĂŒr Franken den Einsatz neuer Triebwagen vor; die Lokomotiven sollten mit einer noch zu entwickelnden Kombination aus Oberleitungs- und Batteriestrom betrieben werden. So könnten diese Triebwagen die ElektrizitĂ€t zum Beispiel auf der Strecke NĂŒrnberg-Pleinfeld aus der bereits bestehenden Oberleitung beziehen. Auf dem Abschnitt Pleinfeld-WassertrĂŒdingen wĂ€re eine Versorgung durch Akkus möglich. Diese könnten sowohl auf den elektrifizierten Streckenabschnitten aus der Oberleitung als auch mit einem Anteil von 20 Prozent durch RĂŒckgewinnung der Bremsenergie geladen werden. Bei konventionellem Dieselbetrieb wĂ€re solch eine RĂŒckgewinnung nicht möglich ÂŹ die Bremsenergie bliebe ungenutzt.
Im Schienenverkehr erweist sich die Anwendung einer derartigen Technik im Gegensatz zum Kfz als rentabel, da hierbei das Mehrgewicht durch Akkus keine entscheidende Rolle spielt. Und sie ĂŒberzeugt durch Emissionsfreiheit, geringe LĂ€rmentwicklung im Fahrbetrieb und spurtstarkes Anfahren.

Diese Perspektive ist nach Ansicht der Partei fĂŒr Franken durchaus realistisch, da die Zeit bis zur Landesgartenschau 2019 ausreichend sei, um die Strecke sowohl an entsprechende Verkehrsanbieter auszuschreiben als auch die geforderte Technologie zu entwickeln. Hierzu könnten auch Fördermittel des Bundes gewonnen werden, da die EinfĂŒhrung dieser Technologie ein Pilotprojekt fĂŒr den Betrieb weiterer Strecken darstelle und Bayern damit eine Vorreiterrolle in der Forcierung der ElektromobilitĂ€t einnehmen wĂŒrde.

Mit der Umsetzung dieses Projektes könnte sich der Freistaat zudem als echter Förderer der frĂ€nkischen Infrastruktur mit konkreten Taten profilieren, anstatt sich ĂŒber Themen wie die Nordanbindung zum NĂŒrnberger Flughafen nur mit leeren Worten ins GesprĂ€ch zu bringen. „FĂŒr die bessere Anbindung des Flughafens NĂŒrnberg ist eine Verbindung der B4 zur Flughafenstraße ausreichend“, so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner, „und sie ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoller. Eine Diskussion wie diese wird doch nur aus einem Grund gefĂŒhrt: Um das Thema tot zu reden und somit vorhandene finanzielle Mittel in der Landeshauptstadt MĂŒnchen zu halten!“ FĂŒr den geplanten Ausbau der MĂŒnchner S-Bahn seien beispielsweise zwei Milliarden Euro veranschlagt und das fĂŒr einen Streckenabschnitt von zehn Kilometern. Eine Kostendebatte gebe es hier nicht – ganz im Gegensatz zu den frĂ€nkischen Infrastrukturprojekten wie dem hier angefĂŒhrten oder dem seit langem geplanten und notwendigen kreuzungsfreien Ausbau der A73 an den Rampen in NĂŒrnberg.

Die Partei fĂŒr Franken steht fĂŒr den bedarfsgerechten Ausbau bestehender Straßen, soweit nötig, und die Reaktivierung vorhandener SchienenstrĂ€nge, sofern dies sinnvoll fĂŒr den Personenverkehr sei. „Steuergelder fĂŒr Prestigeprojekte zu verschleudern“, so Gattenlöhner, „das lehnen wir ab!“

(veröffentlicht am 18.04.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Weiterhin MĂ€ngel bei der NĂŒrnberger S-Bahn

Mittwoch, 12. Oktober 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Der Arbeitskreis Verkehr der PARTEI FÜR FRANKEN kritisiert, dass die Eisenbahnverbindungen im Einzugsbereich der NĂŒrnberger S-Bahn entgegen bisheriger Versprechungen noch immer nicht verbessert worden sind.

Die Leistungen wurden sogar zurĂŒckgefahren: So findet in Windsbach nach dem neuen Fahrplan 2012 am Wochenende zwischen 10:00 und 13:00 Uhr kein Zugverkehr mehr statt. Die Bayerische Staatsregierung und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) sollen deshalb diese Verschlechterung der Anbindung nach Windsbach rĂŒckgĂ€ngig machen.

FĂŒr die touristisch wichtige Strecke Pleinfeld-Gunzenhausen muss darĂŒber hinaus endlich ein Stundentakt mit AbendzĂŒgen eingerichtet werden. Und mittelfristig ist ein durchgehender Stundentakt auf allen Strecken im Einzugsbereich der S-Bahn erforderlich.

Auch eine durchgehende Zugverbindung von WassertrĂŒdingen ĂŒber Gunzenhausen und Pleinfeld mit Vereinigung der Strecke Hilpoltstein in Roth nach NĂŒrnberg ist zu gewĂ€hrleisten, so dass Gunzenhausen wieder attraktiv angebunden wĂ€re, AusflĂŒgler ohne umsteigen zu mĂŒssen ins Seenland fahren könnten und die ĂŒbervollen ZĂŒge zwischen Roth und NĂŒrnberg in der Hauptverkehrszeit entlastet wĂ€ren.

(veröffentlicht am 11.10.2011 auch bei OpenPR, pressehof.de und presse-kostenlos.de)

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