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Bayrischer Rundfunk bringt Portr├Ąt der Partei f├╝r Franken

Samstag, 7. September 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Am Samstag, dem 24. August, informierte die Partei f├╝r Franken in Bamberg ├╝ber ihr Wahlprogramm zur bevorstehenden Landtagswahl in Bayern. Der bayrische Rundfunk begleitete die Wahlk├Ąmpfer den ganzen Tag mit der Kamera und wird die Franken in einem viermin├╝tigen Beitrag vorstellen. Sendetermin ist der 11. September 2013 um 22.05 Uhr.

Kern der Berichterstattung wird das Wahlprogramm der Partei f├╝r Franken sein. Den Franken, die sich als Heimatpartei verstehen, ist es dabei wichtig, Verwechslungen mit anderen fr├Ąnkischen Regionalparteien auszuschlie├čen. Der erste Vorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner, erkl├Ąrt dazu: ÔÇ×Wir wollen weder ein selbstst├Ąndiges Bundesland Franken noch wollen wir Bev├Âlkerungsgruppen ausschlie├čen. Mir ist keine zweite Partei bekannt, die offiziell Mitglied in der ÔÇ×Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion N├╝rnbergÔÇť ist. Und das auch lebt.ÔÇť Inklusion und Toleranz statt Separatismus also, extremistische Str├Âmungen bekommen in der Partei f├╝r Franken keine Plattform.
Man wolle keine bevorzugte Behandlung Frankens, sondern eine gleichberechtigte Stellung der Region Franken im Bundesland Bayern. Dazu geh├Âren nat├╝rlich Pflichten. Aber auch Rechte. So setze man sich f├╝r die gerechte Verteilung finanzieller Mittel im Freistaat ein. ÔÇ×Es ist doch auff├Ąllig, dass f├╝r Projekte egal welcher Art in S├╝dbayern mehr Geld investiert wird,ÔÇť findet Gattenl├Âhner.

Dabei seien die Forderungen keinesfalls ├╝berzogen, sondern orientierten sich gerade wirtschaftlich nur am Wortlaut des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Bayern. Aufgabe des LEP sei die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen. Die Partei f├╝r Franken will vor allem auch Aufmerksamkeit schaffen f├╝r die strukturschwachen Regionen. ÔÇ×W├Ąhrend die Region Hochfranken vom Aussterben bedroht ist, wird Oberbayern gef├Ârdert und aufgebaut. Gezielte Ma├čnahmen wie das Forcieren von Firmenansiedlungen oder Einrichtung von Kinderg├Ąrten sind wichtig, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Das hei├čt nicht, dass dies in Altbayern weniger n├Âtig ist. Wir wollen nur Gerechtigkeit. Schlie├člich zahlen wir Franken genauso unsere Steuern.ÔÇť

Ein bewusster Ausbau des Tourismus in Franken steht genauso auf der Agenda der 2009 gegr├╝ndeten Partei wie die F├Ârderung regionaler Produkte. Auch gegen eine erneute Bewerbung S├╝dbayerns f├╝r die olympischen Spiele habe man an sich nichts. Da ein solches Projekt Milliarden auch fr├Ąnkischer Steuergelder verschlingen w├╝rde, ohne dass man in Franken einen Nutzen daraus schlagen k├Ânnte, fordern die Franken zuk├╝nftig ├Ąhnlich prestigetr├Ąchtige Events auch in Nordbayern durchzuf├╝hren oder zumindest einen nachvollziehbaren Finanzausgleich zugunsten Frankens vorzunehmen.

Auch der Ausbau und die F├Ârderung der fr├Ąnkischen Infrastruktur geh├Ârt zu den wesentlichen Themen des Wahlprogramms der Partei f├╝r Franken. Dies schlie├če den dringend notwendigen Ausbau der Bundesautobahn A3 genauso ein wie den des schnellen Internets in den l├Ąndlichen Bereichen. Auch die Professionalisierung des Gesundheitswesens und des Hygienemanagements, oder der Ausbau des Flughafens N├╝rnberg seien wesentliche Bestandteile der Forderungen. ÔÇ×Eine dritte Startbahn in M├╝nchen darf nicht zulasten des ohnehin gef├Ąhrdeten Airports N├╝rnberg gehenÔÇť, stellt Gattenl├Âhner klar.

Auch Bildung ist ein wichtiges Thema f├╝r die Franken. Ein einheitliches deutsches Bildungssystem sei f├╝r die Zukunft Deutschlands entscheidend. Au├čerdem sei es unn├Âtig, Lehrer aus Franken nach S├╝dbayern zwangsumzusiedeln. Diese Entwurzelung m├╝sse gestoppt werden.

Apropos Entwurzelung: Auch die R├╝ckf├╝hrung fr├Ąnkischer Kulturg├╝ter in die urspr├╝nglich angestammten Orte geh├Ârt zu den Forderungen der Franken, genau wie der Unterricht fr├Ąnkischer Geschichte in den Schulen.

Die Partei f├╝r Franken stehe also f├╝r ein selbstbewusstes Franken im Bundesland Bayern, das ├╝ber einen gerechten Anteil des bayrischen Haushaltsbudgets verf├╝gen und bei aller Integration eine eigene Identit├Ąt bewahren kann.

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Einmal Oberbayern und zur├╝ck? Der lange und beschwerliche Weg f├╝r fr├Ąnkische Lehrerinnen und Lehrer

Montag, 23. August 2010 | Autor:

Zehntausende von Kilometern mussten fr├Ąnkische Lehrerinnen und Lehrer teilweise schon in den letzten sechs oder acht Jahren oder einem noch l├Ąngeren Zeitraum zur├╝cklegen, um aus ihren Heimat-Regierungsbezirken an ihren Arbeitsplatz in Oberbayern zu gelangen. Das bedeutet am Wochenende eine Hunderte von Kilometern lange Auto- oder Zugfahrt bei jeder Witterung.

Begr├╝ndet wird dies damit, dass der Lehrerbedarf in Oberbayern sehr viel gr├Â├čer ist als in den fr├Ąnkischen Regierungsbezirken. Diese Tatsache l├Ąsst sich auch nicht leugnen. Genauso unbestreitbar ist aber, dass man mit den Betroffenen vorher in keinster Weise ├╝ber diese Gegebenheiten gesprochen hat und sie absolut unvermittelt in diese Situation gekommen sind. Nach Ende des Referendariats hei├čt die Entscheidung f├╝r viele dann – Oberbayern oder arbeitslos.

Vor einigen Jahrzehnten als die Bedarfslage noch umgekehrt war, hat man auf den Lehrermangel im Norden anders reagiert. Vor allem wurde der zeitliche Rahmen klar abgesteckt und die Betroffenen konnten nach kurzer Zeit in ihren Heimatregierungsbezirk zur├╝ckkehren.

Heute besteht das eigentliche Problem darin, dass diejenigen, die sich in dieser misslichen Lage befinden, ├╝ber keinerlei Lobby verf├╝gen. Die Rolle der eigentlichen Interessenverb├Ąnde wie die des BLLV ist in dieser, wie auch in einigen anderen Fragen, mehr als kritisch zu betrachten! Auch bei Vertretern der etablierten Parteien finden die Betroffenen keinerlei weiterf├╝hrende Unterst├╝tzung!

Ungerecht ist die Vorgehensweise vor allem deshalb, weil viele nicht in den ÔÇ×GenussÔÇť dieses jahrelangen Pendels von einem Teil Bayerns in den anderen kommen. Es kann einfach nicht sein, dass jemand f├╝r den gleichen Verdienst sein ganzes Berufsleben lang nicht ├╝ber die Landkreisgrenzen hinaus versetzt wird und andere jahrelang durch ganz Bayern fahren m├╝ssen! Der finanzielle Aufwand, der durch die Fahrtkosten und die doppelte Haushaltsf├╝hrung besonders im Einzugsgebiet von M├╝nchen verursacht wird, ist immens gro├č (Stichwort: Lebenshaltungskostengef├Ąlle NordÔÇôS├╝d).

Es ist absolut nicht zu akzeptieren, dass kein zeitlicher Rahmen festgelegt wird. Man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass man die Betroffenen dadurch bewusst zerm├╝rben m├Âchte und sie sich schlie├člich mit einem Verbleib in Oberbayern abfinden! Scheinbar gibt es bei der Polizei, die oft als Vergleichsgruppe herangezogen wird, ein solches zeitliches Limit. (5 Jahre H├Âchstverweildauer!) Warum sollte das hier m├Âglich sein und bei den Lehrern nicht?

Es ist nicht nachvollziehbar, dass bei der R├╝ckversetzung nur bestimmte Gruppen von Leuten ber├╝cksichtigt werden. Ledige werden hierbei nicht einmal mit einem geringen Prozentsatz einbezogen. Auch wenn es die Landtagsbeschl├╝sse von 1984 und 2004 gibt, die Familienzusammenf├╝hrungen in den Vordergrund r├╝cken, ist es dennoch so, dass ledige Antragsteller die gro├če Mehrheit bilden. Man kann diese Gruppe nicht einfach au├čen vor lassen!

Es gibt Prognosen, die den wahrscheinlich zu erwarteten Lehrerbedarf bis in das Jahr 2025 berechnen. Solche Vorausschau hat es sicherlich auch schon vor 10 Jahren gegeben. Es muss also davon ausgegangen werden, dass man die Junglehrer mutwillig in diese Position man├Âvriert hat, nur um im s├╝dlichen Raum von Bayern genug Personal zu haben.

Die Kritik der Betroffenen richtet sich in keinster Weise gegen die Menschen in Oberbayern! Nat├╝rlich nicht gegen die Sch├╝ler, nicht gegen die Eltern, die Schulaufsicht oder die Kollegen. Denn viele haben jetzt schon jahrelang ihren Beruf dort unter vern├╝nftigen Bedingungen aus├╝ben k├Ânnen.

Die Kritik richtet sich einzig und allein aber mit allem Nachdruck gegen diese absolut ungleiche und ungerechte Behandlung, wie mit Lehrern – ÔÇ×in scheinbar einem BayernÔÇť – mit gleicher Ausbildung (!) so unterschiedlich umgegangen werden kann. Jeder der nie irgendwohin versetzt wurde – h├Ątte zumindest einen ganz erheblichen finanziellen Obolus zu leisten, um diese Schieflage nur ann├Ąhernd auszugleichen. ÔÇ×MontageÔÇôZulagenÔÇť sind auch in anderen gro├čen Firmen ├╝blich. Aber die meisten Betroffenen wollen einfach nur endlich wieder nach Hause. Denn auch sie haben Abitur gemacht, studiert und wollen eine ganz entscheidende Lebensphase nicht nur auf der Stra├če verbringen – w├Ąhrend andere MIT GLEICHER AUSBILDUNG (die bei der Staatsnote oft sogar schlechter abgeschnitten haben) eine Familie gr├╝nden, ein Haus bauen und ├╝berhaupt nicht in diese Abl├Ąufe einbezogen werden.

Der bayerische Ministerpr├Ąsident Horst Seehofer hat sich in einem BR extra am 09.10.2008 folgenderma├čen ge├Ąu├čert: ÔÇ×Der Mensch findet Identit├Ąt, Schutz, Geborgenheit in der Heimat; Heimat ist Widerlager zur Globalisierung; der Mensch braucht Identit├Ąt.ÔÇť
Diese Feststellung sollte auch f├╝r fr├Ąnkische Lehrerinnen und Lehrer gelten!

Der Lehrerbedarf l├Ąsst sich ganz bestimmt nicht auf die letzte Planstelle voraussehen – man muss teilweise auf Ver├Ąnderungen wie die 6-stufige Realschule oder das achtj├Ąhrige Gymnasium oder die besondere Bedarfslage in manchen Regionen flexibel reagieren. Aber dann m├╝ssen diese besonderen Gegebenheiten von ALLEN mitgetragen werden, die ein und denselben Beruf aus├╝ben!
Die Partei f├╝r Franken m├Âchte sich als Sprachrohr f├╝r die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer und deren Angeh├Ârigen verstehen und sich f├╝r deren Belange stark machen!

Arbeitskreis Schule und BildungÔÇť der Partei f├╝r Franken im August 2010

Anliegen bzw. eine pers├Ânliche Sichtweise der Dinge k├Ânnen gerne direkt an den Arbeitskreis gesendet werden.
schule-bildung(at)die-franken.eu

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Warum brauchen wir eine PARTEI F├ťR FRANKEN?

Mittwoch, 3. Februar 2010 | Autor:

Unsere Mitglieder werden in diesen Tagen┬áregelm├Ą├čig auf die Partei f├╝r Franken angesprochen und┬ástehen interessierten Kollegen und Freunden Rede und Antwort ├╝ber dieses junge und vielversprechende Projekt.

Die mit Abstand h├Ąufigste Frage, die in Zusammenhang mit der┬áParteigr├╝ndung gestellt wird, lautet:

Warum brauchen wir eine Partei f├╝r Franken?

Stichpunktartig nennen wir hier┬áeinige Beweggr├╝nde und Mi├čst├Ąnde:

  • Massive Zunahme der fr├Ąnkischen Firmeninsolvenzen (z.B. Quelle)
  • Steigende Arbeitslosigkeit und Armut in Franken
  • Bev├Âlkerungsschwund in Oberfranken
  • Abwanderung von jungen Menschen mangels Perspektiven
  • Ausbluten ganzer Gemeinden und Landstriche (z.B. Nordhalben)
  • Marodes Gesundheitswesen
  • Schlie├čung von kulturellen Einrichtungen
  • Streichung von Geldern f├╝r kulturelle Veranstaltungen
  • Verschwendung von fr├Ąnkischen Steuergeldern (Hypo Alpe Adria etc.)
  • Gr├Â├čenwahn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten (Olympia 2018)
  • Lehrermangel und G8-Fiasko
  • Studiengeb├╝hren
  • Bolognaprozess (Bachelor- und Masterstudieng├Ąnge)
  • Abbau der Solarf├Ârderung (betrifft Schott, Centrosolar u.a.)
  • Symbolpolitik der Staatsregierung (z.B. Beh├Ârdenverlagerung nach F├╝rth)
  • Zwangsweise Verlagerung von Stadthaltern nach Franken (Hohlmeier)
  • Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit der etablierten Parteien
  • siehe weitere Fakten

Diese Liste kann leider beliebig fortgesetzt werden.

Auf regionaler Ebene nehmen die B├╝rger ┬ájetzt die Zukunft selbst in die Hand und ergreifen partei├╝bergreifend gemeinsam PARTEI F├ťR FRANKEN!

Gegenw├Ąrtig┬áarbeiten viele eifrige Mitglieder in unseren Arbeitskreisen unter Hochdruck an Konzepten und L├Âsungsvorschl├Ągen f├╝r die genannten Problemfelder. Helfen Sie mit! Engagieren auch Sie sich f├╝r DIE FRANKEN!

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