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Partei fĂŒr Franken fordert eigenverantwortliches frĂ€nkisches Nahverkehrskonzept

Dienstag, 27. August 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei fĂŒr Franken wĂŒnscht sich einen gesamtfrĂ€nkischen Verkehrsverbund, der neben dem Schienenverkehr auch fĂŒr die Planung der Busstrecken verantwortlich sein soll. So erhofft man sich nicht nur eine allgemein bessere Befriedigung der NahverkehrsbedĂŒrfnisse in Franken, sondern auch eine bessere Abstimmung zwischen Bus und Bahn.

Kurz vor den Wahlen sind laut formulierte Forderungen und VerbesserungsvorschlĂ€ge fĂŒr die Zukunft ganz normal. Komisch findet Christian Nikol, Stimmkreiskanditat der Partei fĂŒr Franken in NĂŒrnberg-Ost aber, dass auch die Regierungsparteien solcherlei „Visionen“ in den Raum stellen. Beispiel gefĂ€llig? Aus der CSU werden Stimmen laut, die eine Wiederbelebung der Nebenbahn DombĂŒhl-DinkelsbĂŒhl fordern. „Wer fordert und gleichzeitig regiert, macht irgendetwas falsch“, findet nicht nur Nikol. Man befĂŒrchtet, dass die PlĂ€ne nach der Wahl ganz schnell wieder in der Schublade verschwinden, wenn das fĂŒr die Umsetzung benötigte Budget in sĂŒdbayrische Verkehrsprojekte fließen wird.

Außerdem wundern sich die Franken ĂŒber die Aussagen von Fritz Czeschka: In der NN vom 31. Juli 2013 monierte er die vorhandenen SitzplatzkapazitĂ€ten. An sich sei das nachvollziehbar. Was man aber wissen muss: Herr Czeschka ist der Leiter der Bayrischen Eisenbahngesellschaft und als solcher im Auftrag der Regierungsparteien CSU und FDP verantwortlich fĂŒr die Bestellung der Zugleistungen in Bayern. Nach seinen Forderungen beschaffen die Eisenbahnunternehmen (EVU) ihre Fahrzeuge. Stimmen KapazitĂ€ten und Auslastung nicht ĂŒberein, so sei der Fehler in erster Linie bei Czeschka selbst zu suchen, so die Franken.

Die Partei fĂŒr Franken wĂŒnscht sich darĂŒber hinaus eine VerĂ€nderung im öffentlichen Nahverkehr, die dem Bayrischen Entwicklungsprogramm gerecht wird. So fordert man Reaktivierungen von Bahnstrecken nicht nach dem gegenwĂ€rtigen, sondern entsprechend dem zukĂŒnftig möglichen Potential der Verbindungen. „Auch die Kommunen können ihren Beitrag leisten, in dem sie Neubaugebiete dort ansiedeln, wo neue Bahnhöfe geplant sind. Ähnlich verhĂ€lt es sich mit Gewerbegebieten“, erklĂ€rt Nikol. „Nur so kann man Strecken wie von WassertrĂŒdingen nach Gunzenhausen wirtschaftlich betreiben.“ Eine WeiterfĂŒhrung dieser Strecke ĂŒber Pleinfeld und als Schnellzugstrecke weiter nach NĂŒrnberg sei gegenĂŒber dem Personenkraftverkehr konkurrenzlos.
So sei es auch bei der Strecke Schweinfurt-GemĂŒnden ĂŒber die Wernbahn. „Wirtschaftlich wird so eine Reaktivierung nur, wenn man die Strecke zum Beispiel nach Lohr-Stadt weiterfĂŒhrt, bis ins Industriegebiet hinein, und zusĂ€tzliche Haltepunkte an der Linie schafft!“

Auch ein Überdenken des bisherigen Konzeptes fĂŒr die Busverbindungen hĂ€lt die Partei fĂŒr Franken fĂŒr dringend notwendig. „Welcher Fahrgast nutzt eine Verbindung, die nur dreimal am Tag angeboten wird? ZusĂ€tzlich verkehrt am Wochenende mancherorts ĂŒberhaupt kein Bus mehr!“ Die Franken halten die schrittweise Umstellung der niedrigfrequentierten Busstrecken auf einen Stundentakt und eine Rekonzeptionierung der LinienfĂŒhrungen fĂŒr zielfĂŒhrend.

Die Liste könnte endlos fortgefĂŒhrt werden. Eine EinfĂŒhrung eines eigenverantwortlichen Verkehrsverbundes, der fĂŒr den gesamten frĂ€nkischen ÖPNV von der Streckenplanung bis zur Fahrzeugbeschaffung zustĂ€ndig ist, könnte laut der Partei fĂŒr Franken all diese Probleme lösen. „Es ist schlichtweg grotesk, dass der Zugbetrieb in MĂŒnchen zentral geplant wird, der Busbetrieb aber von den Kommunen und Landkreisen. Wir fordern deswegen einen gesamtfrĂ€nkischen Verkehrsverbund, der fĂŒr alle Belange des öffentlichen Personennahverkehrs eigenverantwortlich ist,“ schließt Nikol die WĂŒnsche der Franken ab.

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Netzausbau statt Milliardenprojekte

Montag, 11. Februar 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Kosten fĂŒr das Großprojekt „Stuttgart 21“ sind derart explodiert, dass die Bundesregierung zurzeit „keine ausreichende Grundlage“ fĂŒr eine WeiterfĂŒhrung des Milliardenprojekts sieht. Ebenso sind beim Flughafen Berlin die endgĂŒltigen Ausmaße der zusĂ€tzlichen Kosten nur zu erahnen, was nach EinschĂ€tzung der Partei fĂŒr Franken auch auf das Projekt „2. Stammstrecke in MĂŒnchen“ zukommen dĂŒrfte. DIE FRANKEN fordern deshalb eine Abkehr von unkalkulierbaren Großprojekten zu Gunsten der Erhaltung und Ausbau bestehender Straßen und Bahnverbindungen.

Die Partei fĂŒr Franken verschließt sich hier nicht grundsĂ€tzlich Neubauprojekten. „Aber in einem Land, in den der Strom aus Milch und Honig versiegt ist, mĂŒssen solche Projekte vom Tisch fallen“ so Robert Gattenlöhner, Vorsitzender der Partei fĂŒr Franken.

Denn wĂ€hrend in GroßstĂ€dten in Milliarden-Projekte mit nicht kalkulierbaren Kosten investiert, darf man auf Bayerns Nebenbahnen noch die Geschwindigkeit der königlichen Staatsbahn erleben. So wird z.B. von GemĂŒnden nach Bad Kissingen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 45 km/h erreicht, nach Markt Erlbach ist der Fahrgast mit beschaulichen 37 km/h unterwegs. „Das ist fast die gleiche Fahrzeit wie von NĂŒrnberg nach MĂŒnchen fĂŒr gerade einmal 28 km Fahrstrecke“ so Gattenlöhner weiter.

Da erscheint es zumindest verwunderlich, dass nach Informationen der Partei fĂŒr Franken die Mittel fĂŒr die DB eigene Gesellschaft NebenbahnNetz gekĂŒrzt wurden, obwohl die Einnahmen durch die TrassengebĂŒhren gleich geblieben sind. Hier entsteht der Eindruck, dass die Mittel zu Gunsten solcher Großprojekte verschoben werden. Darum wĂ€re hier der Aufsichtsrat als Kontrollgremium gefragt, doch leider besteht dieser Aufsichtsrat auch aus Mitgliedern der Bundesregierung, welcher auch ĂŒber die öffentlichen Mittel fĂŒr z.B. Stuttgart 21 mitbestimmt.

FĂŒr die Politik besteht hier die feine Möglichkeit, die Mehrkosten fĂŒr Stuttgart 21 ĂŒber die Deutsche Bahn AG auszugleichen und dies als investierte Konzerngewinne an die Bevölkerung zu deklarieren. Aber auch das sind Steuergelder.

Die Partei fĂŒr Franken fordert, dass endlich die Regionalisierungsmittel aufgestockt werden, mit denen im Freistaat die Zugleistungen in den Regionen bestellt werden. Doch leider wurde hier seit Jahren nicht einmal die Inflation ausgeglichen, wodurch es dem Freistaat nicht mehr möglich ist, die benötigte Zugleistungen zu bestellen.

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Bahnchaos am Dutzendteich

Sonntag, 9. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

„Partei fĂŒr Franken“ fordert sofortige Maßnahmen seitens der Bahn.
Diszipliniertes Verhalten der Fußballfans verhinderte ein zweites Duisburg.

Seit Sonntag gingen zahlreiche Beschwerden aufgebrachter Fußballfans bei der Pressestelle der „Partei fĂŒr Franken“ ein. Nachfrage bei Besuchern des Fußballspiels vom 01.09.2012 zwischen dem 1.FC NĂŒrnberg und Borussia Dortmund ergab, dass RĂŒckreisen vom Spiel seitens der Bahn nicht organisiert waren.

Nach den Angaben der Fans stand am Sonderbahnsteig Frankenstadion ein Zug zur VerfĂŒgung, der aber nicht abfuhr. Die normale S-Bahn stand etwa zehn Minuten am Bahnsteig, bis diese sich dann endlich in Bewegung setzte. Ein weiterer schon mit FahrgĂ€sten ĂŒberfĂŒllter Zug wurde wieder gerĂ€umt, da dieser nicht mehr funktionierte.

Auf dem maßlos ĂŒberfĂŒllten Bahnsteig ergaben sich beĂ€ngstigende Situationen und auch die AufgĂ€nge der UnterfĂŒhrung die zum Bahnsteig fĂŒhrten waren so ĂŒberfĂŒllt dass ein Entkommen in einer Gefahrsituation praktisch unmöglich gewesen wĂ€re.

Nur das besonnene und disziplinierte Verhalten, sowohl der Clubfans, als auch der Dortmunder GÀste verhinderte ein totales Chaos. HÀtte es in dieser Situation die bei solchen Veranstaltungen oft vorkommenden Ausschreitungen gegeben, wÀre dieser Tag nicht so glimpflich verlaufen.

Die „Partei fĂŒr Franken“ warnt vor einem zweiten Duisburg in NĂŒrnberg. ZusĂ€tzlich ist zu bedenken, dass auch Familien mit ihren Kindern die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ein reibungsloser und organisierter Abtransport der Fußballfans ist unablĂ€ssig!
Zum spĂ€ten Abend wurde der Bahnhof Dutzendteich in Richtung NĂŒrnberg nicht mehr bedient. Eine Information hierfĂŒr blieb aus. DafĂŒr gab es aber einen extra Service in Richtung Altdorf. In diesem Fall fuhr die S-Bahn unerwarteter Weise bis Altdorf, obwohl in den AushĂ€ngen diese Linie wegen Bauarbeiten nur bis Ludersheim befahren werden sollte.

Selbst der Fußballverkehr der letzten Saison fuhr an die Grenzen seiner KapazitĂ€t. Die Franken fordern deshalb die „Bayerische Eisenbahngesellschaft“ auf, hier endlich der Situation angemessene Maßnahmen zu ergreifen und hoffen auf das Einsehen der Verantwortlichen, sodass in Zukunft genĂŒgend ZĂŒge fĂŒr derartige Veranstaltungen zeitnah zur VerfĂŒgung stehen. An der Sicherheit darf nach Meinung der Franken nicht gespart werden!

Der Arbeitskreis „Neue Medien“ der „Partei fĂŒr Franken“ ist im Aufbau einer speziellen Internetplattform, ĂŒber welche derartige Beschwerden in der Zukunft noch besser analysiert und ausgewertet werden können – fĂŒr mehr Sicherheit und benutzergerechte Dienstleistung, dafĂŒr stehen „die Franken“!

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Nahverkehr Franken – Bayerns fĂŒnftes Rad am Wagen?

Freitag, 31. August 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Partei fĂŒr Franken sieht ungleiches Verhalten der Bayerischen Staatsregierung.

Der „Arbeitskreis Verkehr“ der „Partei fĂŒr Franken“ erarbeitete eine Studie ĂŒber den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Franken. Diese Ergebnisse zeigen, dass es bei der Verteilung anscheinend nicht ganz mit rechten Dingen zugehe, meinen „die Franken“!

Zwar wird sich in NĂŒrnberg fĂŒr die Erweiterung der Straßenbahn stark gemacht, eine UnterstĂŒtzung zur Entwicklung der FlĂ€che fehlt aber gĂ€nzlich. Ebenso kommt auch der Ausbau des Frankenschnellwegs seit Jahren nicht voran, wĂ€hrend der Straßenring um MĂŒnchen fast schon komplett untertunnelt wurde.

Erstaunt sind „die Franken“ auch immer wieder ĂŒber Äußerungen frĂ€nkischer CSU-BĂŒrgermeister, wie im Fall von Erlangens OberbĂŒrgermeister Dr. Balleis (CSU), der seine Zustimmung zur Stadtumlandbahn von einer ParkplatzgebĂŒhr auf privaten FirmenparkplĂ€tzen abhĂ€ngig macht. „Die Franken“ sehen darin nur eine Taktik zukunftsweisende frĂ€nkische Projekte in einer solchen Diskussionsflut untergehen zu lassen. ParkplatzgebĂŒhren zu erheben, sollte den Besitzern und Betreibern der ansĂ€ssigen Firmen selbst ĂŒberlassen bleiben.

DarĂŒber hinaus ist es nach Meinung der „Partei fĂŒr Franken“ moralisch nicht richtig, dass Pendler ohne eine Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, mit zusĂ€tzlichen Kosten belastet werden.

Stadtumlandbahn zum Flughafen

Derzeit denkt man in MĂŒnchen darĂŒber nach, ZĂŒge direkt aus dem AllgĂ€u, sowie dem Werdenfelser Land direkt zum Flughafen fahren zu lassen, wĂ€hrend der Flughafen NĂŒrnberg auch aus dem Norden nur ĂŒber den Hauptbahnhof zu erreichen ist.

Darum fordern „die Franken“, die Stadtbahn von Erlangen nach NĂŒrnberg zum Flughafen zu fĂŒhren. Dadurch erhielte Erlangen und auch die Firmensitze dort, endlich direkten Anschluss an den Flughafen. Berufspendler von und nach Erlangen könnten somit dann auch ab dem Flughafen in die U-Bahn umsteigen.

Weiter sollte die Straßenbahn von Thon bis zur Stadtbahn aus Erlangen kommend, verlĂ€ngert werden, so dass auch hier eine Umsteigemöglichkeit geschaffen wird. Die Verkehrsbedienung der U-Bahn und S-Bahn NĂŒrnbergs muss dabei natĂŒrlich auch an den Flugbetrieb angepasst werden.

Genauso durchschaut man in Franken den plumpen Versuch den Flughafen NĂŒrnberg in „Albrecht DĂŒrer Flughafen“ umzubenennen, nur weil „Albrecht DĂŒrer“ und der „NĂŒrnberger Flughafen“ im derzeitigen frĂ€nkischen TagesgesprĂ€ch sind. Eine NamensĂ€nderung Ă€ndert schließlich nichts an den finanziellen und infrastrukturellen MissstĂ€nden. Böse ist man dem Herrn Söder (CSU) deswegen nicht, aber ein mitleidiges LĂ€cheln haben die Franken schon ĂŒbrig fĂŒr soviel Unsinn…

Die „Partei fĂŒr Franken“ sieht auch besondere Unstimmigkeiten im gesamten ĂŒberregionalen Schienenausbau – geradezu ein Paradebeispiel fĂŒr die unterschiedliche Bewertung Frankens!

Die Eisenbahnstrecke MĂŒnchen-Lindau und die Strecke NĂŒrnberg-Hof sind zwar im Bundes-Verkehrswegeplan zur Elektrifizierung aufgenommen, aber wegen der allgemeinen finanziellen Lage des Bundes beide zurĂŒck gestellt worden.

Der Bayerische Freistaat finanziert aber inzwischen dem Bund die Strecke MĂŒnchen-Lindau vor. Dies geschieht auch mit frĂ€nkischen Steuergeldern, wĂ€hrend die Strecke NĂŒrnberg-Hof der Bayerischen Staatsregierung weniger wichtig erscheint und dort vorerst gar nichts geschieht!

Mit derartigen Ungleichbehandlungen muss endlich Schluss sein, meinen „die Franken“ und fordern die Politiker auf, sich auch fĂŒr die Heimat ihrer frĂ€nkischen WĂ€hler einzusetzen!

Viele Strecken sind nicht einmal in Diskussion!

Was wird aus der Wiedereröffnung der Bahnlinien von Hof nach Lobenstein, oder der Strecke Schweinfurt ĂŒber Arnstein nach GemĂŒnden? Eine Wiedereröffnung des Streckenabschnitts von Gunzenhausen nach WassertrĂŒdingen wĂŒrde gerade einmal zwei Millionen Euro kosten. Verschwindend wenig, wenn man dem gegenĂŒber die zwei Milliarden Euro fĂŒr zehn Kilometer S-Bahn in MĂŒnchen sieht!

Investitionen im Bereich Verkehr verĂ€ndern ihr Gesicht, wenn der Zug nach Norden ĂŒber die Donau fĂ€hrt. So hĂ€tte man die neuen weiß-blauen „Bahnland-Bayern-Aufkleber“ wohl besser als Magnetschilder anfertigen lassen – man könnte sie dann leicht in Ingolstadt runter nehmen, so „die Franken“!

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Bus und Schiene – Partei fĂŒr Franken fordert eine mehr bĂŒrgernahe Zusammenarbeit!

Sonntag, 6. Mai 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Busse und Bahnen werden von den BĂŒrgern bezahlt und sollen deren BedĂŒrfnissen deshalb auch gerecht werden! Die Partei fĂŒr Franken sieht in der VerknĂŒpfung von Bus und Schiene gewaltige Verbesserungen durch eine mehr bĂŒrgernahe Zusammenarbeit.

Bis jetzt wird der Zugverkehr durch die BEG mit Sitz in MĂŒnchen fĂŒr ganz Bayern geplant (dies schließt unsere frĂ€nkische Region ein). Der Überlandverkehr der Busse wiederum wird von den einzelnen Landkreisen bestimmt. Das hat zum Einen die Auswirkung, dass der Bus oft nicht auf den Zug abgestimmt ist. Zum Anderen wird bei den Busverbindungen auch oft ein Kirchturmdenken sichtbar. Die wenigsten Busverbindungen sind an die BedĂŒrfnisse der Bevölkerung angepasst. Sie bedienen oft nur die Schulen und ein paar Verbindungen, „weil diese schon immer so gefahren wurden“…
FĂŒr ein FlĂ€chenland wie Franken und auch im Hinblick auf die alternde Bevölkerung muss jetzt umgesteuert werden. Ein ÖPNV im Stundentakt, an den tatsĂ€chlichen BedĂŒrfnissen der Bevölkerung angepasst, wird sicherlich FahrgĂ€ste gewinnen und am Ende den Steuerzahler weniger kosten.
Erst ein attraktives Netz aus Bussen und Bahnen auch auf dem Lande, erhöht den Wohnwert und wirkt auch aktiv der Landflucht entgegen. Es garantiert eine flĂ€chendeckende Versorgung zu Einkaufszentren, Ärzten und dem kulturellen Leben, egal fĂŒr welche Altersgruppe. Dies könnte auch der jugendlichen Bevölkerung den Anschluss an Freizeitgestaltung in den Ballungszentren ermöglichen, die dann z.B. durch Einsatz von zeitgerechten ‘‘Nachtsammlern‘‘ auch nach Mitternacht wieder nach Hause kĂ€men.
Der frĂ€nkische Tourismus wĂŒrde durch einen festen Stundentakt, insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden, ebenfalls einen umweltfreundlichen Aufschwung erfahren.

Die Partei fĂŒr Franken setzt auf eine Verschlankung der ZustĂ€ndigkeiten und Erhöhung der Effizienz durch kĂŒrzere Wege.
Im Einzelnen setzen wir auf eine Aufspaltung der jetzigen BEG in einen Nord- und SĂŒdbereich gleich der Autobahndirektion, da wir oft beobachten, dass sich eine Abteilung mit Sitz in MĂŒnchen erfahrungsgemĂ€ĂŸ sehr wenig um die BedĂŒrfnisse wie z.B. den Großraum Coburg oder Miltenberg kĂŒmmert. FrĂ€nkische Ballungszentren wie NĂŒrnberg und WĂŒrzburg werden dabei ebenfalls oft vernachlĂ€ssigt.

Weiter muss die Planung der Busse weg von den LandratsĂ€mtern und bei dieser neuen „BEG Nord“ integriert werden um Bahn und Bus effektiv und verknĂŒpft planen zu können. Zu dem gehören auch die Bus-Verkehrskonzepte, die sich nach den VerkehrsbedĂŒrfnissen der Anwohner richtet.
Die Busse mĂŒssen im Stundentakt zu den ZĂŒgen verkehren. Gerade LinienfĂŒhrung, sternförmig von den Ballungszentren hinweg mit Zwischenverbindungen. Kleinere Ortschaften mĂŒssen mit Kleinbussen durch bedarfsorientierte Anbindung (z.B. Anruftaxi) an die Stammstrecken angebunden werden. Auch wenn dies ein ĂŒber Jahre angelegtes Projekt ist, muss jetzt damit begonnen werden.

Auch die staatliche Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) stellen wir hier in Frage. Bis jetzt trĂ€gt jeder BundesbĂŒrger ĂŒber seine Steuern (auch Mineralölsteuer) zur Finanzierung des ÖPNV bei (ĂŒber 8 Milliarden Euro). Dabei spielt es keine Rolle, ob am Wohnort ein Angebot vorhanden ist oder nicht. Die Steuerzahler haben ein Recht auf ein gerechtes Finanzierungssystem! Anwohner auf dem frĂ€nkischem Lande, die bis jetzt keinen Anschluss an den Nahverkehr haben zahlen nach dem jetzigen Finanzierungssystem den gleichen Beitrag, wie z.B. ein BĂŒrger in MĂŒnchen.
Dies wird weder dem einzelnen BĂŒrger gerecht, noch hat dadurch die öffentliche Hand Interesse den ÖPNV gerade im lĂ€ndlichen Raum bedarfsgerecht auszubauen.
Deshalb schlagen wir eine Angabe vor, die sich nach dem tatsÀchlichen, vor Ort vorhandenen Nahverkehr richtet.
Hierzu ist ein AbgabenschlĂŒssel zu erstellen, der sich an AbhĂ€ngigkeit von Verkehrsmittel (Bus oder Schiene), sowie der HĂ€ufigkeit und der Verzahnung des Liniennetzes orientiert.
Diese Abgabe könnte z.B. ĂŒber die Grundsteuer oder ĂŒber eine Art Verkehrssteuer mit erhoben werden, als Ersatz fĂŒr die jetzige Kfz-Steuer die als Steuerungselement total versagt hat. So ist es nur fair, wenn Anwohner, Mieter und GeschĂ€fte, die in gut erschlossenen Ortschaften mit den Vorteilen des erhöhten Wohnwerts wohnen, sich auch direkt an den Kosten dafĂŒr angemessen beteiligen.
Der Aufschlag darf allerdings nur in kleinen Stufen steigen, so dass eine Verbesserung des ÖPNV nicht gleichzeitig zur Bestrafung der BĂŒrger fĂŒhrt.
Man kann sich gut vorstellen was mit einer Stadt passiert, in der kein öffentlicher Nahverkehr mehr angeboten wird. Hier wĂŒrde Niemand mehr zuziehen und der Wohnwert wĂŒrde verloren gehen.

Bei diesem Konzept hĂ€tte der öffentliche Besteller der ÖPNV-Leistungen auch mehr Interesse das Liniennetz besser auszubauen, da dann eine Erweiterung nicht immer direkt laufende Mehrkosten verursachen wĂŒrde, sondern dann einen Gewinn fĂŒr alle darstellen wĂŒrde.
Eine Abschaffung der Fahrpreise wie andere Parteien fordern lehnen wir grundsĂ€tzlich ab, da sonst die Verkehrsunternehmer kein Interesse mehr haben die Fahrgastzahlen zu steigern. Hier könnte nur noch die zu erbringende Verkehrsleistung im Mittelpunkt stehen, aber nicht mehr die QualitĂ€t der Beförderung fĂŒr den einzelnen Fahrgast. Mit der Steigerung der Fahrgastzahlen muss deshalb auch das Verkehrsunternehmen angemessen belohnt werden.
Dem Fahrgast sollte es möglich sein, dass er einen begrenzten Teil der Kosten einer Jahresfahrkarte ĂŒber die SteuererklĂ€rung ausgleichen kann. Dazu sollte auch eine Sozialformel gehören, die Unzumutbarkeit (wie z.B. Schichtarbeiter ) berĂŒcksichtigt.

Politiker, die immer nur fordern, dass die BĂŒrger auf den ÖPNV umsteigen sollen, muss es endlich klar sein, das dieser erst einmal zur VerfĂŒgung stehen muss.
Außerdem wollen wir keinem das Auto verbieten wie etliche fordern, sondern eine echte Alternative anbieten, die allen Beteiligten gerecht wird.

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Landesgartenschau 2019 ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel?

Samstag, 21. April 2012 | Autor:

Pressemitteilung

Die Franken fordern: Macht unseren Nahverkehr zukunftsfÀhig!

Die Partei fĂŒr Franken freut sich darĂŒber, dass WassertrĂŒdingen den Zuschlag fĂŒr die Landesgartenschau 2019 erhalten hat, ĂŒbt jedoch gleichzeitig Kritik am Freistaat Bayern und dessen Infrastruktur-Politik: Die derzeitige Verkehrssituation zwinge die Besucher zur Anreise im PKW. Dies sei nicht im Sinne von Umweltschutz und zukunftsweisender MobilitĂ€t. Die Partei fĂŒr Franken fordert daher die Wiederbelebung der stillgelegten Strecke Gunzenhausen – WassertrĂŒdingen bis zu diesem fĂŒr die Region so zentralen Ereignis.

Dem Freistaat Bayern bietet sich mit der Förderung der öffentlichen und zukunftsorientierten MobilitÀt in der Region Westliches Mittelfranken nicht nur eine Möglichkeit, sich in seiner so oft hervorgehobenen Rolle als Technologievorreiter zu prÀsentieren, sondern auch ein eindeutiges Bekenntnis zu Franken abzulegen.
Durch eine FĂŒhrung der direkten Strecke NĂŒrnberg-WassertrĂŒdingen mit einer FlĂŒgelung in Roth nach Hilpoltstein und von Pleinfeld nach Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein bzw. ĂŒber Pleinfeld und Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein und Gunzenhausen direkt an NĂŒrnberg und damit an den ĂŒberregionalen Fernverkehr angebunden.

Zur Wiederbelebung dieser Strecke schlĂ€gt die Partei fĂŒr Franken den Einsatz neuer Triebwagen vor; die Lokomotiven sollten mit einer noch zu entwickelnden Kombination aus Oberleitungs- und Batteriestrom betrieben werden. So könnten diese Triebwagen die ElektrizitĂ€t zum Beispiel auf der Strecke NĂŒrnberg-Pleinfeld aus der bereits bestehenden Oberleitung beziehen. Auf dem Abschnitt Pleinfeld-WassertrĂŒdingen wĂ€re eine Versorgung durch Akkus möglich. Diese könnten sowohl auf den elektrifizierten Streckenabschnitten aus der Oberleitung als auch mit einem Anteil von 20 Prozent durch RĂŒckgewinnung der Bremsenergie geladen werden. Bei konventionellem Dieselbetrieb wĂ€re solch eine RĂŒckgewinnung nicht möglich ÂŹ die Bremsenergie bliebe ungenutzt.
Im Schienenverkehr erweist sich die Anwendung einer derartigen Technik im Gegensatz zum Kfz als rentabel, da hierbei das Mehrgewicht durch Akkus keine entscheidende Rolle spielt. Und sie ĂŒberzeugt durch Emissionsfreiheit, geringe LĂ€rmentwicklung im Fahrbetrieb und spurtstarkes Anfahren.

Diese Perspektive ist nach Ansicht der Partei fĂŒr Franken durchaus realistisch, da die Zeit bis zur Landesgartenschau 2019 ausreichend sei, um die Strecke sowohl an entsprechende Verkehrsanbieter auszuschreiben als auch die geforderte Technologie zu entwickeln. Hierzu könnten auch Fördermittel des Bundes gewonnen werden, da die EinfĂŒhrung dieser Technologie ein Pilotprojekt fĂŒr den Betrieb weiterer Strecken darstelle und Bayern damit eine Vorreiterrolle in der Forcierung der ElektromobilitĂ€t einnehmen wĂŒrde.

Mit der Umsetzung dieses Projektes könnte sich der Freistaat zudem als echter Förderer der frĂ€nkischen Infrastruktur mit konkreten Taten profilieren, anstatt sich ĂŒber Themen wie die Nordanbindung zum NĂŒrnberger Flughafen nur mit leeren Worten ins GesprĂ€ch zu bringen. „FĂŒr die bessere Anbindung des Flughafens NĂŒrnberg ist eine Verbindung der B4 zur Flughafenstraße ausreichend“, so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner, „und sie ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoller. Eine Diskussion wie diese wird doch nur aus einem Grund gefĂŒhrt: Um das Thema tot zu reden und somit vorhandene finanzielle Mittel in der Landeshauptstadt MĂŒnchen zu halten!“ FĂŒr den geplanten Ausbau der MĂŒnchner S-Bahn seien beispielsweise zwei Milliarden Euro veranschlagt und das fĂŒr einen Streckenabschnitt von zehn Kilometern. Eine Kostendebatte gebe es hier nicht – ganz im Gegensatz zu den frĂ€nkischen Infrastrukturprojekten wie dem hier angefĂŒhrten oder dem seit langem geplanten und notwendigen kreuzungsfreien Ausbau der A73 an den Rampen in NĂŒrnberg.

Die Partei fĂŒr Franken steht fĂŒr den bedarfsgerechten Ausbau bestehender Straßen, soweit nötig, und die Reaktivierung vorhandener SchienenstrĂ€nge, sofern dies sinnvoll fĂŒr den Personenverkehr sei. „Steuergelder fĂŒr Prestigeprojekte zu verschleudern“, so Gattenlöhner, „das lehnen wir ab!“

(veröffentlicht am 18.04.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Touristen in Franken auf dem Abstellgleis

Mittwoch, 31. August 2011 | Autor:

Pressemitteilung

Die PARTEI FÜR FRANKEN fordert die GrĂŒndung einer FrĂ€nkischen Eisenbahn Gesellschaft, da die Bayerische Eisenbahn Gesellschaft (BEG) offensichtlich nicht in der Lage ist, spezifisch frĂ€nkische BedĂŒrfnisse zu erfĂŒllen.

Franken ist bekanntlich eine sehr beliebte Tourismusregion, vor allem auch fĂŒr Fahrradtouristen. Deshalb ist es ein Skandal, wenn am Wochenende vom 20./21. August, z.B. auf der Strecke WĂŒrzburg-Treuchtlingen, wegen ĂŒberfĂŒllter ZĂŒge FahrgĂ€ste zurĂŒck gelassen und FahrrĂ€der nicht befördert werden konnten. Dies belegt, dass die BEG ihrer Beförderungspflicht nicht angemessen nachkommt und offenbar nicht bereit ist entsprechend benötigte KapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung zu stellen.

Die Bayerische Staatsregierung ist aufgefordert hier umgehend Abhilfe zu schaffen, denn eine FrĂ€nkische Eisenbahn Gesellschaft könnte letztendlich die Belange der frĂ€nkischen Region wesentlich besser ĂŒberblicken und regulieren.

(veröffentlicht am 28.08.2011 auch bei presse-kostenlos.de, OpenPR und pressehof.de)

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Bessere Zuganbindung um den Hesselberg erforderlich

Donnerstag, 25. August 2011 | Autor:

Pressemitteilung

Die PARTEI FÜR FRANKEN, mahnt eine Verbesserung des Zugnahverkehrs in Franken an. Wenn alleine in MĂŒnchen fĂŒr eine Stammstrecke von zehn Kilometern zwei Milliarden Euro investiert werden sollen, so mĂŒsste dieselbe Summe auch fĂŒr dringend erforderliche Maßnahmen in der frĂ€nkischen Region bereitgestellt werden.

Bereits seit geraumer Zeit fordert die PARTEI FÜR FRANKEN ein Gesamtkonzept fĂŒr die Region, das folgende Maßnahmen beinhalten muss:

  • Wiedereröffnung der Strecke DombĂŒhl bis DinkelsbĂŒhl mit Anschluss an den Regionalexpress NĂŒrnberg – Stuttgart und Gegenrichtung
  • Wiederinbetriebnahme der Strecke WassertrĂŒdingen – Gunzenhausen mit WeiterfĂŒhrung nach Pleinfeld, anschließend durchgehend als Regionalexpress nach NĂŒrnberg und in Roth Vereinigung mit dem Zug aus Hilpoltstein
  • StĂŒndliche Busverbindung von WassertrĂŒdingen nach DinkelsbĂŒhl
  • Unabdingbar fĂŒr einen Erfolg ist der Ausbau der Eisenbahnstrecken auf 100 Stundenkilometer sowie eine Bedienung im Stundentakt auch an Wochenenden. So wĂ€re Gunzenhausen von NĂŒrnberg aus ohne Umsteigen in 40 Minuten zu erreichen.

Im Arbeitskreis Verkehr der PARTEI FÜR FRANKEN ruft unterdessen der Umstand Verwunderung hervor, dass CSU-Regionalpolitiker eigens nach Berlin fahren, um dort werbewirksam vor der DB-Zentrale eine bessere Anbindung der Stadt Gunzenhausen an die Region NĂŒrnberg zu verlangen, obwohl doch allgemein bekannt ist, dass der Besteller fĂŒr Zugleistungen nicht etwa die Deutsche Bahn ist, sondern die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) mit Sitz in MĂŒnchen.

(veröffentlicht am 22.08.2011 auch bei presse-kostenlos.de, OpenPR, pressehof.de und pressbot.net)

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