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Dieselnetz N├╝rnberg: Wieder keine Weiterentwicklung in Franken

Samstag, 2. Januar 2016 | Autor:

Pressemitteilung:

IMG_1458Die Partei f├╝r Franken sieht in der aktuellen Ausschreibung zum Dieselnetz N├╝rnberg einen weiteren Beweis f├╝r fehlende Weiterent-wicklung in Franken. Denn wieder sind f├╝r das Netz, das die diesel-betriebenen Bahnen rund um N├╝rnberg beinhaltet, keine Verbesserungen oder gar neue Strecken vorgesehen, obwohl diese zu den letzten Wahlen teilweise sogar von Ministerpr├Ąsident Seehofer angek├╝ndigt waren.

ÔÇ×Gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen LandesteilenÔÇť verk├╝ndet das Bayerische Landesentwicklungsprogramm seit Jahrzehnten. Dennoch ist es weiterhin so, dass in Franken eine Weiterentwicklung im Schienenverkehr und somit eine Anpassung an die Bed├╝rfnisse nicht stattfindet, w├Ąhrend rund um M├╝nchen der Nahverkehr in fortw├Ąhrenden Schritten ausgebaut wird.

Da in N├╝rnberg also trotz der angek├╝ndigten Strecken und Verbesserungen weiterhin die Erhaltung des ÔÇÜIstÔÇôZustandsÔÇś angesagt ist, geht die Partei f├╝r Franken geht davon aus, das Nordbayern f├╝r die Verkehrsleistungen in S├╝dbayern sparen muss, obwohl Franken Investitionen zur Entwicklung n├Âtiger h├Ątte, als der boomende S├╝den.

Ministerpr├Ąsident Seehofer pers├Ânlich hatte 2013 die Wiederinbetriebnahme der Strecken nach Dinkelsb├╝hl und Wassertr├╝dingen, eine langj├Ąhrige Forderung der Partei f├╝r Franken, auf einer Wahlkampfveranstaltung in Gunzenhausen versprochen. In den aktuellen Ausschreibungen ist davon nichts mehr zu sehen. Ob die daf├╝r notwendigen Gelder f├╝r den Ausbau der Strecke M├╝nchen – Freilassing oder zur Elektrifizierung von M├╝nchen ÔÇô Lindau sowie M├╝nchen ÔÇô Altom├╝nster zur├╝ckgehalten werden, kann nur spekuliert werden. Schlie├člich steht ja der Ausbau der zweiten Stammstrecke in M├╝nchen auch noch im Raum.

Auch eine Weiterf├╝hrung der Gr├Ąfenbergbahn bis F├╝rth wurde nicht nur von der Partei f├╝r Franken gefordert. Doch leider wurde ein entsprechendes Gutachten, das die Wirtschaftlichkeit des Projektes best├Ątigte, durch ein Gegengutachten seitens der Bayrischen Eisenbahngesellschaft (BEG) wieder als unwirtschaftlich eingestuft.

Zus├Ątzlich werden in Franken Nebenbahnen wie zum Beispiel nach Hilpoltstein oder Gunzenhausen, welche schlie├člich in der Metropolregion liegen, weiterhin an den Wochenenden nur im Zwei-Stundentakt bedient. Ebenso bleiben Verbindungen zum fr├Ąnkischen Seenland im Dornr├Âschenschlaf, wo ab 21 Uhr der letzte Zug abgefahren ist.

Die BEG, die f├╝r die Zugbestellung verantwortlich ist, wirbt f├╝r den ÔÇÜBayerntaktÔÇś als ein wichtiges Element, der Z├╝ge ÔÇÜin fast ganz Bayern von morgens bis abends und auch am Wochenende mindestens im StundentaktÔÇś verkehren lie├če. ÔÇ×Dieses ÔÇÜfastÔÇś findet man in Franken jeden TagÔÇť so der der Vorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner.

DIE FRANKEN fordern die Wiederinbetriebnahme der versprochenen Strecken und eine umfassende Verbesserung der jetzigen Zugleistungen auf dem Dieselnetz N├╝rnberg. Weiter ist die gleiche Summe, welche f├╝r die zweite Stammstecke M├╝nchen vorgesehen ist, in die fr├Ąnkischen Nebenbahnen zu investieren um die Streckengeschwindigkeit und die Sicherheit zu erh├Âhen.

Denn immer noch gibt es in Franken Z├╝ge, die mit einer Streckengeschwindigkeit von 60 km/h unterwegs sind und Strecken, bei denen die Zugan- bzw Zugabmeldungen ├╝ber Telefon stattfinden, wenn mehrere Z├╝ge gleichzeitig unterwegs sind. ÔÇ×Das wird einem ÔÇÜDeutschland 4.0ÔÇś, wie die Kanzlerin sagte, nicht gerechtÔÇť so Robert Gattenl├Âhner abschlie├čend.

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Schienennetz: Franken als Versuchsfeld

Donnerstag, 26. M├Ąrz 2015 | Autor:

Pressemitteilung:

Eklatante Nord-S├╝d-Gegens├Ątze im bayerischen Schienennetz

├ľPNV_FrankenDer Internetauftritt der Bayrischen Eisenbahngesellschaft (BEG), einem wichtigen Akteur des ├ľffentlichen Personennahverkehrs in Bayern, liest sich wie eine reine Erfolgsgeschichte. Das mag zutreffen, zumindest wenn man nicht ├╝ber den oberbayerischen Tellerrand hinaus blickt. Denn dort werden best├Ąndig Verbesserungen herbeigef├╝hrt und die Lebensqualit├Ąt im ├Ąu├čersten S├╝den der Republik durch einen gro├čz├╝gigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur weiter gesteigert.

Nat├╝rlich fallen den regierenden Politiker auch Ideen und Projekte f├╝r Nordbayern ein, diese kommen aber ├╝ber einen werbewirksamen Zeitungsbericht nur selten hinaus.
Auf die sich regelm├Ą├čig in den Medien wiederfindenden Reaktivierungen der Werntal- und der Steigerwaldbahn wird seit der Jahrtausendwende vergeblich gewartet. Die Strecke M├╝nchen nach Altom├╝nster wurde dagegen problemlos und schnell elektrifiziert und aufgewertet. ├ťber das Projekt ÔÇ×StadtumlandbahnÔÇť um Erlangen wird schon ein viertel Jahrhundert diskutiert, ohne dass etwas passiert. Auch hatte jeder zur Wahl antretende Ministerpr├Ąsident den Ausbau des Frankenschnellweges in seinem Wahlprogramm. In dieser Zeit wurde der gesamte Ring in M├╝nchen unter die Erde verlagert. In Franken dagegen bleiben die Projekte auf dem Papier.

W├Ąhrend Innenminister Joachim Herrmann sich mit tollen Ideen zur Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Markt Erlbach hervortut, sollte hier erst einmal ein halb Stundentakt m├Âglich sein. Auch die Fahrzeit von diesem Endpunkt nach N├╝rnberg (38km) kommt der von N├╝rnberg nach M├╝nchen (171km) gleich. Dies ist in nicht zeitgem├Ą├č.

Wer erinnert sich nicht an die Fahrzeugprobleme bei der S-Bahn N├╝rnberg? Erst nachdem diese gel├Âst wurden und sich auf der Schiene etwas bewegte, sind diese Fahrzeuge auch im Werdenfelser Land eingef├╝hrt worden.

Jetzt wurde die S-Bahn N├╝rnberg an ein englisches Unternehmen vergeben. Selbst die Wirtschaftswoche zweifelt die wirtschaftliche Berechnung an. Im Gegenzug soll die S-Bahn M├╝nchen ohne Ausschreibung an die Deutsche Bahn vergeben werden. In M├╝nchen scheint ein stabiler Betrieb wichtiger zu sein als in N├╝rnberg. Denn hier kann man es ja mal ÔÇ×versuchenÔÇť mit der Privatisierung. Gleichwertigkeit in den Lebensverh├Ąltnissen, nach dem Landesentwicklungsprogramm gesetzlich vorgeschrieben, sieht anders aus.
Nun steht die Ausschreibung des Dieselnetzes der Mittelfrankenbahn an. Auch hier werden die politischen Versprechen auf der Strecke bleiben. Eine Reaktivierung nach Wassertr├╝dingen findet sich in dieser Ausschreibung sicherlich nicht. Die Reaktivierung nach Dinkelsb├╝hl wird h├Âchstens als Option auftauchen. Die Durchbindung der Gr├Ąfenbergbahn nach F├╝rth wird trotz positiver Wirtschaftlichkeitsberechnung nicht kommen. Man muss sich schon fast freuen, wenn auf allen Strecken wenigstens endlich ein durchg├Ąngiger Stundentakt stattfindet.

Es zeigt sich: Franken ist doch sehr weit weg von M├╝nchen. Da hilft auch kein Heimatministerium in N├╝rnberg. Warum werden nicht ÔÇ×echteÔÇť Beh├Ârden aus M├╝nchen verlagert? Auch f├╝r die BEG mit seinen Mitarbeitern ist Platz in Franken.

Die Partei f├╝r Franken fordert f├╝r die Ausschreibung des Dieselnetzes auch die s├╝dbayerischen Parameter anzuwenden. Auch fordern wir in der Fahrzeugbeschaffung die von der Regierung propagierte Elektromobilit├Ąt umzusetzen. Anstatt wieder auf Dieselfahrzeuge zu setzen, sind hier emissionsfreie Akkufahrzeuge zu beschaffen. Die Stecken haben alle Verbindung zur Oberleitung. Somit stellt das Aufladen der Batterien keine Herausforderung dar. Die Entwicklung dieser Fahrzeuge kann ├╝ber F├Ârdert├Âpfe unterst├╝tzt werden. F├╝r die Anwohner an solch einer Bahnstrecke w├Ąre diese ger├Ąuscharme und im Fahrbetrieb emissionsfreie Betriebsart sicher ein Mehrwert in ihrer Lebensqualit├Ąt.

Aus Sicht der Partei f├╝r Franken besitzt der Ausbau der Infrastruktur auch in Franken, sei es Stadt oder Land, h├Âchste Priorit├Ąt. Erh├Âhung der Streckengeschwindigkeiten durch verschiedene Ma├čnahmen wie z.B. Schrankenanlagen an Bahn├╝berg├Ąngen m├╝ssen vorangetrieben werden. Signalanlagen fehlen auf etlichen Stecken g├Ąnzlich. Jeder B├╝rger kann sich diese Situation auf einer Fahrt unter anderem von Siegelsdorf nach Markt Erlbach ansehen. Hier wird in einem steinzeitlichen Verfahren mit Schl├╝ssel und Telefongespr├Ąchen der Betrieb aufrechterhalten. Ob dieser Stand einem Industrieland wie Deutschland mit seinem Zukunftsprojekt 4.0 oder auch dem Selbstbild Bayerns als ÔÇ×Vorstufe zum ParadiesÔÇť entspricht, darf bezweifelt werden.

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Bus und Schiene – Partei f├╝r Franken fordert eine mehr b├╝rgernahe Zusammenarbeit!

Sonntag, 6. Mai 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Busse und Bahnen werden von den B├╝rgern bezahlt und sollen deren Bed├╝rfnissen deshalb auch gerecht werden! Die Partei f├╝r Franken sieht in der Verkn├╝pfung von Bus und Schiene gewaltige Verbesserungen durch eine mehr b├╝rgernahe Zusammenarbeit.

Bis jetzt wird der Zugverkehr durch die BEG mit Sitz in M├╝nchen f├╝r ganz Bayern geplant (dies schlie├čt unsere fr├Ąnkische Region ein). Der ├ťberlandverkehr der Busse wiederum wird von den einzelnen Landkreisen bestimmt. Das hat zum Einen die Auswirkung, dass der Bus oft nicht auf den Zug abgestimmt ist. Zum Anderen wird bei den Busverbindungen auch oft ein Kirchturmdenken sichtbar. Die wenigsten Busverbindungen sind an die Bed├╝rfnisse der Bev├Âlkerung angepasst. Sie bedienen oft nur die Schulen und ein paar Verbindungen, ÔÇ×weil diese schon immer so gefahren wurdenÔÇť…
F├╝r ein Fl├Ąchenland wie Franken und auch im Hinblick auf die alternde Bev├Âlkerung muss jetzt umgesteuert werden. Ein ├ľPNV im Stundentakt, an den tats├Ąchlichen Bed├╝rfnissen der Bev├Âlkerung angepasst, wird sicherlich Fahrg├Ąste gewinnen und am Ende den Steuerzahler weniger kosten.
Erst ein attraktives Netz aus Bussen und Bahnen auch auf dem Lande, erh├Âht den Wohnwert und wirkt auch aktiv der Landflucht entgegen. Es garantiert eine fl├Ąchendeckende Versorgung zu Einkaufszentren, ├ärzten und dem kulturellen Leben, egal f├╝r welche Altersgruppe. Dies k├Ânnte auch der jugendlichen Bev├Âlkerung den Anschluss an Freizeitgestaltung in den Ballungszentren erm├Âglichen, die dann z.B. durch Einsatz von zeitgerechten ÔÇśÔÇśNachtsammlernÔÇśÔÇś auch nach Mitternacht wieder nach Hause k├Ąmen.
Der fr├Ąnkische Tourismus w├╝rde durch einen festen Stundentakt, insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden, ebenfalls einen umweltfreundlichen Aufschwung erfahren.

Die Partei f├╝r Franken setzt auf eine Verschlankung der Zust├Ąndigkeiten und Erh├Âhung der Effizienz durch k├╝rzere Wege.
Im Einzelnen setzen wir auf eine Aufspaltung der jetzigen BEG in einen Nord- und S├╝dbereich gleich der Autobahndirektion, da wir oft beobachten, dass sich eine Abteilung mit Sitz in M├╝nchen erfahrungsgem├Ą├č sehr wenig um die Bed├╝rfnisse wie z.B. den Gro├čraum Coburg oder Miltenberg k├╝mmert. Fr├Ąnkische Ballungszentren wie N├╝rnberg und W├╝rzburg werden dabei ebenfalls oft vernachl├Ąssigt.

Weiter muss die Planung der Busse weg von den Landrats├Ąmtern und bei dieser neuen ÔÇ×BEG NordÔÇť integriert werden um Bahn und Bus effektiv und verkn├╝pft planen zu k├Ânnen. Zu dem geh├Âren auch die Bus-Verkehrskonzepte, die sich nach den Verkehrsbed├╝rfnissen der Anwohner richtet.
Die Busse m├╝ssen im Stundentakt zu den Z├╝gen verkehren. Gerade Linienf├╝hrung, sternf├Ârmig von den Ballungszentren hinweg mit Zwischenverbindungen. Kleinere Ortschaften m├╝ssen mit Kleinbussen durch bedarfsorientierte Anbindung (z.B. Anruftaxi) an die Stammstrecken angebunden werden. Auch wenn dies ein ├╝ber Jahre angelegtes Projekt ist, muss jetzt damit begonnen werden.

Auch die staatliche Finanzierung des ├Âffentlichen Nahverkehrs (├ľPNV) stellen wir hier in Frage. Bis jetzt tr├Ągt jeder Bundesb├╝rger ├╝ber seine Steuern (auch Mineral├Âlsteuer) zur Finanzierung des ├ľPNV bei (├╝ber 8 Milliarden Euro).┬áDabei spielt es keine Rolle, ob am Wohnort ein Angebot vorhanden ist oder nicht.┬áDie Steuerzahler haben ein Recht auf ein gerechtes Finanzierungssystem! Anwohner auf dem fr├Ąnkischem Lande, die bis jetzt keinen Anschluss an den Nahverkehr haben zahlen nach dem jetzigen Finanzierungssystem den gleichen Beitrag, wie z.B. ein B├╝rger in M├╝nchen.
Dies wird weder dem einzelnen B├╝rger gerecht, noch hat dadurch die ├Âffentliche Hand Interesse den ├ľPNV gerade im l├Ąndlichen Raum bedarfsgerecht auszubauen.
Deshalb schlagen wir eine Angabe vor, die sich nach dem tats├Ąchlichen, vor Ort vorhandenen Nahverkehr richtet.
Hierzu ist ein Abgabenschl├╝ssel zu erstellen, der sich an Abh├Ąngigkeit von Verkehrsmittel (Bus oder Schiene), sowie der H├Ąufigkeit und der Verzahnung des Liniennetzes orientiert.
Diese Abgabe k├Ânnte z.B. ├╝ber die Grundsteuer oder ├╝ber eine Art Verkehrssteuer mit erhoben werden, als Ersatz f├╝r die jetzige Kfz-Steuer die als Steuerungselement total versagt hat. So ist es nur fair, wenn Anwohner, Mieter und Gesch├Ąfte, die in gut erschlossenen Ortschaften mit den Vorteilen des erh├Âhten Wohnwerts wohnen, sich auch direkt an den Kosten daf├╝r angemessen beteiligen.
Der Aufschlag darf allerdings nur in kleinen Stufen steigen, so dass eine Verbesserung des ├ľPNV nicht gleichzeitig zur Bestrafung der B├╝rger f├╝hrt.
Man kann sich gut vorstellen was mit einer Stadt passiert, in der kein ├Âffentlicher Nahverkehr mehr angeboten wird. Hier w├╝rde Niemand mehr zuziehen und der Wohnwert w├╝rde verloren gehen.

Bei diesem Konzept h├Ątte der ├Âffentliche Besteller der ├ľPNV-Leistungen auch mehr Interesse das Liniennetz besser auszubauen, da dann eine Erweiterung nicht immer direkt laufende Mehrkosten verursachen w├╝rde, sondern dann einen Gewinn f├╝r alle darstellen w├╝rde.
Eine Abschaffung der Fahrpreise wie andere Parteien fordern lehnen wir grunds├Ątzlich ab, da sonst die Verkehrsunternehmer kein Interesse mehr haben die Fahrgastzahlen zu steigern. Hier k├Ânnte nur noch die zu erbringende Verkehrsleistung im Mittelpunkt stehen, aber nicht mehr die Qualit├Ąt der Bef├Ârderung f├╝r den einzelnen Fahrgast. Mit der Steigerung der Fahrgastzahlen muss deshalb auch das Verkehrsunternehmen angemessen belohnt werden.
Dem Fahrgast sollte es m├Âglich sein, dass er einen begrenzten Teil der Kosten einer Jahresfahrkarte ├╝ber die Steuererkl├Ąrung ausgleichen kann. Dazu sollte auch eine Sozialformel geh├Âren, die Unzumutbarkeit (wie z.B. Schichtarbeiter ) ber├╝cksichtigt.

Politiker, die immer nur fordern, dass die B├╝rger auf den ├ľPNV umsteigen sollen, muss es endlich klar sein, das dieser erst einmal zur Verf├╝gung stehen muss.
Au├čerdem wollen wir keinem das Auto verbieten wie etliche fordern, sondern eine echte Alternative anbieten, die allen Beteiligten gerecht wird.

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Bayern schiebt Oberfranken aufs Abstellgleis

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Der Freistaat Bayern ist ein modernes Bundesland mit hervorragender Infrastruktur. Gut ausgebaute Stra├čen, schnelle Zugverbindungen und sogar Flugverbindungen in alle Welt zeugen davon. Im Speckg├╝rtel rund um M├╝nchen sind weitere Gro├čprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur geplant. Deren Finanzierbarkeit steht nicht zur Debatte. Die Region Franken dagegen ger├Ąt durch fragw├╝rdige Sparma├čnahmen immer mehr aufs Abstellgleis. Die Partei f├╝r Franken stellt sich daher die Frage, ob Franken aus Sicht der Oberbayern ├╝berhaupt noch zum Freistaat geh├Ârt.

Teile der Region Franken wie zum Beispiel Hof werden von der bayerischen Staatsregierung nicht nur str├Ąflich vernachl├Ąssigt, sondern durch Entscheidungen aus M├╝nchen zur├╝ck auf ein Niveau wie vor 20 Jahren geworfen. So soll die Bedienung der Eisenbahnstrecke N├╝rnberg nach Hof ├╝ber Bayreuth ├Âffentlich ausgeschrieben und ab 2016 an ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen vergeben werden. Die Partei f├╝r Franken begr├╝├čt diesen Wettbewerb, kritisiert aber zugleich, dass ein Einsatz von Fahrzeugen mit Neigetechnik durch das Ministerium der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) als Besteller dieser Zugleistungen nicht mehr vorgesehen ist.

Robert Gattenl├Âhner, Vorsitzender der Partei f├╝r Franken, h├Ąlt diese Vorgehensweise f├╝r ÔÇ×ungeheuerlichÔÇť und wirft der BEG vor, dass sich so die die Fahrzeiten von Hof nach N├╝rnberg um bis zu 30 Minuten verl├Ąngern w├╝rden. ÔÇ×Das ist ein unzumutbarer R├╝ckschrittÔÇť, moniert der Parteivorsitzende und erinnert daran, dass die Neigetechnik noch vor 20 Jahren von regierenden Landespolitikern als unverzichtbare Zukunftstechnologie ausgerufen wurde. ÔÇ×Diese Verschlechterung ist mit uns nicht zu machen,ÔÇť so Gattenl├Âhner, ÔÇ×gerade in Zeiten, in denen hohe Mobilit├Ąt schon aus wirtschaftlichen Gr├╝nden unverzichtbar ist.ÔÇť Die Beweggr├╝nde der Verantwortlichen, die Zusch├╝sse ausgerechnet f├╝r eine ohnehin strukturschwache Region wie Oberfranken zu reduzieren und diese Strecke wieder mit Alttechnik zu bedienen, seien nicht nachvollziehbar. Gattenl├Âhner vermutet jedoch, dass S├╝dbayern beabsichtige, eigene Gro├čprojekte auf Kosten der Nordbayern durchzusetzen.

Die Partei f├╝r Franken werde die Abschaffung der Neigetechnik nur dann mittragen, wenn im Gegenzug mit dem sofortigen Ausbau und Modernisierung von Bayerns langsamster Expesstrecke von Hof nach Bayreuth ├╝ber M├╝nchberg begonnen werde. Diese hat derzeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 79km/h und das trotz Neigetechnik. Auch eine Elektrifizierung der Verbindung N├╝rnberg nach Hof und Cheb h├Ąlt die Partei f├╝r Franken f├╝r unumg├Ąnglich. Doch noch werden fr├Ąnkische Bed├╝rfnisse zur Zukunftssicherung in der Staatsregierung nicht geh├Ârt. Selbst oppositionelle Spitzenpolitiker haben ausschlie├člich Projekte im S├╝den des Landes im Auge – mit einer Ausnahme: SPD-Kandidat Christian Ude ├Ąu├čerte sich immerhin konstruktiv zur Fahrzeitverk├╝rzung auf fr├Ąnkischen Regionalstrecken, verlegte dabei jedoch kurzerhand Aschaffenburg nach Oberfranken und kann deswegen kaum als glaubw├╝rdiger Vertreter fr├Ąnkischer Interessen gelten. F├╝r wenig ├╝berzeugend h├Ąlt die Partei f├╝r Franken auch die Bekundung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Thomas Hacker im Landtag, er versp├╝re einen positiven Effekt, der vom M├╝nchner Flughafen f├╝r seine Heimat Bayreuth ausgehe. ÔÇ×Es liegt doch ganz objektiv auf der HandÔÇť, so Gattenl├Âhner, ÔÇ×dass sich die Infrastruktur der Region durch die Schlie├čung des Flughafens Hof und die k├╝nftig im Schneckentempoverkehrenden Z├╝ge dramatisch verschlechtern wird.ÔÇť

(ver├Âffentlicht am 30.01.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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