Aprilscherz: Wegen Söders Neugestaltung der Bundesländer: Franken gerecht verteilen

Lauf an der Pegnitz – Die Partei für Franken greift die von Ministerpräsident Markus Söder angestoßene Debatte über eine Reduzierung der Bundesländer auf, um Bürokratie zu verringern und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands zu steigern – geht jedoch einen entscheidenden Schritt weiter.

APRILSCHERZ

Angesichts der seit Jahren unzureichenden Berücksichtigung fränkischer Interessen innerhalb Bayerns fordert die Partei für Franken eine grundlegende Neuordnung: Die Aufteilung Frankens und die Integration in benachbarte Bundesländer.

So sollte Oberfranken dem Freistaat Thüringen zugeordnet werden, Unterfranken in das Land Hessen und Mittelfranken in Baden-Württemberg integriert werden. Diese Aufteilung ist aus Sicht der Partei notwendig, da eine vollständige Eingliederung Frankens in nur ein Bundesland zu einem erheblichen demografischen und wirtschaftlichen Ungleichgewicht führen

würde. Gleichzeitig könnte der Länderfinanzausgleich positiv beeinflusst werden, damit der Freistaat Bayern, der von 1950 bis 1986 durchgehend ein Nehmerland im bundesstaatlichen Finanzausgleich war, in Zukunft nicht mehr so viel leisten muss.

„Franken wird seit Jahren strukturell benachteiligt“, erklärt der Vorsitzende der Partei für Franken, Andreas Brandl. „Infrastrukturprojekte wie zum Beispiel der Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale wurden wiederholt verzögert oder unzureichend priorisiert, obwohl die Bundesverkehrsminister fast immer Teil der bayerischen Regierung waren.“ so Brandl weiter. „Gleichzeitig fehlt es an gezielten Investitionen in wirtschaftliche Zukunftsfelder.“

Die Partei sieht hier ein klares Zeichen dafür, dass Bayern seiner Verantwortung gegenüber den fränkischen Regionen nicht gerecht wird. „Wenn Bayern Franken nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt, ist es Zeit für neue Lösungen“, so Andreas Brandl abschließend. „Durch die Verteilung nach Thüringen könnte das strukturschwache Oberfranken von umfangreichen Bundesförderungen für Thüringen profitieren.“

„Die Franken“ machen den Weg zur Gründung von Gebietsverbänden außerhalb Bayerns frei

Pressemitteilung:

DIE FRANKEN können jetzt einen Kreisverband im fränkischen Teil Thüringens gründen – Sonneberg im Fokus

DIE FRANKEN – grenzenlos fränkisch

Hirschaid – „Die Partei für Franken – DIE FRANKEN“ hat auf einem außerordentlichen Parteitag eine Reihe von Satzungsänderungen beschlossen. Die wichtigste Änderung betrifft die regionale Aufstellung. Im oberfränkischen Hirschaid billigten die Delegierten einstimmig eine Satzungsänderung, die die Gründung von neuen Gebietsverbänden außerhalb Bayerns regelt.
„Wir können jetzt endlich die Gründung eines Gebietsverbandes im fränkischen Teil Thüringens angehen“, sagte Parteivorsitzender Robert Gattenlöhner nach dem einstimmigen Votum der Delegierten auf dem Sonderparteitag in Hirschaid. „Die Franken“ wollen auch den Franken außerhalb des Bundesland Bayerns eine politische Stimme geben. „Wir mussten daher unsere Satzung überarbeiten, da wir uns bislang nur auf das Bundesland Bayern beschränkt haben“, so Gattenlöhner. Der Parteichef aus Roth legt Wert darauf, dass es Franken aber auch in den Bundesländern Baden-Württemberg und Thüringen gibt. „Besonders der fränkische Teil Thüringens liegt uns am Herzen“, fährt Gattenlöhner fort. Die Region von Bad Salzungen bis Sonneberg ist eindeutig fränkisch geprägt. Alles Fränkische wurde zu DDR-Zeiten „systematisch totgeschwiegen.“ Und noch heute tut sich die Erfurter Landesregierung laut Gattenlöhner mit den Franken südlich des Rennsteigs schwer.

„Wir wollen den Wechsel des Landkreis Sonnebergs nach Oberfranken“
Dort sehen sich aber immer mehr Menschen wieder als Franken. Die Einstellung Franke statt Thüringer zu sein, sei besonders in Sonneberg stark ausgeprägt. „Als wir zum Beispiel die Sonneberger bei der letzten Montagsdemonstration unter dem Motto „Sonneberg bleibt Kreisstadt“ vor Ort unterstützten, waren die vielen Frankenfahnen nicht zu übersehen“, so Gattenlöhner weiter. Mit der Satzungsänderung haben wir jetzt den Weg für einen Gebietsverband südlich des Rennsteigs frei gemacht. Alle Franken in Thüringen, die sich stärker Richtung Süden orientieren wollen, haben nun die Möglichkeit, sich auch politisch ohne „Wenn und Aber“ für Franken zu organisieren. Gattenlöhner abschließend: „Wir sind grenzenlos fränkisch und halten zusammen!“


Einigkeit bei den Franken

(Gegründet wurde die Partei für Franken am 31.10.2009 im Klosterbräu in Bamberg)

Partei für Franken - DIE FRANKEN
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