Die Franken machen nicht mit!

Freitag, 7. September 2012 |  Autor:

Pressemitteilung

Die Partei f├╝r Franken bezeichnet den Vorsto├č von CSU-Vorstandsmitglied Wilfried Scharnagl, der in seinem Buch die Abspaltung Bayerns von Deutschland fordert, als v├Âllig utopisch. ÔÇ×Die FrankenÔÇť lassen keinen Zweifel daran, dass die fr├Ąnkischen Gebiete diesen Austritt nicht mitmachen und ihre Bundestreue unter Beweis stellen w├╝rden.

Ein Austritt Bayerns aus dem Bund w├╝rde dann bedeuten dass Franken eigenst├Ąndig im Bund verbleiben w├╝rde, so Robert Gattenl├Âhner, Parteichef der Franken. Zwar steht unsere Partei f├╝r eine demokratische Einflussnahme innerhalb der Bayerischen Staatsregierung zur besseren und gerechteren Vertretung fr├Ąnkischer Interessen in Bayern, unsere Satzung sieht jedoch grunds├Ątzlich schon immer die M├Âglichkeit f├╝r Franken als eigenes Bundesland, f├╝hrt er weiter aus.

Eine Abspaltung Bayerns sei aber eher unrealistisch, meint Gattenl├Âhner. Noch vor rund f├╝nfzig Jahren w├Ąre Bayern prim├Ąr ein Agrarstaat, mit Franken als Industriemetropole. Fr├Ąnkisches Know-How, einseitig gegen Franken orientierte Ma├čnahmen der Bayerischen Staatsregierung und nicht zuletzt fr├Ąnkische Steuergelder h├Ątten das ├╝ber die Jahre ge├Ąndert.

Ob Bayern tats├Ąchlich in der Lage w├Ąre langfristig ohne den st├Ąndigen Geldstrom aus Franken, oder z.B. der Vielzahl nach Bayern zwangsversetzten fr├Ąnkischen Lehrer tats├Ąchlich auskommen k├Ânnte, bliebe dahingestellt meinen die Franken.

In Franken hegen immer noch viele Menschen den f├╝r lange Zeit utopischen Wunsch nach einem eigenen Bundesland Franken, der nun theoretisch in Erf├╝llung gehen k├Ânnte. Denn durch das Ausscheiden des Alpenvorlands w├╝rde eine l├Ąngst ├╝berf├Ąllige Neugliederung der Bundesl├Ąnder f├Ąllig werden. Die Partei f├╝r Franken hat f├╝r diesen Fall schon bei der Gr├╝ndung 2009 Vorkehrungen in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen: Sollte diese (grundlegende Neugliederung) jedoch auf der politischen Agenda des Bundes erscheinen und der Zuschnitt unserer (derzeit noch 16) Bundesl├Ąnder ├╝berdacht werden, muss ein starkes, leistungsf├Ąhiges Bundesland Franken ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Dass sich Franken sowohl im Bundesvergleich, als auch international nicht zu verstecken br├Ąuchte, ist ja inzwischen hinl├Ąnglich bekannt. Schlie├člich ist die Fl├Ąche Frankens so gro├č wie die von Belgien und man verf├╝gt sogar ├╝ber mehr Einwohner als Norwegen.

F├╝r das “neue Franken” w├Ąre es dann ebenso wie f├╝r die Bundesrepublik von gro├čem Vorteil, dass man sich nicht mehr an den Kosten der bayerischen Gigantomanie, wie Olympischen Spielen, S-Bahnr├Âhren und dritten Startbahnen beteiligen m├╝sste, so┬áAndreas Brandl, der stellvertretende Vorsitzende der Partei f├╝r Franken. Gleichzeitig k├Ânnten dann wichtige, zu Gunsten M├╝nchens verschobene Projekte, wie z.B. die Elektrifizierung der Bahnstrecke N├╝rnberg-Hof bzw. -Eger, endlich in Angriff genommen werden.

Auch br├Ąuchte man nun in Ober- und Unterfranken keine Angst haben, dass dann N├╝rnberg einfach an die Stelle von M├╝nchen treten w├╝rde und alle Mittel dann eben dort hin flie├čen w├╝rden, so Brandl weiter. ÔÇ×Franken ist seit jeher sehr f├Âderalistisch eingestellt, sodass es nach dem bayerischen Zentralismus bestimmt keinen fr├Ąnkischen Zentralismus geben wirdÔÇť, versichert Brandl.

Der Vorsitzende Robert Gattenl├Âhner begr├╝├čt die Entwicklung hin zur Neugliederung der Bundesl├Ąnder ebenfalls, bezweifelt aber, dass Oberbayern damit weiterhin auf diesem wirtschaftlich hohen Niveau bleiben k├Ânnte. ÔÇ×Altbayern wird sich ohne den Zahlmeister Franken ganz sch├Ân umschauenÔÇť, so Gattenl├Âhner ÔÇ×und ├ľsterreich wird sich nicht so einfach brav hinten anstellen, wie es die Franken seit Jahrzehnten gemacht habenÔÇť. S├╝dlich der Donau g├Ąbe es n├Ąmlich seit langem schon ├ťberlegungen, dass sich Altbayern und ├ľsterreich zu einem ÔÇ×AlpenstaatÔÇť zusammenschlie├čen k├Ânnten. ÔÇ×Betrachtet man die beiden Mentalit├Ąten, dann w├Ąren beide nur zu begl├╝ckw├╝nschenÔÇť f├╝hrt Gattenl├Âhner weiter aus.

Die Partei f├╝r Franken betont aber trotz der vielen ÔÇ×rosigenÔÇť Aussichten, dass man weiterhin sachlich daran arbeiten wird, in Bayern mehr Gewicht zu erhalten. Die Erfahrungen zeigen, dass noch keine Partei ernst genommen wurde, die solche eigenstaatliche ├ťberlegungen angestellt h├Ątten, meint┬áAndreas Brandl.┬áÔÇ×Und dabei war immer ganz egal, wie diese Partei hei├čtÔÇť.

DIE FRANKEN werden somit weiterhin mit Hochdruck an ihrem gro├čen Ziel, der Teilnahme an der Landtagswahl 2013 arbeiten. ÔÇ×F├╝r den Fall, dass die Altbayern doch nicht austreten, m├╝ssen wir schlie├člich sofort parat stehen, damit Franken trotzdem innerhalb Bayerns vorankommtÔÇť so Robert Gattenl├Âhner abschlie├čend.

(ver├Âffentlicht am 06.09.2012 auch bei OpenPR┬áund bei ptext.net)

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Thema: Pressemitteilung

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