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Die Franken setzen sich durch!

Donnerstag, 19. Juli 2012 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Treffen der Parteien zum Tag der Franken in Schwabach.
„Partei fĂŒr Franken“ am Tisch mit CSU, SPD, FW, GrĂŒne und FDP.

Wie im Vorjahr, rief der FrĂ€nkische Bund auch zum diesjĂ€hrigen „Tag der Franken“ zu einem Treffen der Parteien in Schwabach auf. Auch dieses Mal war Robert Gattenlöhner, der Vorsitzende der “Partei fĂŒr Franken“ geladen.

Die Runde war fĂŒr 18 Uhr im Goethesaal des historischen Gasthauses Goldenes Lamm in Schwabach angesetzt. Neben dem Moderator des FrĂ€nkischen Bundes nahmen an dem Treffen auch StadtrĂ€tin Karin Holluba-Rau (Die GrĂŒnen), Helga Schmitt-Bussinger MdL (SPD), Karl Freller MdL (CSU), Jörg Rohde MdL (FDP), Wolfgang Hoderlein vom FrĂ€nkischen Bund (SPD), Peter Bauer MdL (FW), sowie Robert Gattenlöhner (DIE FRANKEN) teil.

Erörtert wurden anstehende Reibungspunkte und unerfĂŒllte Forderungen Frankens wie die einseitige, auf Bayern ausgerichtete Programmgestaltung des Bayerischen Rundfunks, das bayerische Landesentwicklungsprogramm, Förderprogramme fĂŒr die Wirtschaft, die geplante Umwandlung der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in eine Technische UniversitĂ€t, Beschaffung neuer ArbeitsplĂ€tze und andere aktuelle Franken betreffende Themen.

Gelöst wurde an diesem Abend erwartungsgemĂ€ĂŸ keines dieser Probleme, es entstanden aber klare Standpunkte, die es ermöglichen sollten einen weiterfĂŒhrenden Dialog zu eröffnen, meinte Robert Gattenlöhner nach der Diskussion in einem Interview. Es gab durchaus Ansatzpunkte, in denen man eine schnellere Einigung zum Wohle des frĂ€nkischen BĂŒrgers erzielen könnte, fĂŒhrte er aus.


Von links nach rechts: StadtrĂ€tin Karin Holluba-Rau (GrĂŒne), Helga Schmitt-Bussinger MdL (SPD), Parteivorsitzender Robert Gattenlöhner (Die Franken), Karl Freller MdL (CSU), Jörg Rohde MdL (FDP), Wolfgang Hoderlein vom FrĂ€nkischen Bund (SPD), Peter Bauer MdL (FW).

Bereits bestehende Förderprogramme fĂŒr die Wirtschaft greifen nicht in Franken, meinte Gattenlöhner.

Karl Freller (CSU)und Jörg Rohde (FDP) sagten dazu, dass dies an den Franken selber lĂ€ge, die keinen Raum dafĂŒr zur VerfĂŒgung stellen wollten.

Helga Schmitt-Bussinger (SPD) wies diese Aussage scharf zurĂŒck mit der Frage, ob man wohl denke, dass die Franken zu dumm seien FlĂ€chen zur VerfĂŒgung zu stellen. Sie fĂŒhrte aus, dass es in Franken und speziell in NĂŒrnberg ausreichende FlĂ€chen gibt und nannte dabei auch die ehemalige „Quelle“ als ideales Beispiel. Oberbayern wird als Standort mehr als angemessen bevorzugt, fĂŒhrte sie aus.

Sie bekundete auch offensichtlichen Widerspruch in der einseitigen Werbung fĂŒr Tourismus, wobei Jörg Rohde (FDP) sofort auf die nach seiner Meinung nach notwendige 3. Startbahn am Flughafen MĂŒnchen verwies. Er meinte fĂŒr die Franken wenig schmeichelhaft, dass die Japaner lieber in MĂŒnchen landen wollen, wofĂŒr er zwar keinen Applaus erntete, dafĂŒr aber großes GelĂ€chter.

Die frĂ€nkischen KunstschĂ€tze in MĂŒnchen wurden ebenfalls angesprochen und Karl Freller (CSU) meinte, daß diese Dinge verjĂ€hrt seien. Sollte man jemals diese KunstschĂ€tze nach Franken zurĂŒck fĂŒhren wollen, stĂŒnde den Wittelsbachern eine EntschĂ€digung ihres Ausfalls zu. Die Franken machen sich zu einem Kreis der Jammerer meinte er. „Uns geht es gut, also bitte nicht jammern“ stimmte auch Jörg Rohde (FDP) ein, der sich ansonsten in dieser Runde wenig bereitwillig zeigte, ĂŒberhaupt ein Thema sachgemĂ€ĂŸ zu diskutieren. Er bewege sich dabei weit weg vom eigentlichen Thema, kritisierte Robert Gattenlöhner.

Freller verteidigte dann auch die Entscheidung die Georg-Simon-Ohm-Hochschule in NĂŒrnberg in eine Technische UniversitĂ€t umzuwandeln, da dies die einzig machbare und kostengĂŒnstigste Maßnahme sei, das Versprechen zu erfĂŒllen eine Technische UniversitĂ€t in Franken zu etablieren.

Helga Schmitt-Bussinger SPD nannte dies ein einfaches Umbenennen des „Ohm“ in eine „TU“, ohne dass dabei echte Vorteile oder grundlegende Änderungen entstĂŒnden. Auch sei eine volle Anerkennung dieser Institution als TU fĂŒr den Studierenden nicht gegeben.

Die Runde wurde nach mehr als zwei Stunden aufgelöst und Robert Gattenlöhner (Die Franken) appellierte zum Abschluss nochmals an alle Beteiligten, eine gleichberechtigte Entwicklung Frankens zu ermöglichen. Franken ist nun mal ein Teil von Bayern, ob uns das recht ist oder nicht, aber dieser Teil Franken entwickelt sich anders als Oberbayern, fĂŒhrte er aus. Man mache es sich zu einfach, wenn man bayerisch dominant auftrete und einfach sagt: „Da hama an Fehler gmacht – paßt scho!“

Ergebnisse dieser GesprĂ€chsrunde existieren jedoch meinte Gattenlöhner. Wenn auch Herr Freller von der CSU befĂŒrchte dass „mehr als bereits getan wurde nicht möglich sei“ und Herr Rohde von der FDP wenig an Frankens Interessen zu liegen scheint, so sind da doch Ansatzpunkte bestehende Probleme zu lösen, meinte er. Um einen fruchtbaren und weiterfĂŒhrenden Dialog fortzusetzen, gĂ€be es sachkundige und in vielen Aspekten “frankenfreundliche“ Partner.

Wenngleich viele grundsĂ€tzliche Verschiedenheiten zwischen uns existieren, so wĂ€re es durchaus denkbar z.B. mit Frau Helga Schmitt-Bussinger (SPD) und Herrn Peter Bauer (FW) spezifische Projekte gemeinsam anzugehen, um diese schneller zu einem positiven Abschluss zu bringen, meinte er abschließend. Franken hat immensen Nachholbedarf und braucht dringend Kompensation. Die Belange Frankens mĂŒssen in der Bayerischen Staatsregierung einen breiteren Raum einnehmen!

(veröffentlicht am 10.07.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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DIE FRANKEN wachsen weiter

Freitag, 15. Oktober 2010 | Autor:

Am Donnerstag Abend fand in Schwabach die GrĂŒndung des Kreisverbandes Roth/Schwabach der Partei fĂŒr Franken – „Die Franken“ statt. Im Rahmen der Kreisversammlung wurde der 29-jĂ€hrige Personalfachkaufmann Marco Dorsch aus der GoldschlĂ€gerstadt zum Kreisvorsitzenden gewĂ€hlt. Politische Erfahrung sammelte Dorsch wĂ€hrend seiner etwa fĂŒnfjĂ€hrigen BeisitzertĂ€tigkeit im JU-Kreisvorstand Schwabach.

Diese GrĂŒndung spiegelt auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Partei fĂŒr Franken wieder. Bereits nĂ€chste Woche steht die GrĂŒndung eines Ortsverbandes in Roth an, wodurch auch ein Grundstein zur Teilnahme an der BĂŒrgermeisterwahl 2011 gelegt werden soll. Bekanntlich soll auch aus den Reihen der Partei fĂŒr Franken ein Kandidat ins Rennen geschickt werden.

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