Die Staatsregierung kapituliert vor Problemen Frankens

Sonntag, 23. Januar 2011 |  Autor:

Pressemitteilung

Zukunftsrat empfiehlt Umorientierung Frankens zu Th├╝ringen und Sachsen.
Franken und alle, die ihre fr├Ąnkische Heimat lieben, sind emp├Ârt.

Der Zukunftsrat, ein ÔÇ×ExpertengremiumÔÇť,┬áwelches die bayerische Staatsregierung ber├Ąt, spricht aus, was in der Landeshauptstadt Bayerns l├Ąngst jahrzehntelange politische Praxis ist.
Franken droht auszusterben, die Bev├Âlkerung implodiert geradezu. Die fr├Ąnkischen Kommunen sind l├Ąngst pleite, ├╝berschuldet und haben vielerorts keine genehmigten Haushalte mehr.

Was tut M├╝nchen ?

  • Man r├╝hmt sich seiner florierenden wirtschaftlichen Entwicklung
  • Die bayerische Bev├Âlkerungswachstum sei vorbildlich
  • Man preist seinen ausgeglichenen Staatshaushalt
  • Man genehmigt sich in S├╝dbayern ein kostenintensives Projekt nach dem n├Ąchsten (Stichwort: Olympia 2018)

Kurzum: Man verschlie├čt die Augen vor Franken und seinen Strukturproblemen und arbeitet weiter angestrengt an der Forcierung des Speckg├╝rteleffektes um M├╝nchen.
Der Zukunftsrat empfiehlt und der Laie wundert sich.
Wen wundert es, wenn man sich die personelle Besetzung dieses ÔÇ×ZukunftsratesÔÇť einmal genauer ansieht.

Vergessen die vollmundigen Parolen und Zusagen aus dem Landesentwicklungsprogramm, der bayerischen Verfassung und unz├Ąhligen Reden bei den ach so seltenen Auftritten im Norden Bayerns. Nur wenige Politiker treten ├╝berhaupt noch f├╝r ein starkes Franken ein, vermutlich ausschlie├člich zur Rettung der W├Ąhlergunst. Wer bis dato noch nicht verstanden hat, dass selbst fr├Ąnkische Politiker in M├╝nchen ihre Herkunft vergessen, wer bis dato noch nicht verstanden hat, dass Politik f├╝r Franken nur aus Franken kommen kann, wer bis dato noch nicht realisiert hat, dass die derzeitigen Parteien im bayerischen Landtag ausschlie├člich zum Selbstzweck und zum Machterhalt agieren, dem kann wohl wirklich nicht mehr geholfen werden.

Die PARTEI F├ťR FRANKEN gibt Franken nicht auf:
Franken ist so gro├č wie Belgien. Wir haben genau so viel Einwohner wie Norwegen oder Irland. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt war die Wirtschaftsleistung in Franken bis 1957 h├Âher als im gleich gro├čen Oberbayern. Seit 1957 f├Ąllt Franken hinter Oberbayern zur├╝ck. 2002 bescheinigt ein McKinsey-Gutachten der Staatsregierung, dass das regionale Wirtschaftsgef├Ąlle in keinem anderen Bundesland so gravierend ist wie in Bayern.
Aber Franken hat engagierte B├╝rger und regional verwurzelte Unternehmen, Franken hat Potential !
Wir FRANKEN treten daher ein f├╝r ein wirtschaftlich starkes, selbstbewusstes Franken im Bundesland Bayern.

Wir brauchen ein ÔÇ×Konjunkturpaket FrankenÔÇť, eine aggressive Wirtschaftsf├Ârderung durch die bayerische Staatsregierung f├╝r den fr├Ąnkischen Raum, eine Entschuldung der fr├Ąnkischen Haushalte aus Landesmitteln, um die St├Ądte und Gemeinden wieder handlungsf├Ąhig zu machen, eine st├Ąrkere F├Ârderung von Kultur und Bildung, um dies alles zukunftssicher zu untermauern.
Nur traurig, dass die Staatsregierung und die Mitglieder des bayerischen Landtags zu weiten Teilen immer und immer wieder an die Einhaltung der bayerischen Verfassung und ihrer Amtseide erinnert werden m├╝ssen.

 

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Thema: Pressemitteilung

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Ein Kommentar

  1. […] fr├Ąnkischen W├Ąhler konnte die Verursacherin CSU, diese Politik immer weiter f├╝hren. Jetzt kommen die gro├čen und letzten┬áGrausamkeiten so langsam┬áans […]