„Ein Franken“ am Drei-Franken-Stein

Donnerstag, 24. Mai 2012 |  Autor:

Erfolgreicher Auftritt der „Partei für Franken“ am Himmelfahrtstag 2012

Aus allen drei Teilen Frankens kamen Mitglieder und Sympathisanten der „Partei für Franken“ zur alljährlichen Himmelfahrt-Wanderung (Bericht von 2011 hier). Ziel war wieder der Drei-Franken-Stein bei Freihaslach im Steigerwald, Schnittpunkt der drei fränkischen Regierungsbezirke und Mahnmal der Einigkeit und Souveränität der Franken.

Weshalb – in Anbetracht der Interessensgegensätze zu Franken einerseits und der wahren Bayerischen Landespolitik andererseits – ausgerechnet die weiß-blaue CSU dort ein jährliches Treffen veranstaltet, bringt manchen Franken zum Grübeln. Da in der CSU sicherlich zuerst an eine erfolgreiche Veranstaltung als Ziel gedacht wurde, hatte man es sich anscheinend auch nicht nehmen lassen für dieses Jahr einen Stromanschluss legen zu lassen und den Platz auch baulich zu verschönern. Eine wirklich attraktive Gedenkstätte wurde geschaffen, wobei sich vielleicht manch ein Franke fragen wird, ob diese wohl aus der CSU-Parteikasse oder mit fränkischen Steuergeldern finanziert wurde.

Angeführt wurden „Die Franken“ von ihrem Parteichef, Herrn Robert Gattenlöhner, der auch Gleichgesinnte vom „Fränkischen Bund“ begrüßen durfte. Zusammen machten die Franken eine recht intensive rot-weiße Impression in den Reihen der CSU – ein meist stiller, aber dennoch sehr intensiver Protest gegen die Franken ignorierende Politik in München.

Der Auftritt der CSU mit Staatsminister Joachim Herrmann, Staatssekretär Gerhard Eck, Minister AD Michael Klos sowie Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn wurde durch einige Gäste des Europäischen Parlaments, des Bundestags und des Bayerischen Landtags ergänzt. Zu „zwanglosen Gesprächen mit führenden CSU-Politikern aller Ebenen“, wie es die CSU-Organisatoren angekündigt hatten, kam es jedoch nicht. Ebenso war von einer echten „fränkischen Verbundenheit“ nicht viel zu spüren. Allein durch das Auswendig lernen unseres „Frankenliedes“ wird man noch lange kein richtiger Franke…

Seitens der CSU wurden dann lediglich zwei Vorzeigethemen (pauschal) angeschnitten: Eine Verbesserung des Personalstandes der Polizei durch zusätzlich 600 Beamte und die vergleichsweisen guten Arbeitslosenzahlen in den von den Sprechern spezifisch selektierten fränkischen Stadtbereichen. Als Robert Gattenlöhner durch Zurufen an die Arbeitslosenzahlen in Nürnberg erinnerte, erhielt er nur ein kurzes „ja, da müßt ma was tun“ als Antwort…

Der Wettergott war recht gnädig und auch sonst war es ein erfolgreicher Tag für „Die Franken“.

Im Rahmen dieser Veranstaltung ist es gelungen ,den „Weiß-Blauen“ zu zeigen, dass man in Franken nicht schläft. Das rege und positive Interesse der Beistände, Besucher und vor allem auch der Presse bestärkte erneut „Die Franken“ in ihrer Arbeit.

Ausgangspunkt des Treffens war der Gasthof Krone in Burghaslach, wo man sich gegen 11 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen traf. Gegen 14 Uhr wanderten „Die Franken“ dann zum Drei-Franken-Stein.

Zurück im Gasthof Krone endete der Tag dann nach Kaffee und Kuchen gegen 17 Uhr.

Am 1. Mai 1979 wurde der Drei-Franken-Stein am Schnittpunkt der drei fränkischen Regierungsbezirke auf einer Anhöhe im Steigerwald aufgestellt. An drei Seiten des fast zwei Meter hohen Gedenksteins befinden sich die Wappen der drei fränkischen Regierungsbezirke, jeweils deren Bezirk zugewandt.

In diesem Monat feiern wir demnach das 15 jährige Jubiläum des Drei-Franken-Steins und zugleich das traurige 200 Jahr Gedenken an „EIN“ Franken…

Geschichte ist uns Franken wichtig! Mindestens genauso wichtig wie das Vergangene ist jedoch auch die Zukunft Frankens, für das wir uns alle einzusetzen sollten. Ein größeres und gewichtigeres Mitspracherecht in der Bayerischen Staatsregierung ist für Franken unabdingbar. Die Partei für Franken hat sich über den demokratischen Weg entschieden, das zu tun.

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Thema: Pressemitteilung

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