Tag der Franken in Kulmbach: Kein Olympia in Oberbayern!

Sonntag, 4. Juli 2010 |  Autor:

Bernd Bub und Robert Gattenlöhner (von links)

KULMBACH. Die PARTEI FÜR FRANKEN ĂŒbt scharfe Kritik an der MĂŒnchner Kandidatur fĂŒr die Olympischen Winterspiele 2018. Wie FRANKEN-Parteichef Robert Gattenlöhner am Wochenende auf dem “Tag der Franken” in Kulmbach erklĂ€rte, begĂŒnstige das Vorhaben “Olympia 2018” den “milliardenschweren Ausbau der oberbayerischen  Infrastruktur zulasten der frĂ€nkischen Regierungsbezirke”. Die PARTEI FÜR FRANKEN fordere deshalb im Falle einer erfolgreichen Olympiabewerbung umfangreiche Investitionen in die frĂ€nkische Verkehrsinfrastruktur, in UniversitĂ€ten und Kultur als Kompensation.

Nach ersten offiziellen KostenschĂ€tzungen seien fĂŒr Olympia 2018 Ausgaben bis zu 3,5 Milliarden erforderlich. Damit wĂŒrde die Infrastruktur im “MĂŒnchner SpeckgĂŒrtel” weiter massiv ausgebaut und das bayerisch-frĂ€nkische SĂŒd-Nord-GefĂ€lle weiter verschĂ€rft. Die FRANKEN seien die einzige Partei im Freistaat, die diesem Vorhaben kompromisslos entgegentreten.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Bernd Bub (NĂŒrnberg) freute sich ĂŒber den kontinuierlichen Aufschwung, den die Partei seit dem letzten Frankentag vor einem Jahr genommen habe. Mit den drei aktiven BezirksverbĂ€nden sei man entscheidend vorangekommen auf dem Weg zu den Bayerischen Landtagswahlen 2013.

Zuvor hatte der oberfrĂ€nkische Bezirksvorsitzende Peter Böswald in Kulmbach die kĂŒnftige Direktwahl der RegierungsprĂ€sidenten durch das Volk gefordert. Es gehe nicht lĂ€nger an, dass die bayerische Staatsregierung nach GutdĂŒnken “willfĂ€hrige Statthalter” einsetze, die einseitig MĂŒnchner Interessen in Franken vertrĂ€ten.

Beim der vom Kulmbacher Bezirkstagsmitglied Wolfgang Hoderlein initiierten “Protestwanderung auf die Plassenburg” am Samstag war die Partei fĂŒr Franken mit einer 20köpfigen Abordnung vertreten.

Impressionen der Wanderung:

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Thema: Allgemein

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