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SolidaritĂ€t mit bayernweiten SchĂŒlerprotesten

Dienstag, 16. Februar 2010 | Autor:

Die PARTEI FÜR FRANKEN zeigt VerstĂ€ndnis fĂŒr die landesweiten SchĂŒlerproteste gegen die bayerische Schulpolitik und insbesondere gegen das fehlerbehaftete G8. Die Partei fĂŒr Franken erklĂ€rte dazu heute in einer Pressemitteilung:

“Immer mehr SchĂŒler gehen im Freistaat „fĂŒr bessere Schulen“ und „gegen den G-8-Wahnsinn“ auf die Straße. Das ist grundsĂ€tzlich lobenswert! Denn eine vernĂŒnftige Bildungspolitik, die keine Rohrkrepierer produziert und nicht dem Prinzip “Versuch und Irrtum” folgt, sollte doch auch im Interesse der Staatsregierung sein. Doch diese strĂ€ubt sich gegen die freie MeinungsĂ€ußerung.

Deshalb fordert die PARTEI FÜR FRANKEN:

Schickt die Mitglieder der bayerischen Staatsregierung zu einer Fortbildung mit dem Thema ”Demokratie lernen und leben”.

Es scheint leider notwendig, den politisch Verantwortlichen ein paar demokratische Basistugenden zu vermitteln.

Denn gegen mĂŒndige SchĂŒler, die gewaltfrei und friedlich konstruktive Kritik an der mangelhaften EinfĂŒhrung des G8 ĂŒben, ist nichts einzuwenden.
Kultusminister Spaenle hingegen bezeichnet die jungen Demonstranten pauschal als „kindisch“ und „pubertĂ€r“ und lĂ€sst Sanktionen androhen. Wovor hat die Staatsregierung eigentlich so Angst, dass sie SchĂŒler, sonst gerne als höchstes Gut besungen, einschĂŒchtern und beleidigen muss?
GlĂŒcklicherweise wird bei uns niemand eingesperrt, wenn er sich fĂŒr seine Überzeugungen einsetzt. Außer vielleicht in einem bayerischen Gymnasium, das bei der letzten Demo dieser Art die Tore verschloss, damit die SchĂŒler nicht raus konnten. Botschaft: Wer Zivilcourage zeigt, hat man mit dem Verlust seiner Freiheitsrechte zu rechnen! PĂ€dagogik Ă  la CSU
?”

Der Arbeitskreis “Bildung und Schule” erarbeitet gegenwĂ€rtig ein Positionspapier, welches konkrete ÄnderungsvorschlĂ€ge zur derzeitigen Form des G8 enthalten wird. Engagierte SchĂŒler, Lehrer und Eltern sind hierbei ausdrĂŒcklich zur aktiven Mitarbeit eingeladen.

Es ist höchste Zeit, dass in der Bildungspolitik umfassend nachgebessert wird!

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