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Klausurtagung: DIE FRANKEN schÀrfen ihr Profil

Freitag, 4. November 2016 | Autor:

FlĂŒchtlingspolitik im Zentrum der Klausurtagung der Partei fĂŒr Franken

klausurtagung-wilhelmsdorf-29okt2016Wilhelmsdorf – Die Partei fĂŒr Franken – Die Franken kam am 29. Oktober zu ihrer jĂ€hrlichen Klausurtagung in Wilhelmsdorf (Landkreis Neustadt a.d. Aisch) zusammen. Das beherrschende Thema der Klausurtagung war die aktuelle FlĂŒchtlingspolitik. Die Franken werfen der Bundesregierung auf diesem Gebiet Versagen vor. Neben der FlĂŒchtlingsdebatte bezog die Partei fĂŒr Franken auch zu anderen Themen wie z.B. der Energie- und Bildungspolitik Stellung.

Robert Gattenlöhner, Parteivorsitzender und mittelfrĂ€nkischer Bezirksrat der Partei fĂŒr Franken – Die Franken begrĂŒĂŸte gut 40 Mitglieder der Partei fĂŒr Franken zur jĂ€hrlichen Klausurtagung im Gasthof Brennerei Stuben in Wilhelmsdorf (Landkreis Neustadt a.d. Aisch). Schwerpunkt der Klausurtagung war die aktuelle FlĂŒchtlingspolitik der Bundesregierung. „Die Franken“ werfen der Bundesregierung in diesem Zusammenhang Versagen vor. „ZunĂ€chst einmal ist es richtig, dass wir Menschen, die z.B. wegen des BĂŒrgerkrieges in Syrien um ihr Leib und Leben fĂŒrchten, Schutz bieten“, stellt Gattenlöhner fest. Diese FlĂŒchtlinge mĂŒssten aber gerecht ĂŒber die europĂ€ischen LĂ€nder verteilt werden. Gleichzeitig muss Europa das Dubliner Abkommen zur Verteilung Asylsuchender konsequent anwenden und helfen Fluchtursachen zu bekĂ€mpfen.

„Wir mĂŒssen genau wissen, wer in unser Land kommt“

„Und wir mĂŒssen genau wissen, wer in unser Land kommt, fĂ€hrt Gattenlöhner fort. Die Partei fĂŒr Franken ĂŒbt scharfe Kritik an der Bundesregierung, dass FlĂŒchtlinge ohne erkennungsdienstlich registriert worden zu sein, ungehindert nach Deutschland einreisen konnten. Eine unkontrollierte Einreise bedeute ein „erhöhtes Sicherheitsrisiko“ und konterkariert das Prinzip einer gezielten Hilfe. Gattenlöhner fordert, dass „diejenigen, denen wir Schutz bieten, sich integrationswillig zeigen und sich an unsere Gesetze und Regeln halten.“ Verurteilte StraftĂ€ter sollten konsequent abgeschoben werden.

Ja zur dezentralen Energieerzeugung aus regenerativen Quellen

„Die Franken“ bekrĂ€ftigten auf der Klausurtagung abermals den Ausbau der dezentralen Energieerzeugung aus regenerativen Quellen. Andreas Brandl, stellvertretender Parteivorsitzender aus Lauf hĂ€lt die „ganze Diskussion“ um Monsterstromtrassen oder Erdkabel fĂŒr „absurd.“ Brandl: „Wenn wir unseren Strom dezentral vor Ort erzeugen, mĂŒssten wir nicht MilliardenbetrĂ€ge fĂŒr Stromautobahnen, sei es als Monstertrassen oder Erdkabel, ausgeben. In Offenhausen im NĂŒrnberger Land“, so Brandl weiter, „mache man z.B. schon seit vielen Jahren sehr gute Erfahrungen mit dezentraler Energieerzeugung auf der Kombination aus Wind, Solar und Biomasse.“

„Es muss wieder frĂ€nkische statt bayerische Geschichte in den Schulen gelehrt werden“

Die Klausurteilnehmer verabschiedeten auch die Forderung, dass in den Schulen in Franken verstĂ€rkt frĂ€nkische Geschichte gelehrt werden muss. Die LehrplĂ€ne des Bayerischen Kultusministeriums vermitteln in Schulen ein völlig falsches Bild von Franken. „Man bekommt schon den Eindruck, dass das Bayerische Kultusministerium aus Franken unbedingt Nordbayern machen will,“ stellt Parteivorsitzender Gattenlöhner fest. „Anders kann ich mir nicht erklĂ€ren, warum auf die frĂ€nkische Geschichte vor 1806 in den Schulen kaum eingegangen wird.“ Franken verfĂŒge ĂŒber eine „viel lĂ€ngere Geschichte und Tradition“ als die 200-jĂ€hrige „Zwangsehe mit Bayern“, so Gattenlöhner abschließend.

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