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Partei f├╝r Franken fordert eigenverantwortliches fr├Ąnkisches Nahverkehrskonzept

Dienstag, 27. August 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei f├╝r Franken w├╝nscht sich einen gesamtfr├Ąnkischen Verkehrsverbund, der neben dem Schienenverkehr auch f├╝r die Planung der Busstrecken verantwortlich sein soll. So erhofft man sich nicht nur eine allgemein bessere Befriedigung der Nahverkehrsbed├╝rfnisse in Franken, sondern auch eine bessere Abstimmung zwischen Bus und Bahn.

Kurz vor den Wahlen sind laut formulierte Forderungen und Verbesserungsvorschl├Ąge f├╝r die Zukunft ganz normal. Komisch findet Christian Nikol, Stimmkreiskanditat der Partei f├╝r Franken in N├╝rnberg-Ost aber, dass auch die Regierungsparteien solcherlei ÔÇ×VisionenÔÇť in den Raum stellen. Beispiel gef├Ąllig? Aus der CSU werden Stimmen laut, die eine Wiederbelebung der Nebenbahn Domb├╝hl-Dinkelsb├╝hl fordern. ÔÇ×Wer fordert und gleichzeitig regiert, macht irgendetwas falschÔÇť, findet nicht nur Nikol. Man bef├╝rchtet, dass die Pl├Ąne nach der Wahl ganz schnell wieder in der Schublade verschwinden, wenn das f├╝r die Umsetzung ben├Âtigte Budget in s├╝dbayrische Verkehrsprojekte flie├čen wird.

Au├čerdem wundern sich die Franken ├╝ber die Aussagen von Fritz Czeschka: In der NN vom 31. Juli 2013 monierte er die vorhandenen Sitzplatzkapazit├Ąten. An sich sei das nachvollziehbar. Was man aber wissen muss: Herr Czeschka ist der Leiter der Bayrischen Eisenbahngesellschaft und als solcher im Auftrag der Regierungsparteien CSU und FDP verantwortlich f├╝r die Bestellung der Zugleistungen in Bayern. Nach seinen Forderungen beschaffen die Eisenbahnunternehmen (EVU) ihre Fahrzeuge. Stimmen Kapazit├Ąten und Auslastung nicht ├╝berein, so sei der Fehler in erster Linie bei Czeschka selbst zu suchen, so die Franken.

Die Partei f├╝r Franken w├╝nscht sich dar├╝ber hinaus eine Ver├Ąnderung im ├Âffentlichen Nahverkehr, die dem Bayrischen Entwicklungsprogramm gerecht wird. So fordert man Reaktivierungen von Bahnstrecken nicht nach dem gegenw├Ąrtigen, sondern entsprechend dem zuk├╝nftig m├Âglichen Potential der Verbindungen. ÔÇ×Auch die Kommunen k├Ânnen ihren Beitrag leisten, in dem sie Neubaugebiete dort ansiedeln, wo neue Bahnh├Âfe geplant sind. ├ähnlich verh├Ąlt es sich mit GewerbegebietenÔÇť, erkl├Ąrt Nikol. ÔÇ×Nur so kann man Strecken wie von Wassertr├╝dingen nach Gunzenhausen wirtschaftlich betreiben.ÔÇť Eine Weiterf├╝hrung dieser Strecke ├╝ber Pleinfeld und als Schnellzugstrecke weiter nach N├╝rnberg sei gegen├╝ber dem Personenkraftverkehr konkurrenzlos.
So sei es auch bei der Strecke Schweinfurt-Gem├╝nden ├╝ber die Wernbahn. ÔÇ×Wirtschaftlich wird so eine Reaktivierung nur, wenn man die Strecke zum Beispiel nach Lohr-Stadt weiterf├╝hrt, bis ins Industriegebiet hinein, und zus├Ątzliche Haltepunkte an der Linie schafft!ÔÇť

Auch ein ├ťberdenken des bisherigen Konzeptes f├╝r die Busverbindungen h├Ąlt die Partei f├╝r Franken f├╝r dringend notwendig. ÔÇ×Welcher Fahrgast nutzt eine Verbindung, die nur dreimal am Tag angeboten wird? Zus├Ątzlich verkehrt am Wochenende mancherorts ├╝berhaupt kein Bus mehr!ÔÇť Die Franken halten die schrittweise Umstellung der niedrigfrequentierten Busstrecken auf einen Stundentakt und eine Rekonzeptionierung der Linienf├╝hrungen f├╝r zielf├╝hrend.

Die Liste k├Ânnte endlos fortgef├╝hrt werden. Eine Einf├╝hrung eines eigenverantwortlichen Verkehrsverbundes, der f├╝r den gesamten fr├Ąnkischen ├ľPNV von der Streckenplanung bis zur Fahrzeugbeschaffung zust├Ąndig ist, k├Ânnte laut der Partei f├╝r Franken all diese Probleme l├Âsen. ÔÇ×Es ist schlichtweg grotesk, dass der Zugbetrieb in M├╝nchen zentral geplant wird, der Busbetrieb aber von den Kommunen und Landkreisen. Wir fordern deswegen einen gesamtfr├Ąnkischen Verkehrsverbund, der f├╝r alle Belange des ├Âffentlichen Personennahverkehrs eigenverantwortlich ist,ÔÇť schlie├čt Nikol die W├╝nsche der Franken ab.

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Partei f├╝r Franken: Viele Luftl├Âcher am N├╝rnberger Airport

Samstag, 22. Juni 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Der N├╝rnberger Flughafen geh├Ârt zu den zehn meistgenutzten internationalen Flugh├Ąfen Deutschlands. Gesch├Ąftsleute beklagen allerdings das Fehlen wichtiger Direktverbindungen. Die Partei f├╝r Franken macht sich dar├╝ber hinaus f├╝r eine direkte Schienenanbindung des Airports stark. Au├čerdem fordern DIE FRANKEN eine Verbesserung der Kapitalausstattung.

Laut einer Studie der Universit├Ąt Erlangen-N├╝rnberg befindet sich der Airport im Knoblauchsland in der Gunst der Gesch├Ąftsleute ganz weit oben. Der Flughafen sei nicht nur unter Gesch├Ąftsreisenden sehr beliebt, so die N├╝rnberger Nachrichten. Auch die Bedeutung f├╝r die fr├Ąnkischen Unternehmen, z.B. f├╝r den Empfang von Kunden und Partnern, sei hoch. Leider g├Ąbe es viel zu wenige Direktverbindungen in die anderen europ├Ąischen Metropolen. Davon wiederum profitiere der M├╝nchener Flughafen vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Die Partei f├╝r Franken sieht darin eine gewollte ├ťbervorteilung des Airports M├╝nchen. Und das, obwohl die Aufsichtsr├Ąte beider Flugh├Ąfen in weiten Teilen von den gleichen Personen besetzt sind. Auch der geb├╝rtige Franke Markus S├Âder, CSU, halte den fr├Ąnkischen Airport bewusst klein. ÔÇ×Auch hier zeigt sich: Die Bedeutung des N├╝rnberger Flughafen wird zu Gunsten des M├╝nchner Flughafens riskiertÔÇť, so der Vorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner.

Auch in der fehlenden Schienenanbindung des Flughafens sehen die Franken einen Wettbewerbsnachteil gegen├╝ber Frankfurt, aber eben gerade auch gegen├╝ber M├╝nchen. Dort solle unter anderem mit Fr├Ąnkischen Steuergeldern die S-Bahn zum au├čerhalb der Stadt gelegenen Flughafen ausgebaut werden. Dies beweise zum wiederholten Male ein Ungleichgewicht in der Verteilung finanzieller Unterst├╝tzung im Freistaat. Gattenl├Âhner: ÔÇ×Es gibt eindeutig ein Nord-S├╝d-Gef├Ąlle!ÔÇť

Eine Investition in den N├╝rnberger Flughafen sei auf jeden Fall die bessere Alternative zur Errichtung einer dritten Startbahn in M├╝nchen, so die Partei f├╝r Franken. Gattenl├Âhner ist sicher: ÔÇ×Der Airport N├╝rnberg ist f├╝r die gesamte Region von enormer Bedeutung!ÔÇť Eine weitere Schw├Ąchung des N├╝rnberger Flughafens, der ohnehin rote Zahlen schreibe, k├Ânne fatale Folgen haben. Aber auch N├╝rnbergs Oberb├╝rgermeister und Flughafenaufsichtsrat Ulrich Maly (SPD), in dessen ureigenstem Interesse ein starker Airport liegen sollte, beweise hier keine St├Ąrke gegen├╝ber den M├╝nchner Vertretern im Aufsichtsrat des Flughafens. Auf leere Phrasen ├í la ÔÇ×Ziel muss es sein, den Flughafen attraktiver zu machenÔÇť folge leider auch beim Stadtoberhaupt der Frankenmetropole wenig Z├Ąhlbares. Gattenl├Âhner fragt sich: ÔÇ×Sind die Vertreter der Landesregierung zu stark ÔÇô oder ist das Thema Metropolflughafen┬ánicht wichtig genug f├╝r seine Wiederwahl?ÔÇť

Mit der 40 Millionen umfassenden Finanzspritze, die der Freistaat 2011 gemeinsam mit der Stadt in den Flughafen gepumpt hat, br├╝ste sich der Aufsichtsratsvorsitzende Innenminister Herrmann gerne, meinen die Franken. Dabei lenke diese nicht nur von der wirklichen L├Âsung des Problems ab, sondern verschlimmere es sogar noch: Verbunden mit der R├╝ckforderung von 12,5 Millionen Euro durch das Land Bayern im Jahre 2006 habe die Flughafen-Gesellschaft nun einen erschreckend geringen Eigenkapitalanteil (24,1%). Dies mache es nicht nur in Krisen schwierig, finanzielle Engp├Ąsse auszugleichen. Au├čerdem greife dadurch eine Klausel im Kreditvertrag mit einem Bankenpool unter F├╝hrung der Bayerischen Landesbank (vermutliches Volumen: 100 Mio. Euro): Bei einer zu geringen Quote an Eigenkapital k├Ânnen die f├Ąlligen Zinss├Ątze erh├Âht werden. Gleiches gelte bei sinkenden Passagierzahlen, wie die N├╝rnberger Zeitung schreibt. Das ist f├╝r DIE FRANKEN ein weiteres Argument gegen die dritte Startbahn in M├╝nchen, die weitere Flugg├Ąste von N├╝rnberg nach M├╝nchen abziehen w├╝rde.

In diesem Zusammenhang fragen sich DIE FRANKEN auch, wieso das Aufsichtsratsmitglied der Flugh├Ąfen N├╝rnberg und M├╝nchen, Finanzminister S├Âder f├╝r etliche Projekte in N├╝rnberg Geld zur Verf├╝gung stellt, jedoch f├╝r den Flughafen N├╝rnberg keine finanziellen Mittel ├╝brig hat. Dass die pure Umbenennung des Flughafens N├╝rnberg in ÔÇ×Albrecht D├╝rer Airport N├╝rnbergÔÇť, wie von S├Âder gefordert, f├╝r das n├Âtige Plus an Passagieren sorgt, ist zumindest schwer zu glauben.

Die Partei f├╝r Franken sieht hier eine unverh├Ąltnism├Ą├čige Benachteiligung von N├╝rnberg und Franken gegen├╝ber M├╝nchen und Oberbayern. Die Metropolregion N├╝rnberg hat gleiche Anrecht auf einen konkurrenzf├Ąhigen Airport (ÔÇ×MetropolflughafenÔÇť) wie andere Metropolregionen auch. DIE FRANKEN fordern deshalb – wie schon so oft – von der Bayerischen Staatsregierung mehr Fairness bei der Verteilung von F├Ârderungen sowie das im Jahre 2006 entnommene Eigenkapital baldm├Âglichst wieder in den Flughafen N├╝rnberg zur├╝ckzuf├╝hren, so Gattenl├Âhner abschlie├čend.

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Netzausbau statt Milliardenprojekte

Montag, 11. Februar 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Kosten f├╝r das Gro├čprojekt ÔÇ×Stuttgart 21ÔÇť sind derart explodiert, dass die Bundesregierung zurzeit „keine ausreichende Grundlage“ f├╝r eine Weiterf├╝hrung des Milliardenprojekts sieht. Ebenso sind beim Flughafen Berlin die endg├╝ltigen Ausma├če der zus├Ątzlichen Kosten nur zu erahnen, was nach Einsch├Ątzung der Partei f├╝r Franken auch auf das Projekt ÔÇ×2. Stammstrecke in M├╝nchenÔÇť zukommen d├╝rfte. DIE FRANKEN fordern deshalb eine Abkehr von unkalkulierbaren Gro├čprojekten zu Gunsten der Erhaltung und Ausbau bestehender Stra├čen und Bahnverbindungen.

Die Partei f├╝r Franken verschlie├čt sich hier nicht grunds├Ątzlich Neubauprojekten. ÔÇ×Aber in einem Land, in den der Strom aus Milch und Honig versiegt ist, m├╝ssen solche Projekte vom Tisch fallenÔÇť so Robert Gattenl├Âhner, Vorsitzender der Partei f├╝r Franken.

Denn w├Ąhrend in Gro├čst├Ądten in Milliarden-Projekte mit nicht kalkulierbaren Kosten investiert, darf man auf Bayerns Nebenbahnen noch die Geschwindigkeit der k├Âniglichen Staatsbahn erleben. So wird z.B. von Gem├╝nden nach Bad Kissingen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 45 km/h erreicht, nach Markt Erlbach ist der Fahrgast mit beschaulichen 37 km/h unterwegs. ÔÇ×Das ist fast die gleiche Fahrzeit wie von N├╝rnberg nach M├╝nchen f├╝r gerade einmal 28 km FahrstreckeÔÇť so Gattenl├Âhner weiter.

Da erscheint es zumindest verwunderlich, dass nach Informationen der Partei f├╝r Franken die Mittel f├╝r die DB eigene Gesellschaft NebenbahnNetz gek├╝rzt wurden, obwohl die Einnahmen durch die Trassengeb├╝hren gleich geblieben sind. Hier entsteht der Eindruck, dass die Mittel zu Gunsten solcher Gro├čprojekte verschoben werden. Darum w├Ąre hier der Aufsichtsrat als Kontrollgremium gefragt, doch leider besteht dieser Aufsichtsrat auch aus Mitgliedern der Bundesregierung, welcher auch ├╝ber die ├Âffentlichen Mittel f├╝r z.B. Stuttgart 21 mitbestimmt.

F├╝r die Politik besteht hier die feine M├Âglichkeit, die Mehrkosten f├╝r Stuttgart 21 ├╝ber die Deutsche Bahn AG auszugleichen und dies als investierte Konzerngewinne an die Bev├Âlkerung zu deklarieren. Aber auch das sind Steuergelder.

Die Partei f├╝r Franken fordert, dass endlich die Regionalisierungsmittel aufgestockt werden, mit denen im Freistaat die Zugleistungen in den Regionen bestellt werden. Doch leider wurde hier seit Jahren nicht einmal die Inflation ausgeglichen, wodurch es dem Freistaat nicht mehr m├Âglich ist, die ben├Âtigte Zugleistungen zu bestellen.

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S-Bahn-Franken ÔÇô ÔÇ×Die Gr├╝nenÔÇť v.s. ÔÇ×Rot-WeissÔÇť

Freitag, 21. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Herr Dr. Martin Runge, Fraktionschef der Gr├╝nen, fordert noch mehr Geld f├╝r die S-Bahn in M├╝nchen. Seiner Meinung nach m├╝ssen die Fahrg├Ąste der M├╝nchner S-Bahn wegen dem st├Ąndigen Ausbau der Schienenverkehrswege ÔÇ×im Norden des BayernlandesÔÇť in ├╝berf├╝llten Z├╝gen stehen.

ÔÇ×Die Partei f├╝r FrankenÔÇť gibt hier zur reiferen ├ťberlegung, dass seit den 70iger Jahren der M├╝nchner Stadtverkehr st├Ąndig mit gro├čen Schritten ausgebaut worden ist. Hier wurden Steuergelder aus ÔÇ×NordbayernÔÇť (├╝blicherweise und immer noch als Franken bekannt) f├╝r die so genannte Zukunftssicherung der Metropole M├╝nchen verwendet!
Die Partei f├╝r Franken l├Ądt deshalb Herrn Dr. Runge gerne ein um im Berufsverkehr einmal eine S-Bahn im fr├Ąnkischen Raum zu benutzen, denn auch hier stehen die Fahrg├Ąste, um zur Arbeit zu kommen.
Anscheinend ist Martin Runge, der Fraktionsvorsitzende der Gr├╝nen zu sehr mit Dingen wie Eurokrise, Energiepolitik, Griechenland-Rettung, Sozialstandards, ├╝ber Verkehrspolitik, bis hin zu Ladenschlussgesetze in Bayern besch├Ąftigt, dass Fakten und wirkliche Tatsachen f├╝r ihn etwas verschwimmen.

├ťber Jahre hinweg wurde bekannterma├čen eine einseitige Politik der Abwanderung von Industrie und dadurch auch der Bev├Âlkerung im nordbayerischen Raum betrieben, wobei M├╝nchen durch den stetig voran getriebenen Ausbau expandierte. Somit rechnen wir Herrn Runge gerne die bessere Auslastung der Z├╝ge im nunmehr bev├Âlkerungsreicheren S├╝den vor. Bessere Auslastung ergibt einfach weniger Zusch├╝sse der ├Âffentlichen Hand.

Eine derart ├╝berzogene und haltlose ÔÇ×Neid-DebatteÔÇť von einem gr├╝nen Politiker zeigt wieder einmal was Franken in Bayern wert ist.

Auch der abstrakte Vergleich mit dem Ausbau der N├╝rnbergs S-Bahn ist unqualifiziert und zeigt lediglich bayerisch-gr├╝ne Wissensl├╝cken ├╝ber die tats├Ąchlichen Fakten.

Jeder Fahrgast, der die N├╝rnberger S-Bahn t├Ąglich benutzt hat seine eigenen Erfahrungen mit der Fr├Ąnkischen ÔÇ×Spar-S-BahnÔÇť.
Richtung Bamberg f├Ąhrt die S-Bahn weiterhin auf der Trasse mit dem Rest des normalen, konventionellen Verkehrs. Baustellen, die den Fahrplan durcheinander bringen, gibt es hier im Monatstakt und in Richtung Ansbach fahren immer noch die Altfahrzeuge. Auch auf der Linie Roth und Altdorf sind weiter die alten Fahrzeuge mit der hohen Ausstiegskante unterwegs. So ist ein behindertengerechtes Umsteigen in Feucht von Altdorf nach Neumarkt bis heute nicht m├Âglich.
Auch das Umsteigen in N├╝rnberg von einer S-Bahn zur Anderen ist alles andere als einfach. Hier kann es sein dass man durch den kompletten Bahnhof laufen muss, um zum Zug nach Ansbach zu kommen.

ÔÇ×Die FrankenÔÇť erinnern auch daran, dass w├Ąhrend der Nahverkehr in und um M├╝nchen herum ausgebaut wurde, es bereits Stilllegungspl├Ąne f├╝r Gr├Ąfenberg und Simmelsdorf gegeben hat. Die letzte stillgelegte Eisenbahnstrecke liegt eigenartigerweise wieder einmal in Franken und ist gar nicht so nicht lange her. Ende 1995 war das die Bahnlinie von Hassfurt nach Hofheim.

Auch die S-Bahn N├╝rnberg wird 2017 ├Âffentlich ausgeschrieben. Hier reicht es aber nicht, dass man einfach die Linie Allersberg ins Netz integriert.

ÔÇ×Die Partei f├╝r FrankenÔÇť setzt auf ein konkretes und realistisches Konzept zur Erweiterung der S-Bahn in Franken:

  • N├╝rnberg bis Hersbruck (nach Sanierung der Tunnel im Pegnitztal bis Neuhaus/P).
  • N├╝rnberg nach Simmelsdorf.
  • Reaktivierung der s├╝dlichen Ringbahn, sodass auch das S├╝dklinikum am S-Bahnnetz angebunden wird.
  • Reaktivierung der Bibertbahn von Leichendorf ├╝ber N├╝rnberg-Stein mit einer Kurvenverbindung auf die Ringbahn nach F├╝rth. Anschluss in Stein nach N├╝rnberg. Diese Verbindung w├╝rde die zu erwartete Fahrgastbedienung nach dem Neubau des F├╝rther Stadion bew├Ąltigen k├Ânnen, da hier dann bei Gebersdorf ein Abzweig zum Stadion m├Âglich wird.
  • Cadolzburg ├╝ber F├╝rth und weiter ├╝ber die n├Ârdliche Ringbahn bis zum Nordostbahnhof.
  • Neustadt/Aisch ist ebenfalls in das S-Bahn-Netz auf zu nehmen.

ÔÇ×Die FrankenÔÇť laden die Herren aus M├╝nchen und im speziellen den Herrn Runge gerne mal an einem Wochenende ein, um mit dem in Franken bevorzugten Nahverkehr zu fahren. So k├Ânnte man beispielsweise mal nach Hilpoltstein oder Gunzenhausen genussvoll im Zweistundentakt fahren.

Ein bisschen bezweifeln ÔÇ×die FrankenÔÇť aber, dass die M├╝nchner ├╝berhaupt hierher finden ÔÇô wenn man in M├╝nchen meint, dass Aschaffenburg bereits in Oberfranken liegt….

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Bahnchaos am Dutzendteich

Sonntag, 9. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť fordert sofortige Ma├čnahmen seitens der Bahn.
Diszipliniertes Verhalten der Fu├čballfans verhinderte ein zweites Duisburg.

Seit Sonntag gingen zahlreiche Beschwerden aufgebrachter Fu├čballfans bei der Pressestelle der ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť ein. Nachfrage bei Besuchern des Fu├čballspiels vom 01.09.2012 zwischen dem 1.FC N├╝rnberg und Borussia Dortmund ergab, dass R├╝ckreisen vom Spiel seitens der Bahn nicht organisiert waren.

Nach den Angaben der Fans stand am Sonderbahnsteig Frankenstadion ein Zug zur Verf├╝gung, der aber nicht abfuhr. Die normale S-Bahn stand etwa zehn Minuten am Bahnsteig, bis diese sich dann endlich in Bewegung setzte. Ein weiterer schon mit Fahrg├Ąsten ├╝berf├╝llter Zug wurde wieder ger├Ąumt, da dieser nicht mehr funktionierte.

Auf dem ma├člos ├╝berf├╝llten Bahnsteig ergaben sich be├Ąngstigende Situationen und auch die Aufg├Ąnge der Unterf├╝hrung die zum Bahnsteig f├╝hrten waren so ├╝berf├╝llt dass ein Entkommen in einer Gefahrsituation praktisch unm├Âglich gewesen w├Ąre.

Nur das besonnene und disziplinierte Verhalten, sowohl der Clubfans, als auch der Dortmunder G├Ąste verhinderte ein totales Chaos. H├Ątte es in dieser Situation die bei solchen Veranstaltungen oft vorkommenden Ausschreitungen gegeben, w├Ąre dieser Tag nicht so glimpflich verlaufen.

Die ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť warnt vor einem zweiten Duisburg in N├╝rnberg. Zus├Ątzlich ist zu bedenken, dass auch Familien mit ihren Kindern die ├Âffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ein reibungsloser und organisierter Abtransport der Fu├čballfans ist unabl├Ąssig!
Zum sp├Ąten Abend wurde der Bahnhof Dutzendteich in Richtung N├╝rnberg nicht mehr bedient. Eine Information hierf├╝r blieb aus. Daf├╝r gab es aber einen extra Service in Richtung Altdorf. In diesem Fall fuhr die S-Bahn unerwarteter Weise bis Altdorf, obwohl in den Aush├Ąngen diese Linie wegen Bauarbeiten nur bis Ludersheim befahren werden sollte.

Selbst der Fu├čballverkehr der letzten Saison fuhr an die Grenzen seiner Kapazit├Ąt. Die Franken fordern deshalb die ÔÇ×Bayerische EisenbahngesellschaftÔÇť auf, hier endlich der Situation angemessene Ma├čnahmen zu ergreifen und hoffen auf das Einsehen der Verantwortlichen, sodass in Zukunft gen├╝gend Z├╝ge f├╝r derartige Veranstaltungen zeitnah zur Verf├╝gung stehen. An der Sicherheit darf nach Meinung der Franken nicht gespart werden!

Der Arbeitskreis ÔÇ×Neue MedienÔÇť der ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť ist im Aufbau einer speziellen Internetplattform, ├╝ber welche derartige Beschwerden in der Zukunft noch besser analysiert und ausgewertet werden k├Ânnen ÔÇô f├╝r mehr Sicherheit und benutzergerechte Dienstleistung, daf├╝r stehen ÔÇ×die FrankenÔÇť!

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Bahnchef Grube besucht Verkehrsmuseum

Dienstag, 3. Juli 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Bahnchef Dr. Grube kündigt Besuch in Nürnberg an. Endlich Bewegung in Sachen Verkehrsmuseum Nürnberg?

Bahnchef Dr. Grube k├╝ndigt Besuch in N├╝rnberg an um das Verkehrsmuseum N├╝rnberg besuchen. Der Vorsitzende der ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť Robert Gattenl├Âhner hofft auf weitreichendes, positives Signal f├╝r den Standort N├╝rnberg und dessen Ausbau zu einem Fach- und Informationszentrum der Verkehrsgeschichte. Die geschlossene Zusammenarbeit aller politisch Verantwortlichen ist gefragt um dies zu einem gro├čen Ziel voranzubringen, meinte Gattenl├Âhner. Wir, ÔÇ×Die FrankenÔÇť sehen f├╝r das Verkehrsmuseum die ├ťberf├╝hrung in eine Stiftung als sinnvoll.

In einer funktionierenden Stiftung muss sowohl die Deutsche Bahn, als auch die Stadt N├╝rnberg und der Freistaat Bayern eingebracht sein.
Die bayerische Staatsregierung ist deshalb gefordert zu zeigen, ob Ihr an der kulturellen Zukunft von N├╝rnberg ebenfalls etwas liegt oder ob weiterhin nur Kulturpal├Ąste in M├╝nchen in Priorit├Ąt finanziert werden sollen, meinte der Parteichef Robert Gattenl├Âhner.

Jetzt muss f├╝r den Ausbau und die Zukunftssicherung dieses Projektes Geld in die Hand genommen werden. Niemals mehr wird die Zeit daf├╝r so gut stehen, da das Hotel Deutscher Hof direkt am Verkehrsmuseum seit Jahren leer steht und ideal zur Erweiterung des Mutterhauses w├Ąre.
Zus├Ątzlich fordert die Partei f├╝r Franken auch das demn├Ąchst aufgelassene Instandhaltungswerk in Gostenhof in das Museum als Ausstellungsfl├Ąche und Dokumentation des ÔÇ×Erlebten EisenbahnwesensÔÇť zu integrieren.

Weitere Anregungen k├Ânnte das Gel├Ąnde in Gebersdorf einschlie├čen in dem sich das Umformerwerk befand. Es k├Ânnte als Technikmuseum Verwendung finden – ÔÇ×Rund um die EisenbahnÔÇť und k├Ânnte zum Beispiel Stromverteilung und Aufbereitung integrieren.
Auch f├╝r den langsam verfallenden historischen Lokschuppen zwischen N├╝rnberg und F├╝rth in H├Âhe Stadtgrenze sollte eine Verwendung gesucht werden. F├╝r Fachvortr├Ąge m├╝ssen R├Ąumlichkeiten im passenden Ambiente geschaffen werden.
Ziel muss es sein ein international hochrangiges Museum zu etablieren, das den Spagat zwischen Fachbereich und Information sowie ÔÇ×Bahn zum AnfassenÔÇť mit Unterhaltungswert schafft, so Gattenl├Âhner.

Auch Nostalgiefahrten geh├Âren hier dazu. Dies w├╝rde der Stadt N├╝rnberg und F├╝rth nur gut tun, da nachhaltig die ├ťbernachtungszahlen steigen w├╝rden. Touristen bleiben nicht nur einen Tag, um mal kurz im Verkehrsmuseum vorbei zu schauen. Jetzt zu handeln, ist eine Investition, die sich schnell und vor allem langfristig auszahlt.

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Partei f├╝r Franken warnt CSU, SPD und FDP

Donnerstag, 28. Juni 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

DIE FRANKEN warnen Spitzenpolitiker sich jetzt gegen den B├╝rgerentscheid zu stellen. Der Parteivorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner mahnte den Willen des B├╝rgers zu respektieren!

Der stellvertretende bayerische Ministerpr├Ąsident und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte Berichten zufolge, dass er am Bau der dritten Landebahn in M├╝nchen festhalten wolle und dass ein B├╝rgerentscheid daran nichts ├Ąndere. CSU-Chef Horst Seehofer und der M├╝nchner Oberb├╝rgermeister Christian Ude (SPD) sind ebenfalls starke Bef├╝rworter f├╝r eine dritte Startbahn am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt. Eine derartige Aussage wie die des Herrn Wirtschaftsminister Zeil schadet nach Meinung Gattenl├Âhners der Demokratie.

M├╝nchner B├╝rger sprachen sich klar gegen den Bau einer dritten Startbahn aus, wobei die Wahlbeteiligung das n├Âtige Quorum weit ├╝bertraf. Die Partei f├╝r Franken unterst├╝tzt grunds├Ątzlich diese Aktion der Gr├╝nen und freut sich ├╝ber die richtige Entscheidung f├╝r das Wohl der B├╝rger in Bayern und der Anwohner am Flughafen. Schade ist dass nun Politiker diese b├╝rgerliche Entscheidung nicht akzeptieren wollen und sich trotz des B├╝rgerentscheids weiterhin f├╝r einen Baubeginn aussprechen.

Nat├╝rlich ist das Ergebnis eine Schlappe f├╝r CSU, SPD und FDP, aber es ist eine klare Entscheidung des B├╝rgers und sollte als diese auch geachtet werden, meinte Gattenl├Âhner. Manche Politiker sollten sich vielleicht ins Ged├Ąchtnis rufen, dass der B├╝rger sie gew├Ąhlt hat, um ihre Interessen zu vertreten und mancher B├╝rger sollte diese Dinge vielleicht am Wahltag ber├╝cksichtigen, denn nur so funktioniert Demokratie!

Ganz sicher ist der Erfolg des B├╝rgerentscheids noch nicht. Grunds├Ątzlich k├Ânnte der Stadtrat doch noch f├╝r die zus├Ątzliche Startbahn entscheiden, wozu es allerdings einer einstimmigen Abstimmung bedarf, die sehr unwahrscheinlich ist. Hintert├╝ren gibt es aber! So k├Ânnte die Stadt Anteile an der Flughafengesellschaft an den Freistaat oder den Bund verkaufen. Au├čerdem ist der Stadtrat juristisch gesehen nur ein Jahr an den B├╝rgerentscheid gebunden…

Egal wie man zu der Sache steht, ist es nicht zu tolerieren dass Entscheidungen durch das Volk von Regierungen ignoriert werden, meinte Gattenl├Âhner. Die Partei f├╝r Franken hofft deshalb nun endlich auf eine gleichm├Ą├čigere Verteilung von Verkehrsinvestitionen f├╝r ganz Bayern und nicht wieder eine einseitige Investition mit Franken als Schlusslicht.

Der Flughafen N├╝rnberg w├╝rde mit einer dritten Startbahn in M├╝nchen den Todessto├č erhalten. Viele B├╝rger beschweren sich bereits jetzt ├╝ber mangelnde Fl├╝ge und m├╝ssen Umwege nach M├╝nchen oder Frankfurt in Kauf nehmen, um ihren Urlaub anzutreten. Unternehmen im Fr├Ąnkischen Raum brauchen diesen Flughafen ebenfalls mehr denn je, um sich im internationalen Markt behaupten zu k├Ânnen. So auch die N├╝rnberger Messe, die eine gute Infrastruktur ben├Âtigt, einschlie├člich ausreichender Fl├╝ge um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Von den Messen lebt unter anderem auch ein Gro├čteil der Hotels, Gastronomie und deren Zulieferern des Landkreises N├╝rnberger Land.

F├╝r ein Fl├Ąchenland wie Bayern sind auch der Ausbau der Schienenverbindungen sowie die Erhaltung der Stra├čen ein vordringliches Vorhaben und weitaus wichtiger als auf ├╝bertriebene Gro├čprojekte zu setzen. Man erinnere sich nur an die hochgesteckten Ziele beim Rhein-Main-Donau-Kanal. Dieses Milliardengrab hat ebenfalls der B├╝rger bezahlt, ohne dass die hochgesteckten Ziele je erreicht wurden.

Die Partei f├╝r Franken fordert darum umgehend folgende Schienenprojekte in Angriff zu nehmen:

  • Schienenverbindung von Aschaffenburg nach Gro├čostheim.
  • Wiederinbetriebnahme der Strecke Schweinfurt nach Gem├╝nden ├╝ber Arnstein bis Lohr-Rodenbach.
  • Aufbau der H├Âllenthalbahn mit seiner Verbindung von Hof nach Lobenstein.

Weiter fordern die Franken ein Investitionsprogramm zur Beschleunigung der Nebenbahnen. Dazu sind lediglich Investitionen zur Installation von technischen Bahn├╝bergangsanlagen notwendig, um die Streckengeschwindigkeit zu steigern.

Vordringlich fordert die Partei f├╝r Franken die bayerische Staatsregierung auf, die Elektrifizierung der Strecke Hof ÔÇô N├╝rnberg dem Bund vorzufinanzieren, wie es bereits f├╝r die Linie M├╝nchen ÔÇô Lindau geschieht. Die Franken sind dazu in Vorbereitung einer Petition mit gro├č angelegter Unterschriftensammlung.

Der B├╝rger hat das letzte Wort ÔÇô und so soll es auch bleiben!

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Bus und Schiene – Partei f├╝r Franken fordert eine mehr b├╝rgernahe Zusammenarbeit!

Sonntag, 6. Mai 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Busse und Bahnen werden von den B├╝rgern bezahlt und sollen deren Bed├╝rfnissen deshalb auch gerecht werden! Die Partei f├╝r Franken sieht in der Verkn├╝pfung von Bus und Schiene gewaltige Verbesserungen durch eine mehr b├╝rgernahe Zusammenarbeit.

Bis jetzt wird der Zugverkehr durch die BEG mit Sitz in M├╝nchen f├╝r ganz Bayern geplant (dies schlie├čt unsere fr├Ąnkische Region ein). Der ├ťberlandverkehr der Busse wiederum wird von den einzelnen Landkreisen bestimmt. Das hat zum Einen die Auswirkung, dass der Bus oft nicht auf den Zug abgestimmt ist. Zum Anderen wird bei den Busverbindungen auch oft ein Kirchturmdenken sichtbar. Die wenigsten Busverbindungen sind an die Bed├╝rfnisse der Bev├Âlkerung angepasst. Sie bedienen oft nur die Schulen und ein paar Verbindungen, ÔÇ×weil diese schon immer so gefahren wurdenÔÇť…
F├╝r ein Fl├Ąchenland wie Franken und auch im Hinblick auf die alternde Bev├Âlkerung muss jetzt umgesteuert werden. Ein ├ľPNV im Stundentakt, an den tats├Ąchlichen Bed├╝rfnissen der Bev├Âlkerung angepasst, wird sicherlich Fahrg├Ąste gewinnen und am Ende den Steuerzahler weniger kosten.
Erst ein attraktives Netz aus Bussen und Bahnen auch auf dem Lande, erh├Âht den Wohnwert und wirkt auch aktiv der Landflucht entgegen. Es garantiert eine fl├Ąchendeckende Versorgung zu Einkaufszentren, ├ärzten und dem kulturellen Leben, egal f├╝r welche Altersgruppe. Dies k├Ânnte auch der jugendlichen Bev├Âlkerung den Anschluss an Freizeitgestaltung in den Ballungszentren erm├Âglichen, die dann z.B. durch Einsatz von zeitgerechten ÔÇśÔÇśNachtsammlernÔÇśÔÇś auch nach Mitternacht wieder nach Hause k├Ąmen.
Der fr├Ąnkische Tourismus w├╝rde durch einen festen Stundentakt, insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden, ebenfalls einen umweltfreundlichen Aufschwung erfahren.

Die Partei f├╝r Franken setzt auf eine Verschlankung der Zust├Ąndigkeiten und Erh├Âhung der Effizienz durch k├╝rzere Wege.
Im Einzelnen setzen wir auf eine Aufspaltung der jetzigen BEG in einen Nord- und S├╝dbereich gleich der Autobahndirektion, da wir oft beobachten, dass sich eine Abteilung mit Sitz in M├╝nchen erfahrungsgem├Ą├č sehr wenig um die Bed├╝rfnisse wie z.B. den Gro├čraum Coburg oder Miltenberg k├╝mmert. Fr├Ąnkische Ballungszentren wie N├╝rnberg und W├╝rzburg werden dabei ebenfalls oft vernachl├Ąssigt.

Weiter muss die Planung der Busse weg von den Landrats├Ąmtern und bei dieser neuen ÔÇ×BEG NordÔÇť integriert werden um Bahn und Bus effektiv und verkn├╝pft planen zu k├Ânnen. Zu dem geh├Âren auch die Bus-Verkehrskonzepte, die sich nach den Verkehrsbed├╝rfnissen der Anwohner richtet.
Die Busse m├╝ssen im Stundentakt zu den Z├╝gen verkehren. Gerade Linienf├╝hrung, sternf├Ârmig von den Ballungszentren hinweg mit Zwischenverbindungen. Kleinere Ortschaften m├╝ssen mit Kleinbussen durch bedarfsorientierte Anbindung (z.B. Anruftaxi) an die Stammstrecken angebunden werden. Auch wenn dies ein ├╝ber Jahre angelegtes Projekt ist, muss jetzt damit begonnen werden.

Auch die staatliche Finanzierung des ├Âffentlichen Nahverkehrs (├ľPNV) stellen wir hier in Frage. Bis jetzt tr├Ągt jeder Bundesb├╝rger ├╝ber seine Steuern (auch Mineral├Âlsteuer) zur Finanzierung des ├ľPNV bei (├╝ber 8 Milliarden Euro).┬áDabei spielt es keine Rolle, ob am Wohnort ein Angebot vorhanden ist oder nicht.┬áDie Steuerzahler haben ein Recht auf ein gerechtes Finanzierungssystem! Anwohner auf dem fr├Ąnkischem Lande, die bis jetzt keinen Anschluss an den Nahverkehr haben zahlen nach dem jetzigen Finanzierungssystem den gleichen Beitrag, wie z.B. ein B├╝rger in M├╝nchen.
Dies wird weder dem einzelnen B├╝rger gerecht, noch hat dadurch die ├Âffentliche Hand Interesse den ├ľPNV gerade im l├Ąndlichen Raum bedarfsgerecht auszubauen.
Deshalb schlagen wir eine Angabe vor, die sich nach dem tats├Ąchlichen, vor Ort vorhandenen Nahverkehr richtet.
Hierzu ist ein Abgabenschl├╝ssel zu erstellen, der sich an Abh├Ąngigkeit von Verkehrsmittel (Bus oder Schiene), sowie der H├Ąufigkeit und der Verzahnung des Liniennetzes orientiert.
Diese Abgabe k├Ânnte z.B. ├╝ber die Grundsteuer oder ├╝ber eine Art Verkehrssteuer mit erhoben werden, als Ersatz f├╝r die jetzige Kfz-Steuer die als Steuerungselement total versagt hat. So ist es nur fair, wenn Anwohner, Mieter und Gesch├Ąfte, die in gut erschlossenen Ortschaften mit den Vorteilen des erh├Âhten Wohnwerts wohnen, sich auch direkt an den Kosten daf├╝r angemessen beteiligen.
Der Aufschlag darf allerdings nur in kleinen Stufen steigen, so dass eine Verbesserung des ├ľPNV nicht gleichzeitig zur Bestrafung der B├╝rger f├╝hrt.
Man kann sich gut vorstellen was mit einer Stadt passiert, in der kein ├Âffentlicher Nahverkehr mehr angeboten wird. Hier w├╝rde Niemand mehr zuziehen und der Wohnwert w├╝rde verloren gehen.

Bei diesem Konzept h├Ątte der ├Âffentliche Besteller der ├ľPNV-Leistungen auch mehr Interesse das Liniennetz besser auszubauen, da dann eine Erweiterung nicht immer direkt laufende Mehrkosten verursachen w├╝rde, sondern dann einen Gewinn f├╝r alle darstellen w├╝rde.
Eine Abschaffung der Fahrpreise wie andere Parteien fordern lehnen wir grunds├Ątzlich ab, da sonst die Verkehrsunternehmer kein Interesse mehr haben die Fahrgastzahlen zu steigern. Hier k├Ânnte nur noch die zu erbringende Verkehrsleistung im Mittelpunkt stehen, aber nicht mehr die Qualit├Ąt der Bef├Ârderung f├╝r den einzelnen Fahrgast. Mit der Steigerung der Fahrgastzahlen muss deshalb auch das Verkehrsunternehmen angemessen belohnt werden.
Dem Fahrgast sollte es m├Âglich sein, dass er einen begrenzten Teil der Kosten einer Jahresfahrkarte ├╝ber die Steuererkl├Ąrung ausgleichen kann. Dazu sollte auch eine Sozialformel geh├Âren, die Unzumutbarkeit (wie z.B. Schichtarbeiter ) ber├╝cksichtigt.

Politiker, die immer nur fordern, dass die B├╝rger auf den ├ľPNV umsteigen sollen, muss es endlich klar sein, das dieser erst einmal zur Verf├╝gung stehen muss.
Au├čerdem wollen wir keinem das Auto verbieten wie etliche fordern, sondern eine echte Alternative anbieten, die allen Beteiligten gerecht wird.

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Ausbau des Verkehrsmuseums – N├╝rnberg vergibt Chancen

Mittwoch, 11. Januar 2012 | Autor:

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N├╝rnberg bietet sich wie kaum eine andere Stadt in Deutschland als Standort f├╝r ein Vorzeigemuseum zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Verkehrs an. Die Stadt ist zentral gelegen und verf├╝gt bereits ├╝ber eine gut entwickelte Infrastruktur zum Thema Verkehr. Umso gr├Â├čer ist die Verwunderung auf Seiten der Partei f├╝r Franken dar├╝ber, dass die Verantwortlichen hier einmalige Chancen vergeben, um N├╝rnberg einen weiteren Standortvorteil zu sichern.

Zwei direkt anliegende Geb├Ąude am bestehenden Verkehrsmuseum befinden sich seit geraumer Zeit im Leerstand. Beide sind f├╝r ein Dokumentationszentrum mit Sonderausstellungen bestens geeignet. Zudem stehen in K├╝rze die Hallen der Lokwerkstatt an der Jansenbr├╝cke zur Verf├╝gung. Hier k├Ânnte eine Ausstellungshalle mit Au├čenanlage f├╝r Originalfahrzeuge entstehen. Eine weitere Liegenschaft f├╝r die Pr├Ąsentation technischer Einrichtungen wie Signale, Stellwerkstechnik und Stromversorgung bietet sich in Gebersdorf an, wo das Umformerwerk der Bahn frei wird.

Die Geb├Ąude sind geradezu pr├Ądestiniert f├╝r ein in seiner Art einmaliges Museum mit fachlich informativer Gestaltung als Zeitzeuge der technischen Entwicklung und der Bahngeschichte. Durch die Gr├Â├če des Museumskomplexes ergeben sich zudem positive Effekte f├╝r Hotels, Gastronomie und Handel in N├╝rnberg.

Die Partei f├╝r Franken macht sich f├╝r das neue Verkehrsmuseum stark und will dabei auf eine Stiftung setzen, an der sich die Bahn, die Stadt und der Freistaat beteiligen. Der Parteivorsitzende, Robert Gattenl├Âhner, appelliert dringend an die f├╝hrenden Regionalpolitiker, ihre so h├Ąufig zitierten Pl├Ąne zur Standortsicherung des Verkehrsmuseums in N├╝rnberg nun auch wirklich umzusetzen: ÔÇ×Wir d├╝rfen diese letzte M├Âglichkeit, in N├╝rnberg ein Internationales Museum zu errichten, nicht verstreichen lassenÔÇť, so Gattenl├Âhner. Schon einmal wurde nach der 150-Jahr-Feier die Chance vertan, dieses Areal zu erhalten.

(ver├Âffentlicht am 09.12.2011 auch bei OpenPR, live-pr.com, pressehof.de, ptext.net und presse-kostenlos.de)

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Weiterhin kein schl├╝ssiges Verkehrskonzept f├╝r den Nordosten von Franken

Mittwoch, 14. Dezember 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei f├╝r Franken fordert ein zukunftsf├Ąhiges Konzept zur Verbesserung der Infrastruktur im Gebiet zwischen Bayreuth und Hof. Der Freistaat m├╝sse verst├Ąrkt in Oberfranken investieren um hier dem Bev├Âlkerungsschwund entgegenzuwirken, so der Parteivorsitzende Robert Gattenl├Âhner.

F├╝r DIE FRANKEN stehen die Erneuerung und der Ausbau der Bahnstrecke Hof ÔÇô Bayreuth im Vordergrund. Auf dieser Strecke kann im Expressverkehr gerade einmal eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 78 km/h erreicht werden. Der Freistaat stehe hier in der Pflicht, sich mit Nachdruck bei der Bundesregierung f├╝r einen Ausbau stark zu machen und andere Prestigeobjekte zur├╝ck zu stellen.

Auch eine Wiederinbetriebnahme der H├Âllentalbahn sieht die Partei als einen wichtigen Baustein f├╝r die Zukunftsf├Ąhigkeit der Region. So errechnete man bei der Regionalpartei ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro um diese Strecke wieder zu er├Âffnen und sogar f├╝r den G├╝terverkehr interessant zu machen. Mit weiteren 5 Millionen lie├če sich die Streckengeschwindigkeit und somit auch die Leistungsf├Ąhigkeit der Linie Hof ÔÇô Bad Steben steigern.

Ein weiteres wichtiges Projekt ist f├╝r DIE FRANKEN die Verl├Ąngerung der Bahnstrecke nach Warmensteinach. Doch leider werden hier positive Ans├Ątze jedes Mal aufs Neue zerredet, so wie beispielsweise die Planung einer ben├Âtigten Umgehungsstra├če in Untersteinach. ÔÇ×Viele Politiker aus der Region prangern in oberfr├Ąnkischen Zeitungen vollmundig den schlechten Zustand der Verkehrssituation an.ÔÇť, so Robert Gattenl├Âhner. ÔÇ×Dabei vergessen sie schon bei der n├Ąchsten Fahrt nach M├╝nchen, dass gerade sie in der Landeshauptstadt diese Situation bek├Ąmpfen sollten.ÔÇť

(ver├Âffentlicht am 12.12.2011 auch bei OpenPR, live-pr.com, pressehof.de, ptext.net und presse-kostenlos.de)

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