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Partei fĂŒr Franken fordert eigenverantwortliches frĂ€nkisches Nahverkehrskonzept

Dienstag, 27. August 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei fĂŒr Franken wĂŒnscht sich einen gesamtfrĂ€nkischen Verkehrsverbund, der neben dem Schienenverkehr auch fĂŒr die Planung der Busstrecken verantwortlich sein soll. So erhofft man sich nicht nur eine allgemein bessere Befriedigung der NahverkehrsbedĂŒrfnisse in Franken, sondern auch eine bessere Abstimmung zwischen Bus und Bahn.

Kurz vor den Wahlen sind laut formulierte Forderungen und VerbesserungsvorschlĂ€ge fĂŒr die Zukunft ganz normal. Komisch findet Christian Nikol, Stimmkreiskanditat der Partei fĂŒr Franken in NĂŒrnberg-Ost aber, dass auch die Regierungsparteien solcherlei „Visionen“ in den Raum stellen. Beispiel gefĂ€llig? Aus der CSU werden Stimmen laut, die eine Wiederbelebung der Nebenbahn DombĂŒhl-DinkelsbĂŒhl fordern. „Wer fordert und gleichzeitig regiert, macht irgendetwas falsch“, findet nicht nur Nikol. Man befĂŒrchtet, dass die PlĂ€ne nach der Wahl ganz schnell wieder in der Schublade verschwinden, wenn das fĂŒr die Umsetzung benötigte Budget in sĂŒdbayrische Verkehrsprojekte fließen wird.

Außerdem wundern sich die Franken ĂŒber die Aussagen von Fritz Czeschka: In der NN vom 31. Juli 2013 monierte er die vorhandenen SitzplatzkapazitĂ€ten. An sich sei das nachvollziehbar. Was man aber wissen muss: Herr Czeschka ist der Leiter der Bayrischen Eisenbahngesellschaft und als solcher im Auftrag der Regierungsparteien CSU und FDP verantwortlich fĂŒr die Bestellung der Zugleistungen in Bayern. Nach seinen Forderungen beschaffen die Eisenbahnunternehmen (EVU) ihre Fahrzeuge. Stimmen KapazitĂ€ten und Auslastung nicht ĂŒberein, so sei der Fehler in erster Linie bei Czeschka selbst zu suchen, so die Franken.

Die Partei fĂŒr Franken wĂŒnscht sich darĂŒber hinaus eine VerĂ€nderung im öffentlichen Nahverkehr, die dem Bayrischen Entwicklungsprogramm gerecht wird. So fordert man Reaktivierungen von Bahnstrecken nicht nach dem gegenwĂ€rtigen, sondern entsprechend dem zukĂŒnftig möglichen Potential der Verbindungen. „Auch die Kommunen können ihren Beitrag leisten, in dem sie Neubaugebiete dort ansiedeln, wo neue Bahnhöfe geplant sind. Ähnlich verhĂ€lt es sich mit Gewerbegebieten“, erklĂ€rt Nikol. „Nur so kann man Strecken wie von WassertrĂŒdingen nach Gunzenhausen wirtschaftlich betreiben.“ Eine WeiterfĂŒhrung dieser Strecke ĂŒber Pleinfeld und als Schnellzugstrecke weiter nach NĂŒrnberg sei gegenĂŒber dem Personenkraftverkehr konkurrenzlos.
So sei es auch bei der Strecke Schweinfurt-GemĂŒnden ĂŒber die Wernbahn. „Wirtschaftlich wird so eine Reaktivierung nur, wenn man die Strecke zum Beispiel nach Lohr-Stadt weiterfĂŒhrt, bis ins Industriegebiet hinein, und zusĂ€tzliche Haltepunkte an der Linie schafft!“

Auch ein Überdenken des bisherigen Konzeptes fĂŒr die Busverbindungen hĂ€lt die Partei fĂŒr Franken fĂŒr dringend notwendig. „Welcher Fahrgast nutzt eine Verbindung, die nur dreimal am Tag angeboten wird? ZusĂ€tzlich verkehrt am Wochenende mancherorts ĂŒberhaupt kein Bus mehr!“ Die Franken halten die schrittweise Umstellung der niedrigfrequentierten Busstrecken auf einen Stundentakt und eine Rekonzeptionierung der LinienfĂŒhrungen fĂŒr zielfĂŒhrend.

Die Liste könnte endlos fortgefĂŒhrt werden. Eine EinfĂŒhrung eines eigenverantwortlichen Verkehrsverbundes, der fĂŒr den gesamten frĂ€nkischen ÖPNV von der Streckenplanung bis zur Fahrzeugbeschaffung zustĂ€ndig ist, könnte laut der Partei fĂŒr Franken all diese Probleme lösen. „Es ist schlichtweg grotesk, dass der Zugbetrieb in MĂŒnchen zentral geplant wird, der Busbetrieb aber von den Kommunen und Landkreisen. Wir fordern deswegen einen gesamtfrĂ€nkischen Verkehrsverbund, der fĂŒr alle Belange des öffentlichen Personennahverkehrs eigenverantwortlich ist,“ schließt Nikol die WĂŒnsche der Franken ab.

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Partei fĂŒr Franken: Viele Luftlöcher am NĂŒrnberger Airport

Samstag, 22. Juni 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Der NĂŒrnberger Flughafen gehört zu den zehn meistgenutzten internationalen FlughĂ€fen Deutschlands. GeschĂ€ftsleute beklagen allerdings das Fehlen wichtiger Direktverbindungen. Die Partei fĂŒr Franken macht sich darĂŒber hinaus fĂŒr eine direkte Schienenanbindung des Airports stark. Außerdem fordern DIE FRANKEN eine Verbesserung der Kapitalausstattung.

Laut einer Studie der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg befindet sich der Airport im Knoblauchsland in der Gunst der GeschĂ€ftsleute ganz weit oben. Der Flughafen sei nicht nur unter GeschĂ€ftsreisenden sehr beliebt, so die NĂŒrnberger Nachrichten. Auch die Bedeutung fĂŒr die frĂ€nkischen Unternehmen, z.B. fĂŒr den Empfang von Kunden und Partnern, sei hoch. Leider gĂ€be es viel zu wenige Direktverbindungen in die anderen europĂ€ischen Metropolen. Davon wiederum profitiere der MĂŒnchener Flughafen vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Die Partei fĂŒr Franken sieht darin eine gewollte Übervorteilung des Airports MĂŒnchen. Und das, obwohl die AufsichtsrĂ€te beider FlughĂ€fen in weiten Teilen von den gleichen Personen besetzt sind. Auch der gebĂŒrtige Franke Markus Söder, CSU, halte den frĂ€nkischen Airport bewusst klein. „Auch hier zeigt sich: Die Bedeutung des NĂŒrnberger Flughafen wird zu Gunsten des MĂŒnchner Flughafens riskiert“, so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner.

Auch in der fehlenden Schienenanbindung des Flughafens sehen die Franken einen Wettbewerbsnachteil gegenĂŒber Frankfurt, aber eben gerade auch gegenĂŒber MĂŒnchen. Dort solle unter anderem mit FrĂ€nkischen Steuergeldern die S-Bahn zum außerhalb der Stadt gelegenen Flughafen ausgebaut werden. Dies beweise zum wiederholten Male ein Ungleichgewicht in der Verteilung finanzieller UnterstĂŒtzung im Freistaat. Gattenlöhner: „Es gibt eindeutig ein Nord-SĂŒd-GefĂ€lle!“

Eine Investition in den NĂŒrnberger Flughafen sei auf jeden Fall die bessere Alternative zur Errichtung einer dritten Startbahn in MĂŒnchen, so die Partei fĂŒr Franken. Gattenlöhner ist sicher: „Der Airport NĂŒrnberg ist fĂŒr die gesamte Region von enormer Bedeutung!“ Eine weitere SchwĂ€chung des NĂŒrnberger Flughafens, der ohnehin rote Zahlen schreibe, könne fatale Folgen haben. Aber auch NĂŒrnbergs OberbĂŒrgermeister und Flughafenaufsichtsrat Ulrich Maly (SPD), in dessen ureigenstem Interesse ein starker Airport liegen sollte, beweise hier keine StĂ€rke gegenĂŒber den MĂŒnchner Vertretern im Aufsichtsrat des Flughafens. Auf leere Phrasen ĂĄ la „Ziel muss es sein, den Flughafen attraktiver zu machen“ folge leider auch beim Stadtoberhaupt der Frankenmetropole wenig ZĂ€hlbares. Gattenlöhner fragt sich: „Sind die Vertreter der Landesregierung zu stark – oder ist das Thema Metropolflughafen nicht wichtig genug fĂŒr seine Wiederwahl?“

Mit der 40 Millionen umfassenden Finanzspritze, die der Freistaat 2011 gemeinsam mit der Stadt in den Flughafen gepumpt hat, brĂŒste sich der Aufsichtsratsvorsitzende Innenminister Herrmann gerne, meinen die Franken. Dabei lenke diese nicht nur von der wirklichen Lösung des Problems ab, sondern verschlimmere es sogar noch: Verbunden mit der RĂŒckforderung von 12,5 Millionen Euro durch das Land Bayern im Jahre 2006 habe die Flughafen-Gesellschaft nun einen erschreckend geringen Eigenkapitalanteil (24,1%). Dies mache es nicht nur in Krisen schwierig, finanzielle EngpĂ€sse auszugleichen. Außerdem greife dadurch eine Klausel im Kreditvertrag mit einem Bankenpool unter FĂŒhrung der Bayerischen Landesbank (vermutliches Volumen: 100 Mio. Euro): Bei einer zu geringen Quote an Eigenkapital können die fĂ€lligen ZinssĂ€tze erhöht werden. Gleiches gelte bei sinkenden Passagierzahlen, wie die NĂŒrnberger Zeitung schreibt. Das ist fĂŒr DIE FRANKEN ein weiteres Argument gegen die dritte Startbahn in MĂŒnchen, die weitere FluggĂ€ste von NĂŒrnberg nach MĂŒnchen abziehen wĂŒrde.

In diesem Zusammenhang fragen sich DIE FRANKEN auch, wieso das Aufsichtsratsmitglied der FlughĂ€fen NĂŒrnberg und MĂŒnchen, Finanzminister Söder fĂŒr etliche Projekte in NĂŒrnberg Geld zur VerfĂŒgung stellt, jedoch fĂŒr den Flughafen NĂŒrnberg keine finanziellen Mittel ĂŒbrig hat. Dass die pure Umbenennung des Flughafens NĂŒrnberg in „Albrecht DĂŒrer Airport NĂŒrnberg“, wie von Söder gefordert, fĂŒr das nötige Plus an Passagieren sorgt, ist zumindest schwer zu glauben.

Die Partei fĂŒr Franken sieht hier eine unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Benachteiligung von NĂŒrnberg und Franken gegenĂŒber MĂŒnchen und Oberbayern. Die Metropolregion NĂŒrnberg hat gleiche Anrecht auf einen konkurrenzfĂ€higen Airport („Metropolflughafen“) wie andere Metropolregionen auch. DIE FRANKEN fordern deshalb – wie schon so oft – von der Bayerischen Staatsregierung mehr Fairness bei der Verteilung von Förderungen sowie das im Jahre 2006 entnommene Eigenkapital baldmöglichst wieder in den Flughafen NĂŒrnberg zurĂŒckzufĂŒhren, so Gattenlöhner abschließend.

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Netzausbau statt Milliardenprojekte

Montag, 11. Februar 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Kosten fĂŒr das Großprojekt „Stuttgart 21“ sind derart explodiert, dass die Bundesregierung zurzeit „keine ausreichende Grundlage“ fĂŒr eine WeiterfĂŒhrung des Milliardenprojekts sieht. Ebenso sind beim Flughafen Berlin die endgĂŒltigen Ausmaße der zusĂ€tzlichen Kosten nur zu erahnen, was nach EinschĂ€tzung der Partei fĂŒr Franken auch auf das Projekt „2. Stammstrecke in MĂŒnchen“ zukommen dĂŒrfte. DIE FRANKEN fordern deshalb eine Abkehr von unkalkulierbaren Großprojekten zu Gunsten der Erhaltung und Ausbau bestehender Straßen und Bahnverbindungen.

Die Partei fĂŒr Franken verschließt sich hier nicht grundsĂ€tzlich Neubauprojekten. „Aber in einem Land, in den der Strom aus Milch und Honig versiegt ist, mĂŒssen solche Projekte vom Tisch fallen“ so Robert Gattenlöhner, Vorsitzender der Partei fĂŒr Franken.

Denn wĂ€hrend in GroßstĂ€dten in Milliarden-Projekte mit nicht kalkulierbaren Kosten investiert, darf man auf Bayerns Nebenbahnen noch die Geschwindigkeit der königlichen Staatsbahn erleben. So wird z.B. von GemĂŒnden nach Bad Kissingen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 45 km/h erreicht, nach Markt Erlbach ist der Fahrgast mit beschaulichen 37 km/h unterwegs. „Das ist fast die gleiche Fahrzeit wie von NĂŒrnberg nach MĂŒnchen fĂŒr gerade einmal 28 km Fahrstrecke“ so Gattenlöhner weiter.

Da erscheint es zumindest verwunderlich, dass nach Informationen der Partei fĂŒr Franken die Mittel fĂŒr die DB eigene Gesellschaft NebenbahnNetz gekĂŒrzt wurden, obwohl die Einnahmen durch die TrassengebĂŒhren gleich geblieben sind. Hier entsteht der Eindruck, dass die Mittel zu Gunsten solcher Großprojekte verschoben werden. Darum wĂ€re hier der Aufsichtsrat als Kontrollgremium gefragt, doch leider besteht dieser Aufsichtsrat auch aus Mitgliedern der Bundesregierung, welcher auch ĂŒber die öffentlichen Mittel fĂŒr z.B. Stuttgart 21 mitbestimmt.

FĂŒr die Politik besteht hier die feine Möglichkeit, die Mehrkosten fĂŒr Stuttgart 21 ĂŒber die Deutsche Bahn AG auszugleichen und dies als investierte Konzerngewinne an die Bevölkerung zu deklarieren. Aber auch das sind Steuergelder.

Die Partei fĂŒr Franken fordert, dass endlich die Regionalisierungsmittel aufgestockt werden, mit denen im Freistaat die Zugleistungen in den Regionen bestellt werden. Doch leider wurde hier seit Jahren nicht einmal die Inflation ausgeglichen, wodurch es dem Freistaat nicht mehr möglich ist, die benötigte Zugleistungen zu bestellen.

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S-Bahn-Franken – „Die GrĂŒnen“ v.s. „Rot-Weiss“

Freitag, 21. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Herr Dr. Martin Runge, Fraktionschef der GrĂŒnen, fordert noch mehr Geld fĂŒr die S-Bahn in MĂŒnchen. Seiner Meinung nach mĂŒssen die FahrgĂ€ste der MĂŒnchner S-Bahn wegen dem stĂ€ndigen Ausbau der Schienenverkehrswege „im Norden des Bayernlandes“ in ĂŒberfĂŒllten ZĂŒgen stehen.

„Die Partei fĂŒr Franken“ gibt hier zur reiferen Überlegung, dass seit den 70iger Jahren der MĂŒnchner Stadtverkehr stĂ€ndig mit großen Schritten ausgebaut worden ist. Hier wurden Steuergelder aus „Nordbayern“ (ĂŒblicherweise und immer noch als Franken bekannt) fĂŒr die so genannte Zukunftssicherung der Metropole MĂŒnchen verwendet!
Die Partei fĂŒr Franken lĂ€dt deshalb Herrn Dr. Runge gerne ein um im Berufsverkehr einmal eine S-Bahn im frĂ€nkischen Raum zu benutzen, denn auch hier stehen die FahrgĂ€ste, um zur Arbeit zu kommen.
Anscheinend ist Martin Runge, der Fraktionsvorsitzende der GrĂŒnen zu sehr mit Dingen wie Eurokrise, Energiepolitik, Griechenland-Rettung, Sozialstandards, ĂŒber Verkehrspolitik, bis hin zu Ladenschlussgesetze in Bayern beschĂ€ftigt, dass Fakten und wirkliche Tatsachen fĂŒr ihn etwas verschwimmen.

Über Jahre hinweg wurde bekanntermaßen eine einseitige Politik der Abwanderung von Industrie und dadurch auch der Bevölkerung im nordbayerischen Raum betrieben, wobei MĂŒnchen durch den stetig voran getriebenen Ausbau expandierte. Somit rechnen wir Herrn Runge gerne die bessere Auslastung der ZĂŒge im nunmehr bevölkerungsreicheren SĂŒden vor. Bessere Auslastung ergibt einfach weniger ZuschĂŒsse der öffentlichen Hand.

Eine derart ĂŒberzogene und haltlose „Neid-Debatte“ von einem grĂŒnen Politiker zeigt wieder einmal was Franken in Bayern wert ist.

Auch der abstrakte Vergleich mit dem Ausbau der NĂŒrnbergs S-Bahn ist unqualifiziert und zeigt lediglich bayerisch-grĂŒne WissenslĂŒcken ĂŒber die tatsĂ€chlichen Fakten.

Jeder Fahrgast, der die NĂŒrnberger S-Bahn tĂ€glich benutzt hat seine eigenen Erfahrungen mit der FrĂ€nkischen „Spar-S-Bahn“.
Richtung Bamberg fÀhrt die S-Bahn weiterhin auf der Trasse mit dem Rest des normalen, konventionellen Verkehrs. Baustellen, die den Fahrplan durcheinander bringen, gibt es hier im Monatstakt und in Richtung Ansbach fahren immer noch die Altfahrzeuge. Auch auf der Linie Roth und Altdorf sind weiter die alten Fahrzeuge mit der hohen Ausstiegskante unterwegs. So ist ein behindertengerechtes Umsteigen in Feucht von Altdorf nach Neumarkt bis heute nicht möglich.
Auch das Umsteigen in NĂŒrnberg von einer S-Bahn zur Anderen ist alles andere als einfach. Hier kann es sein dass man durch den kompletten Bahnhof laufen muss, um zum Zug nach Ansbach zu kommen.

„Die Franken“ erinnern auch daran, dass wĂ€hrend der Nahverkehr in und um MĂŒnchen herum ausgebaut wurde, es bereits StilllegungsplĂ€ne fĂŒr GrĂ€fenberg und Simmelsdorf gegeben hat. Die letzte stillgelegte Eisenbahnstrecke liegt eigenartigerweise wieder einmal in Franken und ist gar nicht so nicht lange her. Ende 1995 war das die Bahnlinie von Hassfurt nach Hofheim.

Auch die S-Bahn NĂŒrnberg wird 2017 öffentlich ausgeschrieben. Hier reicht es aber nicht, dass man einfach die Linie Allersberg ins Netz integriert.

„Die Partei fĂŒr Franken“ setzt auf ein konkretes und realistisches Konzept zur Erweiterung der S-Bahn in Franken:

  • NĂŒrnberg bis Hersbruck (nach Sanierung der Tunnel im Pegnitztal bis Neuhaus/P).
  • NĂŒrnberg nach Simmelsdorf.
  • Reaktivierung der sĂŒdlichen Ringbahn, sodass auch das SĂŒdklinikum am S-Bahnnetz angebunden wird.
  • Reaktivierung der Bibertbahn von Leichendorf ĂŒber NĂŒrnberg-Stein mit einer Kurvenverbindung auf die Ringbahn nach FĂŒrth. Anschluss in Stein nach NĂŒrnberg. Diese Verbindung wĂŒrde die zu erwartete Fahrgastbedienung nach dem Neubau des FĂŒrther Stadion bewĂ€ltigen können, da hier dann bei Gebersdorf ein Abzweig zum Stadion möglich wird.
  • Cadolzburg ĂŒber FĂŒrth und weiter ĂŒber die nördliche Ringbahn bis zum Nordostbahnhof.
  • Neustadt/Aisch ist ebenfalls in das S-Bahn-Netz auf zu nehmen.

„Die Franken“ laden die Herren aus MĂŒnchen und im speziellen den Herrn Runge gerne mal an einem Wochenende ein, um mit dem in Franken bevorzugten Nahverkehr zu fahren. So könnte man beispielsweise mal nach Hilpoltstein oder Gunzenhausen genussvoll im Zweistundentakt fahren.

Ein bisschen bezweifeln „die Franken“ aber, dass die MĂŒnchner ĂŒberhaupt hierher finden – wenn man in MĂŒnchen meint, dass Aschaffenburg bereits in Oberfranken liegt….

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Bahnchaos am Dutzendteich

Sonntag, 9. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

„Partei fĂŒr Franken“ fordert sofortige Maßnahmen seitens der Bahn.
Diszipliniertes Verhalten der Fußballfans verhinderte ein zweites Duisburg.

Seit Sonntag gingen zahlreiche Beschwerden aufgebrachter Fußballfans bei der Pressestelle der „Partei fĂŒr Franken“ ein. Nachfrage bei Besuchern des Fußballspiels vom 01.09.2012 zwischen dem 1.FC NĂŒrnberg und Borussia Dortmund ergab, dass RĂŒckreisen vom Spiel seitens der Bahn nicht organisiert waren.

Nach den Angaben der Fans stand am Sonderbahnsteig Frankenstadion ein Zug zur VerfĂŒgung, der aber nicht abfuhr. Die normale S-Bahn stand etwa zehn Minuten am Bahnsteig, bis diese sich dann endlich in Bewegung setzte. Ein weiterer schon mit FahrgĂ€sten ĂŒberfĂŒllter Zug wurde wieder gerĂ€umt, da dieser nicht mehr funktionierte.

Auf dem maßlos ĂŒberfĂŒllten Bahnsteig ergaben sich beĂ€ngstigende Situationen und auch die AufgĂ€nge der UnterfĂŒhrung die zum Bahnsteig fĂŒhrten waren so ĂŒberfĂŒllt dass ein Entkommen in einer Gefahrsituation praktisch unmöglich gewesen wĂ€re.

Nur das besonnene und disziplinierte Verhalten, sowohl der Clubfans, als auch der Dortmunder GÀste verhinderte ein totales Chaos. HÀtte es in dieser Situation die bei solchen Veranstaltungen oft vorkommenden Ausschreitungen gegeben, wÀre dieser Tag nicht so glimpflich verlaufen.

Die „Partei fĂŒr Franken“ warnt vor einem zweiten Duisburg in NĂŒrnberg. ZusĂ€tzlich ist zu bedenken, dass auch Familien mit ihren Kindern die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ein reibungsloser und organisierter Abtransport der Fußballfans ist unablĂ€ssig!
Zum spĂ€ten Abend wurde der Bahnhof Dutzendteich in Richtung NĂŒrnberg nicht mehr bedient. Eine Information hierfĂŒr blieb aus. DafĂŒr gab es aber einen extra Service in Richtung Altdorf. In diesem Fall fuhr die S-Bahn unerwarteter Weise bis Altdorf, obwohl in den AushĂ€ngen diese Linie wegen Bauarbeiten nur bis Ludersheim befahren werden sollte.

Selbst der Fußballverkehr der letzten Saison fuhr an die Grenzen seiner KapazitĂ€t. Die Franken fordern deshalb die „Bayerische Eisenbahngesellschaft“ auf, hier endlich der Situation angemessene Maßnahmen zu ergreifen und hoffen auf das Einsehen der Verantwortlichen, sodass in Zukunft genĂŒgend ZĂŒge fĂŒr derartige Veranstaltungen zeitnah zur VerfĂŒgung stehen. An der Sicherheit darf nach Meinung der Franken nicht gespart werden!

Der Arbeitskreis „Neue Medien“ der „Partei fĂŒr Franken“ ist im Aufbau einer speziellen Internetplattform, ĂŒber welche derartige Beschwerden in der Zukunft noch besser analysiert und ausgewertet werden können – fĂŒr mehr Sicherheit und benutzergerechte Dienstleistung, dafĂŒr stehen „die Franken“!

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Bahnchef Grube besucht Verkehrsmuseum

Dienstag, 3. Juli 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Bahnchef Dr. Grube kĂŒndigt Besuch in NĂŒrnberg an. Endlich Bewegung in Sachen Verkehrsmuseum NĂŒrnberg?

Bahnchef Dr. Grube kĂŒndigt Besuch in NĂŒrnberg an um das Verkehrsmuseum NĂŒrnberg besuchen. Der Vorsitzende der „Partei fĂŒr Franken“ Robert Gattenlöhner hofft auf weitreichendes, positives Signal fĂŒr den Standort NĂŒrnberg und dessen Ausbau zu einem Fach- und Informationszentrum der Verkehrsgeschichte. Die geschlossene Zusammenarbeit aller politisch Verantwortlichen ist gefragt um dies zu einem großen Ziel voranzubringen, meinte Gattenlöhner. Wir, „Die Franken“ sehen fĂŒr das Verkehrsmuseum die ÜberfĂŒhrung in eine Stiftung als sinnvoll.

In einer funktionierenden Stiftung muss sowohl die Deutsche Bahn, als auch die Stadt NĂŒrnberg und der Freistaat Bayern eingebracht sein.
Die bayerische Staatsregierung ist deshalb gefordert zu zeigen, ob Ihr an der kulturellen Zukunft von NĂŒrnberg ebenfalls etwas liegt oder ob weiterhin nur KulturpalĂ€ste in MĂŒnchen in PrioritĂ€t finanziert werden sollen, meinte der Parteichef Robert Gattenlöhner.

Jetzt muss fĂŒr den Ausbau und die Zukunftssicherung dieses Projektes Geld in die Hand genommen werden. Niemals mehr wird die Zeit dafĂŒr so gut stehen, da das Hotel Deutscher Hof direkt am Verkehrsmuseum seit Jahren leer steht und ideal zur Erweiterung des Mutterhauses wĂ€re.
ZusĂ€tzlich fordert die Partei fĂŒr Franken auch das demnĂ€chst aufgelassene Instandhaltungswerk in Gostenhof in das Museum als AusstellungsflĂ€che und Dokumentation des „Erlebten Eisenbahnwesens“ zu integrieren.

Weitere Anregungen könnte das GelĂ€nde in Gebersdorf einschließen in dem sich das Umformerwerk befand. Es könnte als Technikmuseum Verwendung finden – „Rund um die Eisenbahn“ und könnte zum Beispiel Stromverteilung und Aufbereitung integrieren.
Auch fĂŒr den langsam verfallenden historischen Lokschuppen zwischen NĂŒrnberg und FĂŒrth in Höhe Stadtgrenze sollte eine Verwendung gesucht werden. FĂŒr FachvortrĂ€ge mĂŒssen RĂ€umlichkeiten im passenden Ambiente geschaffen werden.
Ziel muss es sein ein international hochrangiges Museum zu etablieren, das den Spagat zwischen Fachbereich und Information sowie „Bahn zum Anfassen“ mit Unterhaltungswert schafft, so Gattenlöhner.

Auch Nostalgiefahrten gehören hier dazu. Dies wĂŒrde der Stadt NĂŒrnberg und FĂŒrth nur gut tun, da nachhaltig die Übernachtungszahlen steigen wĂŒrden. Touristen bleiben nicht nur einen Tag, um mal kurz im Verkehrsmuseum vorbei zu schauen. Jetzt zu handeln, ist eine Investition, die sich schnell und vor allem langfristig auszahlt.

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Partei fĂŒr Franken warnt CSU, SPD und FDP

Donnerstag, 28. Juni 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

DIE FRANKEN warnen Spitzenpolitiker sich jetzt gegen den BĂŒrgerentscheid zu stellen. Der Parteivorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner mahnte den Willen des BĂŒrgers zu respektieren!

Der stellvertretende bayerische MinisterprĂ€sident und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte Berichten zufolge, dass er am Bau der dritten Landebahn in MĂŒnchen festhalten wolle und dass ein BĂŒrgerentscheid daran nichts Ă€ndere. CSU-Chef Horst Seehofer und der MĂŒnchner OberbĂŒrgermeister Christian Ude (SPD) sind ebenfalls starke BefĂŒrworter fĂŒr eine dritte Startbahn am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt. Eine derartige Aussage wie die des Herrn Wirtschaftsminister Zeil schadet nach Meinung Gattenlöhners der Demokratie.

MĂŒnchner BĂŒrger sprachen sich klar gegen den Bau einer dritten Startbahn aus, wobei die Wahlbeteiligung das nötige Quorum weit ĂŒbertraf. Die Partei fĂŒr Franken unterstĂŒtzt grundsĂ€tzlich diese Aktion der GrĂŒnen und freut sich ĂŒber die richtige Entscheidung fĂŒr das Wohl der BĂŒrger in Bayern und der Anwohner am Flughafen. Schade ist dass nun Politiker diese bĂŒrgerliche Entscheidung nicht akzeptieren wollen und sich trotz des BĂŒrgerentscheids weiterhin fĂŒr einen Baubeginn aussprechen.

NatĂŒrlich ist das Ergebnis eine Schlappe fĂŒr CSU, SPD und FDP, aber es ist eine klare Entscheidung des BĂŒrgers und sollte als diese auch geachtet werden, meinte Gattenlöhner. Manche Politiker sollten sich vielleicht ins GedĂ€chtnis rufen, dass der BĂŒrger sie gewĂ€hlt hat, um ihre Interessen zu vertreten und mancher BĂŒrger sollte diese Dinge vielleicht am Wahltag berĂŒcksichtigen, denn nur so funktioniert Demokratie!

Ganz sicher ist der Erfolg des BĂŒrgerentscheids noch nicht. GrundsĂ€tzlich könnte der Stadtrat doch noch fĂŒr die zusĂ€tzliche Startbahn entscheiden, wozu es allerdings einer einstimmigen Abstimmung bedarf, die sehr unwahrscheinlich ist. HintertĂŒren gibt es aber! So könnte die Stadt Anteile an der Flughafengesellschaft an den Freistaat oder den Bund verkaufen. Außerdem ist der Stadtrat juristisch gesehen nur ein Jahr an den BĂŒrgerentscheid gebunden…

Egal wie man zu der Sache steht, ist es nicht zu tolerieren dass Entscheidungen durch das Volk von Regierungen ignoriert werden, meinte Gattenlöhner. Die Partei fĂŒr Franken hofft deshalb nun endlich auf eine gleichmĂ€ĂŸigere Verteilung von Verkehrsinvestitionen fĂŒr ganz Bayern und nicht wieder eine einseitige Investition mit Franken als Schlusslicht.

Der Flughafen NĂŒrnberg wĂŒrde mit einer dritten Startbahn in MĂŒnchen den Todesstoß erhalten. Viele BĂŒrger beschweren sich bereits jetzt ĂŒber mangelnde FlĂŒge und mĂŒssen Umwege nach MĂŒnchen oder Frankfurt in Kauf nehmen, um ihren Urlaub anzutreten. Unternehmen im FrĂ€nkischen Raum brauchen diesen Flughafen ebenfalls mehr denn je, um sich im internationalen Markt behaupten zu können. So auch die NĂŒrnberger Messe, die eine gute Infrastruktur benötigt, einschließlich ausreichender FlĂŒge um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Von den Messen lebt unter anderem auch ein Großteil der Hotels, Gastronomie und deren Zulieferern des Landkreises NĂŒrnberger Land.

FĂŒr ein FlĂ€chenland wie Bayern sind auch der Ausbau der Schienenverbindungen sowie die Erhaltung der Straßen ein vordringliches Vorhaben und weitaus wichtiger als auf ĂŒbertriebene Großprojekte zu setzen. Man erinnere sich nur an die hochgesteckten Ziele beim Rhein-Main-Donau-Kanal. Dieses Milliardengrab hat ebenfalls der BĂŒrger bezahlt, ohne dass die hochgesteckten Ziele je erreicht wurden.

Die Partei fĂŒr Franken fordert darum umgehend folgende Schienenprojekte in Angriff zu nehmen:

  • Schienenverbindung von Aschaffenburg nach Großostheim.
  • Wiederinbetriebnahme der Strecke Schweinfurt nach GemĂŒnden ĂŒber Arnstein bis Lohr-Rodenbach.
  • Aufbau der Höllenthalbahn mit seiner Verbindung von Hof nach Lobenstein.

Weiter fordern die Franken ein Investitionsprogramm zur Beschleunigung der Nebenbahnen. Dazu sind lediglich Investitionen zur Installation von technischen BahnĂŒbergangsanlagen notwendig, um die Streckengeschwindigkeit zu steigern.

Vordringlich fordert die Partei fĂŒr Franken die bayerische Staatsregierung auf, die Elektrifizierung der Strecke Hof – NĂŒrnberg dem Bund vorzufinanzieren, wie es bereits fĂŒr die Linie MĂŒnchen – Lindau geschieht. Die Franken sind dazu in Vorbereitung einer Petition mit groß angelegter Unterschriftensammlung.

Der BĂŒrger hat das letzte Wort – und so soll es auch bleiben!

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Bus und Schiene – Partei fĂŒr Franken fordert eine mehr bĂŒrgernahe Zusammenarbeit!

Sonntag, 6. Mai 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Busse und Bahnen werden von den BĂŒrgern bezahlt und sollen deren BedĂŒrfnissen deshalb auch gerecht werden! Die Partei fĂŒr Franken sieht in der VerknĂŒpfung von Bus und Schiene gewaltige Verbesserungen durch eine mehr bĂŒrgernahe Zusammenarbeit.

Bis jetzt wird der Zugverkehr durch die BEG mit Sitz in MĂŒnchen fĂŒr ganz Bayern geplant (dies schließt unsere frĂ€nkische Region ein). Der Überlandverkehr der Busse wiederum wird von den einzelnen Landkreisen bestimmt. Das hat zum Einen die Auswirkung, dass der Bus oft nicht auf den Zug abgestimmt ist. Zum Anderen wird bei den Busverbindungen auch oft ein Kirchturmdenken sichtbar. Die wenigsten Busverbindungen sind an die BedĂŒrfnisse der Bevölkerung angepasst. Sie bedienen oft nur die Schulen und ein paar Verbindungen, „weil diese schon immer so gefahren wurden“…
FĂŒr ein FlĂ€chenland wie Franken und auch im Hinblick auf die alternde Bevölkerung muss jetzt umgesteuert werden. Ein ÖPNV im Stundentakt, an den tatsĂ€chlichen BedĂŒrfnissen der Bevölkerung angepasst, wird sicherlich FahrgĂ€ste gewinnen und am Ende den Steuerzahler weniger kosten.
Erst ein attraktives Netz aus Bussen und Bahnen auch auf dem Lande, erhöht den Wohnwert und wirkt auch aktiv der Landflucht entgegen. Es garantiert eine flĂ€chendeckende Versorgung zu Einkaufszentren, Ärzten und dem kulturellen Leben, egal fĂŒr welche Altersgruppe. Dies könnte auch der jugendlichen Bevölkerung den Anschluss an Freizeitgestaltung in den Ballungszentren ermöglichen, die dann z.B. durch Einsatz von zeitgerechten ‘‘Nachtsammlern‘‘ auch nach Mitternacht wieder nach Hause kĂ€men.
Der frĂ€nkische Tourismus wĂŒrde durch einen festen Stundentakt, insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden, ebenfalls einen umweltfreundlichen Aufschwung erfahren.

Die Partei fĂŒr Franken setzt auf eine Verschlankung der ZustĂ€ndigkeiten und Erhöhung der Effizienz durch kĂŒrzere Wege.
Im Einzelnen setzen wir auf eine Aufspaltung der jetzigen BEG in einen Nord- und SĂŒdbereich gleich der Autobahndirektion, da wir oft beobachten, dass sich eine Abteilung mit Sitz in MĂŒnchen erfahrungsgemĂ€ĂŸ sehr wenig um die BedĂŒrfnisse wie z.B. den Großraum Coburg oder Miltenberg kĂŒmmert. FrĂ€nkische Ballungszentren wie NĂŒrnberg und WĂŒrzburg werden dabei ebenfalls oft vernachlĂ€ssigt.

Weiter muss die Planung der Busse weg von den LandratsĂ€mtern und bei dieser neuen „BEG Nord“ integriert werden um Bahn und Bus effektiv und verknĂŒpft planen zu können. Zu dem gehören auch die Bus-Verkehrskonzepte, die sich nach den VerkehrsbedĂŒrfnissen der Anwohner richtet.
Die Busse mĂŒssen im Stundentakt zu den ZĂŒgen verkehren. Gerade LinienfĂŒhrung, sternförmig von den Ballungszentren hinweg mit Zwischenverbindungen. Kleinere Ortschaften mĂŒssen mit Kleinbussen durch bedarfsorientierte Anbindung (z.B. Anruftaxi) an die Stammstrecken angebunden werden. Auch wenn dies ein ĂŒber Jahre angelegtes Projekt ist, muss jetzt damit begonnen werden.

Auch die staatliche Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) stellen wir hier in Frage. Bis jetzt trĂ€gt jeder BundesbĂŒrger ĂŒber seine Steuern (auch Mineralölsteuer) zur Finanzierung des ÖPNV bei (ĂŒber 8 Milliarden Euro). Dabei spielt es keine Rolle, ob am Wohnort ein Angebot vorhanden ist oder nicht. Die Steuerzahler haben ein Recht auf ein gerechtes Finanzierungssystem! Anwohner auf dem frĂ€nkischem Lande, die bis jetzt keinen Anschluss an den Nahverkehr haben zahlen nach dem jetzigen Finanzierungssystem den gleichen Beitrag, wie z.B. ein BĂŒrger in MĂŒnchen.
Dies wird weder dem einzelnen BĂŒrger gerecht, noch hat dadurch die öffentliche Hand Interesse den ÖPNV gerade im lĂ€ndlichen Raum bedarfsgerecht auszubauen.
Deshalb schlagen wir eine Angabe vor, die sich nach dem tatsÀchlichen, vor Ort vorhandenen Nahverkehr richtet.
Hierzu ist ein AbgabenschlĂŒssel zu erstellen, der sich an AbhĂ€ngigkeit von Verkehrsmittel (Bus oder Schiene), sowie der HĂ€ufigkeit und der Verzahnung des Liniennetzes orientiert.
Diese Abgabe könnte z.B. ĂŒber die Grundsteuer oder ĂŒber eine Art Verkehrssteuer mit erhoben werden, als Ersatz fĂŒr die jetzige Kfz-Steuer die als Steuerungselement total versagt hat. So ist es nur fair, wenn Anwohner, Mieter und GeschĂ€fte, die in gut erschlossenen Ortschaften mit den Vorteilen des erhöhten Wohnwerts wohnen, sich auch direkt an den Kosten dafĂŒr angemessen beteiligen.
Der Aufschlag darf allerdings nur in kleinen Stufen steigen, so dass eine Verbesserung des ÖPNV nicht gleichzeitig zur Bestrafung der BĂŒrger fĂŒhrt.
Man kann sich gut vorstellen was mit einer Stadt passiert, in der kein öffentlicher Nahverkehr mehr angeboten wird. Hier wĂŒrde Niemand mehr zuziehen und der Wohnwert wĂŒrde verloren gehen.

Bei diesem Konzept hĂ€tte der öffentliche Besteller der ÖPNV-Leistungen auch mehr Interesse das Liniennetz besser auszubauen, da dann eine Erweiterung nicht immer direkt laufende Mehrkosten verursachen wĂŒrde, sondern dann einen Gewinn fĂŒr alle darstellen wĂŒrde.
Eine Abschaffung der Fahrpreise wie andere Parteien fordern lehnen wir grundsĂ€tzlich ab, da sonst die Verkehrsunternehmer kein Interesse mehr haben die Fahrgastzahlen zu steigern. Hier könnte nur noch die zu erbringende Verkehrsleistung im Mittelpunkt stehen, aber nicht mehr die QualitĂ€t der Beförderung fĂŒr den einzelnen Fahrgast. Mit der Steigerung der Fahrgastzahlen muss deshalb auch das Verkehrsunternehmen angemessen belohnt werden.
Dem Fahrgast sollte es möglich sein, dass er einen begrenzten Teil der Kosten einer Jahresfahrkarte ĂŒber die SteuererklĂ€rung ausgleichen kann. Dazu sollte auch eine Sozialformel gehören, die Unzumutbarkeit (wie z.B. Schichtarbeiter ) berĂŒcksichtigt.

Politiker, die immer nur fordern, dass die BĂŒrger auf den ÖPNV umsteigen sollen, muss es endlich klar sein, das dieser erst einmal zur VerfĂŒgung stehen muss.
Außerdem wollen wir keinem das Auto verbieten wie etliche fordern, sondern eine echte Alternative anbieten, die allen Beteiligten gerecht wird.

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Ausbau des Verkehrsmuseums – NĂŒrnberg vergibt Chancen

Mittwoch, 11. Januar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

NĂŒrnberg bietet sich wie kaum eine andere Stadt in Deutschland als Standort fĂŒr ein Vorzeigemuseum zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Verkehrs an. Die Stadt ist zentral gelegen und verfĂŒgt bereits ĂŒber eine gut entwickelte Infrastruktur zum Thema Verkehr. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Verwunderung auf Seiten der Partei fĂŒr Franken darĂŒber, dass die Verantwortlichen hier einmalige Chancen vergeben, um NĂŒrnberg einen weiteren Standortvorteil zu sichern.

Zwei direkt anliegende GebĂ€ude am bestehenden Verkehrsmuseum befinden sich seit geraumer Zeit im Leerstand. Beide sind fĂŒr ein Dokumentationszentrum mit Sonderausstellungen bestens geeignet. Zudem stehen in KĂŒrze die Hallen der Lokwerkstatt an der JansenbrĂŒcke zur VerfĂŒgung. Hier könnte eine Ausstellungshalle mit Außenanlage fĂŒr Originalfahrzeuge entstehen. Eine weitere Liegenschaft fĂŒr die PrĂ€sentation technischer Einrichtungen wie Signale, Stellwerkstechnik und Stromversorgung bietet sich in Gebersdorf an, wo das Umformerwerk der Bahn frei wird.

Die GebĂ€ude sind geradezu prĂ€destiniert fĂŒr ein in seiner Art einmaliges Museum mit fachlich informativer Gestaltung als Zeitzeuge der technischen Entwicklung und der Bahngeschichte. Durch die GrĂ¶ĂŸe des Museumskomplexes ergeben sich zudem positive Effekte fĂŒr Hotels, Gastronomie und Handel in NĂŒrnberg.

Die Partei fĂŒr Franken macht sich fĂŒr das neue Verkehrsmuseum stark und will dabei auf eine Stiftung setzen, an der sich die Bahn, die Stadt und der Freistaat beteiligen. Der Parteivorsitzende, Robert Gattenlöhner, appelliert dringend an die fĂŒhrenden Regionalpolitiker, ihre so hĂ€ufig zitierten PlĂ€ne zur Standortsicherung des Verkehrsmuseums in NĂŒrnberg nun auch wirklich umzusetzen: „Wir dĂŒrfen diese letzte Möglichkeit, in NĂŒrnberg ein Internationales Museum zu errichten, nicht verstreichen lassen“, so Gattenlöhner. Schon einmal wurde nach der 150-Jahr-Feier die Chance vertan, dieses Areal zu erhalten.

(veröffentlicht am 09.12.2011 auch bei OpenPR, live-pr.com, pressehof.de, ptext.net und presse-kostenlos.de)

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Weiterhin kein schlĂŒssiges Verkehrskonzept fĂŒr den Nordosten von Franken

Mittwoch, 14. Dezember 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei fĂŒr Franken fordert ein zukunftsfĂ€higes Konzept zur Verbesserung der Infrastruktur im Gebiet zwischen Bayreuth und Hof. Der Freistaat mĂŒsse verstĂ€rkt in Oberfranken investieren um hier dem Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken, so der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner.

FĂŒr DIE FRANKEN stehen die Erneuerung und der Ausbau der Bahnstrecke Hof – Bayreuth im Vordergrund. Auf dieser Strecke kann im Expressverkehr gerade einmal eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 78 km/h erreicht werden. Der Freistaat stehe hier in der Pflicht, sich mit Nachdruck bei der Bundesregierung fĂŒr einen Ausbau stark zu machen und andere Prestigeobjekte zurĂŒck zu stellen.

Auch eine Wiederinbetriebnahme der Höllentalbahn sieht die Partei als einen wichtigen Baustein fĂŒr die ZukunftsfĂ€higkeit der Region. So errechnete man bei der Regionalpartei ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro um diese Strecke wieder zu eröffnen und sogar fĂŒr den GĂŒterverkehr interessant zu machen. Mit weiteren 5 Millionen ließe sich die Streckengeschwindigkeit und somit auch die LeistungsfĂ€higkeit der Linie Hof – Bad Steben steigern.

Ein weiteres wichtiges Projekt ist fĂŒr DIE FRANKEN die VerlĂ€ngerung der Bahnstrecke nach Warmensteinach. Doch leider werden hier positive AnsĂ€tze jedes Mal aufs Neue zerredet, so wie beispielsweise die Planung einer benötigten Umgehungsstraße in Untersteinach. „Viele Politiker aus der Region prangern in oberfrĂ€nkischen Zeitungen vollmundig den schlechten Zustand der Verkehrssituation an.“, so Robert Gattenlöhner. „Dabei vergessen sie schon bei der nĂ€chsten Fahrt nach MĂŒnchen, dass gerade sie in der Landeshauptstadt diese Situation bekĂ€mpfen sollten.“

(veröffentlicht am 12.12.2011 auch bei OpenPR, live-pr.com, pressehof.de, ptext.net und presse-kostenlos.de)

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