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Landesgartenschau 2019 ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel?

Samstag, 21. April 2012 | Autor:

Pressemitteilung

Die Franken fordern: Macht unseren Nahverkehr zukunftsfÀhig!

Die Partei fĂŒr Franken freut sich darĂŒber, dass WassertrĂŒdingen den Zuschlag fĂŒr die Landesgartenschau 2019 erhalten hat, ĂŒbt jedoch gleichzeitig Kritik am Freistaat Bayern und dessen Infrastruktur-Politik: Die derzeitige Verkehrssituation zwinge die Besucher zur Anreise im PKW. Dies sei nicht im Sinne von Umweltschutz und zukunftsweisender MobilitĂ€t. Die Partei fĂŒr Franken fordert daher die Wiederbelebung der stillgelegten Strecke Gunzenhausen – WassertrĂŒdingen bis zu diesem fĂŒr die Region so zentralen Ereignis.

Dem Freistaat Bayern bietet sich mit der Förderung der öffentlichen und zukunftsorientierten MobilitÀt in der Region Westliches Mittelfranken nicht nur eine Möglichkeit, sich in seiner so oft hervorgehobenen Rolle als Technologievorreiter zu prÀsentieren, sondern auch ein eindeutiges Bekenntnis zu Franken abzulegen.
Durch eine FĂŒhrung der direkten Strecke NĂŒrnberg-WassertrĂŒdingen mit einer FlĂŒgelung in Roth nach Hilpoltstein und von Pleinfeld nach Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein bzw. ĂŒber Pleinfeld und Treuchtlingen – zur VerstĂ€rkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke – wĂ€ren auch Hilpoltstein und Gunzenhausen direkt an NĂŒrnberg und damit an den ĂŒberregionalen Fernverkehr angebunden.

Zur Wiederbelebung dieser Strecke schlĂ€gt die Partei fĂŒr Franken den Einsatz neuer Triebwagen vor; die Lokomotiven sollten mit einer noch zu entwickelnden Kombination aus Oberleitungs- und Batteriestrom betrieben werden. So könnten diese Triebwagen die ElektrizitĂ€t zum Beispiel auf der Strecke NĂŒrnberg-Pleinfeld aus der bereits bestehenden Oberleitung beziehen. Auf dem Abschnitt Pleinfeld-WassertrĂŒdingen wĂ€re eine Versorgung durch Akkus möglich. Diese könnten sowohl auf den elektrifizierten Streckenabschnitten aus der Oberleitung als auch mit einem Anteil von 20 Prozent durch RĂŒckgewinnung der Bremsenergie geladen werden. Bei konventionellem Dieselbetrieb wĂ€re solch eine RĂŒckgewinnung nicht möglich ÂŹ die Bremsenergie bliebe ungenutzt.
Im Schienenverkehr erweist sich die Anwendung einer derartigen Technik im Gegensatz zum Kfz als rentabel, da hierbei das Mehrgewicht durch Akkus keine entscheidende Rolle spielt. Und sie ĂŒberzeugt durch Emissionsfreiheit, geringe LĂ€rmentwicklung im Fahrbetrieb und spurtstarkes Anfahren.

Diese Perspektive ist nach Ansicht der Partei fĂŒr Franken durchaus realistisch, da die Zeit bis zur Landesgartenschau 2019 ausreichend sei, um die Strecke sowohl an entsprechende Verkehrsanbieter auszuschreiben als auch die geforderte Technologie zu entwickeln. Hierzu könnten auch Fördermittel des Bundes gewonnen werden, da die EinfĂŒhrung dieser Technologie ein Pilotprojekt fĂŒr den Betrieb weiterer Strecken darstelle und Bayern damit eine Vorreiterrolle in der Forcierung der ElektromobilitĂ€t einnehmen wĂŒrde.

Mit der Umsetzung dieses Projektes könnte sich der Freistaat zudem als echter Förderer der frĂ€nkischen Infrastruktur mit konkreten Taten profilieren, anstatt sich ĂŒber Themen wie die Nordanbindung zum NĂŒrnberger Flughafen nur mit leeren Worten ins GesprĂ€ch zu bringen. „FĂŒr die bessere Anbindung des Flughafens NĂŒrnberg ist eine Verbindung der B4 zur Flughafenstraße ausreichend“, so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner, „und sie ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoller. Eine Diskussion wie diese wird doch nur aus einem Grund gefĂŒhrt: Um das Thema tot zu reden und somit vorhandene finanzielle Mittel in der Landeshauptstadt MĂŒnchen zu halten!“ FĂŒr den geplanten Ausbau der MĂŒnchner S-Bahn seien beispielsweise zwei Milliarden Euro veranschlagt und das fĂŒr einen Streckenabschnitt von zehn Kilometern. Eine Kostendebatte gebe es hier nicht – ganz im Gegensatz zu den frĂ€nkischen Infrastrukturprojekten wie dem hier angefĂŒhrten oder dem seit langem geplanten und notwendigen kreuzungsfreien Ausbau der A73 an den Rampen in NĂŒrnberg.

Die Partei fĂŒr Franken steht fĂŒr den bedarfsgerechten Ausbau bestehender Straßen, soweit nötig, und die Reaktivierung vorhandener SchienenstrĂ€nge, sofern dies sinnvoll fĂŒr den Personenverkehr sei. „Steuergelder fĂŒr Prestigeprojekte zu verschleudern“, so Gattenlöhner, „das lehnen wir ab!“

(veröffentlicht am 18.04.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Touristen in Franken auf dem Abstellgleis

Mittwoch, 31. August 2011 | Autor:

Pressemitteilung

Die PARTEI FÜR FRANKEN fordert die GrĂŒndung einer FrĂ€nkischen Eisenbahn Gesellschaft, da die Bayerische Eisenbahn Gesellschaft (BEG) offensichtlich nicht in der Lage ist, spezifisch frĂ€nkische BedĂŒrfnisse zu erfĂŒllen.

Franken ist bekanntlich eine sehr beliebte Tourismusregion, vor allem auch fĂŒr Fahrradtouristen. Deshalb ist es ein Skandal, wenn am Wochenende vom 20./21. August, z.B. auf der Strecke WĂŒrzburg-Treuchtlingen, wegen ĂŒberfĂŒllter ZĂŒge FahrgĂ€ste zurĂŒck gelassen und FahrrĂ€der nicht befördert werden konnten. Dies belegt, dass die BEG ihrer Beförderungspflicht nicht angemessen nachkommt und offenbar nicht bereit ist entsprechend benötigte KapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung zu stellen.

Die Bayerische Staatsregierung ist aufgefordert hier umgehend Abhilfe zu schaffen, denn eine FrĂ€nkische Eisenbahn Gesellschaft könnte letztendlich die Belange der frĂ€nkischen Region wesentlich besser ĂŒberblicken und regulieren.

(veröffentlicht am 28.08.2011 auch bei presse-kostenlos.de, OpenPR und pressehof.de)

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Neues Zugangebot in Oberfranken bringt keine Verbesserungen

Sonntag, 17. Juli 2011 | Autor:

Pressemitteilung

Der Arbeitskreis Verkehr der PARTEI FÜR FRANKEN fordert eine frĂ€nkische Eisenbahngesellschaft, die Ă€hnlich der Autobahndirektion fĂŒr Nordbayern direkt zustĂ€ndig ist, denn frankenspezifischen Problemen wird die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) nicht gerecht – ob es sich um die S-Bahn in NĂŒrnberg oder ĂŒberfĂŒllte ZĂŒge zwischen Treuchtlingen und WĂŒrzburg handelt.

Zwar bedient nun seit Anfang Juni 2011 die Agilis etliche Zugstrecken, auf denen aber fast nirgendwo ein planmĂ€ĂŸiger Zugverkehr stattfindet: FĂŒr die Beförderung der SchĂŒler sind zu wenig PlĂ€tze vorhanden, die Anordnung der SitzplĂ€tze ist unbefriedigend und ĂŒber den Einsatz von Ersatzbussen werden die FahrgĂ€ste nicht informiert.

Die BEG ist an dieser Stelle aufgefordert, unverzĂŒglich Abhilfe zu schaffen, zumal ihre Ausschreibungspolitik ursĂ€chlich fĂŒr die gegenwĂ€rtige Misere ist.

Anstelle einer ĂŒberflĂŒssigen durchgehenden Zugverbindung von Weiden bis Bad Rodach wĂ€re ein stabiler Stundentakt auf allen Strecken erforderlich, und zwar mit Fahrzeugen, die auch in der Hauptverkehrszeit ĂŒber ausreichende Sitzplatzreserven verfĂŒgen. Denn eine Bestuhlung von 2 + 3 Sitzen in einer Reihe ist absolut unzumutbar.

(veröffentlicht am 14.07.2011 (auch bei OpenPR und presse-kostenlos.de) und per Post an die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH und das Bayerische Staatsministerium fĂŒr Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie)

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