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Kein MĂŒnchen 2018 – eine Chance fĂŒr Franken?

Freitag, 8. Juli 2011 | Autor:

Heute wurde in Durban (SĂŒdafrika) entschieden, dass die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang ausgetragen werden und nicht in der Region von MĂŒnchen-Garmisch. Die Partei fĂŒr Franken sieht in dieser Entscheidung eine Chance fĂŒr Franken.

FĂŒr die aus Sicht der Partei fĂŒr Franken von Anfang an unsinnige Bewerbung wurden Unsummen an Euro verschwendet, damit MĂŒnchen wieder einmal Werbung fĂŒr sich machen konnte, wĂ€hrend sonst im restlichen Bayern sehr viel Unruhe gestiftet wurde. Aber wenigstens mĂŒssen die veranschlagten 2,6 bis 3,0 Milliarden Euro nun nicht fĂŒr „Einmal-Stadien“ verschleudert werden, sondern können an der richtigen Stelle investiert werden.

So Leid der Partei fĂŒr Franken diese Entscheidung fĂŒr Sportler und Sportbegeisterte in Deutschland tut, so ist zu hoffen, dass die eingesparten Staatsmittel nun Verwendung in weitaus wichtigeren Bereichen finden: Weiter- und Ausbau der Infrastruktur in Franken, UmrĂŒstungen fĂŒr erneuerbare Energien, Investitionen ins marode Bildungssystem, BekĂ€mpfung des BevölkerungsrĂŒckgangs in Oberfranken sowie der Arbeitslosigkeit in Gesamt-Franken.

Falls man in SĂŒdbayern aber noch KapazitĂ€ten fĂŒr schwierige Bewerbungsverfahren frei hat, könnte man NĂŒrnbergs Bewerbung um den Saal 600 als Weltkulturerbe oder Rothenburgs Antrag bei der UNESCO unterstĂŒtzen.

(an die Presse versandt am 06.07.2011 um 17:45 Uhr, sowie auch bei openpr.de eingestellt)

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„Franken will Kompensation fĂŒr Olympia 2018!“

Dienstag, 29. Dezember 2009 | Autor:

Wachsweich und unglaubwĂŒrdig ist sie, die AnkĂŒndigung von Innenminister Joachim Herrmann, „die lĂ€ndlichen RĂ€ume im Freistaat jetzt verstĂ€rkt zu fördern“:

Denn die Staatsregierung hat bis heute noch kein Konzept vorgelegt, um Überalterung und Bevölkerungsschwund, insbesondere in Oberfranken, wirksam zu bekĂ€mpfen – obwohl die demografische Entwicklung lĂ€ngst bekannt ist, belastbare Prognosen seit Jahren durch alle Medien gehen und auch in den MĂŒnchner Ministerien lĂ€ngst auf dem Tisch liegen!

Parteichef Robert Gattenlöhner ĂŒbte deshalb nach einer Telefonkonferenz des Vorstands am Montag scharfe Kritik an Herrmanns AnkĂŒndigung, die Förderung der lĂ€ndlichen RĂ€ume erst im kommenden Jahr zum „Schwerpunktthema der Bayerischen Staatsregierung“ zu machen:

Allein schon die UnterstĂŒtzung des Freistaats fĂŒr die MĂŒnchner Olympia-Bewerbung 2018 belaste den Steuerzahler mit ĂŒber drei Milliarden Euro. „In MĂŒnchen, Garmisch und Schönau fließen Milliarden in Straße, Schiene, Sport- und Freizeiteinrichtungen“ kritisierte Gattenlöhner. „Den Menschen in Franken dagegen verkauft man schon eine Behördenverlagerung als strukturpolitische Großtat“. Die Partei fĂŒr Franken fordert deshalb „fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum in Franken Kompensation fĂŒr Olympia 2018“. Dies werde 2010 „ein Schwerpunktthema der „Franken“ sein“. (Mehr zum oberbayerischen Milliardengrab Olympia 2018: www.sueddeutsche.de )

Gattenlöhner verwies auch auf eine aktuelle Standortstudie des Manager-Magazins, bei der europaweit alle Wirtschaftsstandorte verglichen wurden (www.manager-magazin.de ).

Unter den bayerischen Top 10 seien 2007 noch drei frĂ€nkische Standorte gewesen, jetzt sei es nur noch einer. „Die anderen neun liegen in Oberbayern“. Damit beweise auch diese Studie, dass Franken im innerbayerischen Vergleich in den letzten zwei Jahren zurĂŒckgefallen sei. „Das zeigt, wie schwach frĂ€nkische Regionalinteressen von unseren gesamtbayerischen Parteien vertreten werden – wer Franken endlich stĂ€rken will, muss bei den Bayerischen Landtagswahlen 2013 Partei fĂŒr Franken ergreifen!“

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CSU und BayernLB: Avanti Dilettanti!

Montag, 14. Dezember 2009 | Autor:

3,75 Milliarden Euro kostet uns Steuerzahler das „Balkan-Abenteuer“ der BayernLB mit der KĂ€rntner Hypo Alpe Adria. Seehofer gibt sogar öffentlich zu: FĂŒr die StĂŒtzung der BayernLB muss der Freistaat (also wir Steuerzahler) fast die HĂ€lfte der Verschuldungssumme aufnehmen, die Bayern zuvor in der gesamten Nachkriegszeit (!) gemacht hat.

Wer zieht jetzt Stoiber, Faltlhauser, Huber und Co. politisch zur Rechenschaft? Selbst Beckstein saß immerhin 19 Jahre im Verwaltungsrat der Landesbank. Nur zum Kaffeetrinken und Zuhören…? Und wer setzte im Verwaltungsrat die interne PrĂŒferin der Landesbank derart unter Druck, dass sie ihre schweren VorwĂŒrfe gegen die CSU-AufsichtsrĂ€te widerrief?

Wir erleben derzeit die skandalöseste bayerische Steuergeldvernichtung seit Ludwig II.! Gemeinsam gilt es zu verhindern, dass MĂŒnchen jetzt die Lasten schwerpunktmĂ€ĂŸig auf den bayerischen Norden, auf Franken abwĂ€lzt: Gibt es nicht zu denken, dass der Bayerische Oberste Rechnungshof letzte Woche massive Sparmaßnahmen zu Lasten des schwĂ€chsten Bezirks Oberfranken vorschlĂ€gt (Automobiltechnikum Hof und Spielbank Bad Steben sollen ohne jede Kompensation gestrichen werden)…? Warum kommt eigentlich niemand auf die Idee, die Olympia-Kandidatur 2018 zu stoppen? Aktuell geschĂ€tzte Olympia-Kosten fĂŒr den Steuerzahler: bis zu 3,5 Milliarden Euro. Na also – da hĂ€tten wir doch fast die Alpe Adria wieder drin…!

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