Tag-Archiv für » Solarenergie «

Atomenergie muss ein Auslaufmodell bleiben

Freitag, 6. August 2010 | Autor:

Der Atomkonsens mit seinem definierten R√ľckzugsszenario macht den Weg frei f√ľr die verst√§rkte Nutzung von regenerativen Energiequellen. Zudem wird die Stromgewinnung aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse durch den Ausstieg aus der Kernenergie planbar und bezahlbar gehalten.

Das einzige fr√§nkische Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld m√ľsste demnach 2015 von Netz. Dessen Atommeiler hat keinerlei Absicherung gegen Flugzeugabst√ľrze, das macht ihn hochgradig riskant. An eine sichere Endlagerung des Atomm√ľlls glaubt seit den Vorkommnissen in der nieders√§chsischen Schachtanlage Asse ohnehin niemand mehr.

Die nun von Seehofer und einigen Lobbyisten geforderte Laufzeitverl√§ngerung bedeute mehr Atomm√ľll, h√∂heres Risiko und vor allem Blockade der erneuerbaren Energien.
Seehofer verdrängt dabei, dass ein großer Teil der Gesellschaft diesen Weg nicht widerstandslos hinnehmen wird. Die Mehrheit der Bevölkerung fordert, dass an dem beschlossenen Atomausstieg festgehalten wird.

Die schwarz-gelbe Koalition – im Bund wie in Bayern – will nun mittels Finanztricks unser Land auf lange Sicht an die Atomindustrie binden und verkaufen.
Dabei ist die Atomenergie auch als Klimaretter bedeutungslos, da nur 2% des weltweiten Gesamtenergieverbrauchs nuklear erzeugt wird.

‚ÄěDie Partei f√ľr Franken setzt voll auf den z√ľgigen Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Erforschung und F√∂rderung bezahlbarer Stromspeichertechniken‚Äú so der Leiter des Arbeitskreises Energie und Umwelt, Energiemanager Roland Zehner. Gerade fr√§nkische Unternehmen haben sich, vor allem im Bereich der Solarenergie, inzwischen zu Marktf√ľhrern bei der Nutzbarmachung regenerativer Energiequellen entwickelt und schaffen in diesem Sektor kontinuierlich und nachhaltig qualifizierte Arbeitspl√§tze. Diese zukunftsweisende Branche braucht ‚Äď gerade in Franken ‚Äď verl√§ssliche Rahmenbedingungen und politische Unterst√ľtzung.

Am beschlossenen Atomausstieg muss daher unbedingt festgehalten werden. Die Atomkraft hat als Br√ľckentechnologie zwischenzeitlich ausgedient, der Aufbruch in ein neues, umweltfreundliches Energiezeitalter hat l√§ngst begonnen. Bei der n√§chsten Wahl kann man die andauernde Missachtung des B√ľrgerwillens und den vorherrschenden Lobbyismus gezielt abw√§hlen: Geben Sie der Partei f√ľr Franken ihre Stimme!

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DIE FRANKEN verst√§rken die √Ėffentlichkeitsarbeit

Montag, 8. Februar 2010 | Autor:

Nachdem die Partei f√ľr Franken rund 3 Monate nach der Gr√ľndung ihre organisatorischen Hausaufgaben nahezu erledigt hat, setzt sie nun verst√§rkt auf die √Ėffentlichkeitsarbeit, um die fr√§nkische Bev√∂lkerung von der Notwendigkeit und den Zielen einer Regionalpartei zu √ľberzeugen.¬†Vor allem¬†die politischen Inhalte sollen nun st√§rker betont und herausgearbeitet werden.

So war der mittelfr√§nkische Bezirksvorsitzende J√ľrgen Schr√∂der am Montag¬†zu Gast beim Radiosender Charivari 98.6 und stand in der Gerald Kappler Show Rede und Antwort.

Als Gr√ľnde f√ľr¬†die Notwendigkeit¬†einer fr√§nkischen Regionalpartei¬†nannte Schr√∂der etwa den prognostizierten Bev√∂lkerungsschwund in Franken sowie die steigende Arbeitslosigkeit an den¬†Beispielen Quelle und Siemens.

Auch brachte der Bezirksvorsitzende die K√ľrzung der staatlichen F√∂rderung f√ľr Solarenergie zur Sprache, wodurch u.a. in F√ľrth und¬†Alzenau zahlreiche zukunftstr√§chtige Arbeitspl√§tze in Gefahr seien.

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