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Paukenschlag! NĂŒrnberg soll neue Landeshauptstadt werden

Freitag, 1. April 2016 | Autor:

Pressemitteilung zum 1. April:

TagderFranken_WM_2010_ 077NĂŒrnberg. Die Partei fĂŒr Franken – DIE FRANKEN fordert die Bayerische Staatsregierung auf, NĂŒrnberg anstelle MĂŒnchens zur neuen Landeshauptstadt zu ernennen. Der Landtag, alle Ministerien und Behörden sollen am 1. April 2018 komplett nach Franken verlagert werden. Mit einer Ausnahme: Das Heimatministerium soll als Ausgleich von NĂŒrnberg nach MĂŒnchen umziehen. Rot-weiß ersetzt fortan weiß-blau. Und auch so gibt es jede Menge Änderungen.

Paukenschlag in Bayern! Die Partei fĂŒr Franken – DIE FRANKEN fordert die Bayerische Staatsregierung auf, NĂŒrnberg anstelle MĂŒnchens zur neuen Landeshauptstadt zu ernennen. „Ich verstehe die ganze Aufregung ĂŒberhaupt nicht“, wundert sich Robert Gattenlöhner, Parteivorsitzender und mittelfrĂ€nkischer Bezirksrat der Partei fĂŒr Franken – DIE FRANKEN. „Nachdem wir Franken jetzt schon ĂŒber 200 Jahre aus MĂŒnchen fremdbestimmt werden, ist es ja nur demokratisch legitim, den Spieß mal umzudrehen. Dazu gehören dann aber auch leider ein paar fĂŒr Bayern vielleicht „aweng“ gewöhnungsbedĂŒrftige Maßnahmen“, fĂ€hrt Gattenlöhner fort:

  1. Der Landtag, die Ministerien und die Behörden werden aus MĂŒnchen nach Franken verlagert.

  2. NĂŒrnberg wird neue Landeshauptstadt und die NĂŒrnberger Burg dient fortan als Landtag.

  3. Die Ministerien werden auf die frĂ€nkischen StĂ€dte WĂŒrzburg, Schweinfurt, Bamberg, Bayreuth, Hof, Kronach, Ansbach, FĂŒrth und Sonneberg (das zum 1. April 2018 aus ThĂŒringen zu uns wechseln wird) verteilt. Regionalismus statt Zentralismus.

  4. Als Ausgleich wird das Heimatministerium von NĂŒrnberg nach MĂŒnchen verlagert.

  5. Die Landesfarben sind ab sofort rot-weiß. Die rot-weiße Frankenfahne löst die weiß-blaue Bayernfahne ab. An allen staatlichen GebĂ€uden darf nur noch die Frankenfahne gehisst werden! Die Bayernfahne ist ab sofort kein hoheitliches Symbol mehr.

  6. Als Ausgleich darf die weiß-blaue Bayernfahne ausnahmsweise einmal im Jahr am „Tag der Bayern“ an staatlichen Behörden gehisst werden.

  7. Das FrĂ€nkische Herzogsschwert wird nach WĂŒrzburg, der Bamberger Domschatz -wie der Name schon sagt- nach Bamberg und der Hofer Altar -wie der Name schon sagt- nach Hof zurĂŒckkehren. Auch die restliche Beutekunst wird wieder zu 100% an ihre frĂ€nkischen Ursprungsorte zurĂŒck gebracht werden. UrsprĂŒnglich sollten auch oberbayerische Kunstwerke in frĂ€nkische Museen verlagert und dort ausgestellt werden. Trotz intensivster Suche konnte aber keine oberbayerische Kunst gefunden und damit geraubt werden.

  8. Der Bayerische Rundfunk wird aufgelöst. Ab 1. April 2018 gibt es nur noch den FrÀnkischen Rundfunk (FR).

  9. Als Ausgleich grĂŒndet der FrĂ€nkische Rundfunk ein Regionalstudio in Bayern. Offizieller Name: FR Studio Bayern.

  10. Die TV-Serie „Dahoam is Dahoam“ wird in „Dahamm is Dahamm“ umbenannt und spielt ab sofort in Bad Staffelstein.

  11. Als Ausgleich bekommt Monika Hohlmeiner eine Gastrolle in „Dahamm is Dahamm“.

  12. Der 12. Oktober, Tag des FrÀnkischen Reinheitsgebots von 1489 -und damit 27 Jahre Àlter als das Baierische Reinheitsgebot von 1516- wird ab sofort zum FrÀnkischen Nationalfeiertag erklÀrt.

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Nahverkehr Franken – Bayerns fĂŒnftes Rad am Wagen?

Freitag, 31. August 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Partei fĂŒr Franken sieht ungleiches Verhalten der Bayerischen Staatsregierung.

Der „Arbeitskreis Verkehr“ der „Partei fĂŒr Franken“ erarbeitete eine Studie ĂŒber den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Franken. Diese Ergebnisse zeigen, dass es bei der Verteilung anscheinend nicht ganz mit rechten Dingen zugehe, meinen „die Franken“!

Zwar wird sich in NĂŒrnberg fĂŒr die Erweiterung der Straßenbahn stark gemacht, eine UnterstĂŒtzung zur Entwicklung der FlĂ€che fehlt aber gĂ€nzlich. Ebenso kommt auch der Ausbau des Frankenschnellwegs seit Jahren nicht voran, wĂ€hrend der Straßenring um MĂŒnchen fast schon komplett untertunnelt wurde.

Erstaunt sind „die Franken“ auch immer wieder ĂŒber Äußerungen frĂ€nkischer CSU-BĂŒrgermeister, wie im Fall von Erlangens OberbĂŒrgermeister Dr. Balleis (CSU), der seine Zustimmung zur Stadtumlandbahn von einer ParkplatzgebĂŒhr auf privaten FirmenparkplĂ€tzen abhĂ€ngig macht. „Die Franken“ sehen darin nur eine Taktik zukunftsweisende frĂ€nkische Projekte in einer solchen Diskussionsflut untergehen zu lassen. ParkplatzgebĂŒhren zu erheben, sollte den Besitzern und Betreibern der ansĂ€ssigen Firmen selbst ĂŒberlassen bleiben.

DarĂŒber hinaus ist es nach Meinung der „Partei fĂŒr Franken“ moralisch nicht richtig, dass Pendler ohne eine Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, mit zusĂ€tzlichen Kosten belastet werden.

Stadtumlandbahn zum Flughafen

Derzeit denkt man in MĂŒnchen darĂŒber nach, ZĂŒge direkt aus dem AllgĂ€u, sowie dem Werdenfelser Land direkt zum Flughafen fahren zu lassen, wĂ€hrend der Flughafen NĂŒrnberg auch aus dem Norden nur ĂŒber den Hauptbahnhof zu erreichen ist.

Darum fordern „die Franken“, die Stadtbahn von Erlangen nach NĂŒrnberg zum Flughafen zu fĂŒhren. Dadurch erhielte Erlangen und auch die Firmensitze dort, endlich direkten Anschluss an den Flughafen. Berufspendler von und nach Erlangen könnten somit dann auch ab dem Flughafen in die U-Bahn umsteigen.

Weiter sollte die Straßenbahn von Thon bis zur Stadtbahn aus Erlangen kommend, verlĂ€ngert werden, so dass auch hier eine Umsteigemöglichkeit geschaffen wird. Die Verkehrsbedienung der U-Bahn und S-Bahn NĂŒrnbergs muss dabei natĂŒrlich auch an den Flugbetrieb angepasst werden.

Genauso durchschaut man in Franken den plumpen Versuch den Flughafen NĂŒrnberg in „Albrecht DĂŒrer Flughafen“ umzubenennen, nur weil „Albrecht DĂŒrer“ und der „NĂŒrnberger Flughafen“ im derzeitigen frĂ€nkischen TagesgesprĂ€ch sind. Eine NamensĂ€nderung Ă€ndert schließlich nichts an den finanziellen und infrastrukturellen MissstĂ€nden. Böse ist man dem Herrn Söder (CSU) deswegen nicht, aber ein mitleidiges LĂ€cheln haben die Franken schon ĂŒbrig fĂŒr soviel Unsinn…

Die „Partei fĂŒr Franken“ sieht auch besondere Unstimmigkeiten im gesamten ĂŒberregionalen Schienenausbau – geradezu ein Paradebeispiel fĂŒr die unterschiedliche Bewertung Frankens!

Die Eisenbahnstrecke MĂŒnchen-Lindau und die Strecke NĂŒrnberg-Hof sind zwar im Bundes-Verkehrswegeplan zur Elektrifizierung aufgenommen, aber wegen der allgemeinen finanziellen Lage des Bundes beide zurĂŒck gestellt worden.

Der Bayerische Freistaat finanziert aber inzwischen dem Bund die Strecke MĂŒnchen-Lindau vor. Dies geschieht auch mit frĂ€nkischen Steuergeldern, wĂ€hrend die Strecke NĂŒrnberg-Hof der Bayerischen Staatsregierung weniger wichtig erscheint und dort vorerst gar nichts geschieht!

Mit derartigen Ungleichbehandlungen muss endlich Schluss sein, meinen „die Franken“ und fordern die Politiker auf, sich auch fĂŒr die Heimat ihrer frĂ€nkischen WĂ€hler einzusetzen!

Viele Strecken sind nicht einmal in Diskussion!

Was wird aus der Wiedereröffnung der Bahnlinien von Hof nach Lobenstein, oder der Strecke Schweinfurt ĂŒber Arnstein nach GemĂŒnden? Eine Wiedereröffnung des Streckenabschnitts von Gunzenhausen nach WassertrĂŒdingen wĂŒrde gerade einmal zwei Millionen Euro kosten. Verschwindend wenig, wenn man dem gegenĂŒber die zwei Milliarden Euro fĂŒr zehn Kilometer S-Bahn in MĂŒnchen sieht!

Investitionen im Bereich Verkehr verĂ€ndern ihr Gesicht, wenn der Zug nach Norden ĂŒber die Donau fĂ€hrt. So hĂ€tte man die neuen weiß-blauen „Bahnland-Bayern-Aufkleber“ wohl besser als Magnetschilder anfertigen lassen – man könnte sie dann leicht in Ingolstadt runter nehmen, so „die Franken“!

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Neuausschreibung fĂŒr den Kissinger Stern – Ist der Zug fĂŒr den Bayern-Takt endgĂŒltig abgefahren?

Samstag, 5. Mai 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Bayrische Eisenbahn-gesellschaft (BEG) hat die Ausschreibung fĂŒr den zukĂŒnftigen Betrieb des sogenannten Kissinger Sterns gestartet. Der neue Vertrag soll ab Dezember 2014 gelten und eine Laufzeit von 12 Jahren besitzen. Die Partei fĂŒr Franken begrĂŒĂŸt diese Initiative grundsĂ€tzlich, moniert jedoch grobe MĂ€ngel an der Ausschreibung. So enthalte diese nicht die Auflage, den bestehenden Zweistundentakt auszubauen und somit ein fahrgastfreundliches Verkehrsangebot zu schaffen. Der Stundentakt wird von der BEG publikumswirksam „Bayern-Takt“ genannt. Hierbei stelle sich fĂŒr die Franken-Partei die Frage, ob das lĂ€ndliche Unterfranken von Seiten der BEG nicht als bayrisch angesehen werde.

„Das ist fĂŒr uns nicht akzeptabel,“ so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner. „Immerhin zahlen die Hammelburger die gleichen Steuern wie die BĂŒrger Altbayerns. Und wir Franken sind nun einmal auch BĂŒrger Bayerns. Mit den gleichen Pflichten – aber auch mit den gleichen Rechten wie die Schwaben, OberpfĂ€lzer, Nieder- und Oberbayern auch!“

Auf der Internetseite der BEG wird ausdrĂŒcklich mit einer guten Verkehrsanbindung geworben. Dort heißt es: „Besonders wichtig ist es der BEG, allen FahrgĂ€sten in Bayern, auch im lĂ€ndlichen Raum, von frĂŒhmorgens bis spĂ€tabends einen Stundentakt bieten zu können den so genannten Bayern-Takt.“ Die Partei fĂŒr Franken kritisiert, dass ÂŹ wie immer wenn es um Investitionen gehe mit zweierlei Maß gemessen werde. Gerade eine Kurstadt wie Bad Kissingen, die eingebettet in eine reizvolle lĂ€ndliche Idylle auch ein Magnet fĂŒr den Fremdenverkehr sein könnte, sei auf eine angemessene öffentliche Infrastruktur angewiesen. Doch die Anbindung Bad Kissingens von Westen her lasse im Moment sehr zu wĂŒnschen ĂŒbrig. „Wenn man hier den Zug verpasst, bekommt der BEG-Slogan „Bahnland Bayern – Zeit fĂŒr dich“ eine ganz eigene Bedeutung“, so Gattenlöhner weiter, „dann hat man nĂ€mlich ganze zwei Stunden Zeit fĂŒr sich!“

Die aktuelle Ausschreibung in ihrer jetzigen Version zementiert diese unzumutbaren VerhĂ€ltnisse bis mindestens 2026. Deswegen fordert die Partei fĂŒr Franken die RĂŒcknahme und Überarbeitung der Ausschreibung. In einer neuen Version mĂŒsse die EinfĂŒhrung des Stundentaktes ebenso wie die optionale Wiederaufnahme der Verbindung Schweinfurt-GemĂŒnden ĂŒber ThĂŒngen und Arnstein als Vorrausetzung fĂŒr die Vergabe festgeschrieben werden. Andernfalls entstĂŒnde hier erneut der Eindruck, der Schienenverkehr Frankens stĂŒnde dem rund um die bayrische Landeshauptstadt MĂŒnchen benachteiligt gegenĂŒber. In MĂŒnchen wird nicht nur ein milliardenschwerer S-Bahn-Ausbau gestemmt, auch die Strecke MĂŒnchen-Lindau wird neu elektrifiziert. Dazu Gattenlöhner: „DafĂŒr sind offenbar genug Mittel in der bayerischen Staatskasse vorhanden. Doch diese Mittel mĂŒssen gerecht verteilt werden und auch der Förderung des frĂ€nkischen Schienenverkehrs zu Gute kommen.“

(veröffentlicht am 02.05.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Kissinger Stern vor der Ausschreibung – Bayerische Eisenbahngesellschaft vernachlĂ€ssigt Regionalverkehr in Franken

Sonntag, 29. Januar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Erfolgreich behauptete sich die Erfurter Bahn GmbH seit Ende 2004 auf den Strecken Schweinfurt-GemĂŒnden und Schweinfurt-Meiningen. Nun soll der bewĂ€hrte Bahnbetrieb ausgeschrieben und das Erfurter Unternehmen möglicherweise durch einen auslĂ€ndischen Billiganbieter abgelöst werden. Die Partei fĂŒr Franken hĂ€lt das Vorgehen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft im Hinblick auf den regionalen Schienenverkehr fĂŒr planlos und fordert weitere Strukturverbesserungen fĂŒr die lĂ€ndlichen RĂ€ume in Franken.

In wenigen Monaten werden die Bewerbungsunterlagen fĂŒr den Kissinger Stern ausgegeben. Zusammen mit der Nahverkehrsservicegesellschaft ThĂŒringen (NVS) schreibt die Bayrische Eisenbahngesellschaft (BEG) in MĂŒnchen als Besteller des bayerischen Schienennahverkehrs die Leistungen mit Betriebsstart zum Dezember 2014 aus. Das Ausschreibungsverfahren betrifft auch die Linien Schweinfurt-GemĂŒnden ĂŒber Bad Kissingen und Schweinfurt-Meiningen. Europaweit kann sich damit jedes beliebige Schienenunternehmen auf die Personenverkehrsdienstleistungen bewerben.

Die Partei fĂŒr Franken, die sich fĂŒr die Verbesserung der Zukunftschancen in den frĂ€nkischen Regionen stark macht, fordert die Bayerische Staatsregierung auf, in Bezug auf den Schienenverkehr fĂŒr einen fairen Wettbewerb zu sorgen: „PreisdrĂŒckerei auf dem RĂŒcken der ortsansĂ€ssigen Mitarbeiter ist mit uns nicht zu machen,“ so der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner. Gerade in strukturschwachen Gegenden mĂŒsse der Staat sicherstellen, „dass marktĂŒbliche Löhne gezahlt werden“.

Gattenlöhner verweist dabei auf die unzumutbaren ZustĂ€nde in Oberfranken. Dort war es aufgrund der Neuansiedlung unerfahrener Verkehrsbetreiber monatelang zu ZugausfĂ€llen gekommen, da es dem Unternehmen nicht gelang, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben. Schließlich wurde Personal aus dem Ausland im Schnellverfahren als LokfĂŒhrer eingewiesen.

Auf der Agenda der Partei fĂŒr Franken steht außerdem die zĂŒgige Verkehrserweiterung im lĂ€ndlichen Franken. Die Ausschreibung mĂŒsse nach Ansicht des Vorsitzenden zwei weitere Ausbaustufen beinhalten. Diese Aufforderung betrifft vor allem die Wiederinbetriebnahme der Wernbahn mit stĂŒndlichem Zugbetrieb von Schweinfurt ĂŒber Arnstein und ThĂŒngen nach GemĂŒnden und WeiterfĂŒhrung ĂŒber Lohr nach Rodenbach. Auch Ortschaften wie zum Beispiel Neudorf und Sackenbach önnten dabei an die Schiene angebunden werden. In einer dritten Ausbaustufe solle sodann der Streckenbetriebs von Schweinfurt nach Gerolzhofen wieder belebt werden.

„Wir sehen die Arbeit der BEG und damit auch der Staatsregierung sehr kritisch“, so Robert Gattenlöhner: „Da werden eindeutig Verkehrsgroßprojekte nur im sĂŒdlichen Bayern bevorzugt.“ Gattenlöhner schlĂ€gt vor fĂŒr den Norden von Bayern eine eigene Eisenbahngesellschaft zu begrĂŒnden, da sich immer wieder zeige, dass MĂŒnchen offenbar zu weit weg sei von den regionalen Belangen, um die BedĂŒrfnisse vor Ort auch tatsĂ€chlich wahrzunehmen. So seien ĂŒber mehrere Jahre hinweg weder die KapazitĂ€tsengpĂ€sse der Mainfrankenbahn gelöst worden, auf der nun wieder ZĂŒge mit Altfahrzeugen verkehren, noch die Probleme bei der Agilis in Oberfranken und ebenso wenig habe man eine tragfĂ€hige Lösung fĂŒr die Zukunft des Franken–Sachsen–Express gefunden, denn eine WeiterfĂŒhrung der Direktverbindung NĂŒrnberg–Dresden stehe immer noch aus.

Ausschreibung der BEG hier

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Unterfrankens Nahverkehrssystem immer weniger attraktiv

Sonntag, 6. November 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Eine spĂŒrbare Verbesserung des Nahverkehrssystems in Unterfranken um WĂŒrzburg ist weiterhin nicht in Sicht. Die PARTEI FÜR FRANKEN fordert von der Bayrischen Eisenbahngesellschaft (BEG) fĂŒr die Region WĂŒrzburg spĂŒrbare Nachbesserungen und Entlastungen fĂŒr die Benutzer und die Region.

Das Verkehrsaufkommen in und um WĂŒrzburg ist enorm. Die Belastung der mainfrĂ€nkischen Weltkulturerbestadt als zentraler Verkehrsknotenpunkt ist damit ĂŒberproportional groß. Der Vorsitzende der PARTEI FÜR FRANKEN, Robert Gattenlöhner, sieht deshalb die Staatsregierung in der Pflicht, den Ausbau des Nahverkehrs zu intensivieren.

Die Deutsche Bahn (DB) hat zwar neue Fahrzeuge angeschafft, aber eine spĂŒrbare Verbesserung der Situation wurde dadurch nicht erreicht. Die ZĂŒge sind weiterhin derart ĂŒberfĂŒllt, dass bereits FahrgĂ€ste an den Haltestellen zurĂŒckgelassen werden mussten und das nicht nur an Werktagen. Auch fĂŒr solche mit Fahrrad war in den ZĂŒgen kein Platz. Und die ZĂŒge nach Lauda verkehren lediglich im Zweistundentakt. Daran wird sich in Zukunft nichts Ă€ndern. Außerdem kritisiert Gattenlöhner auch den zu niedrigen Fahrzeugbestand.

In der Nacht steht die Residenzstadt dann nahverkehrstechnisch vollstĂ€ndig als Notstandsgebiet da. ZĂŒge verkehren dann nicht mehr und wer die kulturellen Einrichtungen WĂŒrzburgs nutzen möchte, ist auf das Auto angewiesen. Eine nĂ€chtliche Verkehrsanbindung aber gehöre, so Gattenlöhner, fĂŒr eine Stadt wie WĂŒrzburg zur Grundversorgung.

Somit ist ein attraktives Nahverkehrssystem fĂŒr Unterfranken weiterhin ein Wunschtraum obgleich einfache und kostengĂŒnstige Lösungen wie zum Beispiel die Wiederaufnahme des Zugbetriebs auf der Wernbahn (GemĂŒnden–Schweinfurt) zur Entlastung der B26 nahe liegen. Zukunftspotenzial habe nach Ansicht der PARTEI FÜR FRANKEN auch eine Verbindung von Rodenbach ĂŒber Lohr am Main ĂŒber die Wernbahn nach Schweinfurt. So könnten dann auch Wombach mit seinem Industriegebiet, Lohr Stadt, Sackenbach und Neudorf sowie die Ortschaften an der Wernbahn attraktiv an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden.

Es geht doch darum den lÀndlichen Raum weiterhin lebenswert zu erhalten und die StÀdte sowie Umwelt vor weiter wachsenden Verkehrsbelastungen durch den Individualverkehr zu bewahren, so Gattenlöhner.

(veröffentlicht am 04.11.2011 auch bei OpenPR, live-pr.com, pressehof.de und presse-kostenlos.de)

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Kernkraft – freies Franken

Donnerstag, 21. April 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Kernkraft – freies Franken

Die Zukunft Frankens ohne Kernkraftwerke, aber mit regenerativen Energien zu gestalten, ist erklĂ€rtes Ziel der PARTEI FÜR FRANKEN – steht doch im unterfrĂ€nkischen Landkreis Schweinfurt das Ă€lteste der “jĂŒngeren“ Atomkraftwerke: Grafenrheinfeld, seit 1981 in Betrieb, zurzeit in Jahresrevision und kontinuierlich im Fokus von bedrohlichen FlugĂŒbungen, die die Bevölkerung regelmĂ€ĂŸig in Angst und Schrecken versetzen.

Fukushima zeigt, dass Atomenergie keine Zukunft mehr hat. Eine nachhaltige Energieversorgung benötigt erneuerbare Energien, deren bevorzugte Erforschung unverzichtbar ist, um den Umbau zu grĂ¶ĂŸerer Energieeffizienz zu schaffen: Kraftwerkserneuerungen wie z.B. dezentrale Gas- und Dampfkraftwerke (GuD-KW) arbeiten gemĂ€ĂŸ dem Prinzip der Kraft-WĂ€rme-Koppelung und garantieren eine wesentlich höhere Wirtschaftlichkeit.

Auch ein forcierter Ausbau von Energiespeicherseen und die Förderung der Windkraft, z.B. in Oberfranken, dienen diesem Ziel. ZusĂ€tzlich erforderlich ist eine aktive Energieeinsparung durch z.B. konsequente GebĂ€udesanierungen und GebĂ€udeaußendĂ€mmungen. Steuererleichterungen fĂŒr solche energieeffiziente Maßnahmen sind unbedingt zu fördern. Ganz nebenbei werden dadurch auch noch ArbeitsplĂ€tze gesichert und neu geschaffen.

Den innovativen und zukunftsfĂ€higen Energieversorgungssystemen stehen Atomkraftwerke als sog. “BrĂŒckentechnologie“ jedoch nur im Wege. Die LaufzeitverlĂ€ngerung von 2010 ist deshalb kontraproduktiv und sollte schleunigst wieder zurĂŒckgenommen werden. Die Vorstellung, das AKW Grafenrheinfeld bliebe bis 2028, 14 Jahre lĂ€nger als geplant, noch am Netz, ist mehr als Besorgnis erregend. SpĂ€testens 2020 muss ĂŒberall, nicht nur in Franken, Schluss sein mit der Atomenergie.

Roland Zehner
PARTEI FÜR FRANKEN
Arbeitskreis Energie, Umwelt und Naturschutz

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