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Altbayerischer Alleingang: Olympische Winterspiele MĂŒnchen 2022

Samstag, 19. Oktober 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die erneute Bewerbung MĂŒnchens fĂŒr die Olympischen Spiele verspricht in erster Linie eine Verschwendung unter anderem auch frĂ€nkischer Steuergelder zu werden, ohne dass den drei nördlichen Regierungsbezirken irgendein Nutzen daraus entstehen könnte, so Vertreter der Partei fĂŒr Franken. ÂŽDie FrankenÂŽ fordern daher eine BerĂŒcksichtigung naher frĂ€nkischer SportstĂ€tten oder alternativ zusĂ€tzliche Fördermittel als Ausgleich.

Erst vor wenigen Monaten scheiterte die Bewerbung MĂŒnchens fĂŒr die Olympischen Winterspiele 2018. Nun stimmte der Deutsche Olympische Sportbund DOSB einer erneuten Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt zu – dieses Mal fĂŒr 2022. Denn nur zu gerne wĂŒrden die einflussreichen Vertreter Oberbayerns dieses in erster Linie Prestige versprechende, aber auch umstrittene Ereignis in ihrer Metropole sehen. Im derzeit herrschenden altbayerischen SelbstverstĂ€ndnis – zuweilen bedenklich nahe zwischen den Begriffen „Großmannsucht“ und „GrĂ¶ĂŸenwahn“ pendelnd – mag dieses Bestreben nur logische Folge der eigenen Selbstwahrnehmung sein. Dabei gibt man sich in MĂŒnchen scheinbar generös, so Robert Gattenlöhner, Mitglied des mittelfrĂ€nkischen Bezirkstages und Vorsitzender der Partei fĂŒr Franken. So wird von Offiziellen betont, es gehe nicht nur um die Stadt, vielmehr wĂŒrden weite Teile Bayerns von den Olympischen Spielen in der Landeshauptstadt profitieren. Doch ĂŒber das ‚Wie’ schweigt man sich aus. Und die genannten „weiten Teile Bayerns“? Nach Gattenlöhners Ansicht wĂŒrden sich diese letztendlich nur auf Oberbayern beschrĂ€nken. Franken bliebe erneut nur die Rolle des unfreiwilligen Geldgebers, weder infrastrukturelle Verbesserungen noch einen Prestigegewinn könnten die Menschen Nordbayerns erwarten, von zusĂ€tzlichen Jobs ganz zu schweigen. Von der aktiven Teilhabe an den Spielen sei Franken von vorneherein ausgeschlossen. RĂ€umliche Entfernungen könnten dabei jedoch kein Argument sein, denn auch der geplante Veranstaltungsort z.B. fĂŒr Langlaufdisziplinen, Ruhpolding, liegt annĂ€hernd 120km von MĂŒnchen entfernt. Viel weiter sind frĂ€nkische StĂ€dte auch nicht entfernt von der Oberbayern-Metropole. NĂŒrnberg zum Beispiel könnte zumindest einen Teil der Hallensportarten beherbergen, mit dem Eishockey-Stadion etwa verfĂŒge die Stadt ĂŒber eine höchst moderne Arena. Auch bei anderen Austragungsorten lagen die AustragungsstĂ€tten mitunter weit auseinander.

Doch solche Planspiele kommen in den Überlegungen zu Olympia 2022 nicht vor, obwohl grĂ¶ĂŸere Entfernungen der Austragungsorte bei frĂŒheren Winterspielen keine Seltenheit waren. Was dagegen fest eingeplant sei, so der Parteivorsitzende: Die Verwendung und folgliche Verschwendung auch frĂ€nkischer Steuergelder zur Finanzierung einer höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilten Bewerbung. Denn die Planer hĂ€tten die bereits ins Nichts verlaufene Bewerbung fĂŒr 2018 nur minimal angepasst. Warum also sollte es diesmal klappen, fragt sich Gattenlöhner.

Und selbst wenn Olympia im Winter 2022 nach MĂŒnchen, nach Oberbayern, zurĂŒckkehren sollte: Die frĂ€nkischen Regionen Bayerns werden nur aus der Ferne zuschauen können, positive Auswirkungen blieben außen vor. Franken wird in den Berichterstattungen so gut wie nicht vorkommen, Investitionen werden sich nicht nur erneut zunehmend in Oberbayern bĂŒndeln, vielmehr muss mit einem Verzug oder gar einer Streichung staatlicher Ausgaben und Investitionen in Franken gerechnet werden, da das Sportgroßereignis finanziert werden will. Im Gegensatz zu Oberbayern: Denn natĂŒrlich mĂŒssen die Verbindungen nach Garmisch-Partenkirchen und nach Ruhpolding auf den allerneuesten Stand gebracht werden. „Bayern soll schließlich glĂ€nzen, wenn die Augen aller Welt darauf gerichtet sein werden. Aber Franken ist auch Teil des Freistaates. Warum sollen wir wie ein Stiefkind dabei zuschauen, wenn die eh schon glĂ€nzenden altbayerischen Geschwister herausgeputzt werden? Und auch noch dafĂŒr aus unserer Tasche zahlen?“

Zwei große Fragen stellt die Partei fĂŒr Franken in den Raum: Muss Olympia unbedingt nach MĂŒnchen? Und wenn ja: Was hat Franken davon? Wird wieder nur Altbayern davon profitieren oder – wie von den BefĂŒrwortern versprochen – ganz Bayern Teil der Olympischen Familie sein.

Wenn also Olympia nach MĂŒnchen kommen sollte, mĂŒssten entsprechend entweder frĂ€nkische Veranstaltungsorte miteinbezogen oder die zu erwartenden zusĂ€tzlichen Ausgaben und Investitionen auf ganz Bayern ausgeweitet werden. Denn auch wenn sich positive sozioökonomische Impulse durch die Spiele ergeben sollten, gerade die nördlichen und besonders strukturschwachen Gebiete im Freistaat werden kaum von ihnen erreicht werden.

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Bayrischer Rundfunk bringt PortrĂ€t der Partei fĂŒr Franken

Samstag, 7. September 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Am Samstag, dem 24. August, informierte die Partei fĂŒr Franken in Bamberg ĂŒber ihr Wahlprogramm zur bevorstehenden Landtagswahl in Bayern. Der bayrische Rundfunk begleitete die WahlkĂ€mpfer den ganzen Tag mit der Kamera und wird die Franken in einem vierminĂŒtigen Beitrag vorstellen. Sendetermin ist der 11. September 2013 um 22.05 Uhr.

Kern der Berichterstattung wird das Wahlprogramm der Partei fĂŒr Franken sein. Den Franken, die sich als Heimatpartei verstehen, ist es dabei wichtig, Verwechslungen mit anderen frĂ€nkischen Regionalparteien auszuschließen. Der erste Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner, erklĂ€rt dazu: „Wir wollen weder ein selbststĂ€ndiges Bundesland Franken noch wollen wir Bevölkerungsgruppen ausschließen. Mir ist keine zweite Partei bekannt, die offiziell Mitglied in der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion NĂŒrnberg“ ist. Und das auch lebt.“ Inklusion und Toleranz statt Separatismus also, extremistische Strömungen bekommen in der Partei fĂŒr Franken keine Plattform.
Man wolle keine bevorzugte Behandlung Frankens, sondern eine gleichberechtigte Stellung der Region Franken im Bundesland Bayern. Dazu gehören natĂŒrlich Pflichten. Aber auch Rechte. So setze man sich fĂŒr die gerechte Verteilung finanzieller Mittel im Freistaat ein. „Es ist doch auffĂ€llig, dass fĂŒr Projekte egal welcher Art in SĂŒdbayern mehr Geld investiert wird,“ findet Gattenlöhner.

Dabei seien die Forderungen keinesfalls ĂŒberzogen, sondern orientierten sich gerade wirtschaftlich nur am Wortlaut des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Bayern. Aufgabe des LEP sei die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen. Die Partei fĂŒr Franken will vor allem auch Aufmerksamkeit schaffen fĂŒr die strukturschwachen Regionen. „WĂ€hrend die Region Hochfranken vom Aussterben bedroht ist, wird Oberbayern gefördert und aufgebaut. Gezielte Maßnahmen wie das Forcieren von Firmenansiedlungen oder Einrichtung von KindergĂ€rten sind wichtig, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Das heißt nicht, dass dies in Altbayern weniger nötig ist. Wir wollen nur Gerechtigkeit. Schließlich zahlen wir Franken genauso unsere Steuern.“

Ein bewusster Ausbau des Tourismus in Franken steht genauso auf der Agenda der 2009 gegrĂŒndeten Partei wie die Förderung regionaler Produkte. Auch gegen eine erneute Bewerbung SĂŒdbayerns fĂŒr die olympischen Spiele habe man an sich nichts. Da ein solches Projekt Milliarden auch frĂ€nkischer Steuergelder verschlingen wĂŒrde, ohne dass man in Franken einen Nutzen daraus schlagen könnte, fordern die Franken zukĂŒnftig Ă€hnlich prestigetrĂ€chtige Events auch in Nordbayern durchzufĂŒhren oder zumindest einen nachvollziehbaren Finanzausgleich zugunsten Frankens vorzunehmen.

Auch der Ausbau und die Förderung der frĂ€nkischen Infrastruktur gehört zu den wesentlichen Themen des Wahlprogramms der Partei fĂŒr Franken. Dies schließe den dringend notwendigen Ausbau der Bundesautobahn A3 genauso ein wie den des schnellen Internets in den lĂ€ndlichen Bereichen. Auch die Professionalisierung des Gesundheitswesens und des Hygienemanagements, oder der Ausbau des Flughafens NĂŒrnberg seien wesentliche Bestandteile der Forderungen. „Eine dritte Startbahn in MĂŒnchen darf nicht zulasten des ohnehin gefĂ€hrdeten Airports NĂŒrnberg gehen“, stellt Gattenlöhner klar.

Auch Bildung ist ein wichtiges Thema fĂŒr die Franken. Ein einheitliches deutsches Bildungssystem sei fĂŒr die Zukunft Deutschlands entscheidend. Außerdem sei es unnötig, Lehrer aus Franken nach SĂŒdbayern zwangsumzusiedeln. Diese Entwurzelung mĂŒsse gestoppt werden.

Apropos Entwurzelung: Auch die RĂŒckfĂŒhrung frĂ€nkischer KulturgĂŒter in die ursprĂŒnglich angestammten Orte gehört zu den Forderungen der Franken, genau wie der Unterricht frĂ€nkischer Geschichte in den Schulen.

Die Partei fĂŒr Franken stehe also fĂŒr ein selbstbewusstes Franken im Bundesland Bayern, das ĂŒber einen gerechten Anteil des bayrischen Haushaltsbudgets verfĂŒgen und bei aller Integration eine eigene IdentitĂ€t bewahren kann.

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Olympia in Franken: Offener Brief an den CSU-Vorstand

Mittwoch, 7. November 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Sehr geehrter Herr Seehofer und sehr geehrter Herr Schmid,

Als ReprĂ€sentant frĂ€nkischer Interessen im Freistaat Bayern, verfolgen wir, die „Partei fĂŒr Franken“, die gegenwĂ€rtige Diskussion ĂŒber die von der CSU angeregte erneute Bewerbung MĂŒnchens, fĂŒr die Olympischen Winterspiele 2022.

Seit geraumer Zeit setzt sich unsere Partei fĂŒr die Anregung ein, dass auch Oberfranken im Drei-LĂ€ndereck, zusammen mit ThĂŒringen und Sachsen in der Lage wĂ€re Olympische Winterspiele zu beherbergen.
In dieser Region befinden sich voll etablierte Wintersportgebiete, welche angesichts der dort stattfindenden internationalen Wintersportausscheidungen ihre Tauglichkeit bereits unter Beweis stellen.

Auch von der bestehenden Infrastruktur her könnte diese Region mit vergleichsweise wenig zusĂ€tzlichen Aufwand, den hohen Anforderungen olympischer Spiele nachkommen. Dies wĂŒrde auch nicht unbedingt ausschließen einen Teil der Winterspiele in der sĂŒdlichen Region Bayerns abzuhalten, da sowohl ein Flughafen in Hof, sowie leicht ausbaufĂ€hige Schienen fĂŒr ICE-Verbindung zur VerfĂŒgung stĂŒnden. Ein relativ neues und gut ausgebautes Straßennetz ist ebenfalls vorhanden.
Die tatsĂ€chlich erforderlichen Mittel wĂ€ren außerdem durch einige bereits beim Bund geplanten und genehmigten Baumaßnahmen, wie zum Beispiel die Elektrifizierung der Strecke Hof – NĂŒrnberg teilweise abgedeckt.

Ein Zusammenspiel zwischen dem Freistaat Bayern und seinen Nachbarn ThĂŒringen und Sachsen ergĂ€be auch ein Splitten der Gesamtkosten, da sich diese auf die drei BundeslĂ€nder verteilen wĂŒrden. So wĂŒrde die hohe finanzielle Belastung solcher Winterspiele fĂŒr den Freistaat erheblich geringer ausfallen.
Eine schöne Sache wĂ€re es außerdem, wenn sich neue und alte BundeslĂ€nder auf diese Weise verbinden und neue BrĂŒcken der Freundschaft und tieferen Zusammenarbeit aufbauen.

Diese Indizien sind von jedermann einsehbar und ĂŒberprĂŒfbar, doch obwohl die Tagespresse, Radio und Fernsehen seit mehr als zwei Wochen diese Idee aufgreifen, schweigen die CSU und unsere ReprĂ€sentanten in MĂŒnchen in einer beispiellosen Art und Weise. Seitens der CSU ist man anscheinend taub fĂŒr die Stimmen Frankens. Es hat fast den Anschein als ob die CSU vergessen hat, dass auch Franken ein Teil Bayerns ist, welches sie vorgibt ebenfalls und gleichberechtigt zu vertreten.

Wir, „DIE FRANKEN“, erwarten fĂŒr unseren Regierungsbezirk Oberfranken und ganz Franken, dass Sie Herr Seehofer und Herr Schmid, sich endlich mit dieser Alternative zu Winterspielen 2022 in MĂŒnchen befassen und dem FrĂ€nkischen BĂŒrger das gleiche Recht und den gleichen Respekt zeigen, wie sie es fĂŒr den BĂŒrger in MĂŒnchen und Altbayern tun.
Die Partei fĂŒr Franken wird Ihnen gerne dabei behilflich sein, falls Ihre Partei ĂŒber zu wenig Ortskenntnis in Franken verfĂŒgt.

Wir erwarten und hoffen, dass Sie und die CSU wenigstens einmal parteipolitische Ziele zur Seite stellen und ersuchen Sie um Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre IntegritĂ€t gegenĂŒber Franken. Wir fordern Sie auf, Ihr Schweigen zu brechen und der bereits angelaufenen BĂŒrgerinitiative fĂŒr Olympische Winterspiele 2022 in MĂŒnchen Einhalt zu gebieten, wenigstens so lange bis Sie die Alternative Oberfranken ausreichend geprĂŒft haben.

Es geht hier um die Steuergelder der Franken, aber auch der Bayern, Schwaben und OberpfĂ€lzer. Es geht hier aber auch um die Gleichbehandlung Frankens und des FrĂ€nkischen BĂŒrgers. Möglicherweise halten Sie Franken und unser Anliegen schlicht fĂŒr vernachlĂ€ssigenswert. Dann möchten wir Sie und Ihre Partei aber bitten bei den nĂ€chsten Landtagswahlen in Franken nicht mehr zu kandidieren.

FĂŒr weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur VerfĂŒgung.

Mit frĂ€nkischen GrĂŒĂŸen

Robert Gattenlöhner
Vorsitzender
Partei fĂŒr Franken

(veröffentlicht am 05.11.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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FrĂ€nkische Steuergelder in weiß-blaues Olympia-Sparschwein?

Montag, 22. Oktober 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

„Partei fĂŒr Franken“ erbost ĂŒber erneuten Anlauf der „CSU“ die Olympischen Winterspiele nach MĂŒnchen zu holen, ohne zuvor „alle“ Bayerischen BĂŒrger befragt zu haben!
„Die Franken“ schlagen Oberfranken und ThĂŒringen als Alternativ-Standort vor.

Hier geht es auch um frÀnkische Steuergelder!
FĂŒr die Olympischen Winterspiele 2018, deren Bewerbung ja verloren wurde, wurden damals Gesamtkosten von 3 Milliarden veranschlagt. Allein fĂŒr den Ausbau der Infrastruktur waren 2 Milliarden vorgesehen.

Der MĂŒnchner Stadtrat Josef Schmid verkĂŒndete nun, dass in der CSU-Vorstandssitzung am 23. Juli 2012 der einstimmige Beschluss erging, sich nun fĂŒr die Olympischen Winter-Spiele 2022 zu bewerben. Man rechne sich diesmal bessere Chancen aus, da die USA nun nicht mehr im Spiel sei und der gesamte CSU-Vorstand „Feuer und Flamme“ sei!
Ob darĂŒber die gesamte Bevölkerung Bayerns ebenfalls „Feuer und Flamme“ ist, bleibt dahingestellt. Zu oft wurde unter einem Vorwand, wie z.B. einer Olympiade ganz Bayern fĂŒr den Ausbau MĂŒnchens zur Kasse gebeten.

Herr Seehofer spricht davon, dass man die BĂŒrger rechtzeitig mit ins Boot holen muss. Dass es sich dabei aber nur um ein reines MĂŒnchner Boot handelt, sehen „die Franken“ nicht ein. Hier mĂŒssen alle Bayerischen BĂŒrger befragt werden, einschließlich der Franken, der Schwaben und der OberpfĂ€lzer. Denn es geht schließlich um die Steuergelder aller Regionen Bayerns und da kann es nicht sein, dass darĂŒber der MĂŒnchner BĂŒrger die alleinige Entscheidung hat.

Falls nur MĂŒnchen hier die Entscheidung haben sollte, so sollte auch sichergestellt werden, dass die Finanzierung der Bauten und der Infrastruktur ebenfalls nur von der Stadt MĂŒnchen getragen wird.

Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen wĂŒrde einmal mehr das Geld im SĂŒden binden und der Norden hĂ€tte ĂŒber Jahre hinweg das Nachsehen. Es darf nicht wieder passieren, dass Infrastrukturprojekte im Norden gestrichen oder zeitlich nach hinten versetzt werden, nur weil MĂŒnchen noch einmal unter olympischem Vorwand seine Infrastruktur auf Kosten aller ausbauen möchte.

Die „Partei fĂŒr Franken“ fordert deshalb einen Volksentscheid in ganz Bayern!

Die „Partei fĂŒr Franken“ wird nun prĂŒfen lassen, ob dieser Volksentscheid rechtens ist und wird im Zweifelsfalle und wenn nötig einen eigenen Volksentscheid anstreben.
Dabei fragt man sich auch, wie demokratisch es in MĂŒnchen zugehen mag, wenn einzelne Parteien wie die CSU in ihrer Vorstandssitzung die Entscheidungen der BĂŒrger eines ganzen Landes vorweg nehmen wollen!

In der letzten Vorstandsitzung des Bezirks Oberfranken der „Partei fĂŒr Franken“ fragte man weshalb eigentlich noch niemals die Region Oberfranken als Standort fĂŒr eine Winter-Olympiade in ErwĂ€gung gezogen wurde, obwohl sich Oberfranken zusammen mit ThĂŒringen geradezu fĂŒr einen Standort anbiete. Ob dies der offensichtlich mehr sĂŒdbayerisch orientierten CSU gefallen wĂŒrde ist fraglich. „Feuer und Flamme“ wĂ€re in Altbayern sicher niemand, seine weiß-blauen Steuergelder fĂŒr den Ausbau Frankens zu verwenden.

Dabei braucht gerade Oberfranken die Hilfe Bayerns am vordringlichsten, hatte man doch die Region als benachteiligtes Grenzrandgebiet jahrelang bedauert, doch jetzt da keine Grenze mehr existiert, gehen die Steuergelder ĂŒber Oberfranken hinweg in die neuen BundeslĂ€nder! ThĂŒringen als neues und ebenfalls benachteiligtes Bundesland wĂŒrde davon auch profitieren. Dies wĂŒrde gleichzeitig eine gewisse Kostenbeteiligung ThĂŒringens erfordern und dem Bundesland Bayern helfen, ein derartig aufwendiges Projekt zu finanzieren.

Keine Gegenwehr

Die „Partei fĂŒr Franken“ bedauert abermals, dass es bei der MĂŒnchner Bewerbung keine Gegenwehr der frĂ€nkischen Regionalpolitiker gibt. Denn wo sind die BĂŒrgermeister, die den Ausbau der Infrastruktur ihrer Stadt mit allen Mitteln verhindern wollen? HĂ€lt man hier Projekte zurĂŒck um Geld fĂŒr den SĂŒden frei zu halten? Wo sind die frĂ€nkischen Vertreter und MandatstrĂ€ger der Bayerischen Staatsregierung die sich solch einseitigen Entscheidungen entgegenstellen?

Ein Volksentscheid mag, oder mag nicht eine faire Entscheidung herbeifĂŒhren, die nĂ€chsten Landtagswahlen werden das aber tun.

(veröffentlicht am 19.10.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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