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Kein MĂŒnchen 2018 – eine Chance fĂŒr Franken?

Freitag, 8. Juli 2011 | Autor:

Heute wurde in Durban (SĂŒdafrika) entschieden, dass die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang ausgetragen werden und nicht in der Region von MĂŒnchen-Garmisch. Die Partei fĂŒr Franken sieht in dieser Entscheidung eine Chance fĂŒr Franken.

FĂŒr die aus Sicht der Partei fĂŒr Franken von Anfang an unsinnige Bewerbung wurden Unsummen an Euro verschwendet, damit MĂŒnchen wieder einmal Werbung fĂŒr sich machen konnte, wĂ€hrend sonst im restlichen Bayern sehr viel Unruhe gestiftet wurde. Aber wenigstens mĂŒssen die veranschlagten 2,6 bis 3,0 Milliarden Euro nun nicht fĂŒr „Einmal-Stadien“ verschleudert werden, sondern können an der richtigen Stelle investiert werden.

So Leid der Partei fĂŒr Franken diese Entscheidung fĂŒr Sportler und Sportbegeisterte in Deutschland tut, so ist zu hoffen, dass die eingesparten Staatsmittel nun Verwendung in weitaus wichtigeren Bereichen finden: Weiter- und Ausbau der Infrastruktur in Franken, UmrĂŒstungen fĂŒr erneuerbare Energien, Investitionen ins marode Bildungssystem, BekĂ€mpfung des BevölkerungsrĂŒckgangs in Oberfranken sowie der Arbeitslosigkeit in Gesamt-Franken.

Falls man in SĂŒdbayern aber noch KapazitĂ€ten fĂŒr schwierige Bewerbungsverfahren frei hat, könnte man NĂŒrnbergs Bewerbung um den Saal 600 als Weltkulturerbe oder Rothenburgs Antrag bei der UNESCO unterstĂŒtzen.

(an die Presse versandt am 06.07.2011 um 17:45 Uhr, sowie auch bei openpr.de eingestellt)

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HaftungserklĂ€rung der Olympia-BefĂŒrworter erforderlich

Mittwoch, 2. MĂ€rz 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

HaftungserklĂ€rung der Olympia-BefĂŒrworter erforderlich!

Damit der bayerische und vor allem der frĂ€nkische Steuerzahler nicht auf den Kosten fĂŒr Olympia 2018 sitzen bleibt, fordert die PARTEI FÜR FRANKEN eine HaftungserklĂ€rung von allen Mitgliedern der Bewerbungsgesellschaft (Kuratoriumsmitgliedern wie Gesellschafterversammlung) und allen öffentlichen BefĂŒrwortern und WerbetrĂ€gern.

Wer von dem Profilierungsprojekt Olympia 2018 so ĂŒberzeugt ist, wie er es in den Medien vorgibt, der kann sicher auch problemlos mit seinem Privatvermögen dafĂŒr haften. Nur so wird der Steuerzahler vor einer Steuerverschwendung enormen Ausmaßes bewahrt.

Nach dem Milliardengrab Hypo Group Alpe Adria, fĂŒr das wohl niemand haftet, hat die bayerische Staatsregierung nun mit Olympia 2018 ein neues „Geldvernichtungsspielzeug“ und Profilierungsprojekt gefunden. Laut ihren Angaben werden die geschĂ€tzten Kosten von fĂŒnf bis sechs Milliarden Euro auf jeden Fall ĂŒber die Einnahmen gedeckt.

Aber eine gewisse Skepsis war in der Öffentlichkeit offenbar doch vorhanden. Warum sonst wurden wohl nach und nach WerbetrĂ€ger, ob Firmen oder Prominente, engagiert, um Überzeugungsarbeit zu leisten?

JĂŒrgen Schröder

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Sendung „Monitor“ untermauert Thesen der Partei fĂŒr Franken

Mittwoch, 1. Dezember 2010 | Autor:

UnlĂ€ngst veröffentlichte die Partei fĂŒr Franken eine Pressemitteilung, in der sie „Brot statt Spiele“ forderte. Bekanntlich setzt die bayerische Staatsregierung alles daran um die Olympischen Winterspiele 2018 in MĂŒnchen und Garmisch-Partenkirchen auszurichten. Die Kosten dafĂŒr wurden auf ca. 6 Milliarden Euro geschĂ€tzt, eine Zahl die heute jeden bayerischen BĂŒrger, Stichwort Haushaltskonsolidierung, und auch jedem KĂ€mmerer der finanziell gebeutelten bayerischen Kommunen das Wasser in die Augen und die Zornesröte ins Gesicht schiessen lĂ€sst.

Das ARD-Fernsehmagazin „Monitor“ nahm sich in der Sendung vom 18.11.10 des Themas Olympia 2018 an und untermauerte unter anderem die Thesen der Partei fĂŒr Franken. Ein finanzielles Desaster Ă€hnlich der BayernLB und HGAA scheint vorprogrammiert.

An dieser Stelle kann nur die Forderung „Brot statt Spiele“ wiederholt werden – NEIN zur Bewerbung fĂŒr 2018 und JA zur Mittelverwendung fĂŒr die Allgemeinheit.

Mit frĂ€nkisch, freundlichen GrĂŒĂŸen

JĂŒrgen Schröder
Vorsitzender Bezirk Mittelfranken
Partei fĂŒr Franken

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Historischer RĂŒckschlag fĂŒr Landesentwicklung

Donnerstag, 14. Oktober 2010 | Autor:

Pressemitteilung
„Historischer RĂŒckschlag fĂŒr Landesentwicklung“
PARTEI FÜR FRANKEN zum Olympia-Gesetz

Als „historischen RĂŒckschlag“ fĂŒr die Landesentwicklung im Freistaat hat die PARTEI FÜR FRANKEN („Die Franken“) das heute vom Landtag beschlossene Olympia-Gesetz bewertet. Parteichef Robert Gattenlöhner sprach von einer „Riesensauerei“. Mit finanziellen Zusagen ĂŒber fast 2 Milliarden Euro fĂŒr Olympia 2018 fördere der Freistaat „die reichste Region der Republik“ auf Kosten der frĂ€nkischen Steuerzahler.

Der oberfrĂ€nkische Bezirksvorsitzende Peter Böswald verwies darauf, dass StĂ€dte, Gemeinden und Bezirke im Norden des Freistaats „kurz vor dem Kollaps“ stĂŒnden. Seehofer ignoriere dies und kĂŒmmere sich lieber fĂŒr den Raum MĂŒnchen-Garmisch um einen „krĂ€ftigen Modernisierungsschub fĂŒr Verkehrsinfrastruktur, Tourismus und Wohnungsbau“.

Der unterfrĂ€nkische „Franken“-Bezirksvorsitzende Eric von ThĂŒngen kritisierte, dass der Steuerzahler bei der Olympia-Finanzierung „quasi doppelt belastet“ werde. „Wir zahlen bei den Bundes- und auch bei den Landesmitteln fĂŒr Olympia 2018 mit und werden innerhalb Bayerns immer weiter abgehĂ€ngt!“

Der mittelfrĂ€nkische Bezirksvorsitzende JĂŒrgen Schröder kĂŒndigte an, die PARTEI FÜR FRANKEN werde die Olympia-Finanzierung im Landtagswahlkampf 2013 thematisieren. Jeder BĂŒrger wisse jetzt, dass „die gesamtbayerischen Parteien CSU, FDP und SPD auch in Zeiten knappster Kassen fĂŒr ihre oberbayerische Klientel immer noch was locker machen!“

Volker Backert
Pressesprecher PARTEI FÜR FRANKEN

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Olympisches Geld fĂŒr Kommunen

Freitag, 8. Oktober 2010 | Autor:

Quer durch den Freistaat liest man tĂ€glich von neuerlichen finanziellen EngpĂ€ssen der bayerischen Kommunen oder auch Sparzielen und –zwĂ€ngen seitens der Regierung. Angebote fĂŒr Kultur oder auch Familien in diversen StĂ€dten fallen dem Rotstift zum Opfer, notwendige Straßenausbesserungsarbeiten bleiben aus und nun wird die Daumenschraube auch wieder bei den Beamten, denen bekanntlich ein Streik wĂ€hrend der Dienstzeit verboten ist, angelegt. Letztendlich leidet nahezu jeder Einwohner Bayerns in irgendeiner Form unter dieser Lage.

Eine heilige Kuh bleibt fĂŒr die Regierung jedoch die Bewerbung fĂŒr Olympia 2018. Mit aller Macht möchte man diese Veranstaltung nach Oberbayern holen. Die derzeit prognostizierten operativen Kosten liegen bei 2,9 bis 3,5 Milliarden Euro, hinzu kommen jedoch noch die Kosten fĂŒr allgemeine Infrastruktur. Alleine fĂŒr die BewĂ€ltigung des durch die Spiele verursachten Verkehrs stehen mehr als 2 Milliarden Euro fĂŒr ĂŒberregionale Straßenprojekte im Raum, fĂŒr Schieneninfrastruktur ca. 350 Millionen Euro.

Nur diese Ausgaben erreichen zusammen bereits ein Volumen von 5,5 bis 6 Milliarden Euro. Bei einer gewöhnlichen Dauer der Winterspiele von 16 Tagen ergibt dies umgerechnet Kosten von 340 bis 375 Millionen Euro pro Spieltag. Die genaue Zusammensetzung der Kostenverteilung (Bund, Land, Kommunen) bleibt ein Geheimnis, auch auf der Homepage der Bewerbungsgesellschaft finden sich keinerlei Angaben oder AufschlĂŒsselungen ĂŒber die Kosten. Ein Indiz dafĂŒr, dass man hier keine Transparenz walten lassen möchte.

Legt man jedoch einen VerteilungsschlĂŒssel von jeweils einem Drittel zu Grunde, so wĂ€ren alleine aus Bayern (Land und Kommunen) etwa 4 Milliarden Euro beizusteuern. Noch nicht mit eingerechnet sind die zu erwartenden Kosten im Bereich der Inneren Sicherheit. Diese lagen bei den vergangenen Winterspielen in Vancouver bei etwa 700 Millionen Euro und wĂ€ren zusĂ€tzlich gĂ€nzlich vom Freistaat zu tragen, da Sicherheit bekanntlich LĂ€ndersache ist.

Bereits hier zeigt sich, dass das Thema Olympia 2018 finanziell ein Fass ohne Boden darstellt.

Der Freistaat bzw. seine Regierung sollte vordergrĂŒndig seine ausblutenden Kommunen unterstĂŒtzen, als Geld das nicht vorhanden ist fĂŒr eine temporĂ€r einmalige Veranstaltung auszugeben. Im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs könnte der Staat anhand von sog. „Bedarfszuweisungen“ nĂ€mlich auch seine Kommunen unterstĂŒtzen, wenn diese ihre Aufgaben finanziell nicht mehr bewĂ€ltigen können.

Die Schlussfolgerung daraus kann also nur heißen : Brot statt Spiele

Abgesehen davon – stĂŒnde wirklich eine Mehrheit der Bevölkerung auf der Seite der Initiatoren, mĂŒsste die Bewerbungsgesellschaft nicht stĂ€ndig hĂ€nderingend Prominente suchen, welche ihr Gesicht fĂŒr die Kampagne hergeben. Ob hier ein Zusammenhang mit der Erhöhung des Bewerbungsbudgets besteht, kann nur vermutet werden.

JĂŒrgen Schröder
Vorsitzender Bezirk Mittelfranken
Partei fĂŒr Franken

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Treffen der olympiakritischen Vereinigung „NOlympia“ voller Erfolg

Freitag, 30. Juli 2010 | Autor:

Die VerbÀnde nehmen die Herausforderung der Staatsregierung an

Das Treffen der olympiakritischen Vereinigung „NOlympia“ am 27. Juli 2010 stieß auf großen Zuspruch. WĂ€hrend die Staatsregierung Garmisch-Partenkirchen mit leeren HĂ€nden wieder verlassen musste, kamen zahlreiche VerbĂ€nde und Parteien in MĂŒnchen zusammen um ihre KrĂ€fte gegen die Bewerbung MĂŒnchens fĂŒr die Olympischen Winterspiele 2018 zu bĂŒndeln. Neben der GrĂŒnen Landtagsfraktion und dem bayerischen Landesverband der GrĂŒnen entsendeten zahlreiche Parteien und VerbĂ€nde wie der Bund Naturschutz, Die Linke, die ÖDP, die Partei fĂŒr Franken, die Frauenliste Oberammergau, die Gesellschaft fĂŒr Ökologische Forschung oder die GrĂŒne Jugend ihre Vertreterinnen und Vertreter zum BĂŒndnistreffen.

Dazu einer der Sprecher der Vereinigung „NOlympia“, der GrĂŒne Landtagsabgeordnete Ludwig Hartmann: „Der rege Zuspruch an diesem Treffen beweist, dass immer mehr VerbĂ€nde, Parteien und Einzelpersonen erkennen, dass die Spiele 2018, vor allem auch fĂŒr die Bewerbergemeinden in den Bergen, zum unkalkulierbaren ökologischen und ökonomischen Risiko werden.“

„NOlympia“ wird die Herausforderung der OlympiabefĂŒrworter im Sinne der BĂŒrger und der Landwirte annehmen, denn wie der MinisterprĂ€sident am Rande des heutigen Ministerrats richtig sagte, könnten Olympische Spiele nicht gegen den Willen der Bevölkerung erfolgen: „Allein in der letzten Woche gingen bei uns an die 1000 Unterschriften aus Garmisch-Partenkirchen ein. Dies beweist, dass wir im Gegensatz zur Bewerbungsgesellschaft auf eine breite UnterstĂŒtzung der Bevölkerung vor Ort bauen können. Mit zahlreichen weiteren UnterstĂŒtzerinnen und UnterstĂŒtzern im RĂŒcken können wir unser Engagement noch weiter ausbauen und gezielt in MĂŒnchen und Garmisch-Partenkirchen mit InfostĂ€nden und Aktionen auf die Straße gehen“, so Hartmann weiter.

(Pressemitteilung der olympiakritischen Vereinigung „NOlympia“)

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Tag der Franken in Kulmbach: Kein Olympia in Oberbayern!

Sonntag, 4. Juli 2010 | Autor:

Bernd Bub und Robert Gattenlöhner (von links)

KULMBACH. Die PARTEI FÜR FRANKEN ĂŒbt scharfe Kritik an der MĂŒnchner Kandidatur fĂŒr die Olympischen Winterspiele 2018. Wie FRANKEN-Parteichef Robert Gattenlöhner am Wochenende auf dem „Tag der Franken“ in Kulmbach erklĂ€rte, begĂŒnstige das Vorhaben „Olympia 2018“ den „milliardenschweren Ausbau der oberbayerischen  Infrastruktur zulasten der frĂ€nkischen Regierungsbezirke“. Die PARTEI FÜR FRANKEN fordere deshalb im Falle einer erfolgreichen Olympiabewerbung umfangreiche Investitionen in die frĂ€nkische Verkehrsinfrastruktur, in UniversitĂ€ten und Kultur als Kompensation.

Nach ersten offiziellen KostenschĂ€tzungen seien fĂŒr Olympia 2018 Ausgaben bis zu 3,5 Milliarden erforderlich. Damit wĂŒrde die Infrastruktur im „MĂŒnchner SpeckgĂŒrtel“ weiter massiv ausgebaut und das bayerisch-frĂ€nkische SĂŒd-Nord-GefĂ€lle weiter verschĂ€rft. Die FRANKEN seien die einzige Partei im Freistaat, die diesem Vorhaben kompromisslos entgegentreten.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Bernd Bub (NĂŒrnberg) freute sich ĂŒber den kontinuierlichen Aufschwung, den die Partei seit dem letzten Frankentag vor einem Jahr genommen habe. Mit den drei aktiven BezirksverbĂ€nden sei man entscheidend vorangekommen auf dem Weg zu den Bayerischen Landtagswahlen 2013.

Zuvor hatte der oberfrĂ€nkische Bezirksvorsitzende Peter Böswald in Kulmbach die kĂŒnftige Direktwahl der RegierungsprĂ€sidenten durch das Volk gefordert. Es gehe nicht lĂ€nger an, dass die bayerische Staatsregierung nach GutdĂŒnken „willfĂ€hrige Statthalter“ einsetze, die einseitig MĂŒnchner Interessen in Franken vertrĂ€ten.

Beim der vom Kulmbacher Bezirkstagsmitglied Wolfgang Hoderlein initiierten „Protestwanderung auf die Plassenburg“ am Samstag war die Partei fĂŒr Franken mit einer 20köpfigen Abordnung vertreten.

Impressionen der Wanderung:

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… und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier!

Freitag, 21. Mai 2010 | Autor:

Nein, Politik ist definitiv nicht vergnĂŒgungssteuerpflichtig. Wenn man in diesen Tagen die Berichterstattung in Funk und Fernsehen aufmerksam verfolgt, dann verspĂŒrt man als einfacher BĂŒrger bei nahezu jeder zweiten Meldung massive Bauchschmerzen. Immer hĂ€ufiger beschleicht uns BĂŒrger dieses dumpfe OhnmachtsgefĂŒhl, gepaart mit einem GefĂŒhl der Wut und der Verzweiflung.

Sie haben sich heute noch nicht ĂŒber unsere Politiker geĂ€rgert? Na dann wird es aber höchste Zeit! Hier erhalten Sie Ihre tĂ€gliche Dosis des politischen Wahnsinns:

Der Financial Times Deutschland ist in der Pfingstausgabe vom 21. Mai 2010 auf der Titelseite zu entnehmen, dass die mÀchtigen MinisterprÀsidenten Seehofer und Koch die Finanzminister der LÀnder erfolgreich dazu gedrÀngt haben sollen, die von Berlin geplante Bafög-Erhöhung abzulehnen.

In dem daraus resultierenden Beschluss der Finanzminister heißt es sodann, die Bafög-Erhöhung sei in der jetzigen Haushaltslage nicht finanzierbar. Die Mehrausgaben wĂŒrden sich auf 382 Mio Euro belaufen, wovon die LĂ€nder 172,9 Mio Euro aufbringen mĂŒssten.

Den entsprechenden Artikel finden Sie bei Interesse hier:

ftd.de: Streit um Bafög – Koch schmiedet Pakt gegen Merkel

Eine einfache Regel besagt:

Wer bei der Bildung spart, der sÀgt mittelfristig den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Denn mit BodenschĂ€tzen und Rohstoffen ist unser Land bekanntlich nicht unbedingt gesegnet. Doch die Einsparungen beim Bafög sollen erst der Anfang einer grĂ¶ĂŸeren Streichliste sein, spĂ€ter sollen auch PlĂ€tze in KindergĂ€rten und KindertagesstĂ€tten dem Rotstift weichen. Dass parallel immer noch einzelne FDP-Politiker einen finanziellen Spielraum fĂŒr steuerliche Entlastungen sehen wollen, grenzt vor diesem Hintergrund schon an einen schlechten Aprilscherz (passend zum Wetter!).

Dass unser Land sparen muss, steht außer Frage. Dass jeder BĂŒrger dabei gewisse Opfer wird bringen mĂŒssen, kann auch nicht ernsthaft bezweifelt werden.

Aber bei der Bildung sparen?

BlĂ€ttert man in der Financial Times ein paar Seiten weiter, so ĂŒberrascht eine weitere Schlagzeile:

„Neuer Wehrbeauftragter sieht Sparpotential“

Sicherlich ist der volkswirtschaftliche Nutzen von gut ausgebildeten Akademikern höher einzustufen als neue Panzer und Flugzeuge – sollte man meinen.

Die Partei fĂŒr Franken hĂ€tte da noch einen weiteren Sparposten anzubieten:

Die Olympischen Spiele 2018 sollen den Steuerzahler ca. 3,5 Milliarden Euro kosten – damit stĂŒnde einer Bafög-Erhöhung wohl nichts mehr im Wege…

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DĂŒstere Prognosen fĂŒr Oberfranken

Samstag, 15. Mai 2010 | Autor:

In der jĂŒngsten Zeitungsausgabe der NĂŒrnberger Nachrichten vom 15. Mai 2010 findet sich ein umfassender Bericht, der einmal mehr die bedrohliche wirtschaftliche Lage in Oberfranken beschreibt und auf die Probleme der Region aufmerksam macht.

Die ins Feld gefĂŒhrten Punkte sind natĂŒrlich nicht neu und mittlerweile hinlĂ€nglich bekannt. So ist in besagtem Zeitungsartikel etwa die problematische geografische Lage Oberfrankens angefĂŒhrt, woraus sich als ehemaliges Zonenrandgebiet nach der Wende ein massiver Nachteil ergab. Zudem wird das GefĂ€lle bei Löhnen, Steuern und Födermitteln zur Sprache gebracht wie auch der zunehmende Bevölkerungsschwund.

Der Artikel ist Teil einer Serie ĂŒber Nordostbayern und vollstĂ€ndig einzusehen im Internet unter:

Serie zum Bevölkerungsschwund: DĂŒstere Prognosen

In einem Positionspapier „Oberfranken 2015“ hatte der oberfrĂ€nkische Bezirksverband der Partei fĂŒr Franken bereits vor Wochen erste LösungsvorschlĂ€ge aufgezeigt, wie man der gebeutelten Region wieder Aufwind verschaffen könnte:

(stichpunktartig wiedergegeben)

1. Verkehrsinfrastruktur:

1.1 Vorrangige Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-NĂŒrnberg ĂŒber Bayreuth, mit Anschluss nach Eger.

1.2 Zweigleisiger Ausbau der Strecke Lichtenfels – Hof (zwischen Marktschorrgast und MĂŒnchberg) sowie durchgehender Elektrifizierung.

1.3 Wiederinbetriebnahme des Teilabschnitt Weidenberg – Warmensteinach (um auch das Fichtelgebirge touristisch zu stĂ€rken).

1.3 Anschließende Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg mit der Verbindung Weiden nach NĂŒrnberg.

1.4 Erstellung einer Studie zur Wiederinbetriebnahme des Grenzverkehrs Selb/PlĂ¶ĂŸberg – As.

2. Bildung, Wissenschaft und Forschung:

2.1 Ansiedlung einer Fachhochschule in Marktredwitz

2.2 Ausbau und Erweiterung der Fachhochschulen Coburg, Hof/MĂŒnchberg und der UniversitĂ€ten Bamberg und Bayreuth

2.3 Mehr staatliche Forschungsgelder nach Hochfranken

3. StÀdtebau, Dorferneuerung, lÀndlicher Raum:

Interkommunales StĂ€dtebau-Entwicklungskonzept Nordhalben – Steinwiesen – Wallenfels (Umsetzung nur mit Fördermitteln möglich)

4. Kultur:

„Staatstheater Hof“ statt „TheaterGmbH“ (vollstĂ€ndige Übernahme des Theaters Hof durch den Freistaat)

5. ArbeitsplÀtze in staatlicher Verwaltung:

Mehr Backoffice-TĂ€tigkeiten fĂŒr MĂŒnchner Ministerien

6. LĂŒckenlose Breitbandversorgung:

Regionale Priorisierung durch gezielte staatliche Impulse zugunsten Oberfrankens

7. Vertiefung und Erweiterung der Metropolregion:

SpeckgĂŒrtel-Effekt: Oberfranken profitiert von der VGN-Erweiterung bereits auf den Feldern Freizeit und Touristik

8. Finanzierung:

8.1 Umschichtungen und neue regionale Priorisierungen („Mehr fĂŒr den Norden, weniger fĂŒr den SĂŒden!“)

8.2 Verzicht auf (oder Kompensation fĂŒr) die oberbayerische Olympiabewerbung 2018 Steuermittel (Freistaat und Bund): ca. 3,5 Milliarden

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Wohltaten oder SchaumschlÀgerei?

Dienstag, 2. Februar 2010 | Autor:

Der Tagespresse ist zu entnehmen, dass der Freistaat Bayern im Jahr 2010 angeblich rund 400 Millionen Euro in diverse Bauvorhaben in Mittelfranken investieren werde. Dies behauptete zumindest Innenminister Joachim Herrmann bei einer Veranstaltung in FĂŒrth vor etwa 30 BĂŒrgermeistern sowie zahlreichen Vertretern von Behörden, Hochschulen und der freien Wirtschaft.

Aus Sicht der Partei fĂŒr Franken gibt es jedoch vorerst keinen Grund, deshalb vor Freude PurzelbĂ€ume zu schlagen. Die Schlagzeile „Millionen fĂŒr Mittelfranken“ könnte dem BĂŒrger suggerieren, hier wĂŒrde die gut gefĂŒllte staatliche Gießkanne selbstlos ĂŒber Franken ausgeschĂŒttet. SelbstverstĂ€ndlich ist jeder einzelne Euro fĂŒr Franken wĂŒnschenswert und wird dankbar entgegengenommen. Jedoch muss die Staatsregierung aus Angst vor Stimmenverlusten in Franken jetzt nicht gleich jede strukturpolitische SelbstverstĂ€ndlichkeit medienwirksam als Wohltat verkaufen. Interessant wĂ€re zweifelsohne gewesen, welche Summe der Freistaat Bayern im gleichen Zeitraum in SĂŒdbayern verbauen will – das war dem Zeitungsartikel leider nicht zu entnehmen.

Aus diesem Grund sind die 400 Millionen Euro vorerst mit Vorsicht zu genießen. Ob diese Gelder dann auch tatsĂ€chlich fließen, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Aber nachdem wir Franken ja bekanntlich freundliche Zeitgenossen sind und an das Gute im Menschen glauben, bedanken wir uns also brav fĂŒr die Zusage von 400 Millionen Euro…..

….und fordern gleichzeitig mit Nachdruck weitere Finanzmittel fĂŒr die Regionen Unter- und Oberfranken!

Woher dieses Geld kommen soll?

Wer 3,7 Milliarden Euro fĂŒr die Hypo Alpe Adria und weitere Milliarden fĂŒr die Olympischen Spiele 2018 in MĂŒnchen ĂŒbrig hat, der kann sicher auch noch ein zusĂ€tzliches Landesentwicklungsprogramm fĂŒr Franken auflegen…

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