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Jetzt könnte zusammenwachsen, was zusammengehört

Samstag, 16. Februar 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Landkreise Hildburghausen und Sonneberg sind sauer auf die Landesregierung in Erfurt und drohen deshalb mit dem Wechsel ins benachbarte Bayern. Die Partei fĂŒr Franken ist ĂŒber den Vorstoß sehr erfreut, da diese Gebiete geschichtlich gesehen auch frĂ€nkisch sind. Hier wĂŒrde wieder zusammengefĂŒhrt werden, was vor etlichen Jahren zwangsgetrennt wurde.

Dennoch muss den Noch-ThĂŒringern auch klar sein, dass Sie in Franken landen wĂŒrden und nicht in Bayern. Sie wĂŒrden somit schnell merken, dass wir Franken das 5. Rad am bayerischen Wagen sind und wir mit den Altbayern einen stĂ€ndigen Kampf ausfechten. Gemeinsam sind wir jedoch stĂ€rker und könnten geballter gegen MĂŒnchen auftreten

„DarĂŒber hinaus sollte der jetzige Landkreis Schmalkalden-Meiningen und hier insbesondere die Stadt Meiningen nicht vergessen werden, welche geschichtlich tiefer mit Franken verwurzelt ist als mit ThĂŒringen“, so Robert Gattenlöhner, Vorsitzender der Partei fĂŒr Franken. Weiter weist er hier ausdrĂŒcklich auf § 29 des Grundgesetzes hin, der klar regelt, wie in solchen FĂ€llen zu verfahren wĂ€re.

DIE FRANKEN haben schon bei der GrĂŒndung 2009 eine solche EventualitĂ€t in ihr Programm einfließen lassen. „Sollte es zu einer Gebietsreform bzw. Neugliederung der BundeslĂ€nder kommen, muss ĂŒber ein Bundesland Franken nachgedacht werden“, zitiert Gattenlöhner das Grundsatzprogramm. „Unsere frĂ€nkischen Nachbarn jenseits der bayerischen Landesgrenzen sind uns jederzeit herzlich willkommen.“

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Keine Landkreisfusionen in Oberfranken!

Freitag, 25. MĂ€rz 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Keine Landkreisfusionen in Oberfranken!

Die PARTEI FÜR FRANKEN lehnt eine Fusion der Landkreise Coburg, Lichtenfels und Kronach ab. Diese Landkreisfusion hatte unlĂ€ngst Frank Rebhan, OberbĂŒrgermeister von Neustadt bei Coburg, Kreisrat im Coburger Landkreis und oberfrĂ€nkischer Bezirksrat, gefordert.

Eine StĂ€rkung der Region kann nach Ansicht der PARTEI FÜR FRANKEN nicht durch eine solche Fusion von Landkreisen erreicht werden, sondern einzig und allein durch die konsequente Umsetzung des Landesentwicklungsprogramms, das die bayerische Staatsregierung zwar bereits 2006 verabschiedet, aber bis heute nicht realisiert hat.

Artikel 4.4.3 dieses Landesentwicklungsprogramms besagt, dass einer Abwanderung sowie der Entwicklung einseitiger Sozial- und Altersstrukturen entgegenzuwirken ist und bei Bedarf auch die Zuwanderungsvoraussetzungen verbessert werden mĂŒssen.

Eine von oben verordnete Landkreisfusion ginge zu Lasten der betroffenen Bevölkerung. Denn deren Identifizierung und Verbundenheit mit ihren Heimatlandkreisen könnte dadurch zerstört werden.

Deshalb sollten auch die frÀnkischen Landtagsabgeordneten aller Parteien mit Nachdruck darauf bestehen, dass die bayerische Staatsregierung die Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms endlich in die Tat umsetzt.

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