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Wanderung zum Drei-Franken-Stein am Himmelfahrtstag

Montag, 6. Juni 2011 | Autor:

Am 02.06.2011 rief die Partei f├╝r Franken zur “Vatertags-Wanderung zum Drei-Franken-Stein” auf. Im Gasthof zur Krone traf man sich in Burghaslach (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) zum gemeinsamen Mittagessen und zur Lagebesprechung. 47 Nichtmitglieder und Mitglieder, sowie einige Sympathisanten von der Internetplattform Facebook fanden sich zur Mittagszeit ein, sodass der Wirt kurzerhand den Gastraum f├╝r DIE FRANKEN freigab und die restlichen G├Ąste ins Nebenzimmer verlegen musste.
Da am Nachmittag an diesem “Findling” bei Freihaslach eine allj├Ąhrliche CSU-Versammlung stattfand, stimmte Parteichef Robert Gattenl├Âhner die anwesenden auf die ├Ârtlichen Begebenheiten ein, alsbald zogen die ersten los.

Am “neuen Drei-Franken-Stein“, dem geographischen Ber├╝hrungspunkt der drei fr├Ąnkischen Regierungsbezirke, wurde dann die Wartezeit bis zur Ankunft der CSU-Wanderung mit interessanten Gespr├Ąchen und Presse-Kontakten ├╝berbr├╝ckt. Gleich nach dem Eintreffen des CSU-Trosses mit Eberhard Sinner und Michael Glos, trafen auch die Ehreng├Ąste ein: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der eine Kontaktaufnahme von Robert Gattenl├Âhner verdutzt abblockte.

Immerhin gab Eberhard Sinner zum Schmunzeln Anla├č, als er mit Blick auf das “DIE FRANKEN”-Logo kopfsch├╝ttelnd anmerkte, dass es “doch nichts bringe, wenn man sich immer weiter aufsplitte – da erreiche man doch nichts. Man m├╝sse als gro├če Gemeinschaft auftreten” meinte er ausgerechnet am Drei-Franken-Stein, dem Symbol der fr├Ąnkischen Teilung. Ob er wie wir gegen die Teilung in Ober-, Mittel- und Unterfranken ist, konnten wir leider nicht erfahren.

Die Veranstaltung wurde durch Pfarrerin W├Âlfl (evang.) und Pfarrer Schneider (kath.) er├Âffnet, ehe die Ehreng├Ąste ihre Reden “schwingen” durften. Dass es eine Bestandsaufnahme s├Ąmtlicher blau-weisser Romantik-Vorstellungen und gelegentlicher Erfolge war, dabei selbst die dringendsten fr├Ąnkischen Probleme, wie z.B. der Bev├Âlkerungsschwund in Oberfranken oder die Arbeitslosigkeit in N├╝rnberg verschwiegen wurde, muss nicht extra erw├Ąhnt werden.

Unterm Strich steht f├╝r DIE FRANKEN eine gelungene Veranstaltung (siehe Gruppenbild mit Fahne) und die Erkenntnis, dass eine Partei f├╝r Franken notwendiger denn je ist, da sich die Staatspartei lieber mit blau-wei├čen Erfolgen br├╝stet, statt sich rot-wei├čen Problemen zu stellen.

Hier ein paar Impressionen:

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“Franken will Kompensation f├╝r Olympia 2018!”

Dienstag, 29. Dezember 2009 | Autor:

Wachsweich und unglaubw├╝rdig ist sie, die Ank├╝ndigung von Innenminister Joachim Herrmann, “die l├Ąndlichen R├Ąume im Freistaat jetzt verst├Ąrkt zu f├Ârdern”:

Denn die Staatsregierung hat bis heute noch kein Konzept vorgelegt, um ├ťberalterung und Bev├Âlkerungsschwund, insbesondere in Oberfranken, wirksam zu bek├Ąmpfen – obwohl die demografische Entwicklung l├Ąngst bekannt ist, belastbare Prognosen seit Jahren durch alle Medien gehen und auch in den M├╝nchner Ministerien l├Ąngst auf dem Tisch liegen!

Parteichef Robert Gattenl├Âhner ├╝bte deshalb nach einer Telefonkonferenz des Vorstands am Montag scharfe Kritik an Herrmanns Ank├╝ndigung, die F├Ârderung der l├Ąndlichen R├Ąume erst im kommenden Jahr zum ÔÇ×Schwerpunktthema der Bayerischen StaatsregierungÔÇť zu machen:

Allein schon die Unterst├╝tzung des Freistaats f├╝r die M├╝nchner Olympia-Bewerbung 2018 belaste den Steuerzahler mit ├╝ber drei Milliarden Euro. ÔÇ×In M├╝nchen, Garmisch und Sch├Ânau flie├čen Milliarden in Stra├če, Schiene, Sport- und FreizeiteinrichtungenÔÇť kritisierte Gattenl├Âhner. ÔÇ×Den Menschen in Franken dagegen verkauft man schon eine Beh├Ârdenverlagerung als strukturpolitische Gro├čtatÔÇť. Die Partei f├╝r Franken fordert deshalb ÔÇ×f├╝r den l├Ąndlichen Raum in Franken Kompensation f├╝r Olympia 2018ÔÇť. Dies werde 2010 ÔÇ×ein Schwerpunktthema der ÔÇ×FrankenÔÇť seinÔÇť. (Mehr zum oberbayerischen Milliardengrab Olympia 2018: www.sueddeutsche.de )

Gattenl├Âhner verwies auch auf eine aktuelle Standortstudie des Manager-Magazins, bei der europaweit alle Wirtschaftsstandorte verglichen wurden (www.manager-magazin.de ).

Unter┬áden bayerischen Top 10 seien 2007 noch drei fr├Ąnkische Standorte gewesen, jetzt sei es nur noch einer. ÔÇ×Die anderen neun liegen in OberbayernÔÇť. Damit beweise auch diese Studie, dass Franken im innerbayerischen Vergleich in den letzten zwei Jahren zur├╝ckgefallen sei. ÔÇ×Das zeigt, wie schwach fr├Ąnkische Regionalinteressen von unseren gesamtbayerischen Parteien vertreten werden – wer Franken┬áendlich st├Ąrken will, muss bei den Bayerischen Landtagswahlen 2013 Partei f├╝r Franken ergreifen!ÔÇť

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