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Invest in Bavaria: „Die Franken“ fordern RĂŒcktritt von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Freitag, 16. Dezember 2016 | Autor:

„Invest in Bavaria“ hilft nur Oberbayern

Pressemitteilung

robertgattenloehnerDie Partei fĂŒr Franken fordert den RĂŒcktritt der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Grund sind die aktuellen Zahlen der Agentur „Invest in Bavaria“ des Freistaats Bayern. Auftrag von „Invest in Bavaria“ sei es, Wirtschaftsansiedlungen in ganz Bayern zu betreuen und vermitteln. Die Bilanz seit 2006 zeigt ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Franken und Oberbayern, das unter Ilse Aigner sogar noch zugenommen hat.

Die aktuell veröffentlichen Zahlen der staatlichen Agentur „Invest in Bavaria“ haben zu einem Aufschrei in Franken gefĂŒhrt. Die Partei fĂŒr Franken – Die Franken fordert jetzt den sofortigen RĂŒcktritt von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Robert Gattenlöhner, Parteivorsitzender und mittelfrĂ€nkischer Bezirksrat der Partei „Die Franken“ kommentiert die neuesten Zahlen wie folgt: „Von 2006 bis 2015 hat „Invest in Bavaria“ in Oberbayern 503 Neuansiedlungsprojekte von Unternehmen betreut und dabei 6331 ArbeitsplĂ€tze geschaffen. Im gleichen Zeitraum waren es in Franken nur 97 Projekte und 1731 neu geschaffene ArbeitsplĂ€tze“. Diese Zahlen sind ein weiterer Beleg fĂŒr die Benachteiligung Frankens gegenĂŒber Oberbayern, stellt Gattenlöhner fest.

„Die Bilanz unter Aigner ist noch schlechter geworden“

Es sei ja „nichts Neues“, dass die CSU „sehr oberbayernlastig“ ist, aber unter der Oberbayerin Aigner habe sich der Trend „sogar noch weiter verstĂ€rkt.“ Der Parteichef aus Roth lĂ€sst wieder Zahlen sprechen: „Seit 2013, also seitdem Ilse Aigner Bayerische Wirtschaftsministerin ist, hat „Invest in Bavaria“ in Oberbayern 2039 ArbeitsplĂ€tze ĂŒber Neuansiedlungen von Unternehmen vermittelt. In ganz Franken waren es im gleichen Zeitraum nur 228. Die Zahlen fĂŒr Oberfranken und Unterfranken sind dabei „vernichtend“. In drei Jahren wurden durch „Invest in Bavaria“ nur drei ArbeitsplĂ€tze in Oberfranken und vier ArbeitsplĂ€tze in Unterfranken geschaffen. „Diese Zahlen“, so Gattenlöhner weiter, „sind selbsterklĂ€rend und mĂŒssen nicht weiter kommentiert werden.“ Wirtschaftsministerin Ilse Aigner trĂ€gt dafĂŒr die „volle Verantwortung.“ Die Partei fĂŒr Franken fordert daher den RĂŒcktritt von Wirtschaftsministerin Aigner.

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