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Warum brauchen wir eine PARTEI F├ťR FRANKEN?

Mittwoch, 3. Februar 2010 | Autor:

Unsere Mitglieder werden in diesen Tagen┬áregelm├Ą├čig auf die Partei f├╝r Franken angesprochen und┬ástehen interessierten Kollegen und Freunden Rede und Antwort ├╝ber dieses junge und vielversprechende Projekt.

Die mit Abstand h├Ąufigste Frage, die in Zusammenhang mit der┬áParteigr├╝ndung gestellt wird, lautet:

Warum brauchen wir eine Partei f├╝r Franken?

Stichpunktartig nennen wir hier┬áeinige Beweggr├╝nde und Mi├čst├Ąnde:

  • Massive Zunahme der fr├Ąnkischen Firmeninsolvenzen (z.B. Quelle)
  • Steigende Arbeitslosigkeit und Armut in Franken
  • Bev├Âlkerungsschwund in Oberfranken
  • Abwanderung von jungen Menschen mangels Perspektiven
  • Ausbluten ganzer Gemeinden und Landstriche (z.B. Nordhalben)
  • Marodes Gesundheitswesen
  • Schlie├čung von kulturellen Einrichtungen
  • Streichung von Geldern f├╝r kulturelle Veranstaltungen
  • Verschwendung von fr├Ąnkischen Steuergeldern (Hypo Alpe Adria etc.)
  • Gr├Â├čenwahn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten (Olympia 2018)
  • Lehrermangel und G8-Fiasko
  • Studiengeb├╝hren
  • Bolognaprozess (Bachelor- und Masterstudieng├Ąnge)
  • Abbau der Solarf├Ârderung (betrifft Schott, Centrosolar u.a.)
  • Symbolpolitik der Staatsregierung (z.B. Beh├Ârdenverlagerung nach F├╝rth)
  • Zwangsweise Verlagerung von Stadthaltern nach Franken (Hohlmeier)
  • Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit der etablierten Parteien
  • siehe weitere Fakten

Diese Liste kann leider beliebig fortgesetzt werden.

Auf regionaler Ebene nehmen die B├╝rger ┬ájetzt die Zukunft selbst in die Hand und ergreifen partei├╝bergreifend gemeinsam PARTEI F├ťR FRANKEN!

Gegenw├Ąrtig┬áarbeiten viele eifrige Mitglieder in unseren Arbeitskreisen unter Hochdruck an Konzepten und L├Âsungsvorschl├Ągen f├╝r die genannten Problemfelder. Helfen Sie mit! Engagieren auch Sie sich f├╝r DIE FRANKEN!

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Wohltaten oder Schaumschl├Ągerei?

Dienstag, 2. Februar 2010 | Autor:

Der Tagespresse ist zu entnehmen, dass der Freistaat Bayern im Jahr 2010 angeblich rund 400 Millionen Euro in diverse Bauvorhaben in Mittelfranken investieren werde. Dies behauptete zumindest Innenminister Joachim Herrmann bei einer Veranstaltung in F├╝rth vor etwa 30 B├╝rgermeistern sowie zahlreichen Vertretern von Beh├Ârden, Hochschulen und der freien Wirtschaft.

Aus Sicht der Partei f├╝r Franken gibt es jedoch┬ávorerst keinen┬áGrund, deshalb vor Freude Purzelb├Ąume zu schlagen. Die Schlagzeile „Millionen f├╝r Mittelfranken“ k├Ânnte dem B├╝rger suggerieren, hier w├╝rde┬ádie gut gef├╝llte staatliche Gie├čkanne selbstlos ├╝ber Franken ausgesch├╝ttet. Selbstverst├Ąndlich ist jeder einzelne Euro f├╝r Franken w├╝nschenswert und wird dankbar entgegengenommen. Jedoch muss die┬áStaatsregierung┬áaus Angst vor Stimmenverlusten in Franken jetzt nicht gleich jede strukturpolitische Selbstverst├Ąndlichkeit medienwirksam als Wohltat verkaufen. Interessant w├Ąre zweifelsohne gewesen, welche Summe der Freistaat Bayern im gleichen Zeitraum in S├╝dbayern verbauen will┬á– das war dem Zeitungsartikel leider nicht zu entnehmen.

Aus diesem Grund sind die 400 Millionen Euro vorerst mit Vorsicht zu genie├čen. Ob diese Gelder dann auch tats├Ąchlich flie├čen, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Aber nachdem wir Franken ja bekanntlich freundliche Zeitgenossen sind und an das Gute im Menschen glauben, bedanken wir uns also brav f├╝r die Zusage von 400 Millionen Euro…..

….und fordern gleichzeitig mit Nachdruck weitere┬áFinanzmittel f├╝r die Regionen Unter- und Oberfranken!

Woher dieses Geld kommen soll?

Wer┬á3,7 Milliarden Euro f├╝r die Hypo Alpe Adria und weitere Milliarden f├╝r die Olympischen Spiele 2018 in M├╝nchen ├╝brig hat, der kann sicher auch noch ein zus├Ątzliches Landesentwicklungsprogramm f├╝r Franken auflegen…

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CSU und BayernLB: Avanti Dilettanti!

Montag, 14. Dezember 2009 | Autor:

3,75 Milliarden Euro kostet uns Steuerzahler das „Balkan-Abenteuer“ der BayernLB mit der K├Ąrntner Hypo Alpe Adria. Seehofer gibt sogar ├Âffentlich zu: F├╝r die St├╝tzung der BayernLB muss der Freistaat (also wir Steuerzahler) fast die H├Ąlfte der Verschuldungssumme aufnehmen, die Bayern zuvor in der gesamten Nachkriegszeit (!) gemacht hat.

Wer zieht jetzt Stoiber, Faltlhauser, Huber und Co. politisch zur Rechenschaft? Selbst Beckstein sa├č immerhin 19 Jahre im Verwaltungsrat der Landesbank. Nur zum Kaffeetrinken und Zuh├Âren…? Und wer setzte im Verwaltungsrat die interne Pr├╝ferin der Landesbank derart unter Druck, dass sie ihre schweren Vorw├╝rfe gegen die CSU-Aufsichtsr├Ąte widerrief?

Wir erleben derzeit die skandal├Âseste bayerische Steuergeldvernichtung seit Ludwig II.! Gemeinsam gilt es zu verhindern, dass M├╝nchen jetzt die Lasten schwerpunktm├Ą├čig auf den bayerischen Norden, auf Franken abw├Ąlzt: Gibt es nicht zu denken, dass der Bayerische Oberste Rechnungshof letzte Woche massive Sparma├čnahmen zu Lasten des schw├Ąchsten Bezirks Oberfranken vorschl├Ągt (Automobiltechnikum Hof und Spielbank Bad Steben sollen ohne jede Kompensation gestrichen werden)…? Warum kommt eigentlich niemand auf die Idee, die Olympia-Kandidatur 2018 zu stoppen? Aktuell gesch├Ątzte Olympia-Kosten f├╝r den Steuerzahler: bis zu 3,5 Milliarden Euro. Na also – da h├Ątten wir doch fast die Alpe Adria wieder drin…!

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