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„Die Franken“ kritisieren Benachteiligung der Hochwasseropfer in Franken

Mittwoch, 30. November 2016 | Autor:

Pressemitteilung

GeschÀdigte in Simbach am Inn bekommen im Gegensatz zu den Hochwasseropfern in Obernzenn und Flachslanden bis zu 100% des Schadens ersetzt

p2210078Obernzenn – Die Partei fĂŒr Franken fordert nach den starken Überschwemmungen in Obernzenn (Landkreis Neustadt a. d. Aisch) und Flachslanden (Landkreis Ansbach) alle Hochwasser-opfer in Bayern gleich zu behandeln. WĂ€hrend die Hochwasseropfer im nieder-bayerischen Simbach mehrere Millionen Euro an Hilfsgeldern bekommen, fallen die Hilfen fĂŒr Mittelfranken viel geringer aus.

Robert Gattenlöhner, gerade erst wiedergewĂ€hlter Parteichef der „Partei fĂŒr Franken – Die Franken“ und mittelfrĂ€nkischer Bezirksrat schießt scharf gegen die Bayerische Staatsregierung in MĂŒnchen. Grund ist die ungleiche Verteilung der Hilfsgelder nach den Überschwemmungen vor einem halben Jahr in Niederbayern und Mittelfranken.

„Das ist eine absolute UnverschĂ€mtheit, wie hier mit den Menschen in Mittelfranken umgegangen wird“

WĂ€hrend den Hochwasseropfern in Simbach in HĂ€rtefĂ€llen sogar der komplette Schaden ersetzt wird, wurden die Menschen in Obernzenn und Flachslanden teilweise nur mit 1500 Euro „abgespeist“, stellt ein sichtlich wĂŒtender Gattenlöhner fest. „Das ist eine absolute UnverschĂ€mtheit, wie hier mit den Menschen in Mittelfranken umgegangen wird“, Ă€rgert sich der Parteichef aus Roth. Wenn jemand durch die Überschwemmung sein Hab und Gut verloren hat, dann muss den Menschen â€žĂŒberall gleich geholfen werden.“ Da entscheiden „juristische Spitzfindigkeiten“ darĂŒber, wie ein Hochwasser oder eine Flutkatastrophe auszulegen sind: „FĂŒr den GeschĂ€digten ist es völlig irrelevant, ob es ein ‚Jahrtausendhochwasser‘ war, das ihn nahezu um seine Existenz bringt. Er braucht Hilfe.“

Gattenlöhner schĂ€umt vor Wut, wenn er an die Auftritte der bayerischen Politiker nach den Überschwemmungen zurĂŒck denkt. In Simbach am Inn hĂ€tten sich die bayerischen Top-Politiker reihenweise „medienwirksam betroffen in Szene gesetzt“ und Hilfen in Millionenhöhe zugesagt. In Mittelfranken haben sie sich „nicht blicken lassen.“ Die zugesagten Gelder fĂŒr die HochwassergeschĂ€digten in Obernzenn und Flachslanden sind fĂŒr Gattenlöhner im Vergleich zu Simbach „geradezu lĂ€cherlich.“ Gattenlöhner abschließend: „Immer wieder versichere die Bayerische Staatsregierung, dass Franken nicht benachteiligt werde. Der Umgang mit frĂ€nkischen Hochwasseropfern zeige aber einmal mehr, dass in Franken doch andere MaßstĂ€be angelegt wĂŒrden.“

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