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M├╝nchen leuchtet: 55 Millionen f├╝r „Haus der Kunst“!

Sonntag, 28. M├Ąrz 2010 | Autor:

Leere Kassen allerorten, ├╝berall drastische Sparma├čnahmen des Freistaats, gerade bei „weichen Standortfaktoren“ wie Kunst und Kultur. In Hof muss das Theater jetzt sogar als GmbH organisiert werden – der Freistaat ├╝bt in (Ober-)Franken wie immer vornehmste finanzielle Zur├╝ckhaltung!

Ganz anders in unserer fernen Landeshauptstadt:┬áDort┬ál├Ąsst sich die Bayerische Staatsregierung nicht zweimal bitten; am schn├Âden Steuergeld soll es schlie├člich nicht scheitern, damit auch in Zukunft „M├╝nchen leuchtet“!┬áJ├╝ngstes Beispiel, unser „Hammer des Monats M├Ąrz“:┬áeine spontane Zusage von Finanzminister Georg Fahrenschon ├╝ber 55 Millionen Euro f├╝r pl├Âtzlichen Renovierungsbedarf im┬áM├╝nchner „Haus der Kunst“ (kein┬áreines Staatsmuseum, sondern nur┬á„zweite Liga“: organisiert als┬ágemeinn├╝tzige GmbH mit staatlicher Beteiligung).

Die┬áS├╝ddeutsche Zeitung beschreibt in ihrer Ausgabe vom 16.3. („M├Ârtel f├╝r Millionen“, S. 41) die Reaktion┬ádes Finanzministers, als er v├Âllig unerwartet┬ávom „Haus der Kunst“-Direktor mit dem Wunsch nach 55 Millionen konfrontiert wird:

„…Die eigentliche ├ťberraschung lag in der Reaktion der beiden Minister. Selbst Georg Fahrenschon, der krisengebeutelte Herr der Kassen gab sich zuversichtlich, was die 55 Millionen Sanierungskosten angeht. Man werde das schon schultern, auch wenn gleichzeitig das G├Ąrtnerplatztheater zur Renovierung ansteht und weitere Museen wie die Arch├Ąologische Staatssammlung mit ├Ąhnlichen Problemen kommen werden. Bayern sei schlie├člich ein Kulturstaat und dazu bekenne man sich auch bei der Staatsregierung…“

Also, merkts Euch, liebe Franken! Wenn die Hofer Theater-GmbH ums ├ťberleben k├Ąmpft, wenn das Coburger Landestheater f├╝r┬ádie l├Ąngst ├╝berf├Ąllige Generalsanierung zwei Spielzeiten komplett geschlossen und ausgelagert werden muss usw. … „Bayern ist ein Kulturstaat!“┬á Und Bayern beginnt bekanntlich an der Donau…!

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„Schluss mit Eiert├Ąnzen – Endlich bayerische Steuers├╝nder-CDs ankaufen!“

Sonntag, 21. Februar 2010 | Autor:

Die PARTEI F├ťR FRANKEN fordert die Staatsregierung zum Ankauf der drei bayerischen Steuers├╝nder-CDs auf. Die freiwilligen Selbstanzeigen bisher seien nur „die Spitze des Eisbergs“, realistisch sei jetzt von einer „enormen Dunkelziffer“ auszugehen.

Laut Parteichef Robert Gattenl├Âhner ist es angesichts des Milliarden-Desasters bei der Bayern-LB und der katastrophalen Lage der kommunalen Haushalte „nicht nachvollziehbar, dass Seehofer und Fahrenschon seit Wochen nur „pr├╝fen“, ob man die CDs der bayerischen Steuers├╝nder ankauft“. Mit Steuergeschenken f├╝r Hoteliers sei man „wesentlich fixer zur Hand gewesen“.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Bernd Bub (N├╝rnberg) forderte, die derzeit erwarteten Steuernachzahlungen von gesch├Ątzten 60 Millionen Euro in den Ausbau der Steuerfahndung zu investieren, um k├╝nftigen Steuerbetrug besser zu verhindern: „Mit den dadurch gesicherten, zus├Ątzlichen Einnahmen muss gezielt und schwerpunktm├Ą├čig die Landesentwicklung im Norden des Freistaats angeschoben werden!“

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