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Franken zu Besuch bei AFW im Frankenwald

Dienstag, 29. November 2011 | Autor:

Die Farben Rot und Weiß dominierten, als die AFW Creativ-Stickerei ihre ProduktionsrĂ€ume fĂŒr die Partei „Die Franken“ öffnete. Parteivorsitzender Robert Gattenlöhner bekrĂ€ftigte wĂ€hrend seines Besuches in Marktleugast, dass „Die Franken“ bei der kommenden Landtagswahl antreten werden, um den frĂ€nkischen Interessen in Bayern eine Stimme zu geben. „NatĂŒrlich wollen wir dementsprechend unsere Farben prĂ€sentieren“, sagte Gattenlöhner. „Die Franken“ lassen sĂ€mtliche Fahnen, Wimpel und Banner sowie die Stickereien auf MĂŒtzen und T-Shirts im Frankenwald produzieren.

25 Mitglieder der Partei waren aus ganz Franken in den Marktleugaster Ortsteil Mannsflur gekommen, um einmal persönlich zu erleben, wie die Textilien mit handwerklichem Geschick individuell gefertigt werden. „Wir setzen auf AFW, weil wir die Region stĂ€rken wollen und uns die QualitĂ€t ĂŒberzeugt“, sagte Gattenlöhner. Der Parteichef nannte es beeindruckend, wie die vier GeschĂ€ftsfĂŒhrerinnen in einer strukturschwachen Region die Stickmanufaktur aus eigener Kraft wieder aufgebaut haben.

„Jeder, der sich fĂŒr unsere heimische Produktion interessiert, ist bei uns herzlich willkommen“, sagte GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Rodler. Sie fĂŒhrte die Besucher durch die ProduktionsrĂ€ume und informierte unter anderem ĂŒber die in Marktleugast hergestellten Meinel-KarnevalsmĂŒtzen, die derzeit Hochkonjunktur haben.

Das Bild zeigt (vorne, von rechts) die AFW-GeschĂ€ftsfĂŒhrerinnen Birgit Rodler, Sonja Oelschlegel und Doris Rau sowie den Parteivorsitzenden Robert Gattenlöhner mit den Parteimitgliedern aus ganz Franken.

(Verfasser: AFW Creativ Stickerei GmbH)

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In Franken gehen die Lichter aus…

Sonntag, 24. Januar 2010 | Autor:

Eine besorgniserregende Entwicklung nimmt die frÀnkische Marktgemeinde Nordhalben im Naturpark Frankenwald.

Die Lage: Nur noch 2000 Einwohner hat die Marktgemeinde Nordhalben – vor der Wende waren es knapp 700 mehr. FrĂŒher hatte Nordhalben 23 GaststĂ€tten, heute sind es noch ein Dutzend. Von den 850 HĂ€usern im Dorf stehen 64 leer, in weiteren 150 wohnen nur noch alte Leute. Die meisten Jungen sind schon weg, qualifizierte ArbeitsplĂ€tze vor Ort gibt es kaum noch. „Wir bluten aus“, beklagen sich die BĂŒrger. Die Fassaden sind grau, die Schaufenster leer. Durchs nördliche Bayern weht ein Hauch DDR. Dunkeldeutschland liegt lĂ€ngst im Westen.

Die örtlichen Dienststellen von Polizei und Zoll sind dicht, die Elektrofirma hat zugemacht, eine Schul- und BĂŒromöbelfabrik ist insolvent. Die GroßbĂ€ckerei ist nach ThĂŒringen abgewandert, auch ein Autozulieferer hat sein Unternehmen jenseits der Landesgrenze erweitert. Heißt in Zahlen: Ein Drittel der ArbeitsplĂ€tze weg, geblieben sind 600. Die Arbeitslosigkeit liegt bei rund zehn Prozent. FrĂŒher waren es vier Punkte weniger.

Touristen verirren sich seit dem Fall der Mauer kaum noch nach Nordhalben, frĂŒher waren es pro Jahr 30.000 Übernachtungen.

Jetzt helfen sich die verzweifelten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger selbst, denn in der fernen Landeshauptstadt MĂŒnchen hat man leider kein offenes Ohr fĂŒr die Bevölkerung Nordhalbens.

Die gegrĂŒndete BĂŒrgerinitiative „NohA“ soll nun Abhilfe schaffen und die Entwicklung hin zu einer Geisterstadt im hohen Norden des vermeintlichen Vorzeigebundeslandes Bayern stoppen.

Die „Partei fĂŒr Franken – DIE FRANKEN“ fordert die EntscheidungstrĂ€ger der im Landtag vertretenen Parteien mit Nachdruck auf, endlich Abhilfe zu schaffen und den Lippenbekenntnissen in Sachen „Aufbau Franken“ endlich messbare Taten folgen zu lassen. 115 Millionen fĂŒr FĂŒrth sind da lediglich ein Tropfen auf den frĂ€nkischen Stein.

InformationenÂ ĂŒber die betroffene Region finden Sie hier:

Wie wĂ€re es mit einem Winterurlaub oder einem entspannten Wochenende im schönen Frankenwald? UnterstĂŒtzen Sie diese wunderschöne und liebenswerte Region. GEMEINSAM FRANKEN STÄRKEN!!!

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