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Bayrischer Rundfunk bringt PortrĂ€t der Partei fĂŒr Franken

Samstag, 7. September 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Am Samstag, dem 24. August, informierte die Partei fĂŒr Franken in Bamberg ĂŒber ihr Wahlprogramm zur bevorstehenden Landtagswahl in Bayern. Der bayrische Rundfunk begleitete die WahlkĂ€mpfer den ganzen Tag mit der Kamera und wird die Franken in einem vierminĂŒtigen Beitrag vorstellen. Sendetermin ist der 11. September 2013 um 22.05 Uhr.

Kern der Berichterstattung wird das Wahlprogramm der Partei fĂŒr Franken sein. Den Franken, die sich als Heimatpartei verstehen, ist es dabei wichtig, Verwechslungen mit anderen frĂ€nkischen Regionalparteien auszuschließen. Der erste Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner, erklĂ€rt dazu: „Wir wollen weder ein selbststĂ€ndiges Bundesland Franken noch wollen wir Bevölkerungsgruppen ausschließen. Mir ist keine zweite Partei bekannt, die offiziell Mitglied in der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion NĂŒrnberg“ ist. Und das auch lebt.“ Inklusion und Toleranz statt Separatismus also, extremistische Strömungen bekommen in der Partei fĂŒr Franken keine Plattform.
Man wolle keine bevorzugte Behandlung Frankens, sondern eine gleichberechtigte Stellung der Region Franken im Bundesland Bayern. Dazu gehören natĂŒrlich Pflichten. Aber auch Rechte. So setze man sich fĂŒr die gerechte Verteilung finanzieller Mittel im Freistaat ein. „Es ist doch auffĂ€llig, dass fĂŒr Projekte egal welcher Art in SĂŒdbayern mehr Geld investiert wird,“ findet Gattenlöhner.

Dabei seien die Forderungen keinesfalls ĂŒberzogen, sondern orientierten sich gerade wirtschaftlich nur am Wortlaut des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Bayern. Aufgabe des LEP sei die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen. Die Partei fĂŒr Franken will vor allem auch Aufmerksamkeit schaffen fĂŒr die strukturschwachen Regionen. „WĂ€hrend die Region Hochfranken vom Aussterben bedroht ist, wird Oberbayern gefördert und aufgebaut. Gezielte Maßnahmen wie das Forcieren von Firmenansiedlungen oder Einrichtung von KindergĂ€rten sind wichtig, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Das heißt nicht, dass dies in Altbayern weniger nötig ist. Wir wollen nur Gerechtigkeit. Schließlich zahlen wir Franken genauso unsere Steuern.“

Ein bewusster Ausbau des Tourismus in Franken steht genauso auf der Agenda der 2009 gegrĂŒndeten Partei wie die Förderung regionaler Produkte. Auch gegen eine erneute Bewerbung SĂŒdbayerns fĂŒr die olympischen Spiele habe man an sich nichts. Da ein solches Projekt Milliarden auch frĂ€nkischer Steuergelder verschlingen wĂŒrde, ohne dass man in Franken einen Nutzen daraus schlagen könnte, fordern die Franken zukĂŒnftig Ă€hnlich prestigetrĂ€chtige Events auch in Nordbayern durchzufĂŒhren oder zumindest einen nachvollziehbaren Finanzausgleich zugunsten Frankens vorzunehmen.

Auch der Ausbau und die Förderung der frĂ€nkischen Infrastruktur gehört zu den wesentlichen Themen des Wahlprogramms der Partei fĂŒr Franken. Dies schließe den dringend notwendigen Ausbau der Bundesautobahn A3 genauso ein wie den des schnellen Internets in den lĂ€ndlichen Bereichen. Auch die Professionalisierung des Gesundheitswesens und des Hygienemanagements, oder der Ausbau des Flughafens NĂŒrnberg seien wesentliche Bestandteile der Forderungen. „Eine dritte Startbahn in MĂŒnchen darf nicht zulasten des ohnehin gefĂ€hrdeten Airports NĂŒrnberg gehen“, stellt Gattenlöhner klar.

Auch Bildung ist ein wichtiges Thema fĂŒr die Franken. Ein einheitliches deutsches Bildungssystem sei fĂŒr die Zukunft Deutschlands entscheidend. Außerdem sei es unnötig, Lehrer aus Franken nach SĂŒdbayern zwangsumzusiedeln. Diese Entwurzelung mĂŒsse gestoppt werden.

Apropos Entwurzelung: Auch die RĂŒckfĂŒhrung frĂ€nkischer KulturgĂŒter in die ursprĂŒnglich angestammten Orte gehört zu den Forderungen der Franken, genau wie der Unterricht frĂ€nkischer Geschichte in den Schulen.

Die Partei fĂŒr Franken stehe also fĂŒr ein selbstbewusstes Franken im Bundesland Bayern, das ĂŒber einen gerechten Anteil des bayrischen Haushaltsbudgets verfĂŒgen und bei aller Integration eine eigene IdentitĂ€t bewahren kann.

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Partei fĂŒr Franken: Viele Luftlöcher am NĂŒrnberger Airport

Samstag, 22. Juni 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Der NĂŒrnberger Flughafen gehört zu den zehn meistgenutzten internationalen FlughĂ€fen Deutschlands. GeschĂ€ftsleute beklagen allerdings das Fehlen wichtiger Direktverbindungen. Die Partei fĂŒr Franken macht sich darĂŒber hinaus fĂŒr eine direkte Schienenanbindung des Airports stark. Außerdem fordern DIE FRANKEN eine Verbesserung der Kapitalausstattung.

Laut einer Studie der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg befindet sich der Airport im Knoblauchsland in der Gunst der GeschĂ€ftsleute ganz weit oben. Der Flughafen sei nicht nur unter GeschĂ€ftsreisenden sehr beliebt, so die NĂŒrnberger Nachrichten. Auch die Bedeutung fĂŒr die frĂ€nkischen Unternehmen, z.B. fĂŒr den Empfang von Kunden und Partnern, sei hoch. Leider gĂ€be es viel zu wenige Direktverbindungen in die anderen europĂ€ischen Metropolen. Davon wiederum profitiere der MĂŒnchener Flughafen vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Die Partei fĂŒr Franken sieht darin eine gewollte Übervorteilung des Airports MĂŒnchen. Und das, obwohl die AufsichtsrĂ€te beider FlughĂ€fen in weiten Teilen von den gleichen Personen besetzt sind. Auch der gebĂŒrtige Franke Markus Söder, CSU, halte den frĂ€nkischen Airport bewusst klein. „Auch hier zeigt sich: Die Bedeutung des NĂŒrnberger Flughafen wird zu Gunsten des MĂŒnchner Flughafens riskiert“, so der Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner.

Auch in der fehlenden Schienenanbindung des Flughafens sehen die Franken einen Wettbewerbsnachteil gegenĂŒber Frankfurt, aber eben gerade auch gegenĂŒber MĂŒnchen. Dort solle unter anderem mit FrĂ€nkischen Steuergeldern die S-Bahn zum außerhalb der Stadt gelegenen Flughafen ausgebaut werden. Dies beweise zum wiederholten Male ein Ungleichgewicht in der Verteilung finanzieller UnterstĂŒtzung im Freistaat. Gattenlöhner: „Es gibt eindeutig ein Nord-SĂŒd-GefĂ€lle!“

Eine Investition in den NĂŒrnberger Flughafen sei auf jeden Fall die bessere Alternative zur Errichtung einer dritten Startbahn in MĂŒnchen, so die Partei fĂŒr Franken. Gattenlöhner ist sicher: „Der Airport NĂŒrnberg ist fĂŒr die gesamte Region von enormer Bedeutung!“ Eine weitere SchwĂ€chung des NĂŒrnberger Flughafens, der ohnehin rote Zahlen schreibe, könne fatale Folgen haben. Aber auch NĂŒrnbergs OberbĂŒrgermeister und Flughafenaufsichtsrat Ulrich Maly (SPD), in dessen ureigenstem Interesse ein starker Airport liegen sollte, beweise hier keine StĂ€rke gegenĂŒber den MĂŒnchner Vertretern im Aufsichtsrat des Flughafens. Auf leere Phrasen ĂĄ la „Ziel muss es sein, den Flughafen attraktiver zu machen“ folge leider auch beim Stadtoberhaupt der Frankenmetropole wenig ZĂ€hlbares. Gattenlöhner fragt sich: „Sind die Vertreter der Landesregierung zu stark – oder ist das Thema Metropolflughafen nicht wichtig genug fĂŒr seine Wiederwahl?“

Mit der 40 Millionen umfassenden Finanzspritze, die der Freistaat 2011 gemeinsam mit der Stadt in den Flughafen gepumpt hat, brĂŒste sich der Aufsichtsratsvorsitzende Innenminister Herrmann gerne, meinen die Franken. Dabei lenke diese nicht nur von der wirklichen Lösung des Problems ab, sondern verschlimmere es sogar noch: Verbunden mit der RĂŒckforderung von 12,5 Millionen Euro durch das Land Bayern im Jahre 2006 habe die Flughafen-Gesellschaft nun einen erschreckend geringen Eigenkapitalanteil (24,1%). Dies mache es nicht nur in Krisen schwierig, finanzielle EngpĂ€sse auszugleichen. Außerdem greife dadurch eine Klausel im Kreditvertrag mit einem Bankenpool unter FĂŒhrung der Bayerischen Landesbank (vermutliches Volumen: 100 Mio. Euro): Bei einer zu geringen Quote an Eigenkapital können die fĂ€lligen ZinssĂ€tze erhöht werden. Gleiches gelte bei sinkenden Passagierzahlen, wie die NĂŒrnberger Zeitung schreibt. Das ist fĂŒr DIE FRANKEN ein weiteres Argument gegen die dritte Startbahn in MĂŒnchen, die weitere FluggĂ€ste von NĂŒrnberg nach MĂŒnchen abziehen wĂŒrde.

In diesem Zusammenhang fragen sich DIE FRANKEN auch, wieso das Aufsichtsratsmitglied der FlughĂ€fen NĂŒrnberg und MĂŒnchen, Finanzminister Söder fĂŒr etliche Projekte in NĂŒrnberg Geld zur VerfĂŒgung stellt, jedoch fĂŒr den Flughafen NĂŒrnberg keine finanziellen Mittel ĂŒbrig hat. Dass die pure Umbenennung des Flughafens NĂŒrnberg in „Albrecht DĂŒrer Airport NĂŒrnberg“, wie von Söder gefordert, fĂŒr das nötige Plus an Passagieren sorgt, ist zumindest schwer zu glauben.

Die Partei fĂŒr Franken sieht hier eine unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Benachteiligung von NĂŒrnberg und Franken gegenĂŒber MĂŒnchen und Oberbayern. Die Metropolregion NĂŒrnberg hat gleiche Anrecht auf einen konkurrenzfĂ€higen Airport („Metropolflughafen“) wie andere Metropolregionen auch. DIE FRANKEN fordern deshalb – wie schon so oft – von der Bayerischen Staatsregierung mehr Fairness bei der Verteilung von Förderungen sowie das im Jahre 2006 entnommene Eigenkapital baldmöglichst wieder in den Flughafen NĂŒrnberg zurĂŒckzufĂŒhren, so Gattenlöhner abschließend.

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DIE FRANKEN fordern Vorfinanzierungen auch in Franken

Samstag, 15. Dezember 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat vor kurzem die Teil-Finanzierung der 2,2 Milliarden teuren zweiten S-Bahn-Stammstrecke in MĂŒnchen durch den Bund in Aussicht gestellt. Möglich werden soll das Projekt durch die Umschichtung eines Darlehens fĂŒr den Airport MĂŒnchen in Höhe von fast 492 Millionen Euro, das dem Flughafen in den 1980er Jahren als Anschubfinanzierung diente. FĂŒr die Partei fĂŒr Franken ist das wieder einmal ein Paradebeispiel, wie schnell in Oberbayern neue Geldtöpfe fĂŒr die Verwirklichung von Verkehrsprojekten gefunden werden, wĂ€hrend in anderen Gegenden Bayerns diese Mittel verweigert werden.

Die Stadt MĂŒnchen hat das mit 442 km grĂ¶ĂŸte S-Bahn-Streckennetz aller deutschen S-Bahn-Systeme und möchte weiterhin eine Investition in Höhe von 2,2 Milliarden Euro fĂŒr 7 Kilometer Strecke als absolut nötig darstellen. Da die Landeshauptstadt an der Isar aber nicht ĂŒber diese Mittel verfĂŒgt, wird nun hĂ€nderingend nach einer Finanzierung gesucht, da der Bund maximal die HĂ€lfte der Investitions-Kosten tragen wĂŒrde.

So stellt man nun ein Darlehen zu Gunsten des Flughafens MĂŒnchen in Höhe von 492 Millionen Euro als „freie Mittel“ dar. Dazu mĂŒsste der Airport diesen Kredit nur noch zurĂŒckzahlen, wozu er nach Aussage von Flughafenchef Michael Kerkloh auch in der Lage sei. Wenn er das, nebenbei bemerkt nicht wĂ€re und durch die Zahlung in Schieflage gerĂ€te, dann mĂŒssten wohl wieder die drei Gesellschafter des MUC einspringen: Der Freistaat, der Bund und die Stadt MĂŒnchen. Dann bliebe also alles beim alten.

DarĂŒber hinaus hat der Freistaat angekĂŒndigt fĂŒr die fehlenden ZuschĂŒsse vom Bund in Vorleistung von noch einmal rund 200 Millionen Euro zu treten, bis die Zusagen aus Berlin da sind. Eine solche Vorfinanzierung gab es auch schon fĂŒr die Elektrifizierung der Bahnstrecke MĂŒnchen – Lindau, die mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 55 Millionen Euro unterstĂŒtzt wurde.

Vorfinanzierungen auch in Franken

Die Partei fĂŒr Franken fordert deshalb, dass der Freistaat diese „Schiene“ konsequent weiterfĂ€hrt, aber auch nördlich der Donau bei wichtigen Verkehrsprojekten in Vorleistung tritt.

Hier böte sich die Stadtumlandbahn zwischen NĂŒrnberg, Erlangen und Herzogenaurach an, die seit ĂŒber 25 Jahren geplant wird und zuletzt 1995 vom Freistaat fĂŒr eine Förderung abgelehnt wurde. Heute droht das Projekt erneut an den Kosten zu scheitern, obwohl es immer noch einen der höchsten Kosten-Nutzen-Faktoren in Bayern hat.

Ebenso wĂ€re eine Elektrifizierung der Bahnstrecke NĂŒrnberg – Hof bzw. NĂŒrnberg-Cheb dringend erforderlich, da unsere Nachbarstaaten Tschechien und auch Sachsen diese Strecken bereits bis an die Grenzen Bayerns mit Fahrdraht versehen haben. Mit einer Vorfinanzierung durch den Freistaat könnte der Bund alsbald mit dem lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lligen Ausbau beginnen.

Weiter sollte auch in Aschaffenburg endlich mit der Planung der Umlandbahn nach Großostheim begonnen werden, zur Landesgartenschau steht die Wiedereröffnung der Bahnstrecke nach WassertrĂŒdingen an und auch WĂŒrzburg benötigt dringend Lösungen zur BewĂ€ltigung des Durchgangsverkehrs auf der Strasse.

„Die steigende Verkehrslast ist nicht nur ein Problem MĂŒnchens“ so der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner. „Das Landesentwicklungsprogramm sollte ja fĂŒr gleiche VerhĂ€ltnisse im Land sorgen, doch leider wird es viel zu oft ignoriert“.

(veröffentlicht am 12.12.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Nahverkehr Franken – Bayerns fĂŒnftes Rad am Wagen?

Freitag, 31. August 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Partei fĂŒr Franken sieht ungleiches Verhalten der Bayerischen Staatsregierung.

Der „Arbeitskreis Verkehr“ der „Partei fĂŒr Franken“ erarbeitete eine Studie ĂŒber den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Franken. Diese Ergebnisse zeigen, dass es bei der Verteilung anscheinend nicht ganz mit rechten Dingen zugehe, meinen „die Franken“!

Zwar wird sich in NĂŒrnberg fĂŒr die Erweiterung der Straßenbahn stark gemacht, eine UnterstĂŒtzung zur Entwicklung der FlĂ€che fehlt aber gĂ€nzlich. Ebenso kommt auch der Ausbau des Frankenschnellwegs seit Jahren nicht voran, wĂ€hrend der Straßenring um MĂŒnchen fast schon komplett untertunnelt wurde.

Erstaunt sind „die Franken“ auch immer wieder ĂŒber Äußerungen frĂ€nkischer CSU-BĂŒrgermeister, wie im Fall von Erlangens OberbĂŒrgermeister Dr. Balleis (CSU), der seine Zustimmung zur Stadtumlandbahn von einer ParkplatzgebĂŒhr auf privaten FirmenparkplĂ€tzen abhĂ€ngig macht. „Die Franken“ sehen darin nur eine Taktik zukunftsweisende frĂ€nkische Projekte in einer solchen Diskussionsflut untergehen zu lassen. ParkplatzgebĂŒhren zu erheben, sollte den Besitzern und Betreibern der ansĂ€ssigen Firmen selbst ĂŒberlassen bleiben.

DarĂŒber hinaus ist es nach Meinung der „Partei fĂŒr Franken“ moralisch nicht richtig, dass Pendler ohne eine Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, mit zusĂ€tzlichen Kosten belastet werden.

Stadtumlandbahn zum Flughafen

Derzeit denkt man in MĂŒnchen darĂŒber nach, ZĂŒge direkt aus dem AllgĂ€u, sowie dem Werdenfelser Land direkt zum Flughafen fahren zu lassen, wĂ€hrend der Flughafen NĂŒrnberg auch aus dem Norden nur ĂŒber den Hauptbahnhof zu erreichen ist.

Darum fordern „die Franken“, die Stadtbahn von Erlangen nach NĂŒrnberg zum Flughafen zu fĂŒhren. Dadurch erhielte Erlangen und auch die Firmensitze dort, endlich direkten Anschluss an den Flughafen. Berufspendler von und nach Erlangen könnten somit dann auch ab dem Flughafen in die U-Bahn umsteigen.

Weiter sollte die Straßenbahn von Thon bis zur Stadtbahn aus Erlangen kommend, verlĂ€ngert werden, so dass auch hier eine Umsteigemöglichkeit geschaffen wird. Die Verkehrsbedienung der U-Bahn und S-Bahn NĂŒrnbergs muss dabei natĂŒrlich auch an den Flugbetrieb angepasst werden.

Genauso durchschaut man in Franken den plumpen Versuch den Flughafen NĂŒrnberg in „Albrecht DĂŒrer Flughafen“ umzubenennen, nur weil „Albrecht DĂŒrer“ und der „NĂŒrnberger Flughafen“ im derzeitigen frĂ€nkischen TagesgesprĂ€ch sind. Eine NamensĂ€nderung Ă€ndert schließlich nichts an den finanziellen und infrastrukturellen MissstĂ€nden. Böse ist man dem Herrn Söder (CSU) deswegen nicht, aber ein mitleidiges LĂ€cheln haben die Franken schon ĂŒbrig fĂŒr soviel Unsinn…

Die „Partei fĂŒr Franken“ sieht auch besondere Unstimmigkeiten im gesamten ĂŒberregionalen Schienenausbau – geradezu ein Paradebeispiel fĂŒr die unterschiedliche Bewertung Frankens!

Die Eisenbahnstrecke MĂŒnchen-Lindau und die Strecke NĂŒrnberg-Hof sind zwar im Bundes-Verkehrswegeplan zur Elektrifizierung aufgenommen, aber wegen der allgemeinen finanziellen Lage des Bundes beide zurĂŒck gestellt worden.

Der Bayerische Freistaat finanziert aber inzwischen dem Bund die Strecke MĂŒnchen-Lindau vor. Dies geschieht auch mit frĂ€nkischen Steuergeldern, wĂ€hrend die Strecke NĂŒrnberg-Hof der Bayerischen Staatsregierung weniger wichtig erscheint und dort vorerst gar nichts geschieht!

Mit derartigen Ungleichbehandlungen muss endlich Schluss sein, meinen „die Franken“ und fordern die Politiker auf, sich auch fĂŒr die Heimat ihrer frĂ€nkischen WĂ€hler einzusetzen!

Viele Strecken sind nicht einmal in Diskussion!

Was wird aus der Wiedereröffnung der Bahnlinien von Hof nach Lobenstein, oder der Strecke Schweinfurt ĂŒber Arnstein nach GemĂŒnden? Eine Wiedereröffnung des Streckenabschnitts von Gunzenhausen nach WassertrĂŒdingen wĂŒrde gerade einmal zwei Millionen Euro kosten. Verschwindend wenig, wenn man dem gegenĂŒber die zwei Milliarden Euro fĂŒr zehn Kilometer S-Bahn in MĂŒnchen sieht!

Investitionen im Bereich Verkehr verĂ€ndern ihr Gesicht, wenn der Zug nach Norden ĂŒber die Donau fĂ€hrt. So hĂ€tte man die neuen weiß-blauen „Bahnland-Bayern-Aufkleber“ wohl besser als Magnetschilder anfertigen lassen – man könnte sie dann leicht in Ingolstadt runter nehmen, so „die Franken“!

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Missbrauch des Flughafens NĂŒrnberg als Wahlkampfthema

Sonntag, 22. Juli 2012 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG:

„Die Partei fĂŒr Franken“ sieht derzeit mit Besorgnis auf die Entwicklung des Flughafens NĂŒrnberg und das Ausschlachten dieses brisanten Themas fĂŒr den bevorstehenden Landtagswahlkampf durch die Regierungsparteien CSU und FDP.

Bezeichnend hierfĂŒr ist schon das Verhalten, dass bei der letzten von Herrn Söder einberufenen Sitzung nur Vertreter von CSU und FDP, aber keine der zustĂ€ndigen Fachleute eingeladen wurden. „Die Franken“ befĂŒrchten, dass das Thema Flughafen NĂŒrnberg von Herrn Söder und Kollegen bis zur nĂ€chsten Landtagswahl entsprechend hochgekocht wird und danach wie „so manche“ Aktion im Sande verlĂ€uft.

„Die Franken“ warnen, dass der Flughafen nach der Landtagswahl das gleiche Schicksal wie der Flughafen Hof erleiden könnte, indem die im Landtag regierende CSU das Aus des Flughafens NĂŒrnberg beschließen könnte, da Bayern ja zwei PrestigeflughĂ€fen (Memmingen und MĂŒnchen) hat, die auch unterhalten, gefördert und entsprechend subventioniert werden wollen. Schon jetzt hat die Flughafengesellschaft MĂŒnchen Verbindlichkeiten in Höhe von 2 Milliarden Euro, die auch aus frĂ€nkischen Steuergeldern finanziert werden mĂŒssen!

Den BeschĂ€ftigten des NĂŒrnberger Airports und der frĂ€nkischen Bevölkerung ist nicht damit geholfen, unzĂ€hlige und sĂŒndhaft teure Gutachten erstellen zu lassen, fĂŒr die die Angestellten die Hauptlast bis hin zu KĂŒndigungen tragen. Die Partei fĂŒr Franken vermisst hier deutlich die energischen EinwĂ€nde und Proteste unserer gesamtfrĂ€nkischen Volksvertreter in MĂŒnchen, allen voran unser Innenminister und Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens NĂŒrnberg (und Franke), Joachim Herrmann, der sich in dieser Angelegenheit nach Meinung „der Franken“ etwas zu still und zurĂŒckhaltend verhĂ€lt.

Die Partei fĂŒr Franken fordert deshalb, dass sich schnellstmöglich die Vertreter der Stadt NĂŒrnberg und des Freistaat Bayern an einen Tisch setzen und gemeinsam die Probleme bewĂ€ltigen. Gegenseitige politische Machtspiele haben dabei keinen Platz. Stattdessen mĂŒssen konstruktive Ergebnisse fĂŒr den Erhalt des Flughafens gemeinsam erarbeitet und umsetzt werden. Es wird dem Flughafen auch nicht mehr Passagiere bringen, wenn er den Beinamen „Albrecht DĂŒrer“ trĂ€gt. Ebenso wenig wird aus der Georg-Simon-Ohm-Hochschule eine Technische UniversitĂ€t, nur weil man ein „TU“ dran hĂ€ngt! So dumm sind die Franken nun auch nicht, Herr Seehofer!

In der Vergangenheit wurden seitens der GeschĂ€ftsfĂŒhrung und des Aufsichtsrates des NĂŒrnberger Flughafens diverse Fehlentscheidungen getroffen, welche jetzt schmerzlich zum Tragen kommen. So hat auch die Eigenkapitalentnahme in Höhe von 12 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern erheblich zur Schieflage des Flughafens beigetragen, da sich der Flughafen auf dem Kapitalmarkt heute Kredite zu höheren ZinssĂ€tzen beschaffen muss. Hier fordern „die Franken“ den Freistaat Bayern auf, die Eigenkapitaleinlage schnellstmöglich wieder zu erhöhen.

Die Partei fĂŒr Franken sieht auch eine absolute Notwendigkeit die Infrastruktur in der Region des Flughafens zu verbessern. Dabei darf die LebensqualitĂ€t der dort lebenden BĂŒrger weder missachtet noch ĂŒber das Maß beeintrĂ€chtigt werden! Hier mĂŒssen der Sachlage angemessene Kompromisse gefunden werden!

„Die frĂ€nkische Welle“, aufgeworfen durch jĂŒngste Veranstaltungen wie „der Tag der Franken“, die fast tĂ€glich erscheinenden Pressediskussionen ĂŒber den „Frankenrechen“ und nicht zuletzt der steigende Druck durch Organisationen wie die „Partei fĂŒr Franken“, bringt manch bayerischen Politiker an das frĂ€nkische Thema. Billiges Gerede, parteipolitisches SĂ€belrasseln und wenig durchdachte Scheinaktionen werden von den frĂ€nkischen BĂŒrgern aber leicht durchschaut.

Es mĂŒssen von den Gesamtverantwortlichen schnellstmöglich Taten folgen, denn hier geht es schließlich um Menschen, wichtige ArbeitsplĂ€tze und um eine ganze Region. Parteipolitische Machtspiele haben hier nichts zu suchen!

(veröffentlicht am 19.07.2012 auch bei OpenPR, live-pr.com und bei ptext.net)

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Partei fĂŒr Franken warnt CSU, SPD und FDP

Donnerstag, 28. Juni 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

DIE FRANKEN warnen Spitzenpolitiker sich jetzt gegen den BĂŒrgerentscheid zu stellen. Der Parteivorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Robert Gattenlöhner mahnte den Willen des BĂŒrgers zu respektieren!

Der stellvertretende bayerische MinisterprĂ€sident und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte Berichten zufolge, dass er am Bau der dritten Landebahn in MĂŒnchen festhalten wolle und dass ein BĂŒrgerentscheid daran nichts Ă€ndere. CSU-Chef Horst Seehofer und der MĂŒnchner OberbĂŒrgermeister Christian Ude (SPD) sind ebenfalls starke BefĂŒrworter fĂŒr eine dritte Startbahn am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt. Eine derartige Aussage wie die des Herrn Wirtschaftsminister Zeil schadet nach Meinung Gattenlöhners der Demokratie.

MĂŒnchner BĂŒrger sprachen sich klar gegen den Bau einer dritten Startbahn aus, wobei die Wahlbeteiligung das nötige Quorum weit ĂŒbertraf. Die Partei fĂŒr Franken unterstĂŒtzt grundsĂ€tzlich diese Aktion der GrĂŒnen und freut sich ĂŒber die richtige Entscheidung fĂŒr das Wohl der BĂŒrger in Bayern und der Anwohner am Flughafen. Schade ist dass nun Politiker diese bĂŒrgerliche Entscheidung nicht akzeptieren wollen und sich trotz des BĂŒrgerentscheids weiterhin fĂŒr einen Baubeginn aussprechen.

NatĂŒrlich ist das Ergebnis eine Schlappe fĂŒr CSU, SPD und FDP, aber es ist eine klare Entscheidung des BĂŒrgers und sollte als diese auch geachtet werden, meinte Gattenlöhner. Manche Politiker sollten sich vielleicht ins GedĂ€chtnis rufen, dass der BĂŒrger sie gewĂ€hlt hat, um ihre Interessen zu vertreten und mancher BĂŒrger sollte diese Dinge vielleicht am Wahltag berĂŒcksichtigen, denn nur so funktioniert Demokratie!

Ganz sicher ist der Erfolg des BĂŒrgerentscheids noch nicht. GrundsĂ€tzlich könnte der Stadtrat doch noch fĂŒr die zusĂ€tzliche Startbahn entscheiden, wozu es allerdings einer einstimmigen Abstimmung bedarf, die sehr unwahrscheinlich ist. HintertĂŒren gibt es aber! So könnte die Stadt Anteile an der Flughafengesellschaft an den Freistaat oder den Bund verkaufen. Außerdem ist der Stadtrat juristisch gesehen nur ein Jahr an den BĂŒrgerentscheid gebunden…

Egal wie man zu der Sache steht, ist es nicht zu tolerieren dass Entscheidungen durch das Volk von Regierungen ignoriert werden, meinte Gattenlöhner. Die Partei fĂŒr Franken hofft deshalb nun endlich auf eine gleichmĂ€ĂŸigere Verteilung von Verkehrsinvestitionen fĂŒr ganz Bayern und nicht wieder eine einseitige Investition mit Franken als Schlusslicht.

Der Flughafen NĂŒrnberg wĂŒrde mit einer dritten Startbahn in MĂŒnchen den Todesstoß erhalten. Viele BĂŒrger beschweren sich bereits jetzt ĂŒber mangelnde FlĂŒge und mĂŒssen Umwege nach MĂŒnchen oder Frankfurt in Kauf nehmen, um ihren Urlaub anzutreten. Unternehmen im FrĂ€nkischen Raum brauchen diesen Flughafen ebenfalls mehr denn je, um sich im internationalen Markt behaupten zu können. So auch die NĂŒrnberger Messe, die eine gute Infrastruktur benötigt, einschließlich ausreichender FlĂŒge um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Von den Messen lebt unter anderem auch ein Großteil der Hotels, Gastronomie und deren Zulieferern des Landkreises NĂŒrnberger Land.

FĂŒr ein FlĂ€chenland wie Bayern sind auch der Ausbau der Schienenverbindungen sowie die Erhaltung der Straßen ein vordringliches Vorhaben und weitaus wichtiger als auf ĂŒbertriebene Großprojekte zu setzen. Man erinnere sich nur an die hochgesteckten Ziele beim Rhein-Main-Donau-Kanal. Dieses Milliardengrab hat ebenfalls der BĂŒrger bezahlt, ohne dass die hochgesteckten Ziele je erreicht wurden.

Die Partei fĂŒr Franken fordert darum umgehend folgende Schienenprojekte in Angriff zu nehmen:

  • Schienenverbindung von Aschaffenburg nach Großostheim.
  • Wiederinbetriebnahme der Strecke Schweinfurt nach GemĂŒnden ĂŒber Arnstein bis Lohr-Rodenbach.
  • Aufbau der Höllenthalbahn mit seiner Verbindung von Hof nach Lobenstein.

Weiter fordern die Franken ein Investitionsprogramm zur Beschleunigung der Nebenbahnen. Dazu sind lediglich Investitionen zur Installation von technischen BahnĂŒbergangsanlagen notwendig, um die Streckengeschwindigkeit zu steigern.

Vordringlich fordert die Partei fĂŒr Franken die bayerische Staatsregierung auf, die Elektrifizierung der Strecke Hof – NĂŒrnberg dem Bund vorzufinanzieren, wie es bereits fĂŒr die Linie MĂŒnchen – Lindau geschieht. Die Franken sind dazu in Vorbereitung einer Petition mit groß angelegter Unterschriftensammlung.

Der BĂŒrger hat das letzte Wort – und so soll es auch bleiben!

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Streit um Rettungshubschrauber muss enden!

Freitag, 8. Juni 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei fĂŒr Franken mahnt zur Sachlichkeit und fordert eine sofortige und endgĂŒltige Entscheidung mit ausschließlich fachlicher und professioneller Orientierung. Politische Einzelinteressen dĂŒrfen die Sicherheit der BĂŒrger nicht gefĂ€hrden!

Die Partei fĂŒr Franken folgt der Kontroverse um die Stationierung der Rettungshubschrauber mit großem Interesse, aber auch mit zunehmender Sorge.

Seit Monaten besteht ein Tauziehen um Standorte und Einsatzgebiet unserer Rettungshubschrauber. Nun möchte Innenminister Joachim Herrmann einen der beiden Rettungshubschrauber von NĂŒrnberg abziehen und vorĂŒbergehend nach Roth verlegen. Nach eineinhalb Jahren wolle man dann sehen wie sich dieser Standort bewĂ€hrt hat – ein Aktionsplan mit einem Zeitraum der sicher jedem Luftrettungsspezialisten nur ein KopfschĂŒtteln entlocken könnte. (Außerdem lĂ€ge der Verdacht nahe dass man den Zeitraum von eineinhalb Jahren gewĂ€hlt hat um das Problem bis zur Landtagswahl auf Eis zu legen). Der NĂŒrnberger OberbĂŒrgermeister Dr. Maly befĂŒrchtet dadurch eine Verschlechterung der Versorgung!
Vorher hieß es, dass Minister Herrmann (CSU) die Stationierung eines weiteren Hubschraubers im Grenzgebiet des westlichen Mittelfrankens plane. Inzwischen wurde dieser Vorschlag vorerst verworfen da sein baden-wĂŒrttembergischer Kollege Reinhold Gall (SPD) dem Plan nicht zustimmte.

Ansbachs Landrat JĂŒrgen Ludwig (CSU) meldete Zweifel an dass ein bereits ĂŒberlasteter Rettungshubschrauber in Roth seinen Landkreis versorgen könnte und forderte einen zusĂ€tzlichen Hubschrauber. Die freien WĂ€hler stellten einen Dringlichkeitsantrag an die bayerische Staatsregierung die VersorgungslĂŒcke in West-Mittelfranken zu schließen. Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Georg Schmid möchte den Rettungshubschrauber in Donauwörth, nachdem MinisterprĂ€sident Horst Seehofer einen Rettungshubschrauber fĂŒr Augsburg versprochen hatte…

Fest steht jedenfalls, dass sich im Westen Mittelfrankens ein Versorgungsloch befindet. Fest steht außerdem, dass einer der beiden NĂŒrnberger Rettungshubschrauber bereits weitgehend ausgelastet ist und der andere meist mit ÜberfĂŒhrungsflĂŒgen unterwegs ist. Inzwischen haben sich die Krankenkassen grundsĂ€tzlich bereit erklĂ€rt die Kosten fĂŒr einen zusĂ€tzlichen Rettungshubschrauber zu ĂŒbernehmen. Alle diese UmstĂ€nde sind bekannt, ebenso Faktoren wie der typische Einsatzradius von 60 Km. Es ist dabei Ă€ußerst irritierend, dass wesentliche Ergebnisse immer noch ausstehen!

Weitaus wichtigere Bedingungen unserer Luftrettung werden außer Acht gelassen, sollten aber die eigentlichen PrimĂ€rfaktoren fĂŒr endgĂŒltige Entscheidungen sein. Wo liegen die Einsatzschwerpunkte, geographisch und medizinisch? Existiert am geplanten Einsatzort das nötige Notarztpersonal und andere fachĂ€rztliche Kompetenz? Wie steht es um die VerfĂŒgbarkeit medizinischer GerĂ€tschaften? Wie weit vom Einsatzort befindet sich ein Klinikum mit Maximal-Versorgung?

Diese Dinge lassen sich leicht erfassen und es besteht deshalb fĂŒr „die Franken“ kein Grund fĂŒr weitergehende Debatten. Auch frĂ€nkische Menschenleben sind kostbar! Die Partei fĂŒr Franken fordert deshalb von der bayerischen Staatsregierung eine sofortige, konkrete und endgĂŒltige Entscheidung!

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Bayern schiebt Oberfranken aufs Abstellgleis

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Der Freistaat Bayern ist ein modernes Bundesland mit hervorragender Infrastruktur. Gut ausgebaute Straßen, schnelle Zugverbindungen und sogar Flugverbindungen in alle Welt zeugen davon. Im SpeckgĂŒrtel rund um MĂŒnchen sind weitere Großprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur geplant. Deren Finanzierbarkeit steht nicht zur Debatte. Die Region Franken dagegen gerĂ€t durch fragwĂŒrdige Sparmaßnahmen immer mehr aufs Abstellgleis. Die Partei fĂŒr Franken stellt sich daher die Frage, ob Franken aus Sicht der Oberbayern ĂŒberhaupt noch zum Freistaat gehört.

Teile der Region Franken wie zum Beispiel Hof werden von der bayerischen Staatsregierung nicht nur strĂ€flich vernachlĂ€ssigt, sondern durch Entscheidungen aus MĂŒnchen zurĂŒck auf ein Niveau wie vor 20 Jahren geworfen. So soll die Bedienung der Eisenbahnstrecke NĂŒrnberg nach Hof ĂŒber Bayreuth öffentlich ausgeschrieben und ab 2016 an ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen vergeben werden. Die Partei fĂŒr Franken begrĂŒĂŸt diesen Wettbewerb, kritisiert aber zugleich, dass ein Einsatz von Fahrzeugen mit Neigetechnik durch das Ministerium der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) als Besteller dieser Zugleistungen nicht mehr vorgesehen ist.

Robert Gattenlöhner, Vorsitzender der Partei fĂŒr Franken, hĂ€lt diese Vorgehensweise fĂŒr „ungeheuerlich“ und wirft der BEG vor, dass sich so die die Fahrzeiten von Hof nach NĂŒrnberg um bis zu 30 Minuten verlĂ€ngern wĂŒrden. „Das ist ein unzumutbarer RĂŒckschritt“, moniert der Parteivorsitzende und erinnert daran, dass die Neigetechnik noch vor 20 Jahren von regierenden Landespolitikern als unverzichtbare Zukunftstechnologie ausgerufen wurde. „Diese Verschlechterung ist mit uns nicht zu machen,“ so Gattenlöhner, „gerade in Zeiten, in denen hohe MobilitĂ€t schon aus wirtschaftlichen GrĂŒnden unverzichtbar ist.“ Die BeweggrĂŒnde der Verantwortlichen, die ZuschĂŒsse ausgerechnet fĂŒr eine ohnehin strukturschwache Region wie Oberfranken zu reduzieren und diese Strecke wieder mit Alttechnik zu bedienen, seien nicht nachvollziehbar. Gattenlöhner vermutet jedoch, dass SĂŒdbayern beabsichtige, eigene Großprojekte auf Kosten der Nordbayern durchzusetzen.

Die Partei fĂŒr Franken werde die Abschaffung der Neigetechnik nur dann mittragen, wenn im Gegenzug mit dem sofortigen Ausbau und Modernisierung von Bayerns langsamster Expesstrecke von Hof nach Bayreuth ĂŒber MĂŒnchberg begonnen werde. Diese hat derzeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 79km/h und das trotz Neigetechnik. Auch eine Elektrifizierung der Verbindung NĂŒrnberg nach Hof und Cheb hĂ€lt die Partei fĂŒr Franken fĂŒr unumgĂ€nglich. Doch noch werden frĂ€nkische BedĂŒrfnisse zur Zukunftssicherung in der Staatsregierung nicht gehört. Selbst oppositionelle Spitzenpolitiker haben ausschließlich Projekte im SĂŒden des Landes im Auge – mit einer Ausnahme: SPD-Kandidat Christian Ude Ă€ußerte sich immerhin konstruktiv zur FahrzeitverkĂŒrzung auf frĂ€nkischen Regionalstrecken, verlegte dabei jedoch kurzerhand Aschaffenburg nach Oberfranken und kann deswegen kaum als glaubwĂŒrdiger Vertreter frĂ€nkischer Interessen gelten. FĂŒr wenig ĂŒberzeugend hĂ€lt die Partei fĂŒr Franken auch die Bekundung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Thomas Hacker im Landtag, er verspĂŒre einen positiven Effekt, der vom MĂŒnchner Flughafen fĂŒr seine Heimat Bayreuth ausgehe. „Es liegt doch ganz objektiv auf der Hand“, so Gattenlöhner, „dass sich die Infrastruktur der Region durch die Schließung des Flughafens Hof und die kĂŒnftig im Schneckentempoverkehrenden ZĂŒge dramatisch verschlechtern wird.“

(veröffentlicht am 30.01.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Undemokratisch und eitel – DIE FRANKEN blasen zum Angriff auf Ude

Donnerstag, 29. September 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Die SPD in Bayern wittert die historische Chance, den MinisterprĂ€sidenten zu stellen. Ausgerechnet Christian Ude soll es richten. Noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar lassen die notorischen Wahlverlierer ĂŒber ihren Spitzenkandidaten heute verlauten: „Wir haben keinen Besseren“.

Als OberbĂŒrgermeister muss Ude aus AltersgrĂŒnden abdanken, doch der MĂŒnchner steht viel zu gerne im politischen Rampenlicht um mit Mitte 60 schon in Rente zu gehen. Einen Namen hat er sich vor allem als BĂŒrgerking und bayerischer Bohemien gemacht und beim Singspiel auf dem Nockherberg fragt man sich so manches Mal: welcher ist der bessere Schauspieler – die Kopie oder das Original? Demokratische Gepflogenheiten scheren den Prinz von der Isar schon lange nicht mehr. An seine Kandidatur fĂŒr die SPD, die ihm nach eigenem Bekunden sowieso zu links ist, knĂŒpfte er Bedingungen, die nur dem Prestige und den WirtschaftsmĂ€chtigen der Landeshauptstadt zu Gute kommen. So sicherte sich Ude vorab unter anderem volle UnterstĂŒtzung beim Bau des S-Bahn-Tunnels durch die Landeshauptstadt und eine 3. Startbahn fĂŒr den MĂŒnchner Airport. Ungeachtet der Proteste von UmweltschĂŒtzern und Anwohnern und der Einbußen, die auf den Flughafen NĂŒrnberg zukommen. Der Kandidat ist sich durchaus bewusst, dass sich da schon jetzt ein neues „Stuttgart21“ abzeichnet, doch er gibt sich weltmĂ€nnisch und siehts gelassen. Über die Wohltaten, die er dem restlichen Bayern anzutun gedenkt, hat man dagegen von der MĂŒnchner Herrlichkeit noch nichts vernommen.

So sehr man sich in vielen Teilen Bayerns die Ablösung der CSU als Staatspartei herbei gewĂŒnscht hat – unter einem MinisterprĂ€sidenten Christian Ude kann man geradezu froh sein, wenn Franken fĂŒr Bayern das bleibt, was es heute ist, nĂ€mlich eine Kuh, die man melken kann, ohne groß in sie zu investieren. Die angeblich so breite UnterstĂŒtzung in der frĂ€nkischen Bevölkerung fĂŒr die oberbayerische Lichtgestalt, die kĂŒrzlich bei der SPD-Klausurtagung in WĂŒrzburg herauf beschworen wurde, ist lediglich herbeigeredet und eher von parteiinternen Machtinteressen geleitet sein als von der RealitĂ€t getragen. Selbst der bayerischen SPD dĂŒrfte in ihrer GötterdĂ€mmerung klar sein, dass sie mit Ude den Pokal nicht gewinnen kann. Mit aller Macht will man heraus aus der Talsohle. Dass sie aber damit dem politischen Erzfeind direkt in die HĂ€nde spielen, verdrĂ€ngen die Genossen großzĂŒgig. Doch nicht nur Seehofer und Konsorten stehen in den Startlöchern fĂŒr die nĂ€chste Landtagswahl – besonders die Franken machen sich diesmal stark fĂŒr die Zukunft ihrer Region in Bayern. Eine eigene Partei haben sie gegrĂŒndet, „damit der Bayerische Landtag nicht zur MĂŒnchner Stadtratssitzung verkommt„, so der stellvertretende Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Andreas Brandl, „denn jeder wahlberechtigte Franke muss in Anbetracht der Forderungen Udes erkennen, dass dann kaum mehr Mittel fĂŒr Franken ĂŒbrig sein werden und die Partei fĂŒr Franken die einzig wahre Alternative ist„.

Andreas Brandl

(veröffentlicht am 26.09.2011 auch bei pressbot.net, OpenPR und presse-kostenlos.de)

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NĂŒrnberg und WĂŒrzburg rutschen im StĂ€dte-Ranking ab!

Freitag, 19. August 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG
zum Zeitungsartikel vom 16.August.2011 in den NĂŒrnberger Nachrichten zum Thema:

NĂŒrnberg und WĂŒrzburg rutschen im StĂ€dte-Ranking ab!

WĂ€hrend NĂŒrnbergs kommissarischer Wirtschaftsreferent Herr Klemens Gsell dies als Warnung betrachtet, sieht der Arbeitskreis Verkehr der PARTEI FÜR FRANKEN dies als Beweis fĂŒr die strukturellen VersĂ€umnisse der Bayerischen Staatsregierung in den vergangenen Jahrzehnten in Franken.

Regensburg wurde in den achtziger Jahren durch die Bayerische Staatsregierung wirtschaftlich massiv gestĂ€rkt und das trĂ€gt heute FrĂŒchte ebenso wie in der Landeshauptstadt MĂŒnchen. Hier wird stĂ€ndig in die Zukunft investiert und wenn es auch noch so gigantische Ausmaße hat. Von einem Regionalausgleich, wie ihn die CSU einst beschlossen hat, ist nichts zu sehen bzw. zu spĂŒren.

Dass nun die Region NĂŒrnberg, wie auch WĂŒrzburg um 14 Punkte in einem StĂ€dteranking nach unten gestuft worden ist, zeigt einmal mehr, dass hier Strukturhilfeprogramme und Investitionen nötig sind. Die PARTEI FÜR FRANKEN sieht damit die Bayerische Staatsregierung in der Pflicht.

StĂ€rkung der UniversitĂ€ten, Investitionen in zukunftsweisende Technologien, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in der Stadt, UnterstĂŒtzung beim Erhalt und Ausbau des Eisenbahnmuseums, aktive Mithilfe bei Neuansiedelung von Firmen, sind ein Teil der Maßnahmen, die auf den Weg gebracht werden mĂŒssen.

Die PARTEI FÜR FRANKEN sieht vor allem beim weiteren Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs einen erneuten Stillstand. Teure Studien werden in Auftrag gegeben und anschließend von den Verantwortlichen wieder zerredet. Dabei gibt es im Großraum NĂŒrnberg oft einfache Lösungen, um die Kosten im Rahmen zu halten.

  • Elektrifizierung (S-Bahnverkehr) der GrĂ€fenbergbahn und Durchbindung bis FĂŒrth um den Nordwesten von NĂŒrnberg besser anzubinden.
  • Elektrifizierung (S-Bahnverkehr) der Strecke Cadolzburg und Weiterbindung ĂŒber die jetzige GĂŒterbahn vorbei an Kleinreuth und Großreuth mit einer EinfĂ€delung zum Bf. Stein bis NĂŒrnberg Hbf.
  • S-Bahn nach Neustadt/Aisch und Neuhaus/P.
  • Stadtbahn von Erlangen nach NĂŒrnberg-Thon und einen Abzweig ĂŒber die Kilianstraße zum Nordostbahnhof, um auch den Nordosten NĂŒrnbergs mit Erlangen zu verbinden.
  • Ausbau der Stadtbahn vom SĂŒdfriedhof ĂŒber Langwasser–Mitte bis zur S Bahn-Haltestelle Fischbach.
  • Umfassende Investitionen in den Flughafen NĂŒrnberg, um diesen auf lange Sicht konkurrenzfĂ€hig zu machen, bei einem gleichzeitigen klaren Bekenntnis der Staatsregierung zum Airport NĂŒrnberg, damit dieser nicht der Überdimensionierung des Flughafens Franz-Josef-Strauss zum Opfer fĂ€llt.

Die PARTEI FÜR FRANKEN will keine Streichung von Investitionsprojekten im Raum MĂŒnchen erwirken, sondern sie fordert nur gleiche finanzielle Mittel fĂŒr den Norden Bayerns, also fĂŒr Franken.

Mit großem Befremden sieht die PARTEI FÜR FRANKEN, dass Milliardenprojekte fĂŒr den Großraum MĂŒnchner geplant und teilweise, trotz des Verlustes der Olympischen Spiele genehmigt werden. Übrigens war dies damals schon voraussehbar und somit wohl eingeplant.
Ein untragbarer Zustand

(veröffentlicht am 16.08.2011 auch bei pesse-kostenlos.de, OpenPR und pressbot.net)

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