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Bayrischer Rundfunk bringt Portr├Ąt der Partei f├╝r Franken

Samstag, 7. September 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Am Samstag, dem 24. August, informierte die Partei f├╝r Franken in Bamberg ├╝ber ihr Wahlprogramm zur bevorstehenden Landtagswahl in Bayern. Der bayrische Rundfunk begleitete die Wahlk├Ąmpfer den ganzen Tag mit der Kamera und wird die Franken in einem viermin├╝tigen Beitrag vorstellen. Sendetermin ist der 11. September 2013 um 22.05 Uhr.

Kern der Berichterstattung wird das Wahlprogramm der Partei f├╝r Franken sein. Den Franken, die sich als Heimatpartei verstehen, ist es dabei wichtig, Verwechslungen mit anderen fr├Ąnkischen Regionalparteien auszuschlie├čen. Der erste Vorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner, erkl├Ąrt dazu: ÔÇ×Wir wollen weder ein selbstst├Ąndiges Bundesland Franken noch wollen wir Bev├Âlkerungsgruppen ausschlie├čen. Mir ist keine zweite Partei bekannt, die offiziell Mitglied in der ÔÇ×Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion N├╝rnbergÔÇť ist. Und das auch lebt.ÔÇť Inklusion und Toleranz statt Separatismus also, extremistische Str├Âmungen bekommen in der Partei f├╝r Franken keine Plattform.
Man wolle keine bevorzugte Behandlung Frankens, sondern eine gleichberechtigte Stellung der Region Franken im Bundesland Bayern. Dazu geh├Âren nat├╝rlich Pflichten. Aber auch Rechte. So setze man sich f├╝r die gerechte Verteilung finanzieller Mittel im Freistaat ein. ÔÇ×Es ist doch auff├Ąllig, dass f├╝r Projekte egal welcher Art in S├╝dbayern mehr Geld investiert wird,ÔÇť findet Gattenl├Âhner.

Dabei seien die Forderungen keinesfalls ├╝berzogen, sondern orientierten sich gerade wirtschaftlich nur am Wortlaut des Landesentwicklungsprogramms (LEP) Bayern. Aufgabe des LEP sei die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen. Die Partei f├╝r Franken will vor allem auch Aufmerksamkeit schaffen f├╝r die strukturschwachen Regionen. ÔÇ×W├Ąhrend die Region Hochfranken vom Aussterben bedroht ist, wird Oberbayern gef├Ârdert und aufgebaut. Gezielte Ma├čnahmen wie das Forcieren von Firmenansiedlungen oder Einrichtung von Kinderg├Ąrten sind wichtig, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Das hei├čt nicht, dass dies in Altbayern weniger n├Âtig ist. Wir wollen nur Gerechtigkeit. Schlie├člich zahlen wir Franken genauso unsere Steuern.ÔÇť

Ein bewusster Ausbau des Tourismus in Franken steht genauso auf der Agenda der 2009 gegr├╝ndeten Partei wie die F├Ârderung regionaler Produkte. Auch gegen eine erneute Bewerbung S├╝dbayerns f├╝r die olympischen Spiele habe man an sich nichts. Da ein solches Projekt Milliarden auch fr├Ąnkischer Steuergelder verschlingen w├╝rde, ohne dass man in Franken einen Nutzen daraus schlagen k├Ânnte, fordern die Franken zuk├╝nftig ├Ąhnlich prestigetr├Ąchtige Events auch in Nordbayern durchzuf├╝hren oder zumindest einen nachvollziehbaren Finanzausgleich zugunsten Frankens vorzunehmen.

Auch der Ausbau und die F├Ârderung der fr├Ąnkischen Infrastruktur geh├Ârt zu den wesentlichen Themen des Wahlprogramms der Partei f├╝r Franken. Dies schlie├če den dringend notwendigen Ausbau der Bundesautobahn A3 genauso ein wie den des schnellen Internets in den l├Ąndlichen Bereichen. Auch die Professionalisierung des Gesundheitswesens und des Hygienemanagements, oder der Ausbau des Flughafens N├╝rnberg seien wesentliche Bestandteile der Forderungen. ÔÇ×Eine dritte Startbahn in M├╝nchen darf nicht zulasten des ohnehin gef├Ąhrdeten Airports N├╝rnberg gehenÔÇť, stellt Gattenl├Âhner klar.

Auch Bildung ist ein wichtiges Thema f├╝r die Franken. Ein einheitliches deutsches Bildungssystem sei f├╝r die Zukunft Deutschlands entscheidend. Au├čerdem sei es unn├Âtig, Lehrer aus Franken nach S├╝dbayern zwangsumzusiedeln. Diese Entwurzelung m├╝sse gestoppt werden.

Apropos Entwurzelung: Auch die R├╝ckf├╝hrung fr├Ąnkischer Kulturg├╝ter in die urspr├╝nglich angestammten Orte geh├Ârt zu den Forderungen der Franken, genau wie der Unterricht fr├Ąnkischer Geschichte in den Schulen.

Die Partei f├╝r Franken stehe also f├╝r ein selbstbewusstes Franken im Bundesland Bayern, das ├╝ber einen gerechten Anteil des bayrischen Haushaltsbudgets verf├╝gen und bei aller Integration eine eigene Identit├Ąt bewahren kann.

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Partei f├╝r Franken: Viele Luftl├Âcher am N├╝rnberger Airport

Samstag, 22. Juni 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Der N├╝rnberger Flughafen geh├Ârt zu den zehn meistgenutzten internationalen Flugh├Ąfen Deutschlands. Gesch├Ąftsleute beklagen allerdings das Fehlen wichtiger Direktverbindungen. Die Partei f├╝r Franken macht sich dar├╝ber hinaus f├╝r eine direkte Schienenanbindung des Airports stark. Au├čerdem fordern DIE FRANKEN eine Verbesserung der Kapitalausstattung.

Laut einer Studie der Universit├Ąt Erlangen-N├╝rnberg befindet sich der Airport im Knoblauchsland in der Gunst der Gesch├Ąftsleute ganz weit oben. Der Flughafen sei nicht nur unter Gesch├Ąftsreisenden sehr beliebt, so die N├╝rnberger Nachrichten. Auch die Bedeutung f├╝r die fr├Ąnkischen Unternehmen, z.B. f├╝r den Empfang von Kunden und Partnern, sei hoch. Leider g├Ąbe es viel zu wenige Direktverbindungen in die anderen europ├Ąischen Metropolen. Davon wiederum profitiere der M├╝nchener Flughafen vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Die Partei f├╝r Franken sieht darin eine gewollte ├ťbervorteilung des Airports M├╝nchen. Und das, obwohl die Aufsichtsr├Ąte beider Flugh├Ąfen in weiten Teilen von den gleichen Personen besetzt sind. Auch der geb├╝rtige Franke Markus S├Âder, CSU, halte den fr├Ąnkischen Airport bewusst klein. ÔÇ×Auch hier zeigt sich: Die Bedeutung des N├╝rnberger Flughafen wird zu Gunsten des M├╝nchner Flughafens riskiertÔÇť, so der Vorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner.

Auch in der fehlenden Schienenanbindung des Flughafens sehen die Franken einen Wettbewerbsnachteil gegen├╝ber Frankfurt, aber eben gerade auch gegen├╝ber M├╝nchen. Dort solle unter anderem mit Fr├Ąnkischen Steuergeldern die S-Bahn zum au├čerhalb der Stadt gelegenen Flughafen ausgebaut werden. Dies beweise zum wiederholten Male ein Ungleichgewicht in der Verteilung finanzieller Unterst├╝tzung im Freistaat. Gattenl├Âhner: ÔÇ×Es gibt eindeutig ein Nord-S├╝d-Gef├Ąlle!ÔÇť

Eine Investition in den N├╝rnberger Flughafen sei auf jeden Fall die bessere Alternative zur Errichtung einer dritten Startbahn in M├╝nchen, so die Partei f├╝r Franken. Gattenl├Âhner ist sicher: ÔÇ×Der Airport N├╝rnberg ist f├╝r die gesamte Region von enormer Bedeutung!ÔÇť Eine weitere Schw├Ąchung des N├╝rnberger Flughafens, der ohnehin rote Zahlen schreibe, k├Ânne fatale Folgen haben. Aber auch N├╝rnbergs Oberb├╝rgermeister und Flughafenaufsichtsrat Ulrich Maly (SPD), in dessen ureigenstem Interesse ein starker Airport liegen sollte, beweise hier keine St├Ąrke gegen├╝ber den M├╝nchner Vertretern im Aufsichtsrat des Flughafens. Auf leere Phrasen ├í la ÔÇ×Ziel muss es sein, den Flughafen attraktiver zu machenÔÇť folge leider auch beim Stadtoberhaupt der Frankenmetropole wenig Z├Ąhlbares. Gattenl├Âhner fragt sich: ÔÇ×Sind die Vertreter der Landesregierung zu stark ÔÇô oder ist das Thema Metropolflughafen┬ánicht wichtig genug f├╝r seine Wiederwahl?ÔÇť

Mit der 40 Millionen umfassenden Finanzspritze, die der Freistaat 2011 gemeinsam mit der Stadt in den Flughafen gepumpt hat, br├╝ste sich der Aufsichtsratsvorsitzende Innenminister Herrmann gerne, meinen die Franken. Dabei lenke diese nicht nur von der wirklichen L├Âsung des Problems ab, sondern verschlimmere es sogar noch: Verbunden mit der R├╝ckforderung von 12,5 Millionen Euro durch das Land Bayern im Jahre 2006 habe die Flughafen-Gesellschaft nun einen erschreckend geringen Eigenkapitalanteil (24,1%). Dies mache es nicht nur in Krisen schwierig, finanzielle Engp├Ąsse auszugleichen. Au├čerdem greife dadurch eine Klausel im Kreditvertrag mit einem Bankenpool unter F├╝hrung der Bayerischen Landesbank (vermutliches Volumen: 100 Mio. Euro): Bei einer zu geringen Quote an Eigenkapital k├Ânnen die f├Ąlligen Zinss├Ątze erh├Âht werden. Gleiches gelte bei sinkenden Passagierzahlen, wie die N├╝rnberger Zeitung schreibt. Das ist f├╝r DIE FRANKEN ein weiteres Argument gegen die dritte Startbahn in M├╝nchen, die weitere Flugg├Ąste von N├╝rnberg nach M├╝nchen abziehen w├╝rde.

In diesem Zusammenhang fragen sich DIE FRANKEN auch, wieso das Aufsichtsratsmitglied der Flugh├Ąfen N├╝rnberg und M├╝nchen, Finanzminister S├Âder f├╝r etliche Projekte in N├╝rnberg Geld zur Verf├╝gung stellt, jedoch f├╝r den Flughafen N├╝rnberg keine finanziellen Mittel ├╝brig hat. Dass die pure Umbenennung des Flughafens N├╝rnberg in ÔÇ×Albrecht D├╝rer Airport N├╝rnbergÔÇť, wie von S├Âder gefordert, f├╝r das n├Âtige Plus an Passagieren sorgt, ist zumindest schwer zu glauben.

Die Partei f├╝r Franken sieht hier eine unverh├Ąltnism├Ą├čige Benachteiligung von N├╝rnberg und Franken gegen├╝ber M├╝nchen und Oberbayern. Die Metropolregion N├╝rnberg hat gleiche Anrecht auf einen konkurrenzf├Ąhigen Airport (ÔÇ×MetropolflughafenÔÇť) wie andere Metropolregionen auch. DIE FRANKEN fordern deshalb – wie schon so oft – von der Bayerischen Staatsregierung mehr Fairness bei der Verteilung von F├Ârderungen sowie das im Jahre 2006 entnommene Eigenkapital baldm├Âglichst wieder in den Flughafen N├╝rnberg zur├╝ckzuf├╝hren, so Gattenl├Âhner abschlie├čend.

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DIE FRANKEN fordern Vorfinanzierungen auch in Franken

Samstag, 15. Dezember 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat vor kurzem die Teil-Finanzierung der 2,2 Milliarden teuren zweiten S-Bahn-Stammstrecke in M├╝nchen durch den Bund in Aussicht gestellt. M├Âglich werden soll das Projekt durch die Umschichtung eines Darlehens f├╝r den Airport M├╝nchen in H├Âhe von fast 492 Millionen Euro, das dem Flughafen in den 1980er Jahren als Anschubfinanzierung diente. F├╝r die Partei f├╝r Franken ist das wieder einmal ein Paradebeispiel, wie schnell in Oberbayern neue Geldt├Âpfe f├╝r die Verwirklichung von Verkehrsprojekten gefunden werden, w├Ąhrend in anderen Gegenden Bayerns diese Mittel verweigert werden.

Die Stadt M├╝nchen hat das mit 442 km gr├Â├čte S-Bahn-Streckennetz aller deutschen S-Bahn-Systeme und m├Âchte weiterhin eine Investition in H├Âhe von 2,2 Milliarden Euro f├╝r 7 Kilometer Strecke als absolut n├Âtig darstellen. Da die Landeshauptstadt an der Isar aber nicht ├╝ber diese Mittel verf├╝gt, wird nun h├Ąnderingend nach einer Finanzierung gesucht, da der Bund maximal die H├Ąlfte der Investitions-Kosten tragen w├╝rde.

So stellt man nun ein Darlehen zu Gunsten des Flughafens M├╝nchen in H├Âhe von 492 Millionen Euro als ÔÇ×freie MittelÔÇť dar. Dazu m├╝sste der Airport diesen Kredit nur noch zur├╝ckzahlen, wozu er nach Aussage von Flughafenchef Michael Kerkloh auch in der Lage sei. Wenn er das, nebenbei bemerkt nicht w├Ąre und durch die Zahlung in Schieflage ger├Ąte, dann m├╝ssten wohl wieder die drei Gesellschafter des MUC einspringen: Der Freistaat, der Bund und die Stadt M├╝nchen. Dann bliebe also alles beim alten.

Dar├╝ber hinaus hat der Freistaat angek├╝ndigt f├╝r die fehlenden Zusch├╝sse vom Bund in Vorleistung von noch einmal rund 200 Millionen Euro zu treten, bis die Zusagen aus Berlin da sind. Eine solche Vorfinanzierung gab es auch schon f├╝r die Elektrifizierung der Bahnstrecke M├╝nchen ÔÇô Lindau, die mit einem zinslosen Darlehen in H├Âhe von 55 Millionen Euro unterst├╝tzt wurde.

Vorfinanzierungen auch in Franken

Die Partei f├╝r Franken fordert deshalb, dass der Freistaat diese ÔÇ×SchieneÔÇť konsequent weiterf├Ąhrt, aber auch n├Ârdlich der Donau bei wichtigen Verkehrsprojekten in Vorleistung tritt.

Hier b├Âte sich die Stadtumlandbahn zwischen N├╝rnberg, Erlangen und Herzogenaurach an, die seit ├╝ber 25 Jahren geplant wird und zuletzt 1995 vom Freistaat f├╝r eine F├Ârderung abgelehnt wurde. Heute droht das Projekt erneut an den Kosten zu scheitern, obwohl es immer noch einen der h├Âchsten Kosten-Nutzen-Faktoren in Bayern hat.

Ebenso w├Ąre eine Elektrifizierung der Bahnstrecke N├╝rnberg ÔÇô Hof bzw. N├╝rnberg-Cheb dringend erforderlich, da unsere Nachbarstaaten Tschechien und auch Sachsen diese Strecken bereits bis an die Grenzen Bayerns mit Fahrdraht versehen haben. Mit einer Vorfinanzierung durch den Freistaat k├Ânnte der Bund alsbald mit dem l├Ąngst ├╝berf├Ąlligen Ausbau beginnen.

Weiter sollte auch in Aschaffenburg endlich mit der Planung der Umlandbahn nach Gro├čostheim begonnen werden, zur Landesgartenschau steht die Wiederer├Âffnung der Bahnstrecke nach Wassertr├╝dingen an und auch W├╝rzburg ben├Âtigt dringend L├Âsungen zur Bew├Ąltigung des Durchgangsverkehrs auf der Strasse.

ÔÇ×Die steigende Verkehrslast ist nicht nur ein Problem M├╝nchensÔÇť so der Parteivorsitzende Robert Gattenl├Âhner. ÔÇ×Das Landesentwicklungsprogramm sollte ja f├╝r gleiche Verh├Ąltnisse im Land sorgen, doch leider wird es viel zu oft ignoriertÔÇť.

(ver├Âffentlicht am 12.12.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Nahverkehr Franken ÔÇô Bayerns f├╝nftes Rad am Wagen?

Freitag, 31. August 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Partei f├╝r Franken sieht ungleiches Verhalten der Bayerischen Staatsregierung.

Der ÔÇ×Arbeitskreis VerkehrÔÇť der ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť erarbeitete eine Studie ├╝ber den Ausbau des ├Âffentlichen Nahverkehrs in Franken. Diese Ergebnisse zeigen, dass es bei der Verteilung anscheinend nicht ganz mit rechten Dingen zugehe, meinen ÔÇ×die FrankenÔÇť!

Zwar wird sich in N├╝rnberg f├╝r die Erweiterung der Stra├čenbahn stark gemacht, eine Unterst├╝tzung zur Entwicklung der Fl├Ąche fehlt aber g├Ąnzlich. Ebenso kommt auch der Ausbau des Frankenschnellwegs seit Jahren nicht voran, w├Ąhrend der Stra├čenring um M├╝nchen fast schon komplett untertunnelt wurde.

Erstaunt sind ÔÇ×die FrankenÔÇť auch immer wieder ├╝ber ├äu├čerungen fr├Ąnkischer CSU-B├╝rgermeister, wie im Fall von Erlangens Oberb├╝rgermeister Dr. Balleis (CSU), der seine Zustimmung zur Stadtumlandbahn von einer Parkplatzgeb├╝hr auf privaten Firmenparkpl├Ątzen abh├Ąngig macht. ÔÇ×Die FrankenÔÇť sehen darin nur eine Taktik zukunftsweisende fr├Ąnkische Projekte in einer solchen Diskussionsflut untergehen zu lassen. Parkplatzgeb├╝hren zu erheben, sollte den Besitzern und Betreibern der ans├Ąssigen Firmen selbst ├╝berlassen bleiben.

Dar├╝ber hinaus ist es nach Meinung der ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť moralisch nicht richtig, dass Pendler ohne eine Anbindung an den ├ľffentlichen Nahverkehr, mit zus├Ątzlichen Kosten belastet werden.

Stadtumlandbahn zum Flughafen

Derzeit denkt man in M├╝nchen dar├╝ber nach, Z├╝ge direkt aus dem Allg├Ąu, sowie dem Werdenfelser Land direkt zum Flughafen fahren zu lassen, w├Ąhrend der Flughafen N├╝rnberg auch aus dem Norden nur ├╝ber den Hauptbahnhof zu erreichen ist.

Darum fordern ÔÇ×die FrankenÔÇť, die Stadtbahn von Erlangen nach N├╝rnberg zum Flughafen zu f├╝hren. Dadurch erhielte Erlangen und auch die Firmensitze dort, endlich direkten Anschluss an den Flughafen. Berufspendler von und nach Erlangen k├Ânnten somit dann auch ab dem Flughafen in die U-Bahn umsteigen.

Weiter sollte die Stra├čenbahn von Thon bis zur Stadtbahn aus Erlangen kommend, verl├Ąngert werden, so dass auch hier eine Umsteigem├Âglichkeit geschaffen wird. Die Verkehrsbedienung der U-Bahn und S-Bahn N├╝rnbergs muss dabei nat├╝rlich auch an den Flugbetrieb angepasst werden.

Genauso durchschaut man in Franken den plumpen Versuch den Flughafen N├╝rnberg in ÔÇ×Albrecht D├╝rer FlughafenÔÇť umzubenennen, nur weil ÔÇ×Albrecht D├╝rerÔÇť und der ÔÇ×N├╝rnberger FlughafenÔÇť im derzeitigen fr├Ąnkischen Tagesgespr├Ąch sind. Eine Namens├Ąnderung ├Ąndert schlie├člich nichts an den finanziellen und infrastrukturellen Missst├Ąnden. B├Âse ist man dem Herrn S├Âder (CSU) deswegen nicht, aber ein mitleidiges L├Ącheln haben die Franken schon ├╝brig f├╝r soviel Unsinn…

Die ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť sieht auch besondere Unstimmigkeiten im gesamten ├╝berregionalen Schienenausbau ÔÇô geradezu ein Paradebeispiel f├╝r die unterschiedliche Bewertung Frankens!

Die Eisenbahnstrecke M├╝nchen-Lindau und die Strecke N├╝rnberg-Hof sind zwar im Bundes-Verkehrswegeplan zur Elektrifizierung aufgenommen, aber wegen der allgemeinen finanziellen Lage des Bundes beide zur├╝ck gestellt worden.

Der Bayerische Freistaat finanziert aber inzwischen dem Bund die Strecke M├╝nchen-Lindau vor. Dies geschieht auch mit fr├Ąnkischen Steuergeldern, w├Ąhrend die Strecke N├╝rnberg-Hof der Bayerischen Staatsregierung weniger wichtig erscheint und dort vorerst gar nichts geschieht!

Mit derartigen Ungleichbehandlungen muss endlich Schluss sein, meinen ÔÇ×die FrankenÔÇť und fordern die Politiker auf, sich auch f├╝r die Heimat ihrer fr├Ąnkischen W├Ąhler einzusetzen!

Viele Strecken sind nicht einmal in Diskussion!

Was wird aus der Wiederer├Âffnung der Bahnlinien von Hof nach Lobenstein, oder der Strecke Schweinfurt ├╝ber Arnstein nach Gem├╝nden? Eine Wiederer├Âffnung des Streckenabschnitts von Gunzenhausen nach Wassertr├╝dingen w├╝rde gerade einmal zwei Millionen Euro kosten. Verschwindend wenig, wenn man dem gegen├╝ber die zwei Milliarden Euro f├╝r zehn Kilometer S-Bahn in M├╝nchen sieht!

Investitionen im Bereich Verkehr ver├Ąndern ihr Gesicht, wenn der Zug nach Norden ├╝ber die Donau f├Ąhrt. So h├Ątte man die neuen wei├č-blauen ÔÇ×Bahnland-Bayern-AufkleberÔÇť wohl besser als Magnetschilder anfertigen lassen ÔÇô man k├Ânnte sie dann leicht in Ingolstadt runter nehmen, so ÔÇ×die FrankenÔÇť!

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Missbrauch des Flughafens N├╝rnberg als Wahlkampfthema

Sonntag, 22. Juli 2012 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG:

ÔÇ×Die Partei f├╝r FrankenÔÇť sieht derzeit mit Besorgnis auf die Entwicklung des Flughafens N├╝rnberg und das Ausschlachten dieses brisanten Themas f├╝r den bevorstehenden Landtagswahlkampf durch die Regierungsparteien CSU und FDP.

Bezeichnend hierf├╝r ist schon das Verhalten, dass bei der letzten von Herrn S├Âder einberufenen Sitzung nur Vertreter von CSU und FDP, aber keine der zust├Ąndigen Fachleute eingeladen wurden. ÔÇ×Die FrankenÔÇť bef├╝rchten, dass das Thema Flughafen N├╝rnberg von Herrn S├Âder und Kollegen bis zur n├Ąchsten Landtagswahl entsprechend hochgekocht wird und danach wie „so manche“ Aktion im Sande verl├Ąuft.

ÔÇ×Die FrankenÔÇť warnen, dass der Flughafen nach der Landtagswahl das gleiche Schicksal wie der Flughafen Hof erleiden k├Ânnte, indem die im Landtag regierende CSU das Aus des Flughafens N├╝rnberg beschlie├čen k├Ânnte, da Bayern ja zwei Prestigeflugh├Ąfen (Memmingen und M├╝nchen) hat, die auch unterhalten, gef├Ârdert und entsprechend subventioniert werden wollen. Schon jetzt hat die Flughafengesellschaft M├╝nchen Verbindlichkeiten in H├Âhe von 2 Milliarden Euro, die auch aus fr├Ąnkischen Steuergeldern finanziert werden m├╝ssen!

Den Besch├Ąftigten des N├╝rnberger Airports und der fr├Ąnkischen Bev├Âlkerung ist nicht damit geholfen, unz├Ąhlige und s├╝ndhaft teure Gutachten erstellen zu lassen, f├╝r die die Angestellten die Hauptlast bis hin zu K├╝ndigungen tragen. Die Partei f├╝r Franken vermisst hier deutlich die energischen Einw├Ąnde und Proteste unserer gesamtfr├Ąnkischen Volksvertreter in M├╝nchen, allen voran unser Innenminister und Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens N├╝rnberg (und Franke), Joachim Herrmann, der sich in dieser Angelegenheit nach Meinung ÔÇ×der FrankenÔÇť etwas zu still und zur├╝ckhaltend verh├Ąlt.

Die Partei f├╝r Franken fordert deshalb, dass sich schnellstm├Âglich die Vertreter der Stadt N├╝rnberg und des Freistaat Bayern an einen Tisch setzen und gemeinsam die Probleme bew├Ąltigen. Gegenseitige politische Machtspiele haben dabei keinen Platz. Stattdessen m├╝ssen konstruktive Ergebnisse f├╝r den Erhalt des Flughafens gemeinsam erarbeitet und umsetzt werden. Es wird dem Flughafen auch nicht mehr Passagiere bringen, wenn er den Beinamen ÔÇ×Albrecht D├╝rerÔÇť tr├Ągt. Ebenso wenig wird aus der Georg-Simon-Ohm-Hochschule eine Technische Universit├Ąt, nur weil man ein ÔÇ×TUÔÇť dran h├Ąngt! So dumm sind die Franken nun auch nicht, Herr Seehofer!

In der Vergangenheit wurden seitens der Gesch├Ąftsf├╝hrung und des Aufsichtsrates des N├╝rnberger Flughafens diverse Fehlentscheidungen getroffen, welche jetzt schmerzlich zum Tragen kommen. So hat auch die Eigenkapitalentnahme in H├Âhe von 12 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern erheblich zur Schieflage des Flughafens beigetragen, da sich der Flughafen auf dem Kapitalmarkt heute Kredite zu h├Âheren Zinss├Ątzen beschaffen muss. Hier fordern ÔÇ×die FrankenÔÇť den Freistaat Bayern auf, die Eigenkapitaleinlage schnellstm├Âglich wieder zu erh├Âhen.

Die Partei f├╝r Franken sieht auch eine absolute Notwendigkeit die Infrastruktur in der Region des Flughafens zu verbessern. Dabei darf die Lebensqualit├Ąt der dort lebenden B├╝rger weder missachtet noch ├╝ber das Ma├č beeintr├Ąchtigt werden! Hier m├╝ssen der Sachlage angemessene Kompromisse gefunden werden!

ÔÇ×Die fr├Ąnkische WelleÔÇť, aufgeworfen durch j├╝ngste Veranstaltungen wie ÔÇ×der Tag der FrankenÔÇť, die fast t├Ąglich erscheinenden Pressediskussionen ├╝ber den ÔÇ×FrankenrechenÔÇť und nicht zuletzt der steigende Druck durch Organisationen wie die ÔÇ×Partei f├╝r FrankenÔÇť, bringt manch bayerischen Politiker an das fr├Ąnkische Thema. Billiges Gerede, parteipolitisches S├Ąbelrasseln und wenig durchdachte Scheinaktionen werden von den fr├Ąnkischen B├╝rgern aber leicht durchschaut.

Es m├╝ssen von den Gesamtverantwortlichen schnellstm├Âglich Taten folgen, denn hier geht es schlie├člich um Menschen, wichtige Arbeitspl├Ątze und um eine ganze Region. Parteipolitische Machtspiele haben hier nichts zu suchen!

(ver├Âffentlicht am 19.07.2012 auch bei┬áOpenPR, live-pr.com und bei┬áptext.net)

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Partei f├╝r Franken warnt CSU, SPD und FDP

Donnerstag, 28. Juni 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

DIE FRANKEN warnen Spitzenpolitiker sich jetzt gegen den B├╝rgerentscheid zu stellen. Der Parteivorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner mahnte den Willen des B├╝rgers zu respektieren!

Der stellvertretende bayerische Ministerpr├Ąsident und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte Berichten zufolge, dass er am Bau der dritten Landebahn in M├╝nchen festhalten wolle und dass ein B├╝rgerentscheid daran nichts ├Ąndere. CSU-Chef Horst Seehofer und der M├╝nchner Oberb├╝rgermeister Christian Ude (SPD) sind ebenfalls starke Bef├╝rworter f├╝r eine dritte Startbahn am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt. Eine derartige Aussage wie die des Herrn Wirtschaftsminister Zeil schadet nach Meinung Gattenl├Âhners der Demokratie.

M├╝nchner B├╝rger sprachen sich klar gegen den Bau einer dritten Startbahn aus, wobei die Wahlbeteiligung das n├Âtige Quorum weit ├╝bertraf. Die Partei f├╝r Franken unterst├╝tzt grunds├Ątzlich diese Aktion der Gr├╝nen und freut sich ├╝ber die richtige Entscheidung f├╝r das Wohl der B├╝rger in Bayern und der Anwohner am Flughafen. Schade ist dass nun Politiker diese b├╝rgerliche Entscheidung nicht akzeptieren wollen und sich trotz des B├╝rgerentscheids weiterhin f├╝r einen Baubeginn aussprechen.

Nat├╝rlich ist das Ergebnis eine Schlappe f├╝r CSU, SPD und FDP, aber es ist eine klare Entscheidung des B├╝rgers und sollte als diese auch geachtet werden, meinte Gattenl├Âhner. Manche Politiker sollten sich vielleicht ins Ged├Ąchtnis rufen, dass der B├╝rger sie gew├Ąhlt hat, um ihre Interessen zu vertreten und mancher B├╝rger sollte diese Dinge vielleicht am Wahltag ber├╝cksichtigen, denn nur so funktioniert Demokratie!

Ganz sicher ist der Erfolg des B├╝rgerentscheids noch nicht. Grunds├Ątzlich k├Ânnte der Stadtrat doch noch f├╝r die zus├Ątzliche Startbahn entscheiden, wozu es allerdings einer einstimmigen Abstimmung bedarf, die sehr unwahrscheinlich ist. Hintert├╝ren gibt es aber! So k├Ânnte die Stadt Anteile an der Flughafengesellschaft an den Freistaat oder den Bund verkaufen. Au├čerdem ist der Stadtrat juristisch gesehen nur ein Jahr an den B├╝rgerentscheid gebunden…

Egal wie man zu der Sache steht, ist es nicht zu tolerieren dass Entscheidungen durch das Volk von Regierungen ignoriert werden, meinte Gattenl├Âhner. Die Partei f├╝r Franken hofft deshalb nun endlich auf eine gleichm├Ą├čigere Verteilung von Verkehrsinvestitionen f├╝r ganz Bayern und nicht wieder eine einseitige Investition mit Franken als Schlusslicht.

Der Flughafen N├╝rnberg w├╝rde mit einer dritten Startbahn in M├╝nchen den Todessto├č erhalten. Viele B├╝rger beschweren sich bereits jetzt ├╝ber mangelnde Fl├╝ge und m├╝ssen Umwege nach M├╝nchen oder Frankfurt in Kauf nehmen, um ihren Urlaub anzutreten. Unternehmen im Fr├Ąnkischen Raum brauchen diesen Flughafen ebenfalls mehr denn je, um sich im internationalen Markt behaupten zu k├Ânnen. So auch die N├╝rnberger Messe, die eine gute Infrastruktur ben├Âtigt, einschlie├člich ausreichender Fl├╝ge um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Von den Messen lebt unter anderem auch ein Gro├čteil der Hotels, Gastronomie und deren Zulieferern des Landkreises N├╝rnberger Land.

F├╝r ein Fl├Ąchenland wie Bayern sind auch der Ausbau der Schienenverbindungen sowie die Erhaltung der Stra├čen ein vordringliches Vorhaben und weitaus wichtiger als auf ├╝bertriebene Gro├čprojekte zu setzen. Man erinnere sich nur an die hochgesteckten Ziele beim Rhein-Main-Donau-Kanal. Dieses Milliardengrab hat ebenfalls der B├╝rger bezahlt, ohne dass die hochgesteckten Ziele je erreicht wurden.

Die Partei f├╝r Franken fordert darum umgehend folgende Schienenprojekte in Angriff zu nehmen:

  • Schienenverbindung von Aschaffenburg nach Gro├čostheim.
  • Wiederinbetriebnahme der Strecke Schweinfurt nach Gem├╝nden ├╝ber Arnstein bis Lohr-Rodenbach.
  • Aufbau der H├Âllenthalbahn mit seiner Verbindung von Hof nach Lobenstein.

Weiter fordern die Franken ein Investitionsprogramm zur Beschleunigung der Nebenbahnen. Dazu sind lediglich Investitionen zur Installation von technischen Bahn├╝bergangsanlagen notwendig, um die Streckengeschwindigkeit zu steigern.

Vordringlich fordert die Partei f├╝r Franken die bayerische Staatsregierung auf, die Elektrifizierung der Strecke Hof ÔÇô N├╝rnberg dem Bund vorzufinanzieren, wie es bereits f├╝r die Linie M├╝nchen ÔÇô Lindau geschieht. Die Franken sind dazu in Vorbereitung einer Petition mit gro├č angelegter Unterschriftensammlung.

Der B├╝rger hat das letzte Wort ÔÇô und so soll es auch bleiben!

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Streit um Rettungshubschrauber muss enden!

Freitag, 8. Juni 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei f├╝r Franken mahnt zur Sachlichkeit und fordert eine sofortige und endg├╝ltige Entscheidung mit ausschlie├člich fachlicher und professioneller Orientierung. Politische Einzelinteressen d├╝rfen die Sicherheit der B├╝rger nicht gef├Ąhrden!

Die Partei f├╝r Franken folgt der Kontroverse um die Stationierung der Rettungshubschrauber mit gro├čem Interesse, aber auch mit zunehmender Sorge.

Seit Monaten besteht ein Tauziehen um Standorte und Einsatzgebiet unserer Rettungshubschrauber. Nun m├Âchte Innenminister Joachim Herrmann einen der beiden Rettungshubschrauber von N├╝rnberg abziehen und vor├╝bergehend nach Roth verlegen. Nach eineinhalb Jahren wolle man dann sehen wie sich dieser Standort bew├Ąhrt hat ÔÇô ein Aktionsplan mit einem Zeitraum der sicher jedem Luftrettungsspezialisten nur ein Kopfsch├╝tteln entlocken k├Ânnte. (Au├čerdem l├Ąge der Verdacht nahe dass man den Zeitraum von eineinhalb Jahren gew├Ąhlt hat um das Problem bis zur Landtagswahl auf Eis zu legen). Der N├╝rnberger Oberb├╝rgermeister Dr. Maly bef├╝rchtet dadurch eine Verschlechterung der Versorgung!
Vorher hie├č es, dass Minister Herrmann (CSU) die Stationierung eines weiteren Hubschraubers im Grenzgebiet des westlichen Mittelfrankens plane. Inzwischen wurde dieser Vorschlag vorerst verworfen da sein baden-w├╝rttembergischer Kollege Reinhold Gall (SPD) dem Plan nicht zustimmte.

Ansbachs Landrat J├╝rgen Ludwig (CSU) meldete Zweifel an dass ein bereits ├╝berlasteter Rettungshubschrauber in Roth seinen Landkreis versorgen k├Ânnte und forderte einen zus├Ątzlichen Hubschrauber. Die freien W├Ąhler stellten einen Dringlichkeitsantrag an die bayerische Staatsregierung die Versorgungsl├╝cke in West-Mittelfranken zu schlie├čen. Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Georg Schmid m├Âchte den Rettungshubschrauber in Donauw├Ârth, nachdem Ministerpr├Ąsident Horst Seehofer einen Rettungshubschrauber f├╝r Augsburg versprochen hatte…

Fest steht jedenfalls, dass sich im Westen Mittelfrankens ein Versorgungsloch befindet. Fest steht au├čerdem, dass einer der beiden N├╝rnberger Rettungshubschrauber bereits weitgehend ausgelastet ist und der andere meist mit ├ťberf├╝hrungsfl├╝gen unterwegs ist. Inzwischen haben sich die Krankenkassen grunds├Ątzlich bereit erkl├Ąrt die Kosten f├╝r einen zus├Ątzlichen Rettungshubschrauber zu ├╝bernehmen. Alle diese Umst├Ąnde sind bekannt, ebenso Faktoren wie der typische Einsatzradius von 60 Km. Es ist dabei ├Ąu├čerst irritierend, dass wesentliche Ergebnisse immer noch ausstehen!

Weitaus wichtigere Bedingungen unserer Luftrettung werden au├čer Acht gelassen, sollten aber die eigentlichen Prim├Ąrfaktoren f├╝r endg├╝ltige Entscheidungen sein. Wo liegen die Einsatzschwerpunkte, geographisch und medizinisch? Existiert am geplanten Einsatzort das n├Âtige Notarztpersonal und andere fach├Ąrztliche Kompetenz? Wie steht es um die Verf├╝gbarkeit medizinischer Ger├Ątschaften? Wie weit vom Einsatzort befindet sich ein Klinikum mit Maximal-Versorgung?

Diese Dinge lassen sich leicht erfassen und es besteht deshalb f├╝r ÔÇ×die FrankenÔÇť kein Grund f├╝r weitergehende Debatten. Auch fr├Ąnkische Menschenleben sind kostbar! Die Partei f├╝r Franken fordert deshalb von der bayerischen Staatsregierung eine sofortige, konkrete und endg├╝ltige Entscheidung!

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Bayern schiebt Oberfranken aufs Abstellgleis

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Der Freistaat Bayern ist ein modernes Bundesland mit hervorragender Infrastruktur. Gut ausgebaute Stra├čen, schnelle Zugverbindungen und sogar Flugverbindungen in alle Welt zeugen davon. Im Speckg├╝rtel rund um M├╝nchen sind weitere Gro├čprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur geplant. Deren Finanzierbarkeit steht nicht zur Debatte. Die Region Franken dagegen ger├Ąt durch fragw├╝rdige Sparma├čnahmen immer mehr aufs Abstellgleis. Die Partei f├╝r Franken stellt sich daher die Frage, ob Franken aus Sicht der Oberbayern ├╝berhaupt noch zum Freistaat geh├Ârt.

Teile der Region Franken wie zum Beispiel Hof werden von der bayerischen Staatsregierung nicht nur str├Ąflich vernachl├Ąssigt, sondern durch Entscheidungen aus M├╝nchen zur├╝ck auf ein Niveau wie vor 20 Jahren geworfen. So soll die Bedienung der Eisenbahnstrecke N├╝rnberg nach Hof ├╝ber Bayreuth ├Âffentlich ausgeschrieben und ab 2016 an ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen vergeben werden. Die Partei f├╝r Franken begr├╝├čt diesen Wettbewerb, kritisiert aber zugleich, dass ein Einsatz von Fahrzeugen mit Neigetechnik durch das Ministerium der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) als Besteller dieser Zugleistungen nicht mehr vorgesehen ist.

Robert Gattenl├Âhner, Vorsitzender der Partei f├╝r Franken, h├Ąlt diese Vorgehensweise f├╝r ÔÇ×ungeheuerlichÔÇť und wirft der BEG vor, dass sich so die die Fahrzeiten von Hof nach N├╝rnberg um bis zu 30 Minuten verl├Ąngern w├╝rden. ÔÇ×Das ist ein unzumutbarer R├╝ckschrittÔÇť, moniert der Parteivorsitzende und erinnert daran, dass die Neigetechnik noch vor 20 Jahren von regierenden Landespolitikern als unverzichtbare Zukunftstechnologie ausgerufen wurde. ÔÇ×Diese Verschlechterung ist mit uns nicht zu machen,ÔÇť so Gattenl├Âhner, ÔÇ×gerade in Zeiten, in denen hohe Mobilit├Ąt schon aus wirtschaftlichen Gr├╝nden unverzichtbar ist.ÔÇť Die Beweggr├╝nde der Verantwortlichen, die Zusch├╝sse ausgerechnet f├╝r eine ohnehin strukturschwache Region wie Oberfranken zu reduzieren und diese Strecke wieder mit Alttechnik zu bedienen, seien nicht nachvollziehbar. Gattenl├Âhner vermutet jedoch, dass S├╝dbayern beabsichtige, eigene Gro├čprojekte auf Kosten der Nordbayern durchzusetzen.

Die Partei f├╝r Franken werde die Abschaffung der Neigetechnik nur dann mittragen, wenn im Gegenzug mit dem sofortigen Ausbau und Modernisierung von Bayerns langsamster Expesstrecke von Hof nach Bayreuth ├╝ber M├╝nchberg begonnen werde. Diese hat derzeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 79km/h und das trotz Neigetechnik. Auch eine Elektrifizierung der Verbindung N├╝rnberg nach Hof und Cheb h├Ąlt die Partei f├╝r Franken f├╝r unumg├Ąnglich. Doch noch werden fr├Ąnkische Bed├╝rfnisse zur Zukunftssicherung in der Staatsregierung nicht geh├Ârt. Selbst oppositionelle Spitzenpolitiker haben ausschlie├člich Projekte im S├╝den des Landes im Auge – mit einer Ausnahme: SPD-Kandidat Christian Ude ├Ąu├čerte sich immerhin konstruktiv zur Fahrzeitverk├╝rzung auf fr├Ąnkischen Regionalstrecken, verlegte dabei jedoch kurzerhand Aschaffenburg nach Oberfranken und kann deswegen kaum als glaubw├╝rdiger Vertreter fr├Ąnkischer Interessen gelten. F├╝r wenig ├╝berzeugend h├Ąlt die Partei f├╝r Franken auch die Bekundung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Thomas Hacker im Landtag, er versp├╝re einen positiven Effekt, der vom M├╝nchner Flughafen f├╝r seine Heimat Bayreuth ausgehe. ÔÇ×Es liegt doch ganz objektiv auf der HandÔÇť, so Gattenl├Âhner, ÔÇ×dass sich die Infrastruktur der Region durch die Schlie├čung des Flughafens Hof und die k├╝nftig im Schneckentempoverkehrenden Z├╝ge dramatisch verschlechtern wird.ÔÇť

(ver├Âffentlicht am 30.01.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Undemokratisch und eitel – DIE FRANKEN blasen zum Angriff auf Ude

Donnerstag, 29. September 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Die SPD in Bayern wittert die historische Chance, den Ministerpr├Ąsidenten zu stellen. Ausgerechnet Christian Ude soll es richten. Noch vor wenigen Jahren v├Âllig undenkbar lassen die notorischen Wahlverlierer ├╝ber ihren Spitzenkandidaten heute verlauten: ÔÇ×Wir haben keinen BesserenÔÇť.

Als Oberb├╝rgermeister muss Ude aus Altersgr├╝nden abdanken, doch der M├╝nchner steht viel zu gerne im politischen Rampenlicht um mit Mitte 60 schon in Rente zu gehen. Einen Namen hat er sich vor allem als B├╝rgerking und bayerischer Bohemien gemacht und beim Singspiel auf dem Nockherberg fragt man sich so manches Mal: welcher ist der bessere Schauspieler – die Kopie oder das Original? Demokratische Gepflogenheiten scheren den Prinz von der Isar schon lange nicht mehr. An seine Kandidatur f├╝r die SPD, die ihm nach eigenem Bekunden sowieso zu links ist, kn├╝pfte er Bedingungen, die nur dem Prestige und den Wirtschaftsm├Ąchtigen der Landeshauptstadt zu Gute kommen. So sicherte sich Ude vorab unter anderem volle Unterst├╝tzung beim Bau des S-Bahn-Tunnels durch die Landeshauptstadt und eine 3. Startbahn f├╝r den M├╝nchner Airport. Ungeachtet der Proteste von Umweltsch├╝tzern und Anwohnern und der Einbu├čen, die auf den Flughafen N├╝rnberg zukommen. Der Kandidat ist sich durchaus bewusst, dass sich da schon jetzt ein neues „Stuttgart21“ abzeichnet, doch er gibt sich weltm├Ąnnisch und siehts gelassen. ├ťber die Wohltaten, die er dem restlichen Bayern anzutun gedenkt, hat man dagegen von der M├╝nchner Herrlichkeit noch nichts vernommen.

So sehr man sich in vielen Teilen Bayerns die Abl├Âsung der CSU als Staatspartei herbei gew├╝nscht hat – unter einem Ministerpr├Ąsidenten Christian Ude kann man geradezu froh sein, wenn Franken f├╝r Bayern das bleibt, was es heute ist, n├Ąmlich eine Kuh, die man melken kann, ohne gro├č in sie zu investieren. Die angeblich so breite Unterst├╝tzung in der fr├Ąnkischen Bev├Âlkerung f├╝r die oberbayerische Lichtgestalt, die k├╝rzlich bei der SPD-Klausurtagung in W├╝rzburg herauf beschworen wurde, ist lediglich herbeigeredet und eher von parteiinternen Machtinteressen geleitet sein als von der Realit├Ąt getragen. Selbst der bayerischen SPD d├╝rfte in ihrer G├Âtterd├Ąmmerung klar sein, dass sie mit Ude den Pokal nicht gewinnen kann. Mit aller Macht will man heraus aus der Talsohle. Dass sie aber damit dem politischen Erzfeind direkt in die H├Ąnde spielen, verdr├Ąngen die Genossen gro├čz├╝gig. Doch nicht nur Seehofer und Konsorten stehen in den Startl├Âchern f├╝r die n├Ąchste Landtagswahl – besonders die Franken machen sich diesmal stark f├╝r die Zukunft ihrer Region in Bayern. Eine eigene Partei haben sie gegr├╝ndet, „damit der Bayerische Landtag nicht zur M├╝nchner Stadtratssitzung verkommt„, so der stellvertretende Vorsitzende der Partei f├╝r Franken, Andreas Brandl, „denn jeder wahlberechtigte Franke muss in Anbetracht der Forderungen Udes erkennen, dass dann kaum mehr Mittel f├╝r Franken ├╝brig sein werden und die Partei f├╝r Franken die einzig wahre Alternative ist„.

Andreas Brandl

(ver├Âffentlicht am 26.09.2011 auch bei pressbot.net, OpenPR und presse-kostenlos.de)

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N├╝rnberg und W├╝rzburg rutschen im St├Ądte-Ranking ab!

Freitag, 19. August 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG
zum Zeitungsartikel vom 16.August.2011 in den N├╝rnberger Nachrichten zum Thema:

N├╝rnberg und W├╝rzburg rutschen im St├Ądte-Ranking ab!

W├Ąhrend N├╝rnbergs kommissarischer Wirtschaftsreferent Herr Klemens Gsell dies als Warnung betrachtet, sieht der Arbeitskreis Verkehr der PARTEI F├ťR FRANKEN dies als Beweis f├╝r die strukturellen Vers├Ąumnisse der Bayerischen Staatsregierung in den vergangenen Jahrzehnten in Franken.

Regensburg wurde in den achtziger Jahren durch die Bayerische Staatsregierung wirtschaftlich massiv gest├Ąrkt und das tr├Ągt heute Fr├╝chte ebenso wie in der Landeshauptstadt M├╝nchen. Hier wird st├Ąndig in die Zukunft investiert und wenn es auch noch so gigantische Ausma├če hat. Von einem Regionalausgleich, wie ihn die CSU einst beschlossen hat, ist nichts zu sehen bzw. zu sp├╝ren.

Dass nun die Region N├╝rnberg, wie auch W├╝rzburg um 14 Punkte in einem St├Ądteranking nach unten gestuft worden ist, zeigt einmal mehr, dass hier Strukturhilfeprogramme und Investitionen n├Âtig sind. Die PARTEI F├ťR FRANKEN sieht damit die Bayerische Staatsregierung in der Pflicht.

St├Ąrkung der Universit├Ąten, Investitionen in zukunftsweisende Technologien, Ausbau des ├Âffentlichen Nahverkehrs in der Stadt, Unterst├╝tzung beim Erhalt und Ausbau des Eisenbahnmuseums, aktive Mithilfe bei Neuansiedelung von Firmen, sind ein Teil der Ma├čnahmen, die auf den Weg gebracht werden m├╝ssen.

Die PARTEI F├ťR FRANKEN sieht vor allem beim weiteren Ausbau des ├Âffentlichen Nahverkehrs einen erneuten Stillstand. Teure Studien werden in Auftrag gegeben und anschlie├čend von den Verantwortlichen wieder zerredet. Dabei gibt es im Gro├čraum N├╝rnberg oft einfache L├Âsungen, um die Kosten im Rahmen zu halten.

  • Elektrifizierung (S-Bahnverkehr) der Gr├Ąfenbergbahn und Durchbindung bis F├╝rth um den Nordwesten von N├╝rnberg besser anzubinden.
  • Elektrifizierung (S-Bahnverkehr) der Strecke Cadolzburg und Weiterbindung ├╝ber die jetzige G├╝terbahn vorbei an Kleinreuth und Gro├čreuth mit einer Einf├Ądelung zum Bf. Stein bis N├╝rnberg Hbf.
  • S-Bahn nach Neustadt/Aisch und Neuhaus/P.
  • Stadtbahn von Erlangen nach N├╝rnberg-Thon und einen Abzweig ├╝ber die Kilianstra├če zum Nordostbahnhof, um auch den Nordosten N├╝rnbergs mit Erlangen zu verbinden.
  • Ausbau der Stadtbahn vom S├╝dfriedhof ├╝ber LangwasserÔÇôMitte bis zur S Bahn-Haltestelle Fischbach.
  • Umfassende Investitionen in den Flughafen N├╝rnberg, um diesen auf lange Sicht konkurrenzf├Ąhig zu machen, bei einem gleichzeitigen klaren Bekenntnis der Staatsregierung zum Airport N├╝rnberg, damit dieser nicht der ├ťberdimensionierung des Flughafens Franz-Josef-Strauss zum Opfer f├Ąllt.

Die PARTEI F├ťR FRANKEN will keine Streichung von Investitionsprojekten im Raum M├╝nchen erwirken, sondern sie fordert nur gleiche finanzielle Mittel f├╝r den Norden Bayerns, also f├╝r Franken.

Mit gro├čem Befremden sieht die PARTEI F├ťR FRANKEN, dass Milliardenprojekte f├╝r den Gro├čraum M├╝nchner geplant und teilweise, trotz des Verlustes der Olympischen Spiele genehmigt werden. ├ťbrigens war dies damals schon voraussehbar und somit wohl eingeplant.
Ein untragbarer Zustand

(ver├Âffentlicht am 16.08.2011 auch bei pesse-kostenlos.de, OpenPR und pressbot.net)

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