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D├╝stere Prognosen f├╝r Oberfranken

Samstag, 15. Mai 2010 | Autor:

In der j├╝ngsten Zeitungsausgabe der N├╝rnberger Nachrichten vom 15. Mai 2010 findet sich ein umfassender Bericht, der einmal mehr die bedrohliche wirtschaftliche Lage in Oberfranken beschreibt und auf die Probleme der Region aufmerksam macht.

Die ins Feld gef├╝hrten Punkte sind nat├╝rlich nicht neu und mittlerweile hinl├Ąnglich bekannt. So ist in besagtem Zeitungsartikel etwa die problematische geografische Lage Oberfrankens angef├╝hrt, woraus sich als ehemaliges Zonenrandgebiet nach der Wende ein massiver Nachteil ergab. Zudem wird das Gef├Ąlle bei L├Âhnen, Steuern und F├Âdermitteln zur Sprache gebracht wie auch der zunehmende Bev├Âlkerungsschwund.

Der Artikel ist Teil einer Serie ├╝ber Nordostbayern und vollst├Ąndig einzusehen im Internet unter:

Serie zum Bev├Âlkerungsschwund: D├╝stere Prognosen

In einem Positionspapier „Oberfranken 2015“ hatte der oberfr├Ąnkische Bezirksverband der Partei f├╝r Franken bereits vor Wochen erste L├Âsungsvorschl├Ąge aufgezeigt, wie man der gebeutelten Region wieder Aufwind verschaffen k├Ânnte:

(stichpunktartig wiedergegeben)

1. Verkehrsinfrastruktur:

1.1 Vorrangige Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-N├╝rnberg ├╝ber Bayreuth, mit Anschluss nach Eger.

1.2 Zweigleisiger Ausbau der Strecke Lichtenfels – Hof (zwischen Marktschorrgast und M├╝nchberg) sowie durchgehender Elektrifizierung.

1.3 Wiederinbetriebnahme des Teilabschnitt Weidenberg – Warmensteinach (um auch das Fichtelgebirge touristisch zu st├Ąrken).

1.3 Anschlie├čende Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg mit der Verbindung Weiden nach N├╝rnberg.

1.4 Erstellung einer Studie zur Wiederinbetriebnahme des Grenzverkehrs Selb/Pl├Â├čberg – As.

2. Bildung, Wissenschaft und Forschung:

2.1 Ansiedlung einer Fachhochschule in Marktredwitz

2.2 Ausbau und Erweiterung der Fachhochschulen Coburg, Hof/M├╝nchberg und der Universit├Ąten Bamberg und Bayreuth

2.3 Mehr staatliche Forschungsgelder nach Hochfranken

3. St├Ądtebau, Dorferneuerung, l├Ąndlicher Raum:

Interkommunales St├Ądtebau-Entwicklungskonzept Nordhalben ÔÇô Steinwiesen ÔÇô Wallenfels (Umsetzung nur mit F├Ârdermitteln m├Âglich)

4. Kultur:

ÔÇ×Staatstheater HofÔÇť statt ÔÇ×TheaterGmbHÔÇť (vollst├Ąndige ├ťbernahme des Theaters Hof durch den Freistaat)

5. Arbeitspl├Ątze in staatlicher Verwaltung:

Mehr Backoffice-T├Ątigkeiten f├╝r M├╝nchner Ministerien

6. L├╝ckenlose Breitbandversorgung:

Regionale Priorisierung durch gezielte staatliche Impulse zugunsten Oberfrankens

7. Vertiefung und Erweiterung der Metropolregion:

Speckg├╝rtel-Effekt: Oberfranken profitiert von der VGN-Erweiterung bereits auf den Feldern Freizeit und Touristik

8. Finanzierung:

8.1 Umschichtungen und neue regionale Priorisierungen (ÔÇ×Mehr f├╝r den Norden, weniger f├╝r den S├╝den!ÔÇť)

8.2 Verzicht auf (oder Kompensation f├╝r) die oberbayerische Olympiabewerbung 2018 Steuermittel (Freistaat und Bund): ca. 3,5 Milliarden

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Hilflose CSU kupfert bei den FRANKEN ab…

Mittwoch, 24. M├Ąrz 2010 | Autor:

Immer ├Âfter ├╝bernimmt die CSU pl├Âtzlich Forderungen der PARTEI F├ťR FRANKEN – alles nur Zufall…? Urteilen Sie selbst, hier nur ein paar Beispiele aus den letzten Wochen:

1. Nach der Quelle-Insolvenz kritisieren DIE FRANKEN scharf die Tatenlosigkeit der Staatsregierung – endlich wacht man in M├╝nchen auf, kurz darauf wird mit gro├čem Tamtam die Verlagerung des Statistischen Landesamts angek├╝ndigt.

2. DIE FRANKEN kritisieren die mangelnde Pr├Ąsenz von Regierungsmitgliedern vor Ort – kurz darauf wird, gro├č angek├╝ndigt, eine symbolische Kabinettssitzung in F├╝rth abgehalten.

3. Nach Kritik an der dauerhaft einseitigen F├Ârderung M├╝nchens k├╝ndigt Innenminister Herrmann an, in den n├Ąchsten Jahren 400 Millionen f├╝r mittelfr├Ąnkische Bauvorhaben abzuzweigen.

4. Scharfe Kritik der PARTEI F├ťR FRANKEN an der K├╝rzung der Solarf├Ârderung (in Berlin von der CSU mit beschlossen!), die gerade in Franken viele Arbeitspl├Ątze gef├Ąhrdet – wenig sp├Ąter sprechen sich die „Wendeh├Ąlse“ Seehofer und S├Âder in M├╝nchen pl├Âtzlich gegen die in Berlin mit verabschiedete K├╝rzung aus!

5. Die PARTEI F├ťR FRANKEN fordert in ihrem Positionspapier „Oberfranken 2015: F├╝r regionales Gleichgewicht in Bayern“ unter anderem eine Fachhochschule f├╝r Marktredwitz und mehr „Back-Office-Arbeitspl├Ątze“ in Oberfranken f├╝r M├╝nchner Ministerien. Wenige Tage sp├Ąter kommt Seehofer pers├Ânlich nach Oberfranken (R├Âdental und Selb): er habe „das Finanzministerium beauftragt, die Verlegung von Back-Office-T├Ątigkeiten zu pr├╝fen“ und will sich „um (neue) Fachhochschulen bem├╝hen“. Leider h├Ąlt der ungewohnte Elan nicht lange an: Schon am 24.3. erkl├Ąrt Wissenschaftsminister Heubisch, f├╝r neue Fachhochschulen sei „kein Geld da“, die bestehenden seien „gut genug ├╝bers Land verteilt“…

Liebe CSU-Strategen, gern diktieren wir Euch auch weiterhin in den Block, wo in Franken gerade der Schuh dr├╝ckt – die neuesten und besten Ideen, die Ihr als eigene „fr├Ąnkische Politik“ verkaufen k├Ânnt, gibts regelm├Ą├čig NUR HIER unter www.partei-fuer-franken.de…! :)

Thema: Allgemein, Fakten | Kommentare geschlossen