Tag-Archiv für » Elektrifizierung «

Dieselnetz statt Elektrifizierung im Pegnitztal

Sonntag, 3. August 2014 | Autor:

Pressemitteilung:

├ľPNV_FrankenOberfrankens B├╝rgermeister haben sich vor kurzem zu einem Aktionsb├╝ndnis zusammengeschlossen, um endlich Bewegung in den Ausbau der Strecke N├╝rnberg-Hof bzw. N├╝rnberg-Cheb (Eger) zu bringen. Zeitgleich aber schreibt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) diese Strecke bis Neuhaus/Peg. f├╝r den Dieselbetrieb aus. Der Fahrdraht f├╝r diese Strecke bleibt also in weiter Ferne. Darum fordert die Partei f├╝r Franken hier weiterhin eine Vorfinanzierung durch den Freistaat.

In der politischen Realit├Ąt ist es nicht selten so, dass im Hintergrund bereits Tatsachen geschaffen werden, w├Ąhrend in der Bev├Âlkerung noch Vorbehalte existieren. Einen solchen Fall erleben wir derzeit im Schienenverkehr von Mittel- und Oberfranken. Denn w├Ąhrend sich B├╝rgerinitiativen f├╝r den Erhalt der Fachwerkbr├╝cken im Pegnitztal einsetzen, B├╝rgermeister und die regionale Wirtschaft B├╝ndnisse f├╝r die Elektrifizierung der Bahnstrecke schlie├čen und sich H├Ąuslebauer rechts der Pegnitz auf die S-Bahn freuen, schreibt die Bahn das Dieselnetz aus. “Eine Ausschreibung f├╝r 10 Jahre, die noch einige Jahre l├Ąuft“, so Christan Nikol, der verkehrspolitische Sprecher der Partei f├╝r Franken. “Das hei├čt, wir sprechen hier effektiv von 15 Jahren garantiertem Dieselbetrieb auf der Strecke N├╝rnberg-Hof bzw. N├╝rnberg-Cheb (Eger)” so Nikol weiter.

So wird die Elektrifizierung der auch f├╝r den G├╝terverkehr wichtigen Franken-Sachsen-Magistrale ein weiteres Mal nach hinten geschoben. “Wenn man sich vorstellt, dass dieser Ausbau bereits zum Mauerfall vor 24 Jahren projektiert wurde” sagt Andreas Brandl, der Ortsvorsitzende der Partei in Lauf, “dann f├Ąllt es einem schwer nicht von fr├Ąnkischer Benachteiligung zu sprechen“. Denn schlie├člich erscheint das Projekt in jedem Verkehrswegeplan aufs Neue, doch angegangen wurde es noch nie. Stattdessen plant man wohl die Strecke Hof-Regensburg mit Fahrdraht zu versehen. “Das w├╝rde dann den G├╝terverkehr am Gro├čraum N├╝rnberg und damit an Rangierbahnhof und G├╝terverkehrszentrum im Hafen vorbeileiten” so Brandl weiter. “Der Franken-Sachsen-Express wird wohl weiterhin in Hof einen Lokomotivenwechsel vornehmen” so der Laufer weiter “was unzeitgem├Ą├č und vor allem unrentabel ist“.

DIE FRANKEN erneuern in diesem Zusammenhang ihre Forderung: “Der Freistaat m├╝sste diese Bauma├čnahmen dem Bund und der Bahn vorfinanzieren” so Christian Nikol “denn wir sind uns sicher, dass das was bei der Strecke M├╝nchen-Lindau funktioniert, hier auch Erfolg haben w├╝rde.” Immerhin ist der Ausbau ├╝berf├Ąllig.

Auch vertritt die Partei f├╝r Franken nach wie vor die Meinung, dass die BEG Frankens Probleme nicht vom entfernten M├╝nchen aus l├Âsen kann. “Bei dieser Entfernung wird nur das Bestehende verwaltet,” so Christian Nikolaber Planungen in die Zukunft oder Fortschritt durch kreative Ideen findet nicht statt“. Die Forderung der Franken wird im Grunde genommen auch von Seehofer und S├Âder vertreten, die immer wieder beteuern, Verwaltung in die Fl├Ąche zu verlagern. Eine Verlagerung der BEG nach Franken oder eine Aufteilung in Nord und S├╝d, wie es DIE FRANKEN schon lange fordern, w├╝rden bestehende Probleme am Besten l├Âsen. N├Ąmlich dezentral und den ├Ârtlichen Gegebenheiten angepasst.

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Schienennetz in Franken: Sind die Wahlversprechen schon hinf├Ąllig?

Freitag, 6. Juni 2014 | Autor:

Pressemitteilung:

Die bundesweit bedeutende Strecke N├╝rnberg – Hof weiterhin au├čen vor!

NahverkehrW├╝rden in Bayern gro├čen Worten auch entsprechende Taten folgen, br├Ąuchte es keine Partei f├╝r Franken, welche als politische Stimme des bayrischen Frankens das Ziel hat, die B├╝rger der Region und des gesamten Bundeslandes auf Unstimmigkeiten und Missst├Ąnde seitens der bayerischen Regierung hinzuweisen.

Gut, dass es nun mit dem Heimatministerium einen Ableger der Landesregierung in Franken gibt, doch noch bestehen Unklarheiten ├╝ber dessen genaue Aufgaben. Und wichtiger ÔÇô war es das bereits mit der allseits geforderten Dezentralisierung und auch der Aufwertung l├Ąndlicher R├Ąume?

Denn kaum sind die Wahlen vorbei, geht die Beg├╝nstigung des s├╝dlichen Bayerns auch in Infrastrukturvorhaben unvermindert weiter. W├Ąhrend die Finanzierung zur Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke M├╝nchen-Lindau mit ihren Kosten von knapp 300 Millionen unter Dach und Fach ist, diskutieren nur wenige Regionalpolitiker ├╝ber dieselbe Ert├╝chtigung der ÔÇô bundesweit bedeutenderen ÔÇô Strecke N├╝rnberg nach Hof.

W├Ąhrend diese Zugverbindung von N├╝rnberg nach Dresden in Sachsen bis zur Landesgrenze seit kurzem elektrifiziert ist, l├Ąsst diese l├Ąngst f├Ąllige und versprochene Modernisierung auf der bayrischen Seite auf sich warten. Ab Hof verkehren nur noch Dieselloks in Richtung S├╝den.

Laut Innenminister Herrmann ist eine Vorfinanzierung solcher Ma├čnahmen an den Bund durch das Land nicht sinnvoll. Warum aber ist dies auf der erw├Ąhnten Strecke von M├╝nchen nach Lindau problemlos m├Âglich? Liegt die fr├Ąnkische Strecke doch zu weit von M├╝nchen entfernt?

Auch der beschlossene barrierefreie Ausbau der Bahnh├Âfe zeigt eine regionale Schieflage. Bis 2018 sollen insgesamt 26 bayerische Bahnh├Âfe auf den neusten Stand gebracht werden. Der Freistaat Bayern bezuschusst diese sinnvolle und l├Ąngst ├╝berf├Ąllige Ma├čnahme mit 60 Millionen Euro. W├Ąhrend jedoch Knotenbahnh├Âfe wie z.B. Neustadt / Aisch, Miltenberg, Coburg, Kulmbach und Hersbruck (rechts der Pegnitz) weiter auf einen Umbau warten, werden alleine im Speckg├╝rtel M├╝nchens 13 Stationen umgebaut. Im gesamten Franken sind es gerade mal sechs Bahnh├Âfe.

Und so werden die sozio├Âkonomischen und infrastrukturellen Ungleichgewichte innerhalb Bayerns unvermindert weiter nach bew├Ąhrtem Muster zementiert ÔÇô vor der Wahl werden gro├čz├╝gig Finanzierungsversprechen, etwa f├╝r den Frankenschnellwegausbau oder die Stadtumlandbahn im Raum Erlangen, verteilt. Danach verschwinden diese Zusagen leise in den Schubladen und aus der ├Âffentlichen Wahrnehmung.

Auch die Probereaktivierung der Strecke Gunzenhausen nach Wassertr├╝dingen wurde vom wiedergew├Ąhlten Ministerpr├Ąsidenten zugesagt. Jetzt gibt es schon die kleinlaute Absage.

Doch nicht nur ÔÇ×vergesseneÔÇť Wahlversprechen stellen ein Problem f├╝r die gesetzlich festgeschriebene Herstellung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen auch in Sachen Infrastruktur dar. Auch von der Staatsregierung festgelegte Grenzwerte, wie etwa die zu erreichenden 1000 Personenkilometer als Vorgabe f├╝r die Reaktivierung von Bahnverbindungen festigen die Gegens├Ątze im Land. Denn in den prosperierenden R├Ąumen Oberbayerns ist ein solcher Grenzwert aufgrund der allerorten zunehmenden Bev├Âlkerung nat├╝rlich leichter zu erreichen, als in den Abwanderungsregionen Frankens. Jedoch sind gerade hier zus├Ątzliche Infrastrukturma├čnahmen wesentlich wichtiger als im ├╝berfrachteten S├╝den Bayerns.

2015 wird das Dieselnetz N├╝rnberg erneut ausgeschrieben und an einen Bahnbetreiber f├╝r den Fahrbetrieb ab ca.2018 f├╝r weitere zw├Âlf Jahre vergeben.

Die Partei fordert hier den Freistaat auf, diese Strecken sowie das Fahrkonzept in ein F├Ârderprogramm auf zu nehmen. Dieses soll die Strecken nach Wassertr├╝dingen und Feuchtwagen sowie eine Verl├Ąngerung der Gr├Ąfenbergbahn nach F├╝rth einbeziehen. Die Streckengeschwindigkeit soll auf mind. 80 km/h erh├Âht werden. Hierf├╝r w├╝rden in der Regel schon Sicherungsanlagen an Bahn├╝berg├Ąngen ausreichen. Dadurch w├╝rde sich eine erh├Âhte Verkehrssicherheit bei einer gleichzeitigen Verringerung der Fahrzeit erreichen lassen.

Letzteres ist vonn├Âten, denn die Fahrtzeiten aus dem Umland in die Zentren sind wesentlich zu lang. So etwa dauert eine Fahrt von Markt Erlbach nach N├╝rnberg fast ebenso lang wie von N├╝rnberg nach M├╝nchen.

Des Weiteren fordern DIE FRANKEN, dass die von der Bundesregierung angestrebte Elektrifizierung der Stra├če auch auf der Schiene weiter vorangetrieben wird. Hierf├╝r fordern wir die Untersuchung der M├Âglichkeit eines Betriebes der Nebenstrecken per Akkutriebwagen, die umweltfreundlich und fast ger├Ąuschlos durch die Lande fahren. Solche Fahrzeuge gab es bei der Bundesbahn noch bis in die 80ziger Jahre.

Mit der heutigen Technik k├Ânnten auch die Anwohner an der Strecke durch abgaslose Fahrzeuge ohne Motorenl├Ąrm profitieren. Das Aufladen w├Ąre am Ende der Nebenbahn unter dem Fahrdraht der Hauptbahn m├Âglich. Hier k├Ânnte Bayern f├╝r die Zukunft der Nebenbahnen auch eine Vorreiterrolle f├╝r ganz Deutschland ├╝bernehmen.

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Bahnhofausbau mal wieder entgegen dem Landesentwicklungsprogramm

Samstag, 30. M├Ąrz 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Die bayerische Staatsregierung segnete am vergangenen Dienstag Zusch├╝sse in H├Âhe von 60 Millionen Euro f├╝r den behindertengerechten Umbau der bayerischen Bahnh├Âfe ab und einigte sich auf 13 Bahnh├Âfe sowie 13 S-Bahn-Stationen. Nur leider liegen ├╝ber die H├Ąlfte der Bahnh├Âfe, die bis zum Jahr 2018 barrierefrei ausgebaut werden in Oberbayern. F├╝r Christian Nikol, Direktkandidat f├╝r die Landtagswahl in Stimmkreis N├╝rnberg Ost, ist das ein Versto├č gegen das Landesentwicklungsprogramm.

“Egal welches der Landesentwicklungsprogramme (LEP) Bayerns, alle haben eines gemeinsam: Sie sollen die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen bayerischen Landesteilen sicherstellenÔÇť so Christian Nikol. Derzeit liegt ein neues LEP dem bayerischen Landtag zur Abstimmung vor, welches wohl wieder ÔÇ×nur Papier darstellt ohne jeden Zwang zur VerwirklichungÔÇť f├╝rchtet Nikol.

Denn diese letzte Entscheidung aus dem Verkehrsministerium f├╝r ein Sonderprogramm mit 60 Millionen Euro Volumen zur Finanzierung des barrierefreien Umbaus von Bahnh├Âfen in Bayern zeigt eindeutig eine Schr├Ąglage: Von 26 Bahnh├Âfen befinden sich ganze 14 in Oberbayern.

F├╝r die Partei f├╝r Franken zeigt sich hier wie so oft, dass F├Ârderprogramme f├╝r ganz Bayern oft mehrheitlich in den S├╝den wandern. F├╝r DIE FRANKEN muss damit jetzt Schluss sein!

W├Ąhrend z.B: in Pinzberg nicht einmal eine ordentliche Bahnsteigbeleuchtung vorhanden ist, bl├Ąhe man den S├╝den weiter auf, so Nikol.

In die selbe Kerbe schl├Ągt auch Andreas Brandl, ebenfalls Direktkandidat f├╝r die Landtagswahl bei der Partei f├╝r Franken, allerdings im Stimmkreis N├╝rnberger Land. ÔÇ×Ein Bahnhof wie der in Hersbruck rechts der Pegnitz, der auch als Umsteigebahnhof f├╝r den Regionalexpress dient, muss behinderten gerecht seinÔÇť, so Brandl. Die Franken k├Ąmpfen seit Jahren f├╝r die Elektrifizierung der Strecke rechts der Pegnitz. ÔÇ×Die Umgestaltungen der Bahnh├Âfe ist ebenso ├╝berf├Ąllig wie die Elektrifizierung und die Heraufstufung zur S-BahnÔÇť, so der 39j├Ąhrige Direktkandidat abschlie├čend.

W├Ąhrend liberale Volksvertreter schon nach dem Ausbau der Stationen N├╝rnberg-Ostring und R├Âthenbach a.d.P. eine ÔÇ×barrierefreie S-Bahn N├╝rnbergÔÇť verk├╝nden, hebt Nikol mahnend den Finger: ÔÇ×Wir laden gerne zu einer S-Bahnfahrt von Neumarkt nach N├╝rnberg ein, bei der uns dann Frau Schuster von der FDP erkl├Ąren kann, wie ein Rollstuhlfahrer im Bahnhof Feucht aussteigen sollÔÇť.

ÔÇ×Franken zahlt und M├╝nchen baut! Damit muss nun Schluss seinÔÇť so der 41j├Ąhrige Feuchter abschlie├čend.

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

DIE FRANKEN fordern Vorfinanzierungen auch in Franken

Samstag, 15. Dezember 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat vor kurzem die Teil-Finanzierung der 2,2 Milliarden teuren zweiten S-Bahn-Stammstrecke in M├╝nchen durch den Bund in Aussicht gestellt. M├Âglich werden soll das Projekt durch die Umschichtung eines Darlehens f├╝r den Airport M├╝nchen in H├Âhe von fast 492 Millionen Euro, das dem Flughafen in den 1980er Jahren als Anschubfinanzierung diente. F├╝r die Partei f├╝r Franken ist das wieder einmal ein Paradebeispiel, wie schnell in Oberbayern neue Geldt├Âpfe f├╝r die Verwirklichung von Verkehrsprojekten gefunden werden, w├Ąhrend in anderen Gegenden Bayerns diese Mittel verweigert werden.

Die Stadt M├╝nchen hat das mit 442 km gr├Â├čte S-Bahn-Streckennetz aller deutschen S-Bahn-Systeme und m├Âchte weiterhin eine Investition in H├Âhe von 2,2 Milliarden Euro f├╝r 7 Kilometer Strecke als absolut n├Âtig darstellen. Da die Landeshauptstadt an der Isar aber nicht ├╝ber diese Mittel verf├╝gt, wird nun h├Ąnderingend nach einer Finanzierung gesucht, da der Bund maximal die H├Ąlfte der Investitions-Kosten tragen w├╝rde.

So stellt man nun ein Darlehen zu Gunsten des Flughafens M├╝nchen in H├Âhe von 492 Millionen Euro als ÔÇ×freie MittelÔÇť dar. Dazu m├╝sste der Airport diesen Kredit nur noch zur├╝ckzahlen, wozu er nach Aussage von Flughafenchef Michael Kerkloh auch in der Lage sei. Wenn er das, nebenbei bemerkt nicht w├Ąre und durch die Zahlung in Schieflage ger├Ąte, dann m├╝ssten wohl wieder die drei Gesellschafter des MUC einspringen: Der Freistaat, der Bund und die Stadt M├╝nchen. Dann bliebe also alles beim alten.

Dar├╝ber hinaus hat der Freistaat angek├╝ndigt f├╝r die fehlenden Zusch├╝sse vom Bund in Vorleistung von noch einmal rund 200 Millionen Euro zu treten, bis die Zusagen aus Berlin da sind. Eine solche Vorfinanzierung gab es auch schon f├╝r die Elektrifizierung der Bahnstrecke M├╝nchen ÔÇô Lindau, die mit einem zinslosen Darlehen in H├Âhe von 55 Millionen Euro unterst├╝tzt wurde.

Vorfinanzierungen auch in Franken

Die Partei f├╝r Franken fordert deshalb, dass der Freistaat diese ÔÇ×SchieneÔÇť konsequent weiterf├Ąhrt, aber auch n├Ârdlich der Donau bei wichtigen Verkehrsprojekten in Vorleistung tritt.

Hier b├Âte sich die Stadtumlandbahn zwischen N├╝rnberg, Erlangen und Herzogenaurach an, die seit ├╝ber 25 Jahren geplant wird und zuletzt 1995 vom Freistaat f├╝r eine F├Ârderung abgelehnt wurde. Heute droht das Projekt erneut an den Kosten zu scheitern, obwohl es immer noch einen der h├Âchsten Kosten-Nutzen-Faktoren in Bayern hat.

Ebenso w├Ąre eine Elektrifizierung der Bahnstrecke N├╝rnberg ÔÇô Hof bzw. N├╝rnberg-Cheb dringend erforderlich, da unsere Nachbarstaaten Tschechien und auch Sachsen diese Strecken bereits bis an die Grenzen Bayerns mit Fahrdraht versehen haben. Mit einer Vorfinanzierung durch den Freistaat k├Ânnte der Bund alsbald mit dem l├Ąngst ├╝berf├Ąlligen Ausbau beginnen.

Weiter sollte auch in Aschaffenburg endlich mit der Planung der Umlandbahn nach Gro├čostheim begonnen werden, zur Landesgartenschau steht die Wiederer├Âffnung der Bahnstrecke nach Wassertr├╝dingen an und auch W├╝rzburg ben├Âtigt dringend L├Âsungen zur Bew├Ąltigung des Durchgangsverkehrs auf der Strasse.

ÔÇ×Die steigende Verkehrslast ist nicht nur ein Problem M├╝nchensÔÇť so der Parteivorsitzende Robert Gattenl├Âhner. ÔÇ×Das Landesentwicklungsprogramm sollte ja f├╝r gleiche Verh├Ąltnisse im Land sorgen, doch leider wird es viel zu oft ignoriertÔÇť.

(ver├Âffentlicht am 12.12.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Landesgartenschau 2019 ohne Anbindung an ├Âffentliche Verkehrsmittel?

Samstag, 21. April 2012 | Autor:

Pressemitteilung

Die Franken fordern: Macht unseren Nahverkehr zukunftsf├Ąhig!

Die Partei f├╝r Franken freut sich dar├╝ber, dass Wassertr├╝dingen den Zuschlag f├╝r die Landesgartenschau 2019 erhalten hat, ├╝bt jedoch gleichzeitig Kritik am Freistaat Bayern und dessen Infrastruktur-Politik: Die derzeitige Verkehrssituation zwinge die Besucher zur Anreise im PKW. Dies sei nicht im Sinne von Umweltschutz und zukunftsweisender Mobilit├Ąt. Die Partei f├╝r Franken fordert daher die Wiederbelebung der stillgelegten Strecke Gunzenhausen ÔÇô Wassertr├╝dingen bis zu diesem f├╝r die Region so zentralen Ereignis.

Dem Freistaat Bayern bietet sich mit der F├Ârderung der ├Âffentlichen und zukunftsorientierten Mobilit├Ąt in der Region Westliches Mittelfranken nicht nur eine M├Âglichkeit, sich in seiner so oft hervorgehobenen Rolle als Technologievorreiter zu pr├Ąsentieren, sondern auch ein eindeutiges Bekenntnis zu Franken abzulegen.
Durch eine F├╝hrung der direkten Strecke N├╝rnberg-Wassertr├╝dingen mit einer Fl├╝gelung in Roth nach Hilpoltstein und von Pleinfeld nach Treuchtlingen ÔÇô zur Verst├Ąrkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke ÔÇô w├Ąren auch Hilpoltstein bzw. ├╝ber Pleinfeld und Treuchtlingen ÔÇô zur Verst├Ąrkung des bestehenden Stundentaktes auf dieser bereits bestehenden Strecke ÔÇô w├Ąren auch Hilpoltstein und Gunzenhausen direkt an N├╝rnberg und damit an den ├╝berregionalen Fernverkehr angebunden.

Zur Wiederbelebung dieser Strecke schl├Ągt die Partei f├╝r Franken den Einsatz neuer Triebwagen vor; die Lokomotiven sollten mit einer noch zu entwickelnden Kombination aus Oberleitungs- und Batteriestrom betrieben werden. So k├Ânnten diese Triebwagen die Elektrizit├Ąt zum Beispiel auf der Strecke N├╝rnberg-Pleinfeld aus der bereits bestehenden Oberleitung beziehen. Auf dem Abschnitt Pleinfeld-Wassertr├╝dingen w├Ąre eine Versorgung durch Akkus m├Âglich. Diese k├Ânnten sowohl auf den elektrifizierten Streckenabschnitten aus der Oberleitung als auch mit einem Anteil von 20 Prozent durch R├╝ckgewinnung der Bremsenergie geladen werden. Bei konventionellem Dieselbetrieb w├Ąre solch eine R├╝ckgewinnung nicht m├Âglich ┬Č die Bremsenergie bliebe ungenutzt.
Im Schienenverkehr erweist sich die Anwendung einer derartigen Technik im Gegensatz zum Kfz als rentabel, da hierbei das Mehrgewicht durch Akkus keine entscheidende Rolle spielt. Und sie ├╝berzeugt durch Emissionsfreiheit, geringe L├Ąrmentwicklung im Fahrbetrieb und spurtstarkes Anfahren.

Diese Perspektive ist nach Ansicht der Partei f├╝r Franken durchaus realistisch, da die Zeit bis zur Landesgartenschau 2019 ausreichend sei, um die Strecke sowohl an entsprechende Verkehrsanbieter auszuschreiben als auch die geforderte Technologie zu entwickeln. Hierzu k├Ânnten auch F├Ârdermittel des Bundes gewonnen werden, da die Einf├╝hrung dieser Technologie ein Pilotprojekt f├╝r den Betrieb weiterer Strecken darstelle und Bayern damit eine Vorreiterrolle in der Forcierung der Elektromobilit├Ąt einnehmen w├╝rde.

Mit der Umsetzung dieses Projektes k├Ânnte sich der Freistaat zudem als echter F├Ârderer der fr├Ąnkischen Infrastruktur mit konkreten Taten profilieren, anstatt sich ├╝ber Themen wie die Nordanbindung zum N├╝rnberger Flughafen nur mit leeren Worten ins Gespr├Ąch zu bringen. ÔÇ×F├╝r die bessere Anbindung des Flughafens N├╝rnberg ist eine Verbindung der B4 zur Flughafenstra├če ausreichendÔÇť, so der Vorsitzende der Partei f├╝r Franken, Robert Gattenl├Âhner, ÔÇ×und sie ist sowohl ├Âkonomisch als auch ├Âkologisch sinnvoller. Eine Diskussion wie diese wird doch nur aus einem Grund gef├╝hrt: Um das Thema tot zu reden und somit vorhandene finanzielle Mittel in der Landeshauptstadt M├╝nchen zu halten!ÔÇť F├╝r den geplanten Ausbau der M├╝nchner S-Bahn seien beispielsweise zwei Milliarden Euro veranschlagt und das f├╝r einen Streckenabschnitt von zehn Kilometern. Eine Kostendebatte gebe es hier nicht ÔÇô ganz im Gegensatz zu den fr├Ąnkischen Infrastrukturprojekten wie dem hier angef├╝hrten oder dem seit langem geplanten und notwendigen kreuzungsfreien Ausbau der A73 an den Rampen in N├╝rnberg.

Die Partei f├╝r Franken steht f├╝r den bedarfsgerechten Ausbau bestehender Stra├čen, soweit n├Âtig, und die Reaktivierung vorhandener Schienenstr├Ąnge, sofern dies sinnvoll f├╝r den Personenverkehr sei. ÔÇ×Steuergelder f├╝r Prestigeprojekte zu verschleudernÔÇť, so Gattenl├Âhner, ÔÇ×das lehnen wir ab!ÔÇť

(ver├Âffentlicht am 18.04.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Bayern schiebt Oberfranken aufs Abstellgleis

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Der Freistaat Bayern ist ein modernes Bundesland mit hervorragender Infrastruktur. Gut ausgebaute Stra├čen, schnelle Zugverbindungen und sogar Flugverbindungen in alle Welt zeugen davon. Im Speckg├╝rtel rund um M├╝nchen sind weitere Gro├čprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur geplant. Deren Finanzierbarkeit steht nicht zur Debatte. Die Region Franken dagegen ger├Ąt durch fragw├╝rdige Sparma├čnahmen immer mehr aufs Abstellgleis. Die Partei f├╝r Franken stellt sich daher die Frage, ob Franken aus Sicht der Oberbayern ├╝berhaupt noch zum Freistaat geh├Ârt.

Teile der Region Franken wie zum Beispiel Hof werden von der bayerischen Staatsregierung nicht nur str├Ąflich vernachl├Ąssigt, sondern durch Entscheidungen aus M├╝nchen zur├╝ck auf ein Niveau wie vor 20 Jahren geworfen. So soll die Bedienung der Eisenbahnstrecke N├╝rnberg nach Hof ├╝ber Bayreuth ├Âffentlich ausgeschrieben und ab 2016 an ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen vergeben werden. Die Partei f├╝r Franken begr├╝├čt diesen Wettbewerb, kritisiert aber zugleich, dass ein Einsatz von Fahrzeugen mit Neigetechnik durch das Ministerium der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) als Besteller dieser Zugleistungen nicht mehr vorgesehen ist.

Robert Gattenl├Âhner, Vorsitzender der Partei f├╝r Franken, h├Ąlt diese Vorgehensweise f├╝r ÔÇ×ungeheuerlichÔÇť und wirft der BEG vor, dass sich so die die Fahrzeiten von Hof nach N├╝rnberg um bis zu 30 Minuten verl├Ąngern w├╝rden. ÔÇ×Das ist ein unzumutbarer R├╝ckschrittÔÇť, moniert der Parteivorsitzende und erinnert daran, dass die Neigetechnik noch vor 20 Jahren von regierenden Landespolitikern als unverzichtbare Zukunftstechnologie ausgerufen wurde. ÔÇ×Diese Verschlechterung ist mit uns nicht zu machen,ÔÇť so Gattenl├Âhner, ÔÇ×gerade in Zeiten, in denen hohe Mobilit├Ąt schon aus wirtschaftlichen Gr├╝nden unverzichtbar ist.ÔÇť Die Beweggr├╝nde der Verantwortlichen, die Zusch├╝sse ausgerechnet f├╝r eine ohnehin strukturschwache Region wie Oberfranken zu reduzieren und diese Strecke wieder mit Alttechnik zu bedienen, seien nicht nachvollziehbar. Gattenl├Âhner vermutet jedoch, dass S├╝dbayern beabsichtige, eigene Gro├čprojekte auf Kosten der Nordbayern durchzusetzen.

Die Partei f├╝r Franken werde die Abschaffung der Neigetechnik nur dann mittragen, wenn im Gegenzug mit dem sofortigen Ausbau und Modernisierung von Bayerns langsamster Expesstrecke von Hof nach Bayreuth ├╝ber M├╝nchberg begonnen werde. Diese hat derzeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 79km/h und das trotz Neigetechnik. Auch eine Elektrifizierung der Verbindung N├╝rnberg nach Hof und Cheb h├Ąlt die Partei f├╝r Franken f├╝r unumg├Ąnglich. Doch noch werden fr├Ąnkische Bed├╝rfnisse zur Zukunftssicherung in der Staatsregierung nicht geh├Ârt. Selbst oppositionelle Spitzenpolitiker haben ausschlie├člich Projekte im S├╝den des Landes im Auge – mit einer Ausnahme: SPD-Kandidat Christian Ude ├Ąu├čerte sich immerhin konstruktiv zur Fahrzeitverk├╝rzung auf fr├Ąnkischen Regionalstrecken, verlegte dabei jedoch kurzerhand Aschaffenburg nach Oberfranken und kann deswegen kaum als glaubw├╝rdiger Vertreter fr├Ąnkischer Interessen gelten. F├╝r wenig ├╝berzeugend h├Ąlt die Partei f├╝r Franken auch die Bekundung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Thomas Hacker im Landtag, er versp├╝re einen positiven Effekt, der vom M├╝nchner Flughafen f├╝r seine Heimat Bayreuth ausgehe. ÔÇ×Es liegt doch ganz objektiv auf der HandÔÇť, so Gattenl├Âhner, ÔÇ×dass sich die Infrastruktur der Region durch die Schlie├čung des Flughafens Hof und die k├╝nftig im Schneckentempoverkehrenden Z├╝ge dramatisch verschlechtern wird.ÔÇť

(ver├Âffentlicht am 30.01.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

N├╝rnberg und W├╝rzburg rutschen im St├Ądte-Ranking ab!

Freitag, 19. August 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG
zum Zeitungsartikel vom 16.August.2011 in den N├╝rnberger Nachrichten zum Thema:

N├╝rnberg und W├╝rzburg rutschen im St├Ądte-Ranking ab!

W├Ąhrend N├╝rnbergs kommissarischer Wirtschaftsreferent Herr Klemens Gsell dies als Warnung betrachtet, sieht der Arbeitskreis Verkehr der PARTEI F├ťR FRANKEN dies als Beweis f├╝r die strukturellen Vers├Ąumnisse der Bayerischen Staatsregierung in den vergangenen Jahrzehnten in Franken.

Regensburg wurde in den achtziger Jahren durch die Bayerische Staatsregierung wirtschaftlich massiv gest├Ąrkt und das tr├Ągt heute Fr├╝chte ebenso wie in der Landeshauptstadt M├╝nchen. Hier wird st├Ąndig in die Zukunft investiert und wenn es auch noch so gigantische Ausma├če hat. Von einem Regionalausgleich, wie ihn die CSU einst beschlossen hat, ist nichts zu sehen bzw. zu sp├╝ren.

Dass nun die Region N├╝rnberg, wie auch W├╝rzburg um 14 Punkte in einem St├Ądteranking nach unten gestuft worden ist, zeigt einmal mehr, dass hier Strukturhilfeprogramme und Investitionen n├Âtig sind. Die PARTEI F├ťR FRANKEN sieht damit die Bayerische Staatsregierung in der Pflicht.

St├Ąrkung der Universit├Ąten, Investitionen in zukunftsweisende Technologien, Ausbau des ├Âffentlichen Nahverkehrs in der Stadt, Unterst├╝tzung beim Erhalt und Ausbau des Eisenbahnmuseums, aktive Mithilfe bei Neuansiedelung von Firmen, sind ein Teil der Ma├čnahmen, die auf den Weg gebracht werden m├╝ssen.

Die PARTEI F├ťR FRANKEN sieht vor allem beim weiteren Ausbau des ├Âffentlichen Nahverkehrs einen erneuten Stillstand. Teure Studien werden in Auftrag gegeben und anschlie├čend von den Verantwortlichen wieder zerredet. Dabei gibt es im Gro├čraum N├╝rnberg oft einfache L├Âsungen, um die Kosten im Rahmen zu halten.

  • Elektrifizierung (S-Bahnverkehr) der Gr├Ąfenbergbahn und Durchbindung bis F├╝rth um den Nordwesten von N├╝rnberg besser anzubinden.
  • Elektrifizierung (S-Bahnverkehr) der Strecke Cadolzburg und Weiterbindung ├╝ber die jetzige G├╝terbahn vorbei an Kleinreuth und Gro├čreuth mit einer Einf├Ądelung zum Bf. Stein bis N├╝rnberg Hbf.
  • S-Bahn nach Neustadt/Aisch und Neuhaus/P.
  • Stadtbahn von Erlangen nach N├╝rnberg-Thon und einen Abzweig ├╝ber die Kilianstra├če zum Nordostbahnhof, um auch den Nordosten N├╝rnbergs mit Erlangen zu verbinden.
  • Ausbau der Stadtbahn vom S├╝dfriedhof ├╝ber LangwasserÔÇôMitte bis zur S Bahn-Haltestelle Fischbach.
  • Umfassende Investitionen in den Flughafen N├╝rnberg, um diesen auf lange Sicht konkurrenzf├Ąhig zu machen, bei einem gleichzeitigen klaren Bekenntnis der Staatsregierung zum Airport N├╝rnberg, damit dieser nicht der ├ťberdimensionierung des Flughafens Franz-Josef-Strauss zum Opfer f├Ąllt.

Die PARTEI F├ťR FRANKEN will keine Streichung von Investitionsprojekten im Raum M├╝nchen erwirken, sondern sie fordert nur gleiche finanzielle Mittel f├╝r den Norden Bayerns, also f├╝r Franken.

Mit gro├čem Befremden sieht die PARTEI F├ťR FRANKEN, dass Milliardenprojekte f├╝r den Gro├čraum M├╝nchner geplant und teilweise, trotz des Verlustes der Olympischen Spiele genehmigt werden. ├ťbrigens war dies damals schon voraussehbar und somit wohl eingeplant.
Ein untragbarer Zustand

(ver├Âffentlicht am 16.08.2011 auch bei pesse-kostenlos.de, OpenPR und pressbot.net)

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

D├╝stere Prognosen f├╝r Oberfranken

Samstag, 15. Mai 2010 | Autor:

In der j├╝ngsten Zeitungsausgabe der N├╝rnberger Nachrichten vom 15. Mai 2010 findet sich ein umfassender Bericht, der einmal mehr die bedrohliche wirtschaftliche Lage in Oberfranken beschreibt und auf die Probleme der Region aufmerksam macht.

Die ins Feld gef├╝hrten Punkte sind nat├╝rlich nicht neu und mittlerweile hinl├Ąnglich bekannt. So ist in besagtem Zeitungsartikel etwa die problematische geografische Lage Oberfrankens angef├╝hrt, woraus sich als ehemaliges Zonenrandgebiet nach der Wende ein massiver Nachteil ergab. Zudem wird das Gef├Ąlle bei L├Âhnen, Steuern und F├Âdermitteln zur Sprache gebracht wie auch der zunehmende Bev├Âlkerungsschwund.

Der Artikel ist Teil einer Serie ├╝ber Nordostbayern und vollst├Ąndig einzusehen im Internet unter:

Serie zum Bev├Âlkerungsschwund: D├╝stere Prognosen

In einem Positionspapier “Oberfranken 2015” hatte der oberfr├Ąnkische Bezirksverband der Partei f├╝r Franken bereits vor Wochen erste L├Âsungsvorschl├Ąge aufgezeigt, wie man der gebeutelten Region wieder Aufwind verschaffen k├Ânnte:

(stichpunktartig wiedergegeben)

1. Verkehrsinfrastruktur:

1.1 Vorrangige Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-N├╝rnberg ├╝ber Bayreuth, mit Anschluss nach Eger.

1.2 Zweigleisiger Ausbau der Strecke Lichtenfels – Hof (zwischen Marktschorrgast und M├╝nchberg) sowie durchgehender Elektrifizierung.

1.3 Wiederinbetriebnahme des Teilabschnitt Weidenberg – Warmensteinach (um auch das Fichtelgebirge touristisch zu st├Ąrken).

1.3 Anschlie├čende Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg mit der Verbindung Weiden nach N├╝rnberg.

1.4 Erstellung einer Studie zur Wiederinbetriebnahme des Grenzverkehrs Selb/Pl├Â├čberg – As.

2. Bildung, Wissenschaft und Forschung:

2.1 Ansiedlung einer Fachhochschule in Marktredwitz

2.2 Ausbau und Erweiterung der Fachhochschulen Coburg, Hof/M├╝nchberg und der Universit├Ąten Bamberg und Bayreuth

2.3 Mehr staatliche Forschungsgelder nach Hochfranken

3. St├Ądtebau, Dorferneuerung, l├Ąndlicher Raum:

Interkommunales St├Ądtebau-Entwicklungskonzept Nordhalben ÔÇô Steinwiesen ÔÇô Wallenfels (Umsetzung nur mit F├Ârdermitteln m├Âglich)

4. Kultur:

ÔÇ×Staatstheater HofÔÇť statt ÔÇ×TheaterGmbHÔÇť (vollst├Ąndige ├ťbernahme des Theaters Hof durch den Freistaat)

5. Arbeitspl├Ątze in staatlicher Verwaltung:

Mehr Backoffice-T├Ątigkeiten f├╝r M├╝nchner Ministerien

6. L├╝ckenlose Breitbandversorgung:

Regionale Priorisierung durch gezielte staatliche Impulse zugunsten Oberfrankens

7. Vertiefung und Erweiterung der Metropolregion:

Speckg├╝rtel-Effekt: Oberfranken profitiert von der VGN-Erweiterung bereits auf den Feldern Freizeit und Touristik

8. Finanzierung:

8.1 Umschichtungen und neue regionale Priorisierungen (ÔÇ×Mehr f├╝r den Norden, weniger f├╝r den S├╝den!ÔÇť)

8.2 Verzicht auf (oder Kompensation f├╝r) die oberbayerische Olympiabewerbung 2018 Steuermittel (Freistaat und Bund): ca. 3,5 Milliarden

Mehr hier beim Bezirksverband Oberfranken

Share This:

Thema: Allgemein | Kommentare geschlossen

Bahnpolitik: Minister Zeil schadet fr├Ąnkischen Interessen

Sonntag, 28. M├Ąrz 2010 | Autor:

Scharfe Kritik ├╝bt die PARTEI F├ťR FRANKEN jetzt an Bayerns Wirtschaftsminister Zeil. Wie ein Sprecher der Partei am Wochenende erkl├Ąrte, sei Zeils j├╝ngste Ank├╝ndigung, sich in Berlin f├╝r die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale einsetzen zu wollen, ÔÇ×v├Âllig unzureichend und unglaubw├╝rdigÔÇť. Zeil habe erst am 19. Januar in einer offiziellen Pressemitteilung erkl├Ąrt,

ÔÇ×ÔÇŽIch werde den Bundesverkehrsminister und den Bahnchef ÔÇŽ bei ihren Bem├╝hungen unterst├╝tzen, zus├Ątzliche investive Mittel f├╝r dringende Vorhaben im deutschen Bahnnetz zu akquirieren. H├Âchste Priorit├Ąt aus bayerischer Sicht hat beispielsweise der Ausbau der Schienenstrecke M├╝nchen ÔÇô M├╝hldorf ÔÇô FreilassingÔÇť, so Zeil. Bereits gesichert sei dagegen die Elektrifizierung der Bahnstrecke M├╝nchen ÔÇô Memmingen ÔÇô Lindau. ÔÇ×Hier habe ich das Wort vom BahnchefÔÇť, so Zeil abschlie├čendÔÇŽÔÇť

(Pressemitteilung 11/10 des BayStMWIVT vom 19. Januar 2010)

Erneut sind also┬áoberbayerische Interessen wichtiger als fr├Ąnkische! Dies beweist auch die j├╝ngste Ablehnung einer Vorfinanzierung der Planungskosten f├╝r die Franken-Sachsen-Magistrale durch die Bayerische Staatsregierung. Zeil und die Staatsregierung ignorieren damit vitale, strukturpolitische Interessen Nordostbayerns. ÔÇ×Mit dieser falschen Priorit├Ątensetzung schadet der Wirtschaftsminister fr├Ąnkischen Interessen. Die jetzt von ihm nachgeschobenen Lippenbekenntnisse sind deshalb v├Âllig unzureichend und unglaubw├╝rdig.ÔÇť

Die Presse dazu: “Freistaat Bayern gef├Ąhrdet Zukunft der Franken-Sachsen-Magistrale

Share This:

Thema: Allgemein, Fakten, Pressemitteilung | Kommentare geschlossen