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„Die Franken“ werfen Söder und Maly Kirchturm-denken in der Standortfrage zur TechFak vor

Freitag, 3. MĂ€rz 2017 | Autor:

Pressemitteilung:

NĂŒrnberg – Die „Partei fĂŒr Franken – DIE FRANKEN“ wirft dem Bayerischen Heimat- und Finanzminister Markus Söder und NĂŒrnbergs OberbĂŒrgermeister Ulrich Maly Kirchturmdenken in der Standortfrage zur TechFak vor. Aus rein lokalen parteipolitischen Interessen sollen Teile der Technischen FakultĂ€t aus Erlangen nach NĂŒrnberg verlagert werden. Dabei wird die hervorragende Verzahnung der Technischen FakultĂ€t mit Siemens und den außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen in Erlangen grundlos auseinander gerissen. „Die Franken“ setzen sich deshalb fĂŒr den vollstĂ€ndigen Verbleib der TechFak in Erlangen ein. „Der UniversitĂ€tsstandort NĂŒrnberg muss gestĂ€rkt werden, aber nicht zu Lasten von Erlangen“, so Gattenlöhner.

Robert Gattenlöhner, Parteivorsitzender und mittelfrĂ€nkischer Bezirksrat der Partei fĂŒr Franken wirft dem Bayerischen Heimat- und Finanzminister Markus Söder und NĂŒrnbergs OberbĂŒrgermeister Ulrich Maly Kirchturmdenken in der Standortfrage zur TechFak vor. Es gehe beiden Politikern nur darum in ihrer Heimatstadt NĂŒrnberg prestigetrĂ€chtige StudiengĂ€nge anzusiedeln. Söder und Maly seien deshalb nur „scharf auf die FiletstĂŒcke“ der TechFak. Einen Seitenhieb auf Erlangens OB Janik kann sich der Parteichef aus Roth nicht verkneifen. „Janik ist wahrscheinlich momentan zu sehr mit der Landesgartenschau beschĂ€ftigt oder er versteht einfach nicht die Tragweite dieser Standortfrage.“

Söder und Maly vergeben die einmalige Chance auf ein „FrĂ€nkisches Harvard“

Der Technologieriese Siemens investiert in „Gehentfernung“ zur TechFak 500 Millionen Euro in den Siemens Campus und stĂ€rkt damit seinen Standort in Erlangen. „Das Fraunhofer Institut und die Max-Planck-Gesellschaft befinden sich in unmittelbarer NĂ€he zur TechFak und in naher Zukunft soll auch ein Helmholtz-Institut im SĂŒden Erlangens seine Arbeit aufnehmen“, fĂ€hrt Gattenlöhner fort. FĂŒr eine Technologiestadt wie Erlangen ist das wie ein „Sechser im Lotto“. Eine Weltfirma, drei außeruniversitĂ€re Forschungseinrichtungen und die Technische FakultĂ€t kommen auf engsten Raum zusammen. So ein „Hightech-Viertel“ sei einmalig in Deutschland und mĂŒsse „gestĂ€rkt statt geschwĂ€cht werden.“ Es gebe deshalb â€žĂŒberhaupt keinen einzigen vernĂŒnftigen Grund“ Teile der TechFak von Erlangen nach NĂŒrnberg zur verlagern, stellt Gattenlöhner fest. Er sieht in der Konzentration von Industrie, Forschung und UniversitĂ€t auf engen Raum auch einen „starken Trumpf fĂŒr die FAU“ bei der Bewerbung um eine sogenannte EliteuniversitĂ€t. Davon profitiere am Ende ganz Franken.

„Weitblick statt provinzielles Denken“

Ein „FrĂ€nkisches Harvard“, so Gattenlöhner, hĂ€tte unglaublich positive Auswirkungen auf die ganze Region. Söder und Maly ignorierten aus ihrer „eingeschrĂ€nkten lokalen Blickweise“ bewusst diese „vielleicht einmalige Chance.“ Gattenlöhner zeigt sich vor allem von Finanzminister Söder enttĂ€uscht: „Eigentlich hĂ€tte man gerade von einem Minister Weitblick statt provinzielles Denken“ erwarten dĂŒrfen.

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Verspekuliert sich der Freistaat auch beim Gesundheitsministerium?

Dienstag, 23. August 2016 | Autor:

Pressemitteilung:

IMG_0500DIE FRANKEN begrĂŒĂŸen die Verlagerung des Gesundheitsministeriums nach NĂŒrnberg, wundern sich aber ĂŒber das unprofessionelle Vorgehen des Freistaats bei der Auswahl der GebĂ€ude. „Dem ohnehin ĂŒberhitzten Immobilienmarkt tut so etwas beileibe nicht gut“ so der Parteivorsitzende Robert Gattenlöhner.

Die Partei fĂŒr Franken begrĂŒĂŸt ausdrĂŒcklich die Behördenverlagerungen nach Franken, da es ein Ziel der jungen Partei ist, den Zentralismus in Bayern zu bekĂ€mpfen. Allerdings sollte Dr. Markus Söder in Zukunft mit einer VerkĂŒndung warten, bis das entsprechende GebĂ€ude gefunden und auch gekauft ist. Von NĂŒrnbergs OberbĂŒrgermeister Dr. Ulrich Maly war auch vor kurzem zu lesen, dass jeder Vorschlag des Freistaats sofort die Preise bei geeigneten Bauten nach oben treibe.

Ebenso dilettantisch ging die Staatsregierung auch 2013 vor, als vollmundig der Ankauf des AEG-GelĂ€ndes als Uni-Standort in der Öffentlichkeit verkĂŒndet wurde. Das hat den Preis derart hoch getrieben, dass dieses Projekt inzwischen komplett gestoppt zu sein scheint.

Hier wurde eine große Chance fĂŒr den NĂŒrnberger Westen, die Bildungsregion und die allgemeine Entwicklung der Region vertan oder zumindest verzögert“ so Robert Gattenlöhner abschließend „bleibt zu hoffen dass sich das Gesundheitsministerium nicht auch als ‚Luftnummer‘ entpuppt.

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