Tag-Archiv für » Deutsches Museum «

Partei f├╝r Franken begr├╝├čt die Zweigstelle des Deutschen Museums in N├╝rnberg und kritisiert mediale Selbstdarstellung S├Âders

Dienstag, 14. Juni 2016 | Autor:

Pressemitteilung:

Burg_001N├╝rnberg – Die Partei ÔÇ×Die FrankenÔÇť begr├╝├čt die Schaffung einer Zweigstelle des Deutschen Museums auf dem Augustinerhof-Areal in N├╝rnberg. Die Franken sehen darin eine Chance die Stadt N├╝rnberg attraktiver zu machen und die Innenstadt weiter aufzuwerten. Parteichef Robert Gattenl├Âhner kritisiert allerdings die mediale Selbstdarstellung des bayerischen Finanzministers S├Âders, die in keinem Verh├Ąltnis zu dem elf Millionen Projekt stehe.

ÔÇ×Zun├Ąchst einmal freuen wir uns nat├╝rlich, dass die Zweigstelle des Deutschen Museums die N├╝rnberger Museumslandschaft weiter bereichern wirdÔÇť, sagt Robert Gattenl├Âhner, Parteivorsitzender und mittelfr├Ąnkischer Bezirksrat der Partei f├╝r Franken ÔÇô Die Franken. Auch das Motto ÔÇ×Von der Vision zur InnovationÔÇť passe ÔÇ×hervorragendÔÇť. N├╝rnberg und die Region haben ÔÇ×├╝ber Jahrhunderte hinweg immer wieder bedeutende Erfindungen hervorgebrachtÔÇť, wie zum Beispiel den Globus von Martin Behaim, die erste Taschenuhr von Peter Henlein, die “Tempo”-Taschent├╝cher der Vereinigten Papierwerke bis hin zum mp3-Format des Erlanger Fraunhofer Instituts.

Gattenl├Âhner missf├Ąllt bei aller Freude ├╝ber das neue Museum die ÔÇ×mediale SelbstdarstellungÔÇť S├Âders. Es wird hier gerade der Eindruck erweckt, als tue S├Âder und die Bayerische Staatsregierung mit dem Deutschen Museum N├╝rnberg und Franken etwas ganz Besonderes. ÔÇ×Wer meine, dass wir M├╝nchen gegen├╝ber bei soviel Gro├čz├╝gigkeit auf immer und ewig zu gro├čem Dank verpflichtet w├Ąren, irre gewaltigÔÇť, f├╝hrt der Parteivorsitzender fort. Gattenl├Âhner weiter: ÔÇ×Wir sprechen hier ├╝ber eine Investition von gerade einmal elf Millionen Euro und ├╝ber eine Ausstellungsfl├Ąche von nur 1650 Quadratmetern.ÔÇť Alleine f├╝r die Sanierung des Deutschen Museums in M├╝nchen st├╝nden in Summe 445 Millionen Euro zur Verf├╝gung. Es sei deshalb ÔÇ×├╝berhaupt nicht angemessenÔÇť, dass sich S├Âder als ÔÇ×N├╝rnberger HeilsbringerÔÇť medial so in Szene setzt. Dieses Museum ÔÇ×steht uns mehr als zuÔÇť, so Gattenl├Âhner abschlie├čend.

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

DIE FRANKEN begr├╝├čen die Zweigstelle des Deutschen Museums in N├╝rnberg und fordern eine Verbindung zum Verkehrsmuseum

Mittwoch, 30. M├Ąrz 2016 | Autor:

Pressemitteilung:

Verkehrsmuseum_3Die Partei f├╝r Franken ÔÇô DIE FRANKEN begr├╝├čt die Absicht von Finanzminister Markus S├Âder eine Zweigstelle des Deutschen Museums in N├╝rnberg zu errichten. Die Franken fordern von Minister S├Âder den Worten Taten folgen zu lassen. Eine gerechte Verteilung der F├Ârdergelder nicht nur f├╝r das neue N├╝rnberger Museum sowie eine Verkn├╝pfung mit dem Verkehrsmuseum.

ÔÇ×Was Franken n├╝tzt, wird unterst├╝tzt!ÔÇť, sagt Robert Gattenl├Âhner, Parteivorsitzender und mittelfr├Ąnkischer Bezirksrat der Partei f├╝r Franken ÔÇô DIE FRANKEN, ÔÇ×Das ist unser LeitspruchÔÇť. Insofern freuen sich DIE FRANKEN nat├╝rlich, wenn N├╝rnberg eine Zweigstelle des Deutschen Museums bekommt. ÔÇ×Denn diese sogenannten weichen Standortfaktoren sind f├╝r eine gesunde Entwicklung unserer Region auch sehr wichtigÔÇť, so Gattenl├Âhner weiter.

ÔÇ×Allerdings haben wir es in der Vergangenheit oft mit reinen Lippenbekenntnissen aus M├╝nchen zu tun gehabt. Am Ende kam f├╝r Franken nur wenig dabei herausÔÇť meint Gattenl├Âhner. Die sogenannte ‘Nordbayerninitiative’ zum Beispiel sollte die fr├Ąnkische Region bis 2018 mit 600 Millionen Euro unterst├╝tzen, berichtet Gattenl├Âhner. ÔÇ×Was auf den ersten Blick nach einer gro├čen Summe aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen dann doch mehr als MogelpackungÔÇť. Denn alleine f├╝r die Sanierung des Deutschen Museums in M├╝nchen stehen in Summe 445 Millionen Euro zur Verf├╝gung. ÔÇ×Wir fordern daher die Bayerische Staatsregierung auf, Taten statt Worte folgen zu lassen und in N├╝rnberg an zentraler Stelle ein repr├Ąsentatives Museum zu errichtenÔÇť sagt Gattenl├Âhner. ÔÇ×Nur die wenigsten wissen, dass der Freistaat Bayern das Deutsche Museum in M├╝nchen j├Ąhrlich mit 30 Millionen Euro unterst├╝tzt ÔÇô ein Drittel davon tragen fr├Ąnkische Steuerzahler. Es istÔÇť, so Gattenl├Âhner abschlie├čend, ÔÇ×jetzt mal an der Zeit, dass f├╝r die Zweigstelle des Deutschen Museums in N├╝rnberg die Steuergelder in die andere Richtung flie├čen, n├Ąmlich von Oberbayern nach FrankenÔÇť.

Der Feuchter Marktrat und Leiter des Arbeitskreises Verkehr in der Partei, Christian Nikol, schl├Ągt vor das neue Deutsche Museum mit dem Verkehrsmuseum zu verbinden. ÔÇ×Die M├╝nchner k├Ânnten ihre Fahrzeugausstellung an N├╝rnberg abgeben. Dann w├Ąre alles zum Verkehr in N├╝rnberg geb├╝ndeltÔÇť so Nikol weiter. ÔÇ×Jetzt steht M├╝nchen bei diesem Thema in Konkurrenz zu N├╝rnbergÔÇť.

Als Gel├Ąnde schl├Ągt Christian Nikol die Hallen des ehemaligen Bahnbetriebswerkes in Gostenhof vor. Denn wegen der eingeschr├Ąnkten Zufahrt ist hier Wohnbebauung nicht m├Âglich. Die Hallen haben Gleisanschluss, stehen aber leer und w├╝rden langsam verfallen. ÔÇ×Wird das nicht genutztÔÇť so Nikol anschlie├čend ÔÇ×entsteht wieder eine ‘Industrieleiche’ in der eh schon gebeutelten F├╝rther Stra├čeÔÇť.

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

Nordbayerninitiative: Vielen Dank auch, Herr S├Âder!

Sonntag, 10. August 2014 | Autor:

Pressemitteilung:

Die bayrische Staatsregierung stellt den nordbayrischen Regierungsbezirken 600 Mio. Euro zur Verf├╝gung und versucht so, verfassungsgem├Ą├če Gleichberechtigung vorzut├Ąuschen. Ein nicht ganz billiges Ablenkungsman├Âver, findet die Partei f├╝r Franken.

Die Franken Wappen RGB_klÔÇ×Gleiche Chancen und gleichwertige Lebensbedingungen ├╝berall in Bayern sind Verfassungsauftrag. Mit der heute beschlossenen Heimatstrategie erf├╝llen wir das Versprechen in meiner Regierungserkl├Ąrung, dieses Ziel zu einem Schwerpunkt des Regierungshandelns zu machen.ÔÇť So l├Ąsst sich der allm├Ąchtige Landesvater Horst Seehofer in der Pressemitteilung der bayrischen Regierung zitieren. Und so sieht er es vermutlich auch durch seine wei├č-blau gef├Ąrbte Brille, wenn er ├╝ber die Donau hinauf nach Franken und in die Oberpfalz schaut. Dort erblickt er das wundersch├Âne Heimatministerium, dass er f├╝r seinen Adlatus Markus S├Âder, den Karrierebayer mit fr├Ąnkischen Wurzeln, hat errichten lassen. Muss ja keiner wissen, dass besagtes Ministerium nur ein weiterer Kuchenkr├╝mel ist, den man den Franken vorgeworfen hat, um sie weiterhin friedlich eingelullt zu halten. In die gleiche Kerbe schlagen Teilverlagerungen von ├ämtern, wie dem Landesamt f├╝r Statistik nach F├╝rth, oder das Locken mit immer neuen Forschungseinrichtungen, wie j├╝ngst angek├╝ndigt: Die N├╝rnberger sollen eine Au├čenstelle des Deutschen Museums bekommen, dass sich vornehmlich forschend mit Energie und Technik besch├Ąftigen soll. ÔÇ×An sich sind das nat├╝rlich ÔÇô aus dem Zusammenhang gerissen ÔÇô l├Âbliche Ans├Ątze,ÔÇť findet Robert Gattenl├Âhner, Vorsitzender der Partei f├╝r Franken. ÔÇ×Aber damit soll uns doch nur der Wind aus den Segeln genommen werden. Nach dem Motto: Schaut her, Franken, wir k├╝mmern uns um Euch. Das ist doch nicht viel mehr als blo├če Augenwischerei!ÔÇť

Nun also 600 Millionen Euro. Ein Geschenk an die armen Nordbayern. Nach dem Motto: Schaut her, wir vergessen Euch nicht! Daf├╝r wollen die Regierenden nat├╝rlich auch ein dickes Lob. Dass die gleichberechtigte F├Ârderung aller bayrischer Regionen eigentlich eine Selbstverst├Ąndlichkeit sein sollte, ja verfassungsgem├Ą├č sogar sein muss, dar├╝ber wird geflissentlich geschwiegen. Gattenl├Âhner sieht das so: ÔÇ×Das ist ungef├Ąhr so, wie wenn man dem einen Kind ├╝ber Jahre w├Âchentlich zehn Euro Taschengeld gibt, dem anderen nur f├╝nf. Dann gibt man dem F├╝nf-Euro-Kind einmalig 20 Euro und findet, damit habe man die Ungerechtigkeit ausgeglichen.ÔÇť

Klar, 600 Millionen Euro: Das klingt viel. Diese 600 Millionen Euro sind aber bei weitem keine frei verf├╝gbare Budget-Erweiterung. Bis zum Ende dieser Regierungsperiode sollen sie zweckgebunden zur Verf├╝gung stehen. Und diese Regierungsperiode geht noch bis 2018! Bleiben also im Schnitt 125 Millionen Euro pro Jahr. Das klingt dann schon gar nicht mehr so viel.

In der gleichen Zeit sollen 1,5 Milliarden ÔÇô Milliarden! ÔÇô f├╝r den Ausbau des Breitbandnetzes flie├čen. Und schon klingen die 600 Millionen nach gar nicht mehr viel.

ÔÇ×Herr S├Âder und Herr Seehofer denken, dass sie mit diesen Nebelkerzen die Gem├╝ter der Franken k├╝hlen k├Ânnen. Aber nicht mit uns!ÔÇť gibt sich Gattenl├Âhner kampfbereit. Weiterhin werden seiner Meinung nach die s├╝dbayrischen Regionen finanziell und infrastrukturell bevorzugt. ÔÇ×Allein das Steueraufkommen der vergleichsweise bev├Âlkerungsstarken Region Franken sollte die angek├╝ndigten 600 Millionen locker aufwiegen. Es steht uns also schlicht und ergreifend zu. Freuen sollte man sich dar├╝ber nicht!ÔÇť
Die Franken stehen f├╝r das Bem├╝hen, die ungerechte Aufteilung von Budget, Aufmerksamkeit und F├Ârderungsma├čnahmen innerhalb Bayerns zu beenden. ÔÇ×Denn Franken hat eine gleichberechtigte Behandlung verdient!ÔÇť schlie├čt Gattenl├Âhner.

Share This:

Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen