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Dreifrankenstein 2014 – DIE FRANKEN ‚mischen mit‘

Donnerstag, 5. Juni 2014 | Autor:

dreifrankenstein_2014_02Zu Christihimmelfahrt veranstaltet die CSU ihr alljĂ€hrliches Treffen am Dreifrankenstein – an dem Gedenkstein am Zusammentreff der drei frĂ€nkischen Bezirke. Wie auch in den vergangenen Jahren mischten DIE FRANKEN – diesmal aufgrund des fast durchgehend regnerischen Wetters mit nur weniger Teilnehmern – bei der Veranstaltung mit. Dabei kamen wie ĂŒblich frĂ€nkische Fahnen und ein neu gedrucktes Banner zum Einsatz.

Der stille Protest dieses und der vergangenen Jahren gegen die selbst verherrlichende CSU hatte trotz des rednerischen Wortangriffs des Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn auf uns, das uns nur ein mĂŒdes LĂ€cheln hervorrief, seine Wirkung nicht verfehlt. Dieses Jahr verlief diedreifrankenstein_2014_01 Veranstaltung etwas anderes, was wir Franken als Erfolg fĂŒr unseren stillen Protest auf dieser Veranstaltung sehen: Es war keine Fahne der CSU gehisst, dafĂŒr wehte die MittelfrĂ€nkische Fahne, die Reden der hohen Herren konzentrieren sich weniger auf Bayern, dafĂŒr mehr auf Franken, und bei den Hymnen die angestimmt wurden kam die Bayernhymne nicht mehr zum Zuge – es wurde nur das Frankenlied und das Deutschlandlied gespielt und gesungen. Es war somit wieder ein erfolgreicher – wenn auch verregneter – Einsatz unserer heimatliebenden frĂ€nkischen Mitglieder.

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Olympia in Franken: Offener Brief an den CSU-Vorstand

Mittwoch, 7. November 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Sehr geehrter Herr Seehofer und sehr geehrter Herr Schmid,

Als ReprĂ€sentant frĂ€nkischer Interessen im Freistaat Bayern, verfolgen wir, die „Partei fĂŒr Franken“, die gegenwĂ€rtige Diskussion ĂŒber die von der CSU angeregte erneute Bewerbung MĂŒnchens, fĂŒr die Olympischen Winterspiele 2022.

Seit geraumer Zeit setzt sich unsere Partei fĂŒr die Anregung ein, dass auch Oberfranken im Drei-LĂ€ndereck, zusammen mit ThĂŒringen und Sachsen in der Lage wĂ€re Olympische Winterspiele zu beherbergen.
In dieser Region befinden sich voll etablierte Wintersportgebiete, welche angesichts der dort stattfindenden internationalen Wintersportausscheidungen ihre Tauglichkeit bereits unter Beweis stellen.

Auch von der bestehenden Infrastruktur her könnte diese Region mit vergleichsweise wenig zusĂ€tzlichen Aufwand, den hohen Anforderungen olympischer Spiele nachkommen. Dies wĂŒrde auch nicht unbedingt ausschließen einen Teil der Winterspiele in der sĂŒdlichen Region Bayerns abzuhalten, da sowohl ein Flughafen in Hof, sowie leicht ausbaufĂ€hige Schienen fĂŒr ICE-Verbindung zur VerfĂŒgung stĂŒnden. Ein relativ neues und gut ausgebautes Straßennetz ist ebenfalls vorhanden.
Die tatsĂ€chlich erforderlichen Mittel wĂ€ren außerdem durch einige bereits beim Bund geplanten und genehmigten Baumaßnahmen, wie zum Beispiel die Elektrifizierung der Strecke Hof – NĂŒrnberg teilweise abgedeckt.

Ein Zusammenspiel zwischen dem Freistaat Bayern und seinen Nachbarn ThĂŒringen und Sachsen ergĂ€be auch ein Splitten der Gesamtkosten, da sich diese auf die drei BundeslĂ€nder verteilen wĂŒrden. So wĂŒrde die hohe finanzielle Belastung solcher Winterspiele fĂŒr den Freistaat erheblich geringer ausfallen.
Eine schöne Sache wĂ€re es außerdem, wenn sich neue und alte BundeslĂ€nder auf diese Weise verbinden und neue BrĂŒcken der Freundschaft und tieferen Zusammenarbeit aufbauen.

Diese Indizien sind von jedermann einsehbar und ĂŒberprĂŒfbar, doch obwohl die Tagespresse, Radio und Fernsehen seit mehr als zwei Wochen diese Idee aufgreifen, schweigen die CSU und unsere ReprĂ€sentanten in MĂŒnchen in einer beispiellosen Art und Weise. Seitens der CSU ist man anscheinend taub fĂŒr die Stimmen Frankens. Es hat fast den Anschein als ob die CSU vergessen hat, dass auch Franken ein Teil Bayerns ist, welches sie vorgibt ebenfalls und gleichberechtigt zu vertreten.

Wir, „DIE FRANKEN“, erwarten fĂŒr unseren Regierungsbezirk Oberfranken und ganz Franken, dass Sie Herr Seehofer und Herr Schmid, sich endlich mit dieser Alternative zu Winterspielen 2022 in MĂŒnchen befassen und dem FrĂ€nkischen BĂŒrger das gleiche Recht und den gleichen Respekt zeigen, wie sie es fĂŒr den BĂŒrger in MĂŒnchen und Altbayern tun.
Die Partei fĂŒr Franken wird Ihnen gerne dabei behilflich sein, falls Ihre Partei ĂŒber zu wenig Ortskenntnis in Franken verfĂŒgt.

Wir erwarten und hoffen, dass Sie und die CSU wenigstens einmal parteipolitische Ziele zur Seite stellen und ersuchen Sie um Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre IntegritĂ€t gegenĂŒber Franken. Wir fordern Sie auf, Ihr Schweigen zu brechen und der bereits angelaufenen BĂŒrgerinitiative fĂŒr Olympische Winterspiele 2022 in MĂŒnchen Einhalt zu gebieten, wenigstens so lange bis Sie die Alternative Oberfranken ausreichend geprĂŒft haben.

Es geht hier um die Steuergelder der Franken, aber auch der Bayern, Schwaben und OberpfĂ€lzer. Es geht hier aber auch um die Gleichbehandlung Frankens und des FrĂ€nkischen BĂŒrgers. Möglicherweise halten Sie Franken und unser Anliegen schlicht fĂŒr vernachlĂ€ssigenswert. Dann möchten wir Sie und Ihre Partei aber bitten bei den nĂ€chsten Landtagswahlen in Franken nicht mehr zu kandidieren.

FĂŒr weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur VerfĂŒgung.

Mit frĂ€nkischen GrĂŒĂŸen

Robert Gattenlöhner
Vorsitzender
Partei fĂŒr Franken

(veröffentlicht am 05.11.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Die Franken machen nicht mit!

Freitag, 7. September 2012 | Autor:

Pressemitteilung

Die Partei fĂŒr Franken bezeichnet den Vorstoß von CSU-Vorstandsmitglied Wilfried Scharnagl, der in seinem Buch die Abspaltung Bayerns von Deutschland fordert, als völlig utopisch. „Die Franken“ lassen keinen Zweifel daran, dass die frĂ€nkischen Gebiete diesen Austritt nicht mitmachen und ihre Bundestreue unter Beweis stellen wĂŒrden.

Ein Austritt Bayerns aus dem Bund wĂŒrde dann bedeuten dass Franken eigenstĂ€ndig im Bund verbleiben wĂŒrde, so Robert Gattenlöhner, Parteichef der Franken. Zwar steht unsere Partei fĂŒr eine demokratische Einflussnahme innerhalb der Bayerischen Staatsregierung zur besseren und gerechteren Vertretung frĂ€nkischer Interessen in Bayern, unsere Satzung sieht jedoch grundsĂ€tzlich schon immer die Möglichkeit fĂŒr Franken als eigenes Bundesland, fĂŒhrt er weiter aus.

Eine Abspaltung Bayerns sei aber eher unrealistisch, meint Gattenlöhner. Noch vor rund fĂŒnfzig Jahren wĂ€re Bayern primĂ€r ein Agrarstaat, mit Franken als Industriemetropole. FrĂ€nkisches Know-How, einseitig gegen Franken orientierte Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung und nicht zuletzt frĂ€nkische Steuergelder hĂ€tten das ĂŒber die Jahre geĂ€ndert.

Ob Bayern tatsÀchlich in der Lage wÀre langfristig ohne den stÀndigen Geldstrom aus Franken, oder z.B. der Vielzahl nach Bayern zwangsversetzten frÀnkischen Lehrer tatsÀchlich auskommen könnte, bliebe dahingestellt meinen die Franken.

In Franken hegen immer noch viele Menschen den fĂŒr lange Zeit utopischen Wunsch nach einem eigenen Bundesland Franken, der nun theoretisch in ErfĂŒllung gehen könnte. Denn durch das Ausscheiden des Alpenvorlands wĂŒrde eine lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Neugliederung der BundeslĂ€nder fĂ€llig werden. Die Partei fĂŒr Franken hat fĂŒr diesen Fall schon bei der GrĂŒndung 2009 Vorkehrungen in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen: Sollte diese (grundlegende Neugliederung) jedoch auf der politischen Agenda des Bundes erscheinen und der Zuschnitt unserer (derzeit noch 16) BundeslĂ€nder ĂŒberdacht werden, muss ein starkes, leistungsfĂ€higes Bundesland Franken ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Dass sich Franken sowohl im Bundesvergleich, als auch international nicht zu verstecken brĂ€uchte, ist ja inzwischen hinlĂ€nglich bekannt. Schließlich ist die FlĂ€che Frankens so groß wie die von Belgien und man verfĂŒgt sogar ĂŒber mehr Einwohner als Norwegen.

FĂŒr das „neue Franken“ wĂ€re es dann ebenso wie fĂŒr die Bundesrepublik von großem Vorteil, dass man sich nicht mehr an den Kosten der bayerischen Gigantomanie, wie Olympischen Spielen, S-Bahnröhren und dritten Startbahnen beteiligen mĂŒsste, so Andreas Brandl, der stellvertretende Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken. Gleichzeitig könnten dann wichtige, zu Gunsten MĂŒnchens verschobene Projekte, wie z.B. die Elektrifizierung der Bahnstrecke NĂŒrnberg-Hof bzw. -Eger, endlich in Angriff genommen werden.

Auch brĂ€uchte man nun in Ober- und Unterfranken keine Angst haben, dass dann NĂŒrnberg einfach an die Stelle von MĂŒnchen treten wĂŒrde und alle Mittel dann eben dort hin fließen wĂŒrden, so Brandl weiter. „Franken ist seit jeher sehr föderalistisch eingestellt, sodass es nach dem bayerischen Zentralismus bestimmt keinen frĂ€nkischen Zentralismus geben wird“, versichert Brandl.

Der Vorsitzende Robert Gattenlöhner begrĂŒĂŸt die Entwicklung hin zur Neugliederung der BundeslĂ€nder ebenfalls, bezweifelt aber, dass Oberbayern damit weiterhin auf diesem wirtschaftlich hohen Niveau bleiben könnte. „Altbayern wird sich ohne den Zahlmeister Franken ganz schön umschauen“, so Gattenlöhner „und Österreich wird sich nicht so einfach brav hinten anstellen, wie es die Franken seit Jahrzehnten gemacht haben“. SĂŒdlich der Donau gĂ€be es nĂ€mlich seit langem schon Überlegungen, dass sich Altbayern und Österreich zu einem „Alpenstaat“ zusammenschließen könnten. „Betrachtet man die beiden MentalitĂ€ten, dann wĂ€ren beide nur zu beglĂŒckwĂŒnschen“ fĂŒhrt Gattenlöhner weiter aus.

Die Partei fĂŒr Franken betont aber trotz der vielen „rosigen“ Aussichten, dass man weiterhin sachlich daran arbeiten wird, in Bayern mehr Gewicht zu erhalten. Die Erfahrungen zeigen, dass noch keine Partei ernst genommen wurde, die solche eigenstaatliche Überlegungen angestellt hĂ€tten, meint Andreas Brandl. „Und dabei war immer ganz egal, wie diese Partei heißt“.

DIE FRANKEN werden somit weiterhin mit Hochdruck an ihrem großen Ziel, der Teilnahme an der Landtagswahl 2013 arbeiten. „FĂŒr den Fall, dass die Altbayern doch nicht austreten, mĂŒssen wir schließlich sofort parat stehen, damit Franken trotzdem innerhalb Bayerns vorankommt“ so Robert Gattenlöhner abschließend.

(veröffentlicht am 06.09.2012 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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Hilflose CSU kupfert bei den FRANKEN ab…

Mittwoch, 24. MĂ€rz 2010 | Autor:

Immer öfter ĂŒbernimmt die CSU plötzlich Forderungen der PARTEI FÜR FRANKEN – alles nur Zufall…? Urteilen Sie selbst, hier nur ein paar Beispiele aus den letzten Wochen:

1. Nach der Quelle-Insolvenz kritisieren DIE FRANKEN scharf die Tatenlosigkeit der Staatsregierung – endlich wacht man in MĂŒnchen auf, kurz darauf wird mit großem Tamtam die Verlagerung des Statistischen Landesamts angekĂŒndigt.

2. DIE FRANKEN kritisieren die mangelnde PrĂ€senz von Regierungsmitgliedern vor Ort – kurz darauf wird, groß angekĂŒndigt, eine symbolische Kabinettssitzung in FĂŒrth abgehalten.

3. Nach Kritik an der dauerhaft einseitigen Förderung MĂŒnchens kĂŒndigt Innenminister Herrmann an, in den nĂ€chsten Jahren 400 Millionen fĂŒr mittelfrĂ€nkische Bauvorhaben abzuzweigen.

4. Scharfe Kritik der PARTEI FÜR FRANKEN an der KĂŒrzung der Solarförderung (in Berlin von der CSU mit beschlossen!), die gerade in Franken viele ArbeitsplĂ€tze gefĂ€hrdet – wenig spĂ€ter sprechen sich die „WendehĂ€lse“ Seehofer und Söder in MĂŒnchen plötzlich gegen die in Berlin mit verabschiedete KĂŒrzung aus!

5. Die PARTEI FÜR FRANKEN fordert in ihrem Positionspapier „Oberfranken 2015: FĂŒr regionales Gleichgewicht in Bayern“ unter anderem eine Fachhochschule fĂŒr Marktredwitz und mehr „Back-Office-ArbeitsplĂ€tze“ in Oberfranken fĂŒr MĂŒnchner Ministerien. Wenige Tage spĂ€ter kommt Seehofer persönlich nach Oberfranken (Rödental und Selb): er habe „das Finanzministerium beauftragt, die Verlegung von Back-Office-TĂ€tigkeiten zu prĂŒfen“ und will sich „um (neue) Fachhochschulen bemĂŒhen“. Leider hĂ€lt der ungewohnte Elan nicht lange an: Schon am 24.3. erklĂ€rt Wissenschaftsminister Heubisch, fĂŒr neue Fachhochschulen sei „kein Geld da“, die bestehenden seien „gut genug ĂŒbers Land verteilt“…

Liebe CSU-Strategen, gern diktieren wir Euch auch weiterhin in den Block, wo in Franken gerade der Schuh drĂŒckt – die neuesten und besten Ideen, die Ihr als eigene „frĂ€nkische Politik“ verkaufen könnt, gibts regelmĂ€ĂŸig NUR HIER unter www.partei-fuer-franken.de…! 🙂

Thema: Allgemein, Fakten | Kommentare geschlossen