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Bundeswehrstandort Roth vor dem Aus?

Freitag, 4. Februar 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Bundeswehrstandort Roth vor dem Aus?

Einen dringenden Appell, sich fĂŒr die Beibehaltung des mittelfrĂ€nkischen Bundeswehrstandortes Roth einzusetzen, richtet die Partei fĂŒr Franken an die bayerische Staatsregierung.
Wenn Planungen des Heeres verwirklicht werden sollten in Roth, einen der grĂ¶ĂŸten Standorte Bayerns mit 2750 Dienstposten aufzulösen, dann gingen der Region jĂ€hrliche Investitionen der Truppe in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages verloren.
Auch wenn bisher noch keine politische Entscheidung getroffen ist, wirken alleine solche Überlegungen schon ausnehmend bedrohlich.
Nach dem geplanten Stimmkreisverlust fĂŒr Oberfranken und den Empfehlungen des Zukunftsrates, die wirtschaftliche Förderung des lĂ€ndlichen Raumes in Franken einzustellen, ist dies bereits die dritte Hiobsbotschaft fĂŒr die frĂ€nkische Region binnen einer Woche.

Mit frĂ€nkischen GrĂŒĂŸen

Brigitte Hoppert  M.A.

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Franken-Feindlichkeit der bayerischen Staatsregierung

Donnerstag, 27. Januar 2011 | Autor:

Stellungnahme zu frankenfeindlichen Tendenzen in der bayerischen Staatsregierung

Kaum hat das neue Jahr begonnen – schon lĂ€sst Horst Seehofer die Katze aus dem Sack: Geplant ist eine Stimmkreisreform, die Oberfranken einen Stimmkreis und damit ein frĂ€nkisches Direktmandat kosten soll. Und der von der bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufene Zukunftsrat empfiehlt, nur noch “ Leistungszentren“ wirtschaftlich zu fördern, wĂ€hrend die lĂ€ndlichen Regionen sichselbst ĂŒberlassen werden und damit unweigerlich veröden und ausbluten.

Politisch soll Franken weiter geschwĂ€cht werden, indem Kulmbach/Wunsiedel zu einem Stimmkreis zusammengefasst wird und so aus neun Stimmkreisen acht werden. Solche Änderungen sind jedoch nach den Vorgaben des Landeswahlgesetzes keineswegs notwendig. Denn die Einwohnerzahl eines Stimmkreises darf lediglich um nicht mehr als 25 Prozent vom Wahlkreisdurchschnitt abweichen. Und das trifft derzeit fĂŒr keinen einzigen der neun oberfrĂ€nkischen Stimmkreise zu!

Wirtschaftlich soll Franken ausgeschlachtet werden, indem allenfalls die Region NĂŒrnberg/Erlangen/FĂŒrth als förderungswĂŒrdig angesehen wird und mit etwas Bedenken vielleicht noch der WĂŒrzburger Raum. Der Rest möge sich anderweitig orientieren: das nördlich Oberfranken nach Sachsen, das westliche Unterfranken nach Hessen. Will heißen: Was brauchbar ist, wird ausgeplĂŒndert, was ĂŒbrig bleibt, kann untergehen!

Das ist oberbayerischer Imperialismus pur. Bayern wird gespalten, aufgeteilt und am Ende zerschlagen. Im Grunde wird Bayern reduziert auf MĂŒnchen, das oberbayerische Umland und natĂŒrlich Ingolstadt, die Heimat Seehofers, wo obendrein auch noch ein zusĂ€tzlicher Stimmkreis gebildet werden soll – den man zuvor den Oberfranken entzogen hat.

Und  Franken? Der oberbayerische Zugriff auf die mittelfrĂ€nkische Metropole NĂŒrnberg, die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt in Bayern, zerstört die frĂ€nkische SolidaritĂ€t. Und verhindert zudem fĂŒr alle Zeit , dass Ober-, Mittel- und Unterfranken gemeinsam die ureigenen frĂ€nkischen Interessen innerhalb des Freistaates Bayern kraftvoll vertreten und auch durchsetzen können.

Deshalb:  Franken aller Regionen – wehrt euch! Wartet nicht ab, bis diese unheilvollen PlĂ€ne Wirklichkeit werden. Steht auf! Wacht endlich auf! Und kĂ€mpft mit Klauen und ZĂ€hnen um den Erhalt eurer frĂ€nkischen Heimat! Denn sie ist es wert, sich mit aller Kraft fĂŒr sie einzusetzen!

Mit frĂ€nkischen GrĂŒĂŸen

Brigitte Hoppert  M.A.

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