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Der BR zieht von M├╝nchen nach M├╝nchen

Freitag, 18. Januar 2013 | Autor:

Pressemitteilung:

Der Bayrische Rundfunk plant im Rahmen einer Umstrukturierung den Standort M├╝nchen-Unterf├Âhring mit seinen vier Studios aufzul├Âsen und alles am Standort M├╝nchen-Freimann zu konzentrieren. F├╝r die Partei f├╝r Franken abermals entt├Ąuschend, dass man seitens des BR diese Millioneninvestition nicht dazu verwendet, die Anstalten auf Bayern zu verteilen und somit n├Ąher am B├╝rger und Geb├╝hrenzahler zu sein.

W├Ąhrend man derzeit in Deutschland hitzige Debatten um die neuen GEZ-Geb├╝hren und die Verwendung der dadurch steigenden Einnahmen f├╝hrt, hat man in M├╝nchen schon weiter gedacht: Der Bayrische Rundfunk plant die vier Studios am Standort Unterf├Âhring zu schlie├čen und nach Freimann zu legen.

Vom Baubeginn 2016 bis zur Fertigstellung 2022 sind j├Ąhrlich 14 Millionen f├╝r Neu- und Umbauten geplant. Insgesamt werden damit ├╝ber 90 Millionen in einen Standort investiert, was f├╝r die Partei f├╝r Franken absolut nicht nachvollziehbar ist. Immer wieder werde die Wichtigkeit der Fl├Ąche beschworen, so der Parteivorsitzende Robert Gattenl├Âhner, doch im Endeffekt erfolgte dann doch wieder eine versteckte Konzentration in der Landeshauptstadt.

Robert Gattenl├Âhner fordert die Verantwortlichen auf, dem beschworenen auch Taten folgen zu lassen und die Schlie├čung des Standortes Unterf├Âhring als Chance zu ergreifen. DIE FRANKEN fordern, dass zwei der vier Studios aus Unterf├Âhring in das Frankenstudio N├╝rnberg verlagert werden und in Hof endlich ein Regionalstudio entsteht.

Damit w├╝rde einer lang gehegten Forderung der Partei f├╝r Franken, den regionalen Anteil im Programm zu erh├Âhen, fast automatisch nachgekommen. Denn Fernsehsendungen k├Ânnen in Franken ebenso gut produziert werden, eher noch ist das Studiopublikum m├Âglicherweise interessierter als am ├╝bers├Ąttigten Medienstandort M├╝nchen. Ganz nebenbei w├╝rde entlegene Landesteile durch beispielsweise durch Rundfunkorchester und der Chor des BR kulturell aufgewertet.

ÔÇ×Auch fr├Ąnkische B├╝rger zahlen Rundfunkgeb├╝hren und haben ein Recht auf ein ausgeglichenes ProgrammÔÇť, so Robert Gattenl├Âhner von der Partei f├╝r Franken. Die Rundfunkgeb├╝hren k├Ąmen dann zumindest zum Teil dorthin zur├╝ck, wo sie entrichtet wurden.

Im ├ťbrigen sollte die gesamte Investitionssumme auch dahingehend ├╝berpr├╝ft werden, ob sie vom Bayrischen Rundfunk auch dann gestemmt werden k├Ânnte, wenn der neue Rundfunkbeitrag vom Bundesverfassungsgericht wieder gestrichen werden w├╝rde.

(ver├Âffentlicht am 15.01.2013 auch bei OpenPR und bei ptext.net)

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