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Kernkraft – freies Franken

Donnerstag, 21. April 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Kernkraft – freies Franken

Die Zukunft Frankens ohne Kernkraftwerke, aber mit regenerativen Energien zu gestalten, ist erklĂ€rtes Ziel der PARTEI FÜR FRANKEN – steht doch im unterfrĂ€nkischen Landkreis Schweinfurt das Ă€lteste der “jĂŒngeren“ Atomkraftwerke: Grafenrheinfeld, seit 1981 in Betrieb, zurzeit in Jahresrevision und kontinuierlich im Fokus von bedrohlichen FlugĂŒbungen, die die Bevölkerung regelmĂ€ĂŸig in Angst und Schrecken versetzen.

Fukushima zeigt, dass Atomenergie keine Zukunft mehr hat. Eine nachhaltige Energieversorgung benötigt erneuerbare Energien, deren bevorzugte Erforschung unverzichtbar ist, um den Umbau zu grĂ¶ĂŸerer Energieeffizienz zu schaffen: Kraftwerkserneuerungen wie z.B. dezentrale Gas- und Dampfkraftwerke (GuD-KW) arbeiten gemĂ€ĂŸ dem Prinzip der Kraft-WĂ€rme-Koppelung und garantieren eine wesentlich höhere Wirtschaftlichkeit.

Auch ein forcierter Ausbau von Energiespeicherseen und die Förderung der Windkraft, z.B. in Oberfranken, dienen diesem Ziel. ZusĂ€tzlich erforderlich ist eine aktive Energieeinsparung durch z.B. konsequente GebĂ€udesanierungen und GebĂ€udeaußendĂ€mmungen. Steuererleichterungen fĂŒr solche energieeffiziente Maßnahmen sind unbedingt zu fördern. Ganz nebenbei werden dadurch auch noch ArbeitsplĂ€tze gesichert und neu geschaffen.

Den innovativen und zukunftsfĂ€higen Energieversorgungssystemen stehen Atomkraftwerke als sog. “BrĂŒckentechnologie“ jedoch nur im Wege. Die LaufzeitverlĂ€ngerung von 2010 ist deshalb kontraproduktiv und sollte schleunigst wieder zurĂŒckgenommen werden. Die Vorstellung, das AKW Grafenrheinfeld bliebe bis 2028, 14 Jahre lĂ€nger als geplant, noch am Netz, ist mehr als Besorgnis erregend. SpĂ€testens 2020 muss ĂŒberall, nicht nur in Franken, Schluss sein mit der Atomenergie.

Roland Zehner
PARTEI FÜR FRANKEN
Arbeitskreis Energie, Umwelt und Naturschutz

Thema: Pressemitteilung | Ein Kommentar

Atomenergie muss ein Auslaufmodell bleiben

Freitag, 6. August 2010 | Autor:

Der Atomkonsens mit seinem definierten RĂŒckzugsszenario macht den Weg frei fĂŒr die verstĂ€rkte Nutzung von regenerativen Energiequellen. Zudem wird die Stromgewinnung aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse durch den Ausstieg aus der Kernenergie planbar und bezahlbar gehalten.

Das einzige frĂ€nkische Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld mĂŒsste demnach 2015 von Netz. Dessen Atommeiler hat keinerlei Absicherung gegen FlugzeugabstĂŒrze, das macht ihn hochgradig riskant. An eine sichere Endlagerung des AtommĂŒlls glaubt seit den Vorkommnissen in der niedersĂ€chsischen Schachtanlage Asse ohnehin niemand mehr.

Die nun von Seehofer und einigen Lobbyisten geforderte LaufzeitverlĂ€ngerung bedeute mehr AtommĂŒll, höheres Risiko und vor allem Blockade der erneuerbaren Energien.
Seehofer verdrĂ€ngt dabei, dass ein großer Teil der Gesellschaft diesen Weg nicht widerstandslos hinnehmen wird. Die Mehrheit der Bevölkerung fordert, dass an dem beschlossenen Atomausstieg festgehalten wird.

Die schwarz-gelbe Koalition – im Bund wie in Bayern – will nun mittels Finanztricks unser Land auf lange Sicht an die Atomindustrie binden und verkaufen.
Dabei ist die Atomenergie auch als Klimaretter bedeutungslos, da nur 2% des weltweiten Gesamtenergieverbrauchs nuklear erzeugt wird.

„Die Partei fĂŒr Franken setzt voll auf den zĂŒgigen Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Erforschung und Förderung bezahlbarer Stromspeichertechniken“ so der Leiter des Arbeitskreises Energie und Umwelt, Energiemanager Roland Zehner. Gerade frĂ€nkische Unternehmen haben sich, vor allem im Bereich der Solarenergie, inzwischen zu MarktfĂŒhrern bei der Nutzbarmachung regenerativer Energiequellen entwickelt und schaffen in diesem Sektor kontinuierlich und nachhaltig qualifizierte ArbeitsplĂ€tze. Diese zukunftsweisende Branche braucht – gerade in Franken – verlĂ€ssliche Rahmenbedingungen und politische UnterstĂŒtzung.

Am beschlossenen Atomausstieg muss daher unbedingt festgehalten werden. Die Atomkraft hat als BrĂŒckentechnologie zwischenzeitlich ausgedient, der Aufbruch in ein neues, umweltfreundliches Energiezeitalter hat lĂ€ngst begonnen. Bei der nĂ€chsten Wahl kann man die andauernde Missachtung des BĂŒrgerwillens und den vorherrschenden Lobbyismus gezielt abwĂ€hlen: Geben Sie der Partei fĂŒr Franken ihre Stimme!

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Siemens-Energiemanager Roland Zehner wird Parteisprecher fĂŒr Umwelt, Natur und Energie

Donnerstag, 7. Januar 2010 | Autor:

RolandZehnerDer Energiemanager Roland Zehner ist zum umwelt- und energiepolitischen Sprecher der neuen Partei fĂŒr Franken berufen worden. Wie der Parteivorstand bekannt gab, wird Zehner in dieser Funktion auch den Arbeitskreis „Umwelt, Natur und Energie“ der „Franken“ leiten.

Der 50jĂ€hrige Zehner ist als Energiemanager bei Siemens in Erlangen tĂ€tig und wohnt in Hesselberg. Seine Vision ist es, Franken zum „Energy-Valley“ auszubauen. Schon jetzt seien im Großraum NĂŒrnberg-FĂŒrth-Erlangen 50.000 Menschen in der Energiebranche beschĂ€ftigt, mehr als in jedem anderen Teil des Landes. Es fehle jedoch dringend an der Ansiedlung von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, hier sieht Zehner vor allem die Staatsregierung in der Pflicht.

Energieeffizienz, regenerative Energien und neue zukunftsgerichtete Energieerzeugung mĂŒssen laut Zehner Kernkompetenzen und Markenzeichen eines frĂ€nkischen „Energy-Valley“ werden.

Zehner bekennt sich zum geplanten Nationalpark Steigerwald und fordert außerdem „kontinuierlichen Schutz und Aufwertung“ der NaturrĂ€ume in Franken. Eine frankenfreundliche Verteilung der dafĂŒr erforderlichen Finanzmittel sei mit der Partei fĂŒr Franken besser zu erreichen als mit gesamtbayerischen Parteien. GrundsĂ€tzlich seien „Die Franken“ jedoch „kooperativ und aufgeschlossen“ gegenĂŒber positiven, landesweiten Initiativen der Staatsregierung wie beispielsweise „Bayern innovativ“ oder dem „Umweltpakt Bayern“.

Scharfe Kritik ĂŒbt Zehner dagegen an der MĂŒnchner Olympiabewerbung fĂŒr 2018, die den frĂ€nkischen Steuerzahler massiv belaste und vor Ort die Umwelt schĂ€dige. Die Partei fĂŒr Franken prĂŒfe deshalb derzeit einen Beitritt zum BĂŒndnis „NOlympia 2018“, das demnĂ€chst in MĂŒnchen gegrĂŒndet wird.

Wer Fragen hat oder im Arbeitskreis fĂŒr Umwelt, Natur und Energie mitarbeiten möchte, kann sich per E-Mail direkt an Roland Zehner wenden: roland.zehner(at)die-franken.eu

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