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Glosse: Pressefreiheit – Internet gehört dazu!

Samstag, 28. Juli 2012 | Autor:

Ein MĂ€rchen der “Partei fĂŒr Franken”…

Es war einmal ein mĂ€chtiger König der “Franz Josef von Schwarzland” hieß und der eine Partei hatte, gottesfĂŒrchtig und konservativ
 auch der Herr Pfarrer dachte so und sagte der Alm-Lisl und anderen gottesfĂŒrchtigen Weiberln immer nach der Beichte dass sie 3 Ave Maria und 2 Vaterunser beten mĂŒssen und die Partei des Königs mindestens 5 mal wĂ€hlen mĂŒssen – und die kleine schwarze Welt war in Ordnung.

So kam es dass man nun schon 5 Eiszeiten am regieren war und man hatte den ganzen “Freien Staat” so richtig schön unterwandert. In allen wichtigen Vereinen saßen Gefolgschaften im blau-weißen Wams und das Volk war zufrieden – hatte man doch immer genug WeißwĂŒrste, ein Fest im Oktober und ein Bier mit dem (fast) Ă€ltesten Reinheitsgebot.

Generation fĂŒr Generation ging es so weiter und König fĂŒr König regierte das Land bis Prinz Hermann kam.

Es wĂ€re dann auch so weitergegangen wenn nicht die bösen Raubritter gekommen wĂ€ren (oder waren es Piraten?), mit ihren fĂŒrchterlichen gottlosen Waffen, die das ganze Volk verwirrten. Viele BĂŒrger liefen ĂŒber zu den Raubrittern und der Prinz Hermann und sein Vater König Teichufer waren verzweifelt


Nun war Prinz Hermann aber auch furchtbar erschrocken denn er wusste nicht recht wie diese neuen Waffen zu bedienen waren. Probiert hatten es er, sein Vater und sein Hofstaat schon ein paar Mal aber zurechtgekommen sind sie damit nicht.

So kam es zu Pass dass der Prinz wieder einmal in Triesdorf einen Reichstag hielt. Dort sinnte er darauf die neuen Waffen zu verbieten und die beiden AnfĂŒhrer der Raubritter, Ritter von Feesbusch und Ritter Kindernett ganz einfach einsperren zu lassen. Das Jungvolk klĂ€rte den Prinz Hermann aber auf und man sagte seiner Hochwohlgeboren dass es dazu 10 Jahre zu spĂ€t sei.

Prinz Hermann plante nun die neuen Waffen wenigstens nach seinem Gesetz regulieren zu lassen denn sonst verliere man ja noch mehr Untertanen. Man machte neue Gesetze – und mehr und mehr Gesetze – bis die Raubritter ihre Waffen nicht mehr einsetzen konnten und das Volk wieder Treue zum König hielt.

Alle Menschen in Schwarzland waren nun wieder glĂŒcklich und zufrieden, denn nach den neuen Gesetzen konnten jetzt auch die Kolonien Schwabonien, Oberhals und Tranken nicht mehr auf-mucken und Prinz Hermann konnte sich wieder mit Ruhe seinen WeißwĂŒrschten und seinem Bier widmen. FĂŒr das Volk fĂŒhrte man den Geirischen Rundtrunk ein der mit Bekanntmachungen ĂŒber das Fest des Oktobers das Volk von jetzt an ĂŒbers ganze Jahr betrunken hielt.

Sicherheitshalber heiratete König Hermann dann noch die wunderschöne Frederike Del Prado 
 und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute



und die Moral der ganzen Gschicht – wehrt man sich nicht, ist man bald ein armer Wicht!

Herbert Fuchs

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Undemokratisch und eitel – DIE FRANKEN blasen zum Angriff auf Ude

Donnerstag, 29. September 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Die SPD in Bayern wittert die historische Chance, den MinisterprĂ€sidenten zu stellen. Ausgerechnet Christian Ude soll es richten. Noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar lassen die notorischen Wahlverlierer ĂŒber ihren Spitzenkandidaten heute verlauten: „Wir haben keinen Besseren“.

Als OberbĂŒrgermeister muss Ude aus AltersgrĂŒnden abdanken, doch der MĂŒnchner steht viel zu gerne im politischen Rampenlicht um mit Mitte 60 schon in Rente zu gehen. Einen Namen hat er sich vor allem als BĂŒrgerking und bayerischer Bohemien gemacht und beim Singspiel auf dem Nockherberg fragt man sich so manches Mal: welcher ist der bessere Schauspieler – die Kopie oder das Original? Demokratische Gepflogenheiten scheren den Prinz von der Isar schon lange nicht mehr. An seine Kandidatur fĂŒr die SPD, die ihm nach eigenem Bekunden sowieso zu links ist, knĂŒpfte er Bedingungen, die nur dem Prestige und den WirtschaftsmĂ€chtigen der Landeshauptstadt zu Gute kommen. So sicherte sich Ude vorab unter anderem volle UnterstĂŒtzung beim Bau des S-Bahn-Tunnels durch die Landeshauptstadt und eine 3. Startbahn fĂŒr den MĂŒnchner Airport. Ungeachtet der Proteste von UmweltschĂŒtzern und Anwohnern und der Einbußen, die auf den Flughafen NĂŒrnberg zukommen. Der Kandidat ist sich durchaus bewusst, dass sich da schon jetzt ein neues „Stuttgart21“ abzeichnet, doch er gibt sich weltmĂ€nnisch und siehts gelassen. Über die Wohltaten, die er dem restlichen Bayern anzutun gedenkt, hat man dagegen von der MĂŒnchner Herrlichkeit noch nichts vernommen.

So sehr man sich in vielen Teilen Bayerns die Ablösung der CSU als Staatspartei herbei gewĂŒnscht hat – unter einem MinisterprĂ€sidenten Christian Ude kann man geradezu froh sein, wenn Franken fĂŒr Bayern das bleibt, was es heute ist, nĂ€mlich eine Kuh, die man melken kann, ohne groß in sie zu investieren. Die angeblich so breite UnterstĂŒtzung in der frĂ€nkischen Bevölkerung fĂŒr die oberbayerische Lichtgestalt, die kĂŒrzlich bei der SPD-Klausurtagung in WĂŒrzburg herauf beschworen wurde, ist lediglich herbeigeredet und eher von parteiinternen Machtinteressen geleitet sein als von der RealitĂ€t getragen. Selbst der bayerischen SPD dĂŒrfte in ihrer GötterdĂ€mmerung klar sein, dass sie mit Ude den Pokal nicht gewinnen kann. Mit aller Macht will man heraus aus der Talsohle. Dass sie aber damit dem politischen Erzfeind direkt in die HĂ€nde spielen, verdrĂ€ngen die Genossen großzĂŒgig. Doch nicht nur Seehofer und Konsorten stehen in den Startlöchern fĂŒr die nĂ€chste Landtagswahl – besonders die Franken machen sich diesmal stark fĂŒr die Zukunft ihrer Region in Bayern. Eine eigene Partei haben sie gegrĂŒndet, „damit der Bayerische Landtag nicht zur MĂŒnchner Stadtratssitzung verkommt„, so der stellvertretende Vorsitzende der Partei fĂŒr Franken, Andreas Brandl, „denn jeder wahlberechtigte Franke muss in Anbetracht der Forderungen Udes erkennen, dass dann kaum mehr Mittel fĂŒr Franken ĂŒbrig sein werden und die Partei fĂŒr Franken die einzig wahre Alternative ist„.

Andreas Brandl

(veröffentlicht am 26.09.2011 auch bei pressbot.net, OpenPR und presse-kostenlos.de)

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Peinlicher Proleten-Prospekt

Montag, 27. Juni 2011 | Autor:

Glosse:

Groß ist noch immer die Aufregung um die unerwĂ€hnt gebliebene FrĂ€nkische Schweiz im oberbayerischen Proleten-Prospekt “Lust auf Natur“. Weil diese frĂ€nkische Tourismusregion nicht brav ihren Obolus von 5.200 Euro “Kofinanzierung“ entrichten konnte und wollte, hat sie die staatsnahe Bayern Tourismus Marketing GmbH aus MĂŒnchen von ihren 25 prĂ€destinierten Naturregionen im Freistaat ausgeschlossen. Angeblich.

War das wirklich der Grund? – Es gĂ€be da nĂ€mlich noch eine viel bessere ErklĂ€rung: Aufgrund fehlender Geografiekenntnisse hat man die FrĂ€nkische Schweiz ganz offensichtlich dort angesiedelt, wo es die berĂŒhmten Schweizer Franken gibt. In der Schweiz eben. Und die nennt man deswegen auch FrĂ€nkische Schweiz. Ist das nicht oberbayrisch logisch?

Und weil die Schweiz ja bekanntlich nicht mehr in Bayern liegt, sondern etwas tiefer, weiter unten halt, hat sie schließlich auch nichts in einer bayerischen BroschĂŒre zu suchen. Wo kĂ€men wir denn da hin? Das mĂŒsste nun wirklich jedermann einleuchten!

Überheblichkeit und Dummheit gehen oft Hand in Hand – ein hĂŒbsches Paar direkt aus MĂŒnchen, das man in diesem Dilettanten-Druckerzeugnis schwarz auf weiß oder im weiß-blauen RautenkostĂŒm bewundern kann. GlĂŒckwunsch! Pleiten, Pech und Pannen aus eigener Produktion – peinlicher geht`s nimmer


Brigitte Hoppert M.A.

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