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Ein Museum fĂŒr ostfrĂ€nkische Landesgeschichte

Dienstag, 13. Dezember 2011 | Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei fĂŒr Franken -DIE FRANKEN- fordert ein Museum fĂŒr (ost-) frĂ€nkische Landesgeschichte. In diesem Museum könnte die ĂŒber 1400- jĂ€hrige Geschichte Frankens, beginnend mit der gleichnamigen Landnahme durch die Merowinger im 6. Jahrhundert ĂŒber die karolingische Zeit und Stammesherzogtum des Mittelalters zur Eingliederung nach Baiern im 19. Jahrhundert bis in die jĂŒngere Vergangenheit, aufgearbeitet und prĂ€sentiert werden.

Nachdem die vom Freistaat Bayern beauftragte Kommission die Errichtung eines Museums fĂŒr bayerische Geschichte in Franken ausschließt und sich die CSU/FDP Ministerrunde der Staatsregierung bereits einstimmig fĂŒr den Standort Regensburg entschieden hat, sieht die Partei mit ihrer Forderung einen adĂ€quaten Grund sich mehr mit der eigenen, frĂ€nkischen Geschichte auseinander zusetzen. Sollten DIE FRANKEN bei der Landtagswahl 2013 ins Parlament einziehen werden sie sich, auch parteiĂŒbergreifend, fĂŒr mehr kulturellen Ausgleich in Bayern einsetzen. Weiterhin stellt die Partei fĂŒr Franken fest, dass die sogenannten „weichen“ Wirtschaftsfaktoren, wie Museen und deren KulturgĂŒter, so weich gar nicht sind. Diese Einrichtungen sind dem Tourismus sowie der regionalen Gastronomie Ă€ußerst förderlich!

Außerdem entwickeln und erhalten sie das SelbstwertgefĂŒhl der Menschen, sofern diese Museen am richtigen Ort aufgestellt sind. Ein Museum fĂŒr bayerische Geschichte ist im altbayerischen Regensburg, sicher besser aufgehoben als in Franken oder z. B. auch in Schwaben. Im Umkehrschluss ebenso kontraproduktiv wĂ€re ein frĂ€nkisches Museum in Regensburg oder gar in MĂŒnchen.

BV Unterfranken

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Franken zu Besuch bei AFW im Frankenwald

Dienstag, 29. November 2011 | Autor:

Die Farben Rot und Weiß dominierten, als die AFW Creativ-Stickerei ihre ProduktionsrĂ€ume fĂŒr die Partei „Die Franken“ öffnete. Parteivorsitzender Robert Gattenlöhner bekrĂ€ftigte wĂ€hrend seines Besuches in Marktleugast, dass „Die Franken“ bei der kommenden Landtagswahl antreten werden, um den frĂ€nkischen Interessen in Bayern eine Stimme zu geben. „NatĂŒrlich wollen wir dementsprechend unsere Farben prĂ€sentieren“, sagte Gattenlöhner. „Die Franken“ lassen sĂ€mtliche Fahnen, Wimpel und Banner sowie die Stickereien auf MĂŒtzen und T-Shirts im Frankenwald produzieren.

25 Mitglieder der Partei waren aus ganz Franken in den Marktleugaster Ortsteil Mannsflur gekommen, um einmal persönlich zu erleben, wie die Textilien mit handwerklichem Geschick individuell gefertigt werden. „Wir setzen auf AFW, weil wir die Region stĂ€rken wollen und uns die QualitĂ€t ĂŒberzeugt“, sagte Gattenlöhner. Der Parteichef nannte es beeindruckend, wie die vier GeschĂ€ftsfĂŒhrerinnen in einer strukturschwachen Region die Stickmanufaktur aus eigener Kraft wieder aufgebaut haben.

„Jeder, der sich fĂŒr unsere heimische Produktion interessiert, ist bei uns herzlich willkommen“, sagte GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Rodler. Sie fĂŒhrte die Besucher durch die ProduktionsrĂ€ume und informierte unter anderem ĂŒber die in Marktleugast hergestellten Meinel-KarnevalsmĂŒtzen, die derzeit Hochkonjunktur haben.

Das Bild zeigt (vorne, von rechts) die AFW-GeschĂ€ftsfĂŒhrerinnen Birgit Rodler, Sonja Oelschlegel und Doris Rau sowie den Parteivorsitzenden Robert Gattenlöhner mit den Parteimitgliedern aus ganz Franken.

(Verfasser: AFW Creativ Stickerei GmbH)

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Franken-Feindlichkeit der bayerischen Staatsregierung

Donnerstag, 27. Januar 2011 | Autor:

Stellungnahme zu frankenfeindlichen Tendenzen in der bayerischen Staatsregierung

Kaum hat das neue Jahr begonnen – schon lĂ€sst Horst Seehofer die Katze aus dem Sack: Geplant ist eine Stimmkreisreform, die Oberfranken einen Stimmkreis und damit ein frĂ€nkisches Direktmandat kosten soll. Und der von der bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufene Zukunftsrat empfiehlt, nur noch “ Leistungszentren“ wirtschaftlich zu fördern, wĂ€hrend die lĂ€ndlichen Regionen sichselbst ĂŒberlassen werden und damit unweigerlich veröden und ausbluten.

Politisch soll Franken weiter geschwĂ€cht werden, indem Kulmbach/Wunsiedel zu einem Stimmkreis zusammengefasst wird und so aus neun Stimmkreisen acht werden. Solche Änderungen sind jedoch nach den Vorgaben des Landeswahlgesetzes keineswegs notwendig. Denn die Einwohnerzahl eines Stimmkreises darf lediglich um nicht mehr als 25 Prozent vom Wahlkreisdurchschnitt abweichen. Und das trifft derzeit fĂŒr keinen einzigen der neun oberfrĂ€nkischen Stimmkreise zu!

Wirtschaftlich soll Franken ausgeschlachtet werden, indem allenfalls die Region NĂŒrnberg/Erlangen/FĂŒrth als förderungswĂŒrdig angesehen wird und mit etwas Bedenken vielleicht noch der WĂŒrzburger Raum. Der Rest möge sich anderweitig orientieren: das nördlich Oberfranken nach Sachsen, das westliche Unterfranken nach Hessen. Will heißen: Was brauchbar ist, wird ausgeplĂŒndert, was ĂŒbrig bleibt, kann untergehen!

Das ist oberbayerischer Imperialismus pur. Bayern wird gespalten, aufgeteilt und am Ende zerschlagen. Im Grunde wird Bayern reduziert auf MĂŒnchen, das oberbayerische Umland und natĂŒrlich Ingolstadt, die Heimat Seehofers, wo obendrein auch noch ein zusĂ€tzlicher Stimmkreis gebildet werden soll – den man zuvor den Oberfranken entzogen hat.

Und  Franken? Der oberbayerische Zugriff auf die mittelfrĂ€nkische Metropole NĂŒrnberg, die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt in Bayern, zerstört die frĂ€nkische SolidaritĂ€t. Und verhindert zudem fĂŒr alle Zeit , dass Ober-, Mittel- und Unterfranken gemeinsam die ureigenen frĂ€nkischen Interessen innerhalb des Freistaates Bayern kraftvoll vertreten und auch durchsetzen können.

Deshalb:  Franken aller Regionen – wehrt euch! Wartet nicht ab, bis diese unheilvollen PlĂ€ne Wirklichkeit werden. Steht auf! Wacht endlich auf! Und kĂ€mpft mit Klauen und ZĂ€hnen um den Erhalt eurer frĂ€nkischen Heimat! Denn sie ist es wert, sich mit aller Kraft fĂŒr sie einzusetzen!

Mit frĂ€nkischen GrĂŒĂŸen

Brigitte Hoppert  M.A.

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Wir haben Flagge gezeigt!

Mittwoch, 26. Januar 2011 | Autor:

Liebe Mitglieder, liebe Sympathisanten,

wie der Presse zu entnehmen war, beabsichtigte ich, als BĂŒrgermeisterkandidat bei der Wahl am 27.2.2011 in Roth teil zunehmen.

Um an dieser Wahl teilnehmen zu können war ein großer Berg von Papieren zu bewĂ€ltigen (23 Seiten in dreifacher Ausfertigung). Außerdem musste mindestens 1 % der stimmberechtigten WĂ€hler mit Ausweis am Rathaus erscheinen und sich in ein Verzeichnis eintragen.

Leider haben wir diese Unterschriften nicht zusammen bekommen.

Die vermutlichen GrĂŒnde:

  1. Die Aktion fiel terminlich genau in die Weihnachts- und Ferienzeit. Der Termin war aber nicht von uns festgelegt, sondern vom Rathaus.
  2. Das Wetter war auch nicht gerade förderlich.

Parteien, welche bereits in diverse Gremien gewĂ€hlt wurden, benötigten diese UnterstĂŒtzerunterschriften nicht mehr.

Es wurden innerhalb von 4 Wochen (jeden Wochentag) mehr als 1300 Handzettel von Mitgliedern des Kreisverbandes Roth/Schwabach und des Ortsvereines Roth an Interessierte verteilt.

An unseren Infotischen wurden 200 Kugelschreiber, 200 Parteiaufkleber, 400 Flyer unserer Partei, einige Materialien vom FrĂ€nkischen Bund und vom Frankenlandversand an die Rother BĂŒrger ausgehĂ€ndigt.

Ebenso wurden 3 Zeitungsanzeigen mit der Aufforderung an die BĂŒrger, sich doch auf unserer Liste einzutragen, veröffentlicht.

FĂŒr die Aktionen bedanke mich ganz besonders bei Fritz Winter, Franz GsĂ€nger, Marco Dorsch, Norbert Schmidt, Jochen Gansmann, Reinhard Fischer und beim 1.FCN Fanclub Roth.

Desweiteren bedanke ich mich bei Elke Gattenlöhner und Gitti Winter, welche bei jeder Aktion die gesamte Mannschaft mit GetrÀnken und einer Brotzeit stÀrkten.

Dass wir jetzt schon ausgeschieden sind, ist sicherlich nicht schön, aber in Anbetracht, dass es bei der Anzahl von Kandidaten eine Stichwahl geben wird, hÀtten wir in Runde 2 vermutlich sowieso das Nachsehen gehabt.

Hauptziel unserer Partei war es ohnehin, den Bekanntheitsgrad zu steigern, PrĂ€senz zu zeigen, Wahlkampferfahrungen zu sammeln, Kontakte zu knĂŒpfen und fĂŒr regionale frĂ€nkische Themen zu sensibilisieren.

Dies ist uns gelungen! Es gab reichlich moralische UnterstĂŒtzung und tiefgrĂŒndige GesprĂ€che mit BĂŒrgern.

Wir bleiben dran ! Nur mit Beharrlichkeit kommt man ans Ziel.

Ich möchte mich auch noch bei den BĂŒrgern aus Roth fĂŒr die UnterstĂŒtzung bedanken, es war eine angenehme Erfahrung, ebenso fĂŒr die GesprĂ€che mit den interessierten BĂŒrgern aus dem restlichen Landkreis.

„Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder, keine Frage.“

Mit frĂ€nkischen GrĂŒĂŸen

Robert Gattenlöhner

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Franken in Not!

Mittwoch, 26. Januar 2011 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Das politische und wirtschaftliche Überleben des frĂ€nkischen Raumes sieht die PARTEI FÜR FRANKEN derzeit akut gefĂ€hrdet.

Politisch geschwĂ€cht wird Franken durch die geplante Stimmkreisreform der bayerischen Staatsregierung. Denn wenn Oberfranken einen seiner Stimmkreise abgeben muss, geht auch ein frĂ€nkisches Direktmandat verloren. Nach dem Landeswahlgesetz besteht fĂŒr eine solche Änderung zwar gegenwĂ€rtig kein Anlass, dennoch scheint die Zusammenlegung von Kulmbach und Wunsiedel zu einem Stimmkreis bereits beschlossene Sache zu sein.

Wirtschaftlicher Schaden droht Franken, sofern die Empfehlungen des Zukunftsrates Gehör finden sollten und nur noch leistungsstarke Zentren gefördert  werden. Dann hĂ€tte allenfalls die Region NĂŒrnberg/Erlangen/FĂŒrth eine Zukunft, vielleicht  auch noch der Raum WĂŒrzburg. Der lĂ€ndlich geprĂ€gte Rest von Franken bliebe aber weitgehend sich selbst ĂŒberlassen. Eine wirtschaftliche Abkoppelung von großen Teilen des frĂ€nkischen Raumes Ist jedoch  unvereinbar mit der Bayerischen  Verfassung. Darin fest verankert ist die Verpflichtung, gleichwertige Lebensbedingungen fĂŒr alle BĂŒrger in allen Teilen des Freistaates zu gewĂ€hrleisten.

Die rein betriebswirtschaftlich ausgerichtete Kosten-Nutzen-Rechnung des Zukunftsrates  hingegen wird den Problemen Bayerns keinesfalls gerecht. Nur mit SolidaritÀt  lassen sich die Herausforderungen der Zukunft meistern.

Die VorschlÀge des  Zukunftsrates, Westunterfranken solle sich nach Hessen und Nordoberfranken gar nach Sachsen hin  orientieren, sind keine Lösung. Vielmehr gefÀhrdet eine solche Spaltung des Landes in brauchbare und eher nutzlose Regionen den Zusammenhalt und letztlich den Bestand des gesamten Freistaates.

Damit aber wÀre weder den frÀnkischen Bezirken, noch den anderen Landesteilen gedient.

Vielmehr sieht die PARTEI FÜR FRANKEN eine rechtliche und moralische Verpflichtung fĂŒr ganz Bayern gegeben, den Problemen Frankens endlich gemeinsam und entschlossen die Stirn zu bieten.

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Gamsbart und Dirndl erobern die Republik

Samstag, 25. September 2010 | Autor:

Niemand kann sich derzeit dem Oktoberfestwahn entziehen. Von Kiel bis Konstanz versuchen Trittbrettfahrer aus Gastronomie und Handel, Kapital aus der „Wiesn“ zu schlagen und bieten Mottoparties oder ein spezielles Warensortiment an. Dabei spielen OriginalitĂ€t und gewachsene Kultur keine Rolle, entscheidend ist einzig und allein der Umsatz.

Insbesondere in Franken bekommt man derzeit das beunruhigende GefĂŒhl, die Bajuwarisierung habe dieses Jahr eine neue QualitĂ€t erreicht. Mit weiß-blauen Rauten geschmĂŒckte Schaufenster so weit das Auge reicht, SupermĂ€rkte werben mit Wiesn-Sonderangeboten, in der FußgĂ€ngerzone bekommt man von einem SepplhuttrĂ€ger in Lederhosen einen Werbezettel zugesteckt mit der Aufschrift „Franken feiert die Wiesn“.

Modeprospekte im Briefkasten suggerieren uns, dass wir jetzt schnell noch alle ein Dirndl oder eine Tracht zum Oktoberfest kĂ€uflich erwerben mĂŒssten, weil es „total im Trend“ wĂ€re. Ein Festzeltvermieter aus Franken vermietet stolz seine weiß-blau gestalteten Grausamkeiten, die eher an mobile Massenabfertigungshallen als an frĂ€nkisch-gemĂŒtliche Volksfestzelte erinnern.

Die Deutsche Bahn bewirbt Ihre SonderzĂŒge zur Wiesn und selbst am Arbeitsplatz meinen einige frĂ€nkische Kollegen, derzeit wĂ€re es angebracht, in Tracht zur Arbeit zu erscheinen.

Junge Menschen treffen sich in Ansbach, Bayreuth oder Aschaffenburg in Diskotheken und Kneipen zu Mottofeiern mit dem Dresscode „weiß-blauer HĂŒttenzauber“ oder „Bayerische Dirndl-Night„.

Im Einkaufszentrum um die Ecke spielt eine frĂ€nkische Blaßkapelle die Bayernhymne und parallel gibt es eine Schuhplattler-Einlage vom örtlichen Heimatverein zur Belustigung.

Die Liste könnte man sicher beliebig fortsetzen.

Liebe Franken, wo soll das noch hinfĂŒhren? Gibt es bald ein frĂ€nkisches Lebkuchenfest in MĂŒnchen, einen Tag der frĂ€nkischen Bratwurst in Rosenheim oder ein frĂ€nkisches Bier- und Weinfest in jedem schwedischen Einrichtungshaus in der gesamten Bundesrepublik?

Mit Sicherheit nicht, denn Kultur und Brauchtum kann man nicht kopieren. Nun kann man diese bayerische ZwangsbeglĂŒckung durch die Werbeindustrie leider nicht beeinflussen und insbesondere kann man unseren bayerischen Nachbarn aus der Landeshauptsadt nicht vorwerfen, dass Sie ihre gewachsene Kultur leben.

Wir mĂŒssen uns vielmehr an die eigene Nase fassen, warum wir dieses teilweise befremdliche kommerzielle Theater so ergiebig und unreflektiert mitspielen.

Wir sagen „JA“ zum Oktoberfest – aber BITTE NUR IN MÜNCHEN!

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… und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier!

Freitag, 21. Mai 2010 | Autor:

Nein, Politik ist definitiv nicht vergnĂŒgungssteuerpflichtig. Wenn man in diesen Tagen die Berichterstattung in Funk und Fernsehen aufmerksam verfolgt, dann verspĂŒrt man als einfacher BĂŒrger bei nahezu jeder zweiten Meldung massive Bauchschmerzen. Immer hĂ€ufiger beschleicht uns BĂŒrger dieses dumpfe OhnmachtsgefĂŒhl, gepaart mit einem GefĂŒhl der Wut und der Verzweiflung.

Sie haben sich heute noch nicht ĂŒber unsere Politiker geĂ€rgert? Na dann wird es aber höchste Zeit! Hier erhalten Sie Ihre tĂ€gliche Dosis des politischen Wahnsinns:

Der Financial Times Deutschland ist in der Pfingstausgabe vom 21. Mai 2010 auf der Titelseite zu entnehmen, dass die mÀchtigen MinisterprÀsidenten Seehofer und Koch die Finanzminister der LÀnder erfolgreich dazu gedrÀngt haben sollen, die von Berlin geplante Bafög-Erhöhung abzulehnen.

In dem daraus resultierenden Beschluss der Finanzminister heißt es sodann, die Bafög-Erhöhung sei in der jetzigen Haushaltslage nicht finanzierbar. Die Mehrausgaben wĂŒrden sich auf 382 Mio Euro belaufen, wovon die LĂ€nder 172,9 Mio Euro aufbringen mĂŒssten.

Den entsprechenden Artikel finden Sie bei Interesse hier:

ftd.de: Streit um Bafög – Koch schmiedet Pakt gegen Merkel

Eine einfache Regel besagt:

Wer bei der Bildung spart, der sÀgt mittelfristig den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Denn mit BodenschĂ€tzen und Rohstoffen ist unser Land bekanntlich nicht unbedingt gesegnet. Doch die Einsparungen beim Bafög sollen erst der Anfang einer grĂ¶ĂŸeren Streichliste sein, spĂ€ter sollen auch PlĂ€tze in KindergĂ€rten und KindertagesstĂ€tten dem Rotstift weichen. Dass parallel immer noch einzelne FDP-Politiker einen finanziellen Spielraum fĂŒr steuerliche Entlastungen sehen wollen, grenzt vor diesem Hintergrund schon an einen schlechten Aprilscherz (passend zum Wetter!).

Dass unser Land sparen muss, steht außer Frage. Dass jeder BĂŒrger dabei gewisse Opfer wird bringen mĂŒssen, kann auch nicht ernsthaft bezweifelt werden.

Aber bei der Bildung sparen?

BlĂ€ttert man in der Financial Times ein paar Seiten weiter, so ĂŒberrascht eine weitere Schlagzeile:

„Neuer Wehrbeauftragter sieht Sparpotential“

Sicherlich ist der volkswirtschaftliche Nutzen von gut ausgebildeten Akademikern höher einzustufen als neue Panzer und Flugzeuge – sollte man meinen.

Die Partei fĂŒr Franken hĂ€tte da noch einen weiteren Sparposten anzubieten:

Die Olympischen Spiele 2018 sollen den Steuerzahler ca. 3,5 Milliarden Euro kosten – damit stĂŒnde einer Bafög-Erhöhung wohl nichts mehr im Wege…

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DĂŒstere Prognosen fĂŒr Oberfranken

Samstag, 15. Mai 2010 | Autor:

In der jĂŒngsten Zeitungsausgabe der NĂŒrnberger Nachrichten vom 15. Mai 2010 findet sich ein umfassender Bericht, der einmal mehr die bedrohliche wirtschaftliche Lage in Oberfranken beschreibt und auf die Probleme der Region aufmerksam macht.

Die ins Feld gefĂŒhrten Punkte sind natĂŒrlich nicht neu und mittlerweile hinlĂ€nglich bekannt. So ist in besagtem Zeitungsartikel etwa die problematische geografische Lage Oberfrankens angefĂŒhrt, woraus sich als ehemaliges Zonenrandgebiet nach der Wende ein massiver Nachteil ergab. Zudem wird das GefĂ€lle bei Löhnen, Steuern und Födermitteln zur Sprache gebracht wie auch der zunehmende Bevölkerungsschwund.

Der Artikel ist Teil einer Serie ĂŒber Nordostbayern und vollstĂ€ndig einzusehen im Internet unter:

Serie zum Bevölkerungsschwund: DĂŒstere Prognosen

In einem Positionspapier „Oberfranken 2015“ hatte der oberfrĂ€nkische Bezirksverband der Partei fĂŒr Franken bereits vor Wochen erste LösungsvorschlĂ€ge aufgezeigt, wie man der gebeutelten Region wieder Aufwind verschaffen könnte:

(stichpunktartig wiedergegeben)

1. Verkehrsinfrastruktur:

1.1 Vorrangige Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-NĂŒrnberg ĂŒber Bayreuth, mit Anschluss nach Eger.

1.2 Zweigleisiger Ausbau der Strecke Lichtenfels – Hof (zwischen Marktschorrgast und MĂŒnchberg) sowie durchgehender Elektrifizierung.

1.3 Wiederinbetriebnahme des Teilabschnitt Weidenberg – Warmensteinach (um auch das Fichtelgebirge touristisch zu stĂ€rken).

1.3 Anschließende Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg mit der Verbindung Weiden nach NĂŒrnberg.

1.4 Erstellung einer Studie zur Wiederinbetriebnahme des Grenzverkehrs Selb/PlĂ¶ĂŸberg – As.

2. Bildung, Wissenschaft und Forschung:

2.1 Ansiedlung einer Fachhochschule in Marktredwitz

2.2 Ausbau und Erweiterung der Fachhochschulen Coburg, Hof/MĂŒnchberg und der UniversitĂ€ten Bamberg und Bayreuth

2.3 Mehr staatliche Forschungsgelder nach Hochfranken

3. StÀdtebau, Dorferneuerung, lÀndlicher Raum:

Interkommunales StĂ€dtebau-Entwicklungskonzept Nordhalben – Steinwiesen – Wallenfels (Umsetzung nur mit Fördermitteln möglich)

4. Kultur:

„Staatstheater Hof“ statt „TheaterGmbH“ (vollstĂ€ndige Übernahme des Theaters Hof durch den Freistaat)

5. ArbeitsplÀtze in staatlicher Verwaltung:

Mehr Backoffice-TĂ€tigkeiten fĂŒr MĂŒnchner Ministerien

6. LĂŒckenlose Breitbandversorgung:

Regionale Priorisierung durch gezielte staatliche Impulse zugunsten Oberfrankens

7. Vertiefung und Erweiterung der Metropolregion:

SpeckgĂŒrtel-Effekt: Oberfranken profitiert von der VGN-Erweiterung bereits auf den Feldern Freizeit und Touristik

8. Finanzierung:

8.1 Umschichtungen und neue regionale Priorisierungen („Mehr fĂŒr den Norden, weniger fĂŒr den SĂŒden!“)

8.2 Verzicht auf (oder Kompensation fĂŒr) die oberbayerische Olympiabewerbung 2018 Steuermittel (Freistaat und Bund): ca. 3,5 Milliarden

Mehr hier beim Bezirksverband Oberfranken

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Fakten, Fakten, Fakten…

Donnerstag, 1. April 2010 | Autor:

Die Wahrheit ist nicht immer angenehm. Schon gar nicht, wenn es um die MißstĂ€nde in Franken geht. Als Reaktion auf Stimmen, die bis heute konsequent die wirtschaftliche und politische Schieflage Frankens leugnen und von einer lediglich „gefĂŒhlten“ Benachteiligung unserer Region sprechen, haben wir auf der Homepage die Rubrik „Fakten“ geschaffen.

Dort finden sich aktuelle Statistiken, Presseberichte und Artikel diverser Printmedien ĂŒber die Probleme und Sorgen in Franken. Die Initiatoren der Partei fĂŒr Franken wĂŒnschten sich, dass es sich um einen schlechten Aprilscherz handelte, doch leider sind die Entwicklungen und Zahlen bittere RealitĂ€t.

Die Partei fĂŒr Franken wird den Finger immer wieder in die Wunde legen mĂŒssen, bis die Berufspolitiker im Freistaat Bayern endlich gegensteuern.

Wir alle wĂŒnschten uns, dass es der GrĂŒndung der Partei fĂŒr Franken nie bedurft hĂ€tte, denn Politik ist nicht vergnĂŒgungssteuerpflichtig.

Doch die traurigen Fakten zeigen, dass es leider keine Alternative gibt.

Die Partei fĂŒr Franken bittet alle Mitglieder, Freunde und Sympathisanten um die Zusendung weiterer Berichte und HintergrĂŒnde fĂŒr die neue Rubrik.

Denn gegen Arroganz und Ignoranz ist nur ein einziges Kraut gewachsen:

FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN…

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Weltoffenheit und Heimatverbundeheit

Sonntag, 7. MĂ€rz 2010 | Autor:

Immer wieder wird die Partei fĂŒr Franken mit der Frage konfrontiert, warum man denn eigentlich ein Problem mit (Ober)bayern oder MĂŒnchen habe. Diese unzutreffende Unterstellung zielt in die völlig falsche Richtung.

Offensichtlich werden die innere Einstellung und die BeweggrĂŒnde der Franken – leider auch gefördert durch einige wenig differenzierende Presseberichte – in der Öffentlichkeit zuweilen falsch verstanden.

Fakt ist: Die Mitglieder der Partei fĂŒr Franken haben keine bayerischen Feindbilder.

Weltoffenheit und Heimatverbundenheit schließen sich keinesfalls aus und gehen bei uns Hand in Hand!

Die Partei fĂŒr Franken ist im besten Sinne modern und tolerant, hier hat niemand BerĂŒhrungsĂ€ngste oder Vorbehalte. Einziger Kompass unseres Handelns ist die Gerechtigkeit – womit das eigentliche Feindbild klar umrissen sein sollte:

Nicht die bayerischen BĂŒrger oder etwa die Bewohner der Landeshauptstadt stehen pauschal in der Kritik, vielmehr gilt unser politisches Augenmerk einzig und allein der Bevormundung und VernachlĂ€ssigung frĂ€nkischer Belange durch politische Interssenvertreter. Diese vertreten in der Tat alle möglichen Interessen, nur eben hĂ€ufig nicht die der eigenen WĂ€hler.

Nicht unsere bayerischen Nachbarn und Freunde sind das Problem, sondern unfĂ€hige und profillose (großenteils auch frĂ€nkische) Interessenvertreter der etablierten Parteien.

Der Franke als solcher ist traditionell unvoreingenommen. Hier wird niemand nach seiner Herkunft oder nach seiner Kultur bewertet, sondern einzig und allein nach seinem Charakter. Und genau an dieser Stelle setzen wir an.

Und eine Sache ist sowieso klar: Wir wollen nicht raus aus dem Bundesland Bayern, sondern rein in den Bayerischen Landtag!

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