Unterfrankens Nahverkehrssystem immer weniger attraktiv

Sonntag, 6. November 2011 |  Autor:

Pressemitteilung:

Eine spĂŒrbare Verbesserung des Nahverkehrssystems in Unterfranken um WĂŒrzburg ist weiterhin nicht in Sicht. Die PARTEI FÜR FRANKEN fordert von der Bayrischen Eisenbahngesellschaft (BEG) fĂŒr die Region WĂŒrzburg spĂŒrbare Nachbesserungen und Entlastungen fĂŒr die Benutzer und die Region.

Das Verkehrsaufkommen in und um WĂŒrzburg ist enorm. Die Belastung der mainfrĂ€nkischen Weltkulturerbestadt als zentraler Verkehrsknotenpunkt ist damit ĂŒberproportional groß. Der Vorsitzende der PARTEI FÜR FRANKEN, Robert Gattenlöhner, sieht deshalb die Staatsregierung in der Pflicht, den Ausbau des Nahverkehrs zu intensivieren.

Die Deutsche Bahn (DB) hat zwar neue Fahrzeuge angeschafft, aber eine spĂŒrbare Verbesserung der Situation wurde dadurch nicht erreicht. Die ZĂŒge sind weiterhin derart ĂŒberfĂŒllt, dass bereits FahrgĂ€ste an den Haltestellen zurĂŒckgelassen werden mussten und das nicht nur an Werktagen. Auch fĂŒr solche mit Fahrrad war in den ZĂŒgen kein Platz. Und die ZĂŒge nach Lauda verkehren lediglich im Zweistundentakt. Daran wird sich in Zukunft nichts Ă€ndern. Außerdem kritisiert Gattenlöhner auch den zu niedrigen Fahrzeugbestand.

In der Nacht steht die Residenzstadt dann nahverkehrstechnisch vollstĂ€ndig als Notstandsgebiet da. ZĂŒge verkehren dann nicht mehr und wer die kulturellen Einrichtungen WĂŒrzburgs nutzen möchte, ist auf das Auto angewiesen. Eine nĂ€chtliche Verkehrsanbindung aber gehöre, so Gattenlöhner, fĂŒr eine Stadt wie WĂŒrzburg zur Grundversorgung.

Somit ist ein attraktives Nahverkehrssystem fĂŒr Unterfranken weiterhin ein Wunschtraum obgleich einfache und kostengĂŒnstige Lösungen wie zum Beispiel die Wiederaufnahme des Zugbetriebs auf der Wernbahn (GemĂŒnden–Schweinfurt) zur Entlastung der B26 nahe liegen. Zukunftspotenzial habe nach Ansicht der PARTEI FÜR FRANKEN auch eine Verbindung von Rodenbach ĂŒber Lohr am Main ĂŒber die Wernbahn nach Schweinfurt. So könnten dann auch Wombach mit seinem Industriegebiet, Lohr Stadt, Sackenbach und Neudorf sowie die Ortschaften an der Wernbahn attraktiv an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden.

Es geht doch darum den lÀndlichen Raum weiterhin lebenswert zu erhalten und die StÀdte sowie Umwelt vor weiter wachsenden Verkehrsbelastungen durch den Individualverkehr zu bewahren, so Gattenlöhner.

(veröffentlicht am 04.11.2011 auch bei OpenPR, live-pr.com, pressehof.de und presse-kostenlos.de)

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Thema: Pressemitteilung

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